Grüße,
lange ists her das ich hier war.
Haben demnächst wieder ne Session für DSA und das letzte Mal aus meine Gruppe auseinander ging war ich ziemlich angefressen,
da sie praktisch malwieder die Spielwelt nicht respektiert haben und mit Spieleraugen statt mit Heldenaugen agiert haben.
Dachte solche Albernheiten würden sich legen, da wir nun auch schon 20-22 sind, aber nada. Muss mich irgendwie mit rumschlagen.
Brauche jedoch jetzt bei einem Punkt Hilfe, wie ich da reagieren soll. Für nächstes mal oder evtl. zum retconnen, weil wir da gerade stehen geblieben sind,
und die Spieler bestimmt eh wieder die Hälfte vergessen haben was geschehen ist.
Spoileralarm zur Phil-Saga!
So kam es in der Phileasson-Saga zu dem Punkt, wo wir Orima unterhalb der Khomwüste in Tie´Shianna antrafen und ihr ordnungsgemäßg Kelch
und Schwert übergaben. Sie manifestierte sich also und bat den beiden Mannschaften an, Fragen zu beantworten. Vielleicht war es mein Fehler, nicht
genau zu spezifizieren welche Fragen, aber wie hätte ich das machen können?
"Überbringer von Selflanatil und Largala'hen, habt meinen Dank. Zum Danke für euren Dienst
an unserem Volke biete ich euch an, Fragen über den Verbleib von Fenvarien und die Inseln im Nebel zu beantworten" ?
Kommt doch komisch. Aber meine Helden kamen nicht von selber darauf, bereits im Raume liegende Lore-Fragen zu den Elfen zu stellen.
So begannen meine zwei penetrantesten Spieler prompt, Orima ziemlich frech nach ihrem Sinn zu hinterfragen und zu kritisieren was sie für eine "Gottheit"
bei den Elfen darstellt. (Wobei sie ja auch wiederrum nicht wirklich eine Göttin ist, da sie eine frühere Königin war, die zum Gott erhoben wurde)
Sie haben also praktisch verlangt, dass ich mich als Orima vor den Helden rechtfertige für den Glauben der Elfen. Und zwar so penetrant und ohne ihren Ansätzen
zuzuhören, dass ich schon sehr genervt war. Wie verhält sich eine Göttin wie Orima, auch wenn sie unvoreingenommen ist (Gerechtigkeit) gegenüber solchen
Verhalten? Einerseits haben die Helden die Artfakte überbracht, aber andererseits zeigen sie keinen Respekt vor der elfischen Kultur.
Da die beiden weiterlaberten (jetzt nur untereinander) ohne Orimas gutgemeinten Ausführungen zuzuhören, sagte ich irgendwann das sie nun halt nicht gehört haben, was sie über
die Lore genau erzählt hat, weil in der Zwischenzeit Beorn gefragt hat. Nun waren beide Seiten erboßt. Ich als Meister, der die Spielwelt stimmig gestalten mag,
und auch die Spieler, die sich nun ungerecht behandelt fühlten. So erhielt Beorn nun die Flöte um seine Mannschaft auf die Inseln der Nebel zu wünschen, um die Schätze
zu ergattern.
Die Spieler hatten nun jedoch den Tenor: "Was interessiert uns die Elfen? Wir wollen doch gar nicht, dass diese wieder ihren König bekommen und dann vielleicht
wieder stärker auf Aventurien werden. Blöde Elfen"
Meine Überlegung war nun, da wir da direkt aufgehört haben und gerade den Rosentempel verlassen wollen, ob ich die Szene retconnen soll und den Spielern
einen Zettel gebe mit Hintergrundinfos bzw. die Szene noch einmal gescriptet nachspiele? Weil so habe ich keine Ahnung, wie ich die Spieler dazu motivieren soll,
sich für Fenvariens Rettung einzusetzen. Den Sinn der Reise haben sie wegen Todesfällen auch schon in Frage gestellt. Ich bin also in der Situation, als Meister den Plot und
die Lore zu rechtfertigen. Auch wenn es mir nicht gefällt. Was wäre vielleicht eine bessere Option? Oder wie würde Orima noch besser auf solche Helden reagieren? Zornig werden?
Ignorieren? Lailath ist auch noch immer dabei. Diese wollte ja eigentlich sterben, sobald ihr Dienst an Orima getan ist. Wie reagiert die auf solche Frechheiten gegenüber dem praktisch
Wichtigsten in ihrem Leben?
Danke falls ihr mir helfen könnt.