Da im anderen Thread mehrfach darauf herumgeritten wurde: Wäre das eine Marketing-Masche, die sich bei Rollenspielen auszahlen würde?Nein. Weil der Markt der deutschen Rollenspiele einfach zu klein ist. Auch mit "Personenkult" wird man nicht reich damit, denke ich.
Nein. Weil der Markt der deutschen Rollenspiele einfach zu klein ist. Auch mit "Personenkult" wird man nicht reich damit, denke ich.
Wie willst du mit Personenkult den Markt erweitern? Der besteht doch sowieso fast schon nur aus Liebhabern, die mehr Geld fürs Hobby ausgeben, als vernünftig wäre.
[...] und ich vermute, da kommt man mit einem guten Konzept ungefähr genauso weit - Fate Core hat ja nun nicht wirklich vom Personenkult um Leonard Balsera profitiert.Aber sicherlich von Evil Hat und davon, dass Fred Hicks (als "Designer" von FATE3) dahinter stand.
Das funktioniert vielleicht, wenn du [...] Daniela Katzenberger [...] presents" draufschreiben kannst. ;)Die ist wichtig/bekannt, weil?
Das funktioniert vielleicht, wenn du "Mezut Özil / Daniela Katzenberger / Dieter Bohlen presents" draufschreiben kannst. ;)
Wer redet denn bitte von erweitern? Reicht es nicht erst mal, wenn ein neues Werk vom "Dolge" mehr oder weniger sofort ausverkauft ist, nur weils vom "Dolge" ist?
Das funktioniert vielleicht, wenn du "Mezut Özil / Daniela Katzenberger / Dieter Bohlen presents" draufschreiben kannst. ;)
Nein. Ich glaube eher, die Zahl der Leute, die sich das Werk so oder so gekauft hätten, ändert sich nicht mit dem Autor. Jedenfalls nicht in den Grenzen eines so kleinen Hobbies. Für den wirksamen Einfluss eines "Personenkultes" braucht es mehr Markt, den es zu verteilen gilt, als die paar Tausend Hanseln, die effektiv in Deutschland Rollenspiele kaufen.
Deswegen steht ja auch "presents" drauf. ;)
Bist du dir sicher?
Zieht denn GRRMs Song of Ice and Fire oder Joss Whedons Firefly oder George Lucas' Star Wars so viele Neulinge in die Szene? (Nochmal - Umverteilung innerhalb der Szene ändert nichts am Problem!)DAS. Der Gesamtumsatz mit deutschen Rollenspielprodukten ist zu klein, um viele Leute zu ernähren.
Zieht denn GRRMs Song of Ice and Fire oder Joss Whedons Firefly oder George Lucas' Star Wars so viele Neulinge in die Szene? (Nochmal - Umverteilung innerhalb der Szene ändert nichts am Problem!)
Das ist, hm, die falsche Frage in diesem Kontext.
Zieht denn GRRMs Song of Ice and Fire oder Joss Whedons Firefly oder George Lucas' Star Wars so viele Neulinge in die Szene? (Nochmal - Umverteilung innerhalb der Szene ändert nichts am Problem!)die Marvel Verfilmungen machten nicht mal mehr Umsatz in meinem FLCS
GoT/SoIaF lesen/gucken erstaunlich viele Nichtnerds, und Star Wars ist weit über Nerdkreise hinaus beliebt.
Die Frage ist, ob Personenkult mehr Geld in die Branche zieht. Ich habe dir gerade Beispiele für Personen, um die eindeutig ein Personenkult besteht, genannt und gefragt, ob diese Kulte mehr Geld in die Branche ziehen. Ich behaupte: Nein.
Du kannst behaupten, dass das nicht die richtige Frage im Kontext ist. Aber du solltest mir dann auch erklären können, warum ein Personenkult um Uli Lindner das leisten soll, was ein Personenkult um Joss Whedon oder gar George Lucas empirisch nicht schafft.
beliebt ungleich Fans. Beliebt heisst erstmal "gesehen und für gut befunden" und wieviele von den Got-fans wissen überhaupt vom RPG?Wenn mehr Leute etwas mögen, werden auch mehr Leute Fans. Und wenn ich im Zug Leute höre, die sich über GoT unterhalten und so was von definitiv nicht aus der Nerdszene kommen, dann hat die Serie offensichtlich durchaus mehr Impact als nur "gelesen und für gut befunden".
Es geht dabei nicht unbedingt darum, das neue Spieler dazu kommen, eher darum, das vorhandene Spieler, egal was sie spielen, Produkte von X kaufen, weil das halt "toll" ist. Umschreibe diesen Punkt wie du willst.
Es geht dabei nicht unbedingt darum, das neue Spieler dazu kommen, eher darum, das vorhandene Spieler, egal was sie spielen, Produkte von X kaufen, weil das halt "toll" ist. Umschreibe diesen Punkt wie du willst.
Aber sorry - wenn du jetzt anfängst, auf persönlichen Streits anderer Leute rumzureiten, hast du dir damit einen lauschigen Platz auf der Ignorelist verdient. Herzlich willkommen und lass mich in Ruhe.Und genau deshalb finden manche die Ignore-Funktion nicht so prall. Einmal was in den falschen Hals gekriegt--> Ignore.
Off-Topic:Und genau deshalb finden manche die Ignore-Funktion nicht so prall. Einmal was in den falschen Hals gekriegt--> Ignore.Weiters OT: Schade, dass es dir nicht gefällt, wen ich nicht mag. Ist aber so. Und hat nicht nur mit diesem Thread zu tun.
On Topic:Weiters On-Topic: Na ja - das Problem ist halt auch: Leute durch Bücher vom Lesen zu begeistern ist vermutlich einfacher als Leute durch Bücher zum Spielen zu begeistern.
Ich meine, gelesen zu haben, dass durch Twilight wieder vermehrt von jungen Leuten gelesen wurde. Und dann eben auch andere Vampir-Romane/Autoren.
Diskussionen über die Ignore-Funktion gehören hier echt nicht hin. >:(
Wäre das eine Marketing-Masche, die sich bei Rollenspielen auszahlen würde?Nur bei sehr etablierten Namen, das heißt so jemand wie Herr Cook.
Ich glaube nicht das die Fate To Go Spielebox von einer entsprechenden Wirkung von Kathy Schad profitierte.
Also ich hab nichts gegen sie, aber wirklich bekannter als der Durchschnitt ist sie mir nicht ^^;
Ich glaube nicht das die Fate To Go Spielebox von einer entsprechenden Wirkung von Kathy Schad profitierte.
Also ich hab nichts gegen sie, aber wirklich bekannter als der Durchschnitt ist sie mir nicht ^^;
Und es dürfte nur wenige F2G-Käufer geben, die ihren Namen nicht kennen. Insofern hätte das Spiel, wenn meine Vermutung stimmt, ganz extrem von ihrem Namen profitiert.
Und es dürfte nur wenige F2G-Käufer geben, die ihren Namen nicht kennen. Insofern hätte das Spiel, wenn meine Vermutung stimmt, ganz extrem von ihrem Namen profitiert.Ich würde in Bezug auf einen Personenkult unterscheiden ob sie den Namen nachdem Kauf memoriert haben oder ob der Name sowie die Person vor dem Kauf ein Faktor war zu kaufen.
Und es dürfte nur wenige F2G-Käufer geben, die ihren Namen nicht kennen. Insofern hätte das Spiel, wenn meine Vermutung stimmt, ganz extrem von ihrem Namen profitiert.
Kiesow.
abschließend. :D
Ich glaube nicht, dass viele Spieler ein Produkt nur wegen des Autoren kaufen. Allerdings hilft ein bekannter Name, das Produkt bekannt zu machen, und ein gewisser Vertrauensvorschuss dürfte ebenfalls vorhanden sein. Personenkult ist dafür aber ganz sicher das falsche Wort.
Wer ist Kathy Schad?http://www.fate-to-go.de/
Naja ... die Namen:
...
auf einem Produkt bewirken bei mir, dass ich es mir garantiert niemals kaufen werde und selbst bei einem geschenkten Produkt eine ablehnende Haltung hätte.
Das ist aber eine Nebenwirkung des Personenkults. Ich habe jahrelang einen Bogen um O2 gemacht, weil die mit Dieter Bohlen geworben haben. ;)
Zu jedem "Promi" wirst du neben Fans auch überzeugte Gegner finden.
Marke und Person können und sind bei uns sehr wohl synonym zu betrachten. Ich denke, der Start ist etwas schwerer, dafür lohnt er sich nachher umso mehr.
Welche große Marke läuft denn bei uns synonym mit einer Person? wtf?Willi Dungl Tee
Das Beispiel kann ruhig außerhalb des Rollenspielbereichs kommen.
Welche große Marke läuft denn bei uns synonym mit einer Person? wtf?
Das Beispiel kann ruhig außerhalb des Rollenspielbereichs kommen.
Nimm als Gegenbeispiel die Autoindustrie. Da wird nur über den Markennamen geworben. Oder die Computerindustrie. Oder die Handy-Industrie -selbst da kaufen sich die Leute kein Steve-Jobs-Phone, sondern ein iPhone.
Personenkult mag ja ziehen, aber der Markenname zieht genau so.
Auch glaube ich das bei Fate to Go der Aspekt "Fate" mitunter mehr gezogen hat als der Name "Kathy Schad".Wir können ja, falls Kathy einverstanden ist dazu ne Umfrage machen.
Das heißt als Herr Rein*Hagen annahm den Markenkult / Firmen um V:tM bzw. White Wolf als Pesonenkult für seine Kickstarter zu nutzen ist der damit schon eine Ecke weit auf die Nase geflompft.
Es kann allerdings eine Diskrepanz zwischen Personenkult und Markenkult / branded identity geben.
Das heißt als Herr Rein*Hagen annahm den Markenkult / Firmen um V:tM bzw. White Wolf als Pesonenkult für seine Kickstarter zu nutzen ist der damit schon eine Ecke weit auf die Nase geflompft. Andere Projekte die hingegen sich auf V:tM bzw. White Wolf als Marke bzw. als Produktlinie beziehen können den größten Mist anbieten oder komplette Branchen Neulinge sein und sie werden von ihren Fans (auch von mir) mit Geld beworfen.
Auch glaube ich das bei Fate to Go der Aspekt "Fate" mitunter mehr gezogen hat als der Name "Kathy Schad".
Vampire wurde doch seinerzeit von der Forge komplett auseinander genommen, oder?
@ Forge: Das war nur als Symbol dafür gemeint, dass die Zeit im Rollenspiel nicht stehen geblieben ist.
Selbst dann hinkt das... WW/OOP/cWoD/WoD hat bis GMC und B&S nix von der Forge gelernt... also bis 2013 nicht.
Die meisten WoD Spieler die ich kenne (zum Großteil cWoD), haben keinerlei Bezug zu Indies oder gar der Forge. Das ist als wenn "In China ein Sack Reis umfällt", es wird nicht einmal wahrgenommen.
Es besteht da auch keine "Aufnahme Freude" oder allgemeine größere Bereitschaft bzw. Interesse. Da wird sich eher einmal durch das WoD Angebot rauf und runter gewühlt.
Eher sehe ich es so das die Forge bzw. die Indie-Szene quasi aus frustrierten Ex-WoD Spielern besteht bzw. bestand, also Spieler die von der WoD enttäuscht waren oder aber nicht damit zurecht gekommen sind. Was sich wiederum auf die Schnittmenge auswirkt. Weil die direkte oder indirekte Antihaltung Forge-Indie Spiele für normale WoD Spieler nicht attraktiver macht.
Die Forge hatte ja wirklich eine geringe Reichweite. Wen sie aber erreicht hat, sind Leute wie uns, die sich mehr mit dem Hobby beschäftigen und sich in Foren wie diesem darüber austauschen. Und wir erreichen nun mal unsere (Mit)Spieler.Ich glaube nicht an die Forge. Das heißt ich betrachte auch die Kritik an der WoD nicht als stichhaltig.
Ich konnte da nie eine Anti-Haltung entdecken.Nichteinmal in Anbetracht der unseeligen "Brain-Damage" These und daraus folgenden Diskussionen um eine tatsächliche Schädlichkeit von V:tM?
Ich glaube nicht an die Forge. Das heißt ich betrachte auch die Kritik an der WoD nicht als stichhaltig.
Insofern spüren meine (bisher "exklusiv WoD") Mitspieler davon weitestgehend nichts. ^^
Die müßen eher meine Begeisterung für spezifische Rollenspiele oder kleinere Kickstarter "Werbeattacken" aushalten. Wobei ich selbst hinsichtlich Kickstarter in der Regel nur WoD Projekte hervorziehe. ^^
Nichteinmal in Anbetracht der unseeligen "Brain-Damage" These und daraus folgenden Diskussionen um eine tatsächliche Schädlichkeit von V:tM?
Ich glaube nicht an die Forge.
Erst mal ein kurzer On-Topic Einwurf, bevor ich dir antworte: Es ist schon erstaunlich, wie viele Leute "hier" sowohl die Forge als auch viele der Personen dahinter kennen und mit ihnen etwas verbinden, etwa wie oft Vincent Baker erwähnt oder verlinkt wird. Das steht außerhalb der Proportionen der Verkaufszahlen und sollte deswegen mal etwas hervorgehoben werden.
Denkst du, das ist ein Argument *für* die verkaufsfördernde Wirkung von Personenkult?
Sollte man eventuell mal beleuchten, wie groß die kritische Menge an Fans sein muss, um einen positiven Effekt zu erzielen?
Weiter vorne wurde im Scherz angedeutet, man könne ja mit Dieter Bohlen etc. Werbung machen. Aber mal ohne Flachs, das wäre wahrscheinlich wirklich die einzige Methode, Personenkult wirklich erfolgswirksam zu betreiben. Wenn Justin Bieber (nur mal so als Beispiel, keine Ahnung, wen die Kids gerade hip finden) in der Bravo mit seinem neuen D&D-Set mit Freunden beim Spielen zu sehen wäre und dann noch im Interview sagen würde, wie cool er das findet, hätte das sicherlich spürbare Konsequenzen.
Das war schon lange meine Überlegung zu diesem Thema, denn nicht ohne Grund werben viele Firmen mit bekannten Namen und/oder Gesichtern. Vin Diesel alleine reicht aber in Deutschland nicht.
:)
@Luxferre: Wo hat jemand in diesem Thread jemals behauptet, dass der Name alleine eine Verkaufswelle auslöst? Es kann ein Faktor von vielen sein. Kann. Für Insider, die damit etwas verbinden.