Ach was, man kann den Helicarrier nicht oft genug abstürzen lassen. Das haben sogar die Spieler in meiner Marvel-Runde gemacht und sich gefreut wie Schneekönige >;D
Ich muss sagen, dass es mir persönlich lieber ist, die Winter Soldier-Geschichte schon vorher als Comic gelesen zu haben.
Ich kann mich aber auch so gut wie gar nicht daran erinnern, dass Bucky im ersten Cap-Film vorkam.
Bucky war im Film Caps Freund (wegen dem er überhaupt aufgehört hat Propagandamaskottchen zu spielen und in den Krieg eingetreten ist, um ihn aus der Kriegsgefangenschaft zu befreien), der beim Angriff auf den Zug (scheinbar) draufging. Im Gegensatz zu den Comics ist er nicht Caps "jugendlicher Sidekick" (der Ansatz ist heutzutage auch eher schwer umzusetzen).
Allerdings hab ich nicht ganz verstanden, warum nu plötzlich alles anders sein soll.
Alle Daten von SHIELD wurden ins Internet gestellt. Was meinst du was für Auswirkungen das hätte, wenn das z.B. beim NSA passieren würde, dagegen wäre der Snowdenfall ein Sommerlochfüller.
SHIELD zerschlagen.
Terrororganisationen (AIM, Hydra, 10 Rings) auf dem Vormarsch.
Superkräfte bald häufiger (end-credits-Szene, "Age of Miracles"-Teaser).
Viel zu tun für Superhelden.
Fand den Film auch sehr gut. Das einzige, was ich schade fand, war dass kein Tie-In zu AoS gemacht wurde (hätte sich angeboten, aber vermutlich wollte man das Staffelfinale nicht spoilern). Schön fand ich in diesem Zusammenhang, wie gut AoS zum Stil der Filme passt - kann man ohne Probleme ein paar Folgen davon schauen und dann den Film, ohne dass man qualitative Unterschiede bemerkt (bei TV-Produktionen vs. Kinofilme nicht selbstverständlich). 3D war natürlich wieder überflüssig, freue mich auf die DVD, um den Film nochmal "in hell" zu sehen. 9/10 Punkten.
Vorhin gesehen und für gut befunden :d
Random observations (in Spoiler für die ganz Genauen ;)):
- Thomas Kretschmann spielt gefühlt nur noch Nazis...
- Zolas Aussage mit den zigtausend Fuß Datenband war wahrscheinlich um einige Zehnerpotenzen zu tief geschätzt...irgendeiner befasst sich da bestimmt mal mit ;D
Trotzdem eine tolle Szene mit schöner Fallout-Atmosphäre :)
- So langsam kommen Kurzwaffen mit Reflexvisier auch in Hollywood an...interessiert zwar außer mir keinen, aber egal ~;D
Ich fand ihn auch klasse. Okay, auf der reinen Plotebene war vieles etwas unverständlich oder an den Haaren herbeigezogen - zum Beispiel auch, dass ein legendärer Profikiller, der scheinbar bisher immer wie ein Phantom agiert hat, seine Opfer plötzlich mit Vorliebe auf Autobahnen attackiert und dabei ganze Erschießungskommandos dabeihat ... aber geschenkt.
Einspruch! Der Plan war doch gerade..
.. Entscheidungsträgern wie dem kleinen Mann klar zu machen, dass sie aus Angst und für die eigene Sicherheit ihre Freiheiten von sich aus bereit sind aufzugeben. Ebenso wollte man auf eine Entscheidungen drängen.
Da brauchte es eine akute, sichtbare, aber unbekannte, nicht einschätzbare Gefahr. Seine Identität bleibt ja gewahrt.
Davon abgesehen; Superschurken / Superhelden Action. In dem Sinne sehe ich die Bergründung dem Stil und Genre des Films nach auch als ausreichend an ;).
Ich empfand den Plot nebenbei nicht an den Haaren herbeigezogen,
er war eben etwas pulpig und hm.. "weltherschaftsmäßig" (die ganze Hydra Chose eben), aber immer mit einem Augenzwinkern
aber gerade das passt sowohl zu Superheldencomics wie zu 70er SpyFy, bei dem als Genre sich der Film stark bedient. Vergleich dass doch mal mit dem sehr "bemühten" und aufdringlich ernsten / realistischen Batman The Dark Knight Plot (der nebenbei auch die Terrorismusangst der USA verarbeitet); das passt meines Empfinden nach der Plot viel weniger rein.
Was ich in diesem Zusammenhang auch gerade toll fand ist,
dass der letzendliche Bösewicht tatsächlich der Mann war, der er nach außen vorgab zu sein und gerade keine Fassade gezeigt hat. Pierce ist ein Mann, der aus seiner Hydraideologie heraus tatsächlich den Nobelpreis für Frieden mit den Worten "Frieden ist eine Verantwortung, keine Leistung" ablehnen würde. Nur "unterstellen" man ihm eine andere Motivation, bis wir von seinen Hintergründen wissen.
Natürlich muss ich gestehen, dass es vor allem die politische Message vom eher linken Ende der liberalen US-Politskala war, die mich an dem Film so erfreut hat. Besonders schön fand ich in der Beziehung das Fahrstuhlgespräch zwischen Nick Fury und Cap ziemlich am Anfang, wo Caps Nostalgie für das "gute alte Amerika" auch mal einen kleinen Dämpfer bekommt.
Das habe ich etwas anders wahrgenommen. Das Ansprechen der Greatest Generation, also der letzte Moment in der Geschichte in dem die USA klar "die Guten" waren, spielt schon mit der Sehnsucht und Nostalgie der Amerikaner und ist auch ein Teil von Cap A, klar. Der "Dämpfer" den Cap bekommt wirkt aber in sofern nicht dermaßen hart, da im Verlauf des Films sich
die "Einstellung" von Nick Fury mehr oder minder als hm.. "problematisch" herausstellt.
.. aber das sind Nuancen :).
Außerdem empfinde ich Steve Rogers als unglaublich gelungene Figur. Ich weiß gar nicht, wie Drehbuchschreiber und Schauspieler es hinkriegen, aber irgendwie kaufe ich ihnen diese moralisch unglaublich integere Figur komplett ab und finde sie überhaupt nicht aufdringlich. Und sie ist ein sympathischer Gegenpol zu der schrecklich coolen, darken und zynischen Art, auf die beispielsweise Batman inszeniert wird. Cap ist für mich ein bischen so was wie Sam aus dem Herrn der Ringe: Eine der ganz wenigen Filmgestalten, die mich zumindest, solange ich im Kino sitze, ganz unverstellt und offenherzig an "das Gute im Menschen"(TM) glauben lässt.
Vielleicht liegt es daran, dass diese Figur trotz Superheldenstatus körperlich und emotional doch auch ziemlich verletzlich wirkt, und halt nicht auf diese ich-bin-so-darque-und-broody-Tour.
Was ihn natürlich auch sympathisch macht, ist, dass er ein Teamplayer ist. Und sogar der Kampfstil: Dieses defensive Schildkämpfen ist zum einen einfach ein charakteristisches Merkmal, das man so von anderen Helden nicht kennt, es gibt ihm aber auch einen bestimmten Charakter: Überlegt und sogar zurückhaltend.
Volle Zustimmung! :d Ich halte das emotionale übrigens hier für wesentlich wichtiger; Batman ist auch "körperlich verletzbar".
.. und in dem Zusammenhang denken wir jetzt nochmal über den grotesken Man of Steel nach und was der aus Superman gemacht hat und wieso das nicht funktionieren konnte :'(.
Ich weiß ich bemühe in ständig, aber da er einfach einen so guten Job macht:
http://www.escapistmagazine.com/videos/view/escape-to-the-movies/9002-Captain-America-The-Winter-Soldier-Dark-and-Action-Packed
Das hervorragend Review von MovieBob zu dem Film :).
Comicspoiler
Im Comic ist seine Exauspasserin übrigens Agent 13, ursprünglich die Schwester später die Nichte von Caps verflossenen die er im Altersheim besuchte.
Comicspoiler
In den Comics ist es nicht vererbbar (der schwarze Captain America (Isaia Bradley) hatte Kinder und die hatten keine Superkräfte - bis auf einen (Josia X), der diese allerdings erst später durch ein neues Serum bekam). In "Next Avengers" hat der Sohn von Cap und Widow allerdings Superkräfte und diese Zukunft wurde auch mal in den Comics (vorherige Avengers-Serie) als möglich thematisiert. Allerdings ist es so, dass in den Comics Widow selber dem Super-Serum ausgesetzt war.