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Pen & Paper - Spielsysteme => Savage Worlds => Thema gestartet von: Skeeve am 6.06.2014 | 00:18
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ich lese gerade "Die Blutmagier" von Courtney Schafer (der erste Band von "Die Chroniken von Ninavel")
"Du meinst, weil für schwierige Zauber zwei Magier nötig sind?"
"Ja. Einer lenkt die Magie nach dem festgelegten Muster, der andere bündelt sie mit seiner Willenskraft."
das wäre für mich: eine Probe auf Zaubern von dem ersten Magier (der der lenkt) und der zweite Magier nimmt die niedrigere Fertigkeit von Zaubern bzw. Willenskraft ("man sollte schon wissen was man da lenkt", frei nach der Reitkunst vom berittenen Kampf)
Weitere Details müsste man sich dann noch überlegen:
Einerseits sind die Magier benachteiligt, weil es gleich zwei von ihnen braucht, andererseits gilt das ja nur für schwierige (=mächtigere) Zauber.
für den Rückschlag müsste man sich wohl auch was überlegen (je nachdem welcher Magier seine Probe versiebt, sind die Auswirkungen vielleicht unterschiedlich) und welche Sprüche überhaupt diese schwierigen/mächtigen Sprüche sind, für die zwei Magier benötigt werden, ist ebenfalls noch offen...
Wenn das Zaubern über Machtpunkte läuft, würde ich das vielleicht von der Menge der eingesetzen Machtpunkte abhängig machen
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Warum nicht: ein Magier hat die Machtpunkte ("lenkt die Magie" durch Ausgabe derselben) und der andere die Mächte ("bündelt sie mit seiner Willenskraft" zu einem festgelegten Zauber)? Beide würfeln auf Zaubern und gut ist.
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Das ist prinzipiell die Collective Faith Regel von Hellfrost (Siehe Rassilon Expansion 2):
"This rule allows characters to aid clerics of the same faith in invoking miracles.
In order to assist, the helper must be on Hold and within 5” of the cleric. When the cleric casts his miracle, the assistant must come off Hold and begin praying with him. Each assistant then makes a Faith or Spirit roll (their choice) as an action, aiding the caster through the Cooperative Roll rules. Multi-action penalties apply as normal."
Mit Magiepunkten würde ich einfach die Kosten durch die Anzahl teilen. Fehlschläge haben auf den Hauptzauberer die übliche Wirkung während die Unterstützer einfach nur angeschlagen sind. Kommt aber auf das Setting an.
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Alternativ die Ritualregeln aus dem Horror Companion anschauen.
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Wenn bei schwierigen Zaubern die Anwesenheit von 2 Magiern sinnvoll sein soll (aber nicht zwingend notwendig), so würde ich auf eine der Varianten ohne Magiepunkte zurückgreifen, die Aufschläge bei den höhren Graden erhöhen, und dann den einen Magier die Unterstützungsprobe werfen lassen, und den anderen dann die Hauptprobe.
Somit sind in der Regel bei schwierigen Zaubern (das man ja Setting spezifisch festlegen kann), mehr als 1 Zauberer sinnvoll, aber nicht zwingend notwendig, so dass man als WildCard auch gut mal Dinge alleine schaffen kann.