Diplomatischer Dienst, Militär, Forschung, Exekutive, futuristisches THW. Die Sternenflottenadmiräle scheinen auch über sehr große politische Entscheidungsgewalt zu verfügen.
Gut dass du das erwähnt: Space DDR nachdem Heinlein mir ihr durch ist? Warst du nicht im Militär, bist du kein "echter" Bürger?Näh, nicht ganz so krass.
Abgesehen davon gibt es mindestens dutzende Andeutungen oder Konkrete Szenen, dass es eben doch eine Wirtschaft und Handel gibt.Export und Import über die Grenzen der Förderation hinaus gibt es des öfteren zu sehen oder in den Romanen auch zu lesen.
*tag thread*
Dass das "kein Geld" Thema nur auf 1 ds9 folge gründet, ist unwahr. Das kommt schon im frühen TNG auf.
Economy
By the founding of the Federation in the 22nd century capitalism was no longer the economic system of Earth, being replaced by the New World Economy. According to Tom Paris, it was around this time that "money went the way of the dinosaur." (VOY: "Dark Frontier")
Under the New World Economy material needs and money no longer existed and humanity had grown out of its infancy. People were no longer obsessed with the accumulation of things, effectively eliminating hunger and want and the need for possessions. The challenge and driving force then were to self-improvement, self-enrichment, and the betterment of all humanity. (Star Trek IV: The Voyage Home, TNG: "The Neutral Zone", "The Price", "Time's Arrow, Part II", Star Trek: First Contact)
Although most items and services were provided by the Federation, some luxury items and services could still be requisitioned as late as the 23rd century using Federation credit, and private businesses from other races such as the Ferengi were sometimes permitted on Federation stations such as Deep Space 9. (TNG: "Encounter at Farpoint")
However, the Federation continued to deal with other cultures which had money-based economies. The Ferengi in particular were scornful of the Federation's disregard for currency. (TNG: "The Price")
Im Technischen Handbuch zu Enterprise D steht das Replikatoren immer ineffizienter werden je größer das Werkstück sein soll. Irgendwann ist es dann günstiger das Material ab zu bauen und konventionell zu verarbeiten.
Ich glaube das gehört zu den Sachen bei Star Treck, wo man lieber nicht genau darüber nachdenken sollte.
Was war eigentlich der Grund bei Voyager, dafür das Nelix selber gekocht hat? Ich glaube mich zu errinnern, dass es hieß die Replikatoren verbrauchten zuviel Energie, das kam mir allerdings damals sehr komisch vor, weil das ja ansonsten immer ein Problem sein müsste.
Da sich Verrechnungssysteme überall dort wo gehandelt wird spontan entwickeln glaube ich kaum dass es eine Gesellschaft ohne sowas wie Geld geben kann. Allerdings darf man wohl davon ausgehen dass eine zentrale staatliche Währung keine Notwendigkeit ist und genau den Eindruck hatte ich bei der Föderation immer, sie haben einfach keine zentrale Währung. In einer hochtechnischen Gesellschaft in der Computer sämtliche Transaktionen überwachen können, sollte das auch kein Problem sein. Jeder der Handeln will benutzt einfach das System das gerade am besten passt.
Außerdem kann man sich natürlich Gesellschaften vorstellen in denen die meisten Menschen im großen und ganzen keinen Bedarf für individuellen Handel haben und deshalb nicht direkt oder häufig mit Geld in Kontakt kommen. Die zweite Frage wäre dann also ob das Wirtschaftssystem noch auf Märkten beruht, es scheint nicht so zu sein. Hat die Föderation also eine Art Computer-Planwirtschaft?
Im Technischen Handbuch zu Enterprise D steht das Replikatoren immer ineffizienter werden je größer das Werkstück sein soll. Irgendwann ist es dann günstiger das Material ab zu bauen und konventionell zu verarbeiten.
Wenn man mal davon absieht das bei Star Trek ohnehin viel mehr Energie zur Verfügung steht als realistischerweise eigentlich vorhanden sein sollte, Enterprise und DS9 sind immer nur ein paar Tage oder Wochen von einem Tanker oder einer Raffinerie entfernt. Die Voyager muss sich ihre Antimaterie erhandeln oder finden, in der TNG-Folge Die alte Enterprise (http://en.memory-alpha.org/wiki/Yesterday%27s_Enterprise_%28episode%29) bestellt sich Tasha im Zehn vorne replikatorfreundliches Essen um Energie für die Waffen zu sparen.
Da sich Verrechnungssysteme überall dort wo gehandelt wird spontan entwickeln glaube ich kaum dass es eine Gesellschaft ohne sowas wie Geld geben kann.Wenn die Gesellschaft technologisch so weit entwickelt ist, dass ihre Ressourcen praktisch unbegrenzt sind (oder zumindest höher als ihre Mitglieder verbrauchen können) entfällt die Notwendigkeit für Geld.
Die Hauptcharaktere bei Star Trek zeichnen sich ja auch durch eine gewisse Eigensinnigkeit aus. Unsere Helden sind Leute die selber denken und Entscheiden. Das klingt ja nicht unbedingt nach realem Sozialismus.Nicht-Denken hat nichts mit Sozialismus zu tun. ;)
Wenn die Gesellschaft technologisch so weit entwickelt ist, dass ihre Ressourcen praktisch unbegrenzt sind (oder zumindest höher als ihre Mitglieder verbrauchen können) entfällt die Notwendigkeit für Geld.
Das trifft auf die Föderation aber wohl nur im Bereich des "alltäglichen Lebens" zu - was durchaus dazu führen kann, dass der "Normalbürger" im Laufe seines Lebens kaum mit Geld in Kontakt kommt, weil es einfach nichts gibt was er sich kaufen muss, will oder kann (ich gehe mal davon aus, dass z.B. Raumschiffe unverkäuflich bzw. Allgemeinbesitz sind).
Wir haben also mehrere Beispiel, in denen Geld als in der Förderation nicht existent bezeichnet wird (hier (http://www.tanelorn.net/index.php/topic,87581.msg1786216.html#msg1786216) z.B.) und viele Beispiele für geschäftliche Transaktionen mit Nicht-Förderationsmitgliedern.
Ich würde daraus schließen, dass ein Bürger der Förderation für normale Waren nicht bezahlen muss, solange das Handelsgut aus der Förderation stammt und es sich nicht um explizites Luxusgut handelt. Inwieweit ein Bürger sich für die Gesellschaft einbringen muss, um in den Genuß einer solchen Versorgung zu kommen, wird nirgendwo erwähnt. Eine Art Konto für Anschaffungen ausser der Reihe scheint aber weiterhin zu existieren und es scheint widersinnig, dass dieses Konto von der Förderation "for free" aufgefüllt wird. Da es auch in der Förderation Menschen mit besonderen Vorlieben abseits des gelieferten Mainstream gibt, existieren auch freie Händler, die diesen Leuten das beschaffen, was sie begehren.
Btw:Nicht-Denken hat nichts mit Sozialismus zu tun. ;)
Genausowenig wie die DDR etwas mit Sozialismus zu tun hatte. Das war einfach eine wirtschaftlich extrem schlampig geführte Diktatur.
Und ansonsten, ich spiele bisweilen Star Trek Online. Da gibt es definitiv Geld in der Föderation, am gebräuchlichsten dürfte der Energiekredit sein. (Es gibt aber noch andere Währungen).
Theoretisch müsste es dann aber auch sowas wie Bergbau geben, um die Rohmaterialien en Masse zu gewinnen, aber davon hab ich noch nie etwas mitbekommen. Es gibt aber auf jeden Fall sowas wie industrielle Fertigung mit Replikatoren. Detailliert wird darauf aber meines Wissens auch nicht eingegangen.
Wir haben also mehrere Beispiel, in denen Geld als in der Förderation nicht existent bezeichnet wird (hier (http://www.tanelorn.net/index.php/topic,87581.msg1786216.html#msg1786216) z.B.) und viele Beispiele für geschäftliche Transaktionen mit Nicht-Förderationsmitgliedern.
...
existieren auch freie Händler, die diesen Leuten das beschaffen, was sie begehren.
Aber es gibt ja noch viele andere Besonderheiten im Star Trek Universum. Z.B. scheint es abseits der Sternenflottenschiffe keine ausgeprägte Mulltikultigesellschaft zu geben. Die meisten Völker scheinen ja weitgehend eigenständig ihre Kultur zu pflegen ohne dass die kulturellen Grenzen zu stark verwischen.
Dafür wird man dann Teil der großen glücklichen Infrastruktur. Ausstieg wird sehr ungerne gesehen, sie Marquis.
Das ist durch die Entfernungen doch ganz gut nachvollziehbar.Durch den Warpantrieb ist die Reisezeit zwischen den Welten aber recht überschaubar. Die Frage ist nur wie verbreitet und zugänglich ist diese Technik wirklich. Es gibt ja doch einiges an privaten Schiffen.
Die Planeten sind schließlich scheiße weit (tm) auseinander und ohne guten Grund verlässt man die Heimat nicht.
Mal davon abgesehen, dass nicht beliebig viel Transportkapazität zur Verfügung steht und das alles einen gewissen Aufwand bedeutet.
Das Problem der Sozialisten ist sicher, dass sie nicht mal selber wissen was Ihn eigentlich ausmacht. Gemein haben sie im positiven Sinne nur ein Heilsversprechen in der Richtung „Irgendwann ist alles Gut“.(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
150 Mitglieder, über 1000 Kolonien. Im Endeffekt nichts anderes als Bundesstaaten mit ihren Gemeinden.
Wo hast du die zweite Zahl her? :)
Und es ist eben ein etwas merkwürdiger Sprachgebrauch von "Planeten" zu reden. Es stellt sich dann auch direkt die Frage nach Stimmgewichten, wie jedes mal wenn man eine Bündnisstruktur bildet.Die Mitglieder ("Planeten") sind gleichberechtigt. Jedes Mitglied entsendet einen Vertreter in den Föderationsrat. Wie sie ihren Vertreter für den Rat bestimmen, ist jedem Mitglied selbst überlassen.
Das ist auch spannend. Die genaue Zahl wurde ja recht spät festgelegt. Vor DS9 fühlte sich die Föderation deutlich überschaubarer an, als hinterher.
Ja, das ist alles sehr nebulös.War die erste Serie nicht vor der Erfindung der Replikatoren? Da dürfte Geld dann ja noch eine andere Rolle gespielt haben. ;)
Ich erinnere mich, dass Kirk in der Orginalserie mal angab, autorisiert zu sein für Dilithiumkristalle einen fairen Preis zu bezahlen. Die Bergleute waren dabei definitiv Menschen. Ob sie auch Föderationsmitglieder waren? Keine Ahnung.
Lustig ist auch sein Glaube das sich private Konkurrenz neben einem mit gleicher Effizienz betriebenen Staatsunternehmen auch nur ansatzweise halten kann.
Nachtrag: Den Artikel kann man nicht ernst nehmen. Da sieht man nur wunderbar vorgeführt, warum für viele Amerikaner ganz Europa kommunistisch ist. Besonders schlimm, wenn dann noch Umstände, die an den Amerikanern selbst liegen (z.B. dass ab TNG die Begriff "Gott" oder "Jesus" nicht mehr fallen), dem Kommunismus zugeschrieben werden.
Insofern sind die Beobachtungen in dem Artikel nicht falsch, die Schlussfolgerungen scheinen mir ideologisch verfärbt und ich stimme dem Autor durchaus zu, dass es bei Star Trek kein Copyright zu geben scheint.
Wieso sollten die Admiräle nicht von der Förderation also damit demokratisch legitimiert sein?
Der Föderationsrat (gesehen in Star Trek 4 scheint) vergleichsweise klein. Zurechtbiegen kann man es sich vielleicht indem man es sich als eine Art Ausschuss des Rates erklärt. Eine genaue Zahl war Anfangs aber nie festgelegt. Durch die gewaltigen Raumschlachten bei DS9 wirkt die Föderation allein durch die Zahl der Schiffe auf einmal deutlich größer. Im Verhältnis dazu und bedenkt man die vielen Geschichten über Expansion und, dass eigentlich Alle gerne Mitglied werden wollen scheint die dann spät etablierte Zahl von 150 Welten recht klein, vor allem wenn man da Kolonien mitgezählt hat.
Der Föderationsrat ist auch kein repräsentatives Parlament, sondern eine Vertretung der Regierung diverser Mitgliedwelten.
Wenn mir nichts entfallen ist sind die bekannten Entscheidungen des Föderationsrates auch alle Außenpolitischer natur (inklusive Spionage; Militärisches, Forschung).
Kirks Verfahren wegen Diebstahl und Zerstörung der Enterprise wurde auch vor dem Rat behandelt. Wahrscheinlich ein Sonderfall, wegen der Rettung der Erde und um außenpolitisch den Klingonen gegenüber Stärke zu zeigen.
Der Präsident wird vom Föderationrat gewählt. Die umfangreichen Rechte des Präsidenten, die man bei DS9 gesehen hat, könnten auch mit dem Krieg zu tun haben.
Ehrlich gesagt glaube ich, dass die Föderation eher so eine Mischung aus UN und USA sind.
Und nach dem Vorbild innenpolitisch unter normalen Bedingungen nicht so viel Einfluss hat.