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Pen & Paper - Spielsysteme => D&D - Dungeons & Dragons => Pathfinder/3.x/D20 => Thema gestartet von: Nachtfrost am 19.09.2013 | 13:01
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Hallo zusammen!
Neulich ist mir die Idee zu einer besonderen Kampagne gekommen.
Das Grundthema ist, dass sich die in Würde gealterte Heldengruppe nach Jahren wieder trifft um ein letztes mal auf Abenteuer auszuziehen. (So weit ,so schon da gewesen.)
Allerdings soll diesmal jeder der Charaktere eine Bucket-List mit 10 Punkten erstellen, auf die dann in der Kampagne hingearbeitet wird. Also kein altes Böses aus der Vergangenheit, das wieder erwacht um als SL die Spieler durch die Kampagne zu jagen, sondern die Spieler setzen sich die Ziele selbst.
Und gerne je abstruser desto besser. Den Ogerkönig im Wettsaufen besiegen. Einen Drachen zureiten... etc.
Grundannahmen: Die Charaktere werden neu erchaffen, aber es sind altgediente Helden, die verdient eine große Kampagne (z.B. Abenteuerpfad) abgeschlossen haben. Also in einem Teil des Landes oder überall als große Helden bekannt sind. Stufe 15 mit entsprechender Ausrüstung. Modifikationen für "alt".
Der Knack ist, dass die Charaktere in der Kampagne definitiv den Löffel abgeben werden. Keine Wiederbelebung, da die alten Helden nicht gewillt sind zurückzukehren.
Wenn ein Spieler seinen Char verloren hat, kann er z.B. als Junior des Verblichenen einsteigen.
Und dann sieht man wer am Ende die meisten Punkte der Liste abgearbeitet hat. >;D
Habt ihr schon mal was in der Art gespielt?
Oder habt ihr noch Ideen zu solch einer Kampagne?
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Ich wuerde die Altersmodifikationen weglassen. Sie sind weitesgehend sinnfrei und sehr zum Vorteil der geistigen Attribute.
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Die SCs als Schüler der alten Helden, selbe bzw ähnliche Klasse aber ggf andere Rasseb
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Gute Idee mit den Schülern. Die dürfen gerne ähnlich hohe Stufe haben wie die original Charaktere, sind eben nicht als DIE Helden bekannt und haben keine Bucket List, bestimmen also auch nicht den Kurs des Abenteuers.
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Ein abart des Hexcrawling würde sich anbieten, bei denen die Spieler eben vorher einige Hexfelder definieren, einfach weil das ihre Vergangenheit und ihre Bucket Liste ist.
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Bei sowas sind Altersmodifikationen alles andere als Sinnfrei. Alte Knacker sind nun mal weiser aber nicht mehr so gut beienander...
Hatte ich so ähnlich schon gespielt. "One Last Mission" bzw "Alte Helden" nannte sich das ganze und war echt witzig vor allem weil bei letzterem die Helden ihre Juniors gleich eingepackt hatten - schließlich wird man vergesslich, sieht nicht mehr so gut und braucht eine Stütze beim Laufen ;D
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Die SCs als Schüler der alten Helden, selbe bzw ähnliche Klasse aber ggf andere Rasseb
Ich hätte jetzt gesagt: "als Zivis der alten Helden..." ~;D
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Ich hätte jetzt gesagt: "als Zivis der alten Helden..." ~;D
Nö, weil ich die Idee als Nachfolgekampagne hatte, die Schüler/Mündel/Proteges der alten Helden von ihnen auf eine Queste geschickt
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Bei sowas sind Altersmodifikationen alles andere als Sinnfrei. Alte Knacker sind nun mal weiser aber nicht mehr so gut beienander...
Dann würde die Intelligenz nicht steigen.
Ein Anstieg der Weisheit kann wohl jeder nachvollziehen. Aber ein Anstieg des Charismas?
Intelligenz steigt im Erwachsenenalter eher selten (vor allem nicht von allein) und nimmt im Alter eher leicht ab.
Es ist sicherlich richtig das man im Alter körperlich nicht mehr so leistungsfähig ist. Das bezieht sich aber eher auf die maximale Leistungsfähigkeit.
Er ist für einen gesunden, alten Menschen mit Training keine Schwierigkeit seine Leistungsfähigkeit in jungen Jahren zu übertreffen, seine körperlichen Attribute also zu steigern.
In Pathfinder ist das aber eine Verkrüppelung der mundanen Klassen (Old Age: -3 auf körperlich Attribute, +2 auf geistige).
Führt man das weiter würde ein durschnittlich starker Mensch mit 70 Jahren 60% seiner Kraft einbüßen.
Außer kranken Menschen kenne ich niemanden der so abgebaut hat.
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1.
In Pathfinder ist das aber eine Verkrüppelung der mundanen Klassen (Old Age: -3 auf körperlich Attribute, +2 auf geistige).
Genau das. Spellcaster sind eh schon viel mächtiger als Mundane. Mit Altersmodifikatoren setzt man da nochmal zwei drauf. In diesem Szenario ist es völlig sinnlos, einen Fighter zu spielen.
2.
Wieso sollte sich ein alter Held nicht wiederbeleben lassen wollen, solange seine Bucket List noch nicht abgearbeitet ist?
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Ihr habt mich überzeugt ;D "Alt" bevorzugt nur die Spruchschleudern in der Runde, während die mundanen Charaktere in die Röhre schauen. Und die haben es auf dem angepeilten Level schon schwer. Also streicht das. Die Chars sind nur fluffig alt, nicht crunchig.
Warum lassen sie sich nicht wiederbeleben?
Von der Ingame-Sicht natürlich eine gute Frage. Vielleicht, weil sie des Lebens müde sind und einen guten Heldentod vorziehen.
Vom Metagame her stelle ich mir das Konzept so vor, dass die Charaktere eben irgendwann dabei draufgehen, während sie ihre Liste abarbeiten. Sie sterben als Helden beim Verfolgen ihres letzten Traums.
Wenn sie solange wiederbelebt werden, bis sie die Liste durch haben, so finde ich zumindest, wirkt das ganze doch beliebiger und es fehlt ein Stück der Spannung. Denn auf Lvl 15 ist doch ein Charaktertod sonst nur eine weiter Affliction, die mit etwas Gold und den richtigen Zaubern aus der Welt geschafft wird.
Was ist denn die Alternativen?
A. geskripteter Charaktertod in Absprache mit dem SL
B. alle spielen die Kampagane bis die Listen durch sind, Epilog: Und sie lebten glücklich und zufrieden... Das widerspricht der Intention der Kampagne und ist letztlich dann doch nur wieder Kampagne XY
Oder habt ihr noch Ideen?
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Dann würde die Intelligenz nicht steigen.
Allerdings, das nahm ich raus, manhmal ließ ich eher würfeln ob sie sich nor erinnern konnten. ;D Ich hatte auch glaub ich immer nur jeweils ein Attribut erhöht bzw runtergesetzt, je nach SC.
Ist aber schon ne Weile her.