Willkommen zu den Geschichten aus Ferelden
Die folgende Gruppe hat sich zusammengefunden, um allem und jedem Einhalt zu gebieten:
Lorraine, eine orlaisische Exilantin, die zur Kirche gefunden hat ( Rogue ).
Sie hat Orlais freiwillig verlassen, nachdem ihr Bruder durch eine Verbrecherorganisation umgekommen ist und zu Andraste gefunden. Sie ist auch der Suche nach Gnade und Sühne.
Kiran, ein Reisender aus Anderfels, der von der Plage in Ferelden gehört und daraufhin beschlossen hat, dort zu helfen ( Rogue ).
Er jagt nur den heissesten Röcken hinterher und will wirklich nur abenteuern und Gutes tun. Mal schauen, wie ich ihn so triggern kann.
Winbow, eine Dalish Elfe aus den Brecilian Forest. Sie sucht jemanden ausserhalb des Waldes und will die Welt etwas kennenlernen ( Fighter ).
Sie sucht ihre beiden jüngeren Geschwister, die wiederum ihre verschwundenen Eltern suchen. Sie muß nur eine Spur aufnehmen.
Reginald, ein junger Magier aus Tevinter, der sich freiwillig dem Zirkel der Magier in Ferelden angeschlossen hat ( Mage)
Er ist in Wirklichkeit eine Frau, Regina, und auf der Flucht vor Ihren Eltern, einer Familie aus dem herrschenden Hochadel von Tevinter. Da fehlt aber noch Hintergrund.
Aelden ein Magier aus dem fereldischen Zirkel der Magier, der sich gerne mit Artefakten auseinandersetzt.
Da fehlt noch etwas Hintergrund. Er kennt das Geheimnis der Magierin aus Tevinter.
Edlyn eine fereldische Freifrau ( Rogue )
Kam kurzfristig dazu, hat noch keinen Hintergrund und noch keine Verknüpfung zu den anderen.
Kennenlernen:
Der Magier aus Tevinter und der Überlebenskünstler aus Anderfels trafen sich in Tevinter auf dem Weg gen Süden und hatten denselben Weg. Trotz anfänglichen Misstrauens ergab sich eine Zweckgemeinschaft. Aufgrund der Tatsache, daß man eher abseits der Wege wanderte, verirrte man sich und traf eine Dalish Elfe, die half und mitzog. Gemeinsam machte man sich auf den Weg zur Akademie und auf diesem Weg traf man den Zirkelmagier, der den bisher nicht registrierten Magier aus Tevinter unter seine Fittiche nahm. Einige Konflikte später kam man auch in den Docks an, wo man u.a. von einer Dame aus Orlais zusammengeflickt wurde.
Man verstand sich soweit recht gut und stimmte in einigen Punkten und Motivationen überein:
Der Magier aus Tevinter schätzte die besonnene Art der Dalish Elfe.
Der Anderfels Überlebenskünstler fand die Abenteuerlust des Zirkelmagiers toll.
Die Dalish Elfe sah die freiwillige Exilantin aus Orlais als Inspirationsquelle.
Die Orlaisische Dame kam mit dem Zirkelmagier überein, was den Respekt vor dem Schöpfer angeht und suhlte sich mit ihm in der glorreichen Geschichte der alten Reiche.
Der Magier aus Tevinter hatte eine ähnliche Grundeinstellung wie der Überlebenskünstler aus Anderfels.
1. Spielabend
Da die Spieler der Magier, die als Aufhänger für das Abenteuer gedacht waren, gefehlt haben, haben wir dennoch dieses Abenteuer angefangen.
Fremde Lichter
Lake Calenhad ist der See, in dem sich auf einer Insel der Magierzirkel befindet.
Am Ufer gibt es die Docks, eine größere Ansammlung von Bretterhütten mit wenigen richtigen Gebäuden.
Die Gruppe, die sich soweit schon teilweise länger kannte, wartete eigentlich auf die beiden Magier, mit denen Sie auf eine Mission geschickt werden sollte, man teilte den Leuten aber mit, dass die Magier noch einige Zeit nicht wegkämen. Man hatte aber eine Kundschaftermission, die ohne die Magier funktionieren sollte. Es ging in die nördlichen Ausläufer der Frostback Mountains gehen, quasi direkt ans Meer.
Dort befand sich früher ein alter Magierturm und Jäger berichteten von Lichtern, als ob wieder jemand in der Ruine wohnen würde.
Ziel der Gruppe wäre es, den Weg dorthin auszukundschaften und festzustellen, um den es sich handelt und dann Meldung zu erstatten, wenn man evtl. Probleme nicht selber in den Griff bekommt.
Man veranschlagte für den Weg 5-7 Tage, von denen man die erste Zeit auf der imperialen Straße reisen konnt, bevor es ins Gebirge ging.
Ich hatte mir Zufallstabellen für Begegnungen ausgedacht und niedergeschrieben, die da angewendet wurden. Diese regeln, ob und wie viele Begegnungen stattfinden, die Art der Begegnung ( Hindernisse, Feinde, Reisende, was Persönliches für einen SC, besondere Orte/ Ereignisse ) und deren Schwierigkeit, Gefährlichkeit, Wichtigkeit oder Stärke.
Die ersten beiden Tage verliefen ohne irgendetwas.
Der dritte Tag war dann ergiebig.
Die Würfel ergaben, daß eine größere Gruppe Dragonlings ( flugunfähige Drachen, die Feuerspucken können, etwa Velociraptor-Größe ) von 2 Hurlocks ( Darkspawn, Elite Infantrie ) verfolgt würde.
Die Gruppe hörte, mit auf einem Pfad in Vorgebirge, viele schnelle Schritte auf sich zukommen und beschloß, sich zum Teil zu verstecken und zum Teil auf eine erhöhte Position zu begeben. Alle schafften ihre Würfe, bis auf die Priesterin der Andraste, auf die um eine Ecke 5 Dragonlings zu und an ihr vorbeirannten. Dann hörte man die schweren Schritte der Hurlocks, welche die beiden Kletterer bemerkt hatten und der Kampf begann.
Zunächst schossen ( Der Anderfelser ) und ( die Freifrau ), die auf einen erhöhten Punkt geklettert waren, Winbow schoß ebenfalls und Lorraine machte sich für einen Sturmangriff zurecht.
Die Hurlocks hatten Kurzbögen dabei und erwiderten erfolgreich das Feuer. Man konzentrierte sich auf einen der Hurlocks, der von immer mehr Pfeilen getroffen wurde.
Lorraine stürzte sich in den Nahkampf und bemerkte dann, dass die beiden schwer gepanzerten Gegner Zweihänder dabei hatten und mit denen wesentlich besser als mit ihren Bögen umgehen konnten. Sie verpasste dennoch dem noch schießenden Hurlock eine Wunde und kurz darauf ging dieser zu Boden, gespickt mit mehreren Pfeilen und Bolzen.
Nachdem der Zweihänder des Hurlock zwischenzeitlich ebenfalls Treffer landen konnte und Lorraine gut einstecken musste, ging auch er im Pfeilhagel und durch Hiebe von Lorraine und die dazugekommene Winbow zu Boden.
Der Kampf brachte 200 EP, als durchschnittliche Begegnung. Keiner war am Sterben oder wirklich kurz davor.
Die Gruppe erholte sich kurz, durchsuchte die beiden Hurlocks, fand dabei 20 Silberlinge und zog dann weiter.
Tag 4 verging recht ereignislos, aber man entdeckte, gut versteckt am Wegesrand, einen Schrein der Elfengötter, allerdings zerstört und Winbow machte sich daran, diesen wieder herzurichten, was Lorraine etwas missfiel.
Tag 5 verging ereignislos.
Am sechsten Tag traf man auf eine Gruppe Ghoule, allerdings tot und am Wegesrand im Gebirge unter Steinen verborgen. Diese wurden zunächst einmal in Brand gesteckt, damit keine weitere Gefahr entstehen konnte. Dazu stellte man fest, daß der Weg, dem man ins Gebirge gefolgt ist, den es früher gegeben hat und der inzwischen kaum noch vorhanden und teilweise verschüttet oder zerstört worden war, ab einem gewissen Punkt aufgeräumter und wiederhergestellt schien.
Kurz nach dem Fund der Ghoule sah die Gruppe ihr Ziel, einen Turm, der sich aber zum Erstaunen der Gruppe teilweise in einem Gerüst befand und repariert wurde. Um den Turm herum befanden sich einige Bretterhütten. Man konnte noch einen Wachposten ausmachen, bevor dieser die Gruppe sah und überlegte, wie man noch näher dran kommen konnte.
Eine Streife, vor der man sich nicht gut versteckte, beendete diese Überlegungn und lud die Gruppe zum Turm ein.
Lorraine erkannte den Akzent, den ihrer Heimat, Orlais und auch, daß einer der Soldaten sehr gottesfürchtig schien. Bei einem anderen Soldaten sah sie für einen kurzen Moment eine Tätowierung, in Form einer Faust, welche sie erkannte.
Dieser Mann war ein Schläger der “Hand”, einer Verbrecherorganisation aus Orlais, die überall mitmischt und deren Leute in mehreren Untergrupierungen aufgeteilt sind. Die “Finger” sind die Diebe und Händler, die “Fäuste” die Schläger und Kämpfer und die “Klauen” sind die Meuchler und Mörder. Mit dieser Organisation hatte sie bereits zu tun und man ging nicht freundlich auseinander.
Die Gruppe wurde am besetzten Wachposten vorbei geführt und erfuhr während des kurzen Weges, daß es sich um ges. 30 Leute handeln würde, die um den Turm herum beschäftigt seien, darunter 15 Soldaten, 10 zwergische Handwerker, 1 Magier, dessen Bruder, deren Diener sowie 2 Huren.
Die Leute warfen so einige Blicke in Richtung der Gruppe, die ja aus 3 Frauen und 1 Mann bestand.
Der Gruppe wurde zunächst ein Platz in einer Baracke angeboten, wo es mehrere freie Plätze gab, wobei man erfuhr, daß vier Soldaten bereits bei Zwischenfällen mit der umliegenden Flora und Fauna ums Leben gekommen sind. Währenddessen lief einer der Soldaten zum Turm und vermeldete die Ankunft von Fremden.
Die Gruppe schaute sich ein wenig um und sah hinter dem Turm einen Spalt im Fels, durch welchen man das Meer sehen konnte, sowie einen weiteren Weg, der wohl Richtung Wasser fährte und wo sich ein weiterer Spähposten sowie ein Bach befänden. Am Wasser befindet sich eine kleine Bucht, in der man anlanden könnte.
Auch teilte Lorraine ihr Wissen über die Verbrecherorganisation mit, was bedeutete, daß die Wachen wohl keine normalen Soldaten waren. Die getragenen Rüstungen trugen ein Adelswappen aus der Hauptstadt, welches Lorraine nicht kannte.
Zum Abend hin wurde die Gruppe zu den Gastgebern in den Turm eingeladen. Der Diener, öffnete die Tür und die Gruppe betrat den Magierturm, dessen Erdgeschoß gut hergerichtet wurde. Am Tisch sassen zwei Brüder, ein Magier und ein eher kampforientierter Mann.
Sie stellten sich als Guillaume & Cedric de Montfils vor, zwei Adelige aus Tal Royeaux, der Hauptstadt von Orlais, ohne auf etwas anderes einzugehen.
Es lag Spannung in der Luft, niemand wollte sich eine Blöße geben und irgendwas verraten, aber zum Ende des Essens teilte der Magier mit, daß die Gruppe bis zum Ende des Projektes hier willkommen sei und das Gelände nicht mehr verlassen dürfe. Dazu verlangte der Magier von jedem eine Blutprobe, was zumindest eine weitaus freiere Bewegung erlauben würde.
Lorraine bat darum, nach dem Essen eine Messe für alle ausrichten zu dürfen und teilte mit, daß man danach alles weitere klären würde. Guillaume, der Magier, gestand der Gruppe diese Messe zu und Cedric begann, alles zu organisieren.
Die ganzen Wachen wurden zusammengezogen und die Zwerge übernahmen die Wachposten.
Die Gruppe plante, daß während der Messe einer von Ihnen ( der Mann aus Anderfels ) abhauen sollte, um sich zu den Magiern durchzuschlagen, während Lorraine das Verschwinden selber entdecken und es melden wollte. Das sich eine Gruppe aus Orlais auf fereldischem territorium breitmacht, kann ja nicht zu tolerieren sein und man weiss nicht, was sie im Schilde führen.
Die Messe begann und Lorraine fand gute Worte, die beeindruckten. als die Mese dem Ende zuging und sie agieren wollte, riss sie die Augen und den Mund auf und fiel in Ohnmacht.
Cliffhanger... dun dun duuuuuuuuuuuun
Für dieses ganze Entdecken und Palavern gab ich dann mal 300 EP, ich will ja schon, daß die irgendwann aufsteigen.
4. Spielsitzung
Charaktere: Lorraine, Winbow, Reginald, Edlyn, Aelden
Die Rückkehr nach Calenhad
Die Reise zurück nach Calenhad verlief ohne größere Schwierigkeiten und man traf nach einigen Tagen ein und ging direkt zum Templerhauptquartier auf dem Festland. Dort staunte man nicht schlecht, denn wie die Magier erfuhren, wurde nach ihnen gesucht, da sie als verschwunden bzw. als auf der Flucht galten.
Man wurde beim zuständigen Offizier namens Brakon vorstellig und konnte die Situation erklären und hatte seine Aufmerksamkeit. Ein paar Namen wurden genannt, die möglicherweise im Spiel waren, als die Magier und deren Begleiter jeweils seperat losgeschickt wurden.
- Templer, der die Gruppe vorab ohne Magier losgeschickt hat: Curas, sehr jung
( Derzeitiger Aufenthaltsort. Brecilian Forest, jagt abtrünnige Magier )
- Templer, der die Magier mit neuer Eskorte losgeschickt hat: Rink, älterer Herr
Name ist nicht bekannt, Einzelheiten der Rüstung deuten auf einen älteren Templer, Ser Borys Amber, hin, der aber seit Längerem verschwunden ist.
Man kommt zu dem Schluß, daß man mehr herausfinden muß.
Neues aus Calenhad
Den beiden Magiern wurde ein Templer zur Seite gestellt. Merrick ist ein großer junger Kerl, der Magiern gegenüber neutral ist und sehr gläubig daherkommt. Die Magier beschlossen, am kommenden Morgen mit dem ersten Boot zum Zirkel zu fahren.
Die Gruppe, nun mit einem Aufpasser ausgestattet, ging dann zunächst in die Stadt. Calenhad platzte aus allen Nähten, weil sich viele Flüchtlinge in der Stadt befanden, die während der Plage geflohen waren und den Schutz einer größeren Stadt suchten.
lorraine ging zum Tempel der Andraste und richtete sich dort ein, während der Rest der Gruppe sich sehr überteuerte Zimmer mietete.
Man begann nun, ein paar Hinweisen nachzugehen und Informationen zu sammeln, was passiert sein könnte, bzw. wer die Gruppe hintergangen hatte, aus welchem Grund auch immer.
Zum einen geriet Edlyn an einen Händler, der, wie sie gehört hatte, alte Templeruniformen anbieten würde, stieß aber auf Granit, während Lorraine mehr Erfolg hatte und ein wenig herausfinden konnte.
Dann hörte man ein Gerücht aus dem Bannorn, wo ein Darkspawn geheilt worden sein soll und nur ein verwirrter Zwerg ist. Es wird von elfischen Zwillingen erzählt, die darin verwickelt sein sollen. Templer seien auf diese Sache angesetzt worden.
Lorraine unterhielt sich im Tempel mit einer Frau, die sich mit einem fiesen Templer namens Bertran eingelassen hatte, der im Schlaf von toten Magiern geredet hat.
Natürlich brennt das Gasthaus
Des abends fanden sich dann alle im Gasthaus ein, bis auf Lorraine, die im Tempel einkehrte und nachts brach dan im Gasthaus ein Brand aus. Die Gruppe floh, bis auf Reginald und Merrick, die noch kurz im Zimmer Sachen einsammelten, durch Fenster in die Gasse hinter dem Gasthaus, wo sie von Banditen überrascht wurde, während zwei weitere Banditen ins Zimmer eindrangen und Reginald und Merrick bedrängten. Die Gruppe musste ein wenig einstecken, konnte die Banditen, auch weil Lorraine mit hinzukommen konnte, besiegen und erschlagen, bis auf einen, den sie ausquetschten. Dafür wurde Merrick zum Beten geschickt, da er solche Praktiken nicht gutheissen würde.
Der Bandit erzählte von einen unbekannten Auftraggeber, der ihm an nächsten Morgen Geld an alten Eiche vor der Stadt übergeben würde. Danach wurde der Bandit der Stadtwache übergeben.
Der Brand forderte viele Todesopfer, weil sich nicht alle rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten, darunter wohl auch einige weitere Banditen, die im Gasthaus gelauert haben. Da wollte wohl jemand die Gruppe tot sehen.
Man beschloß, bevor das erste Boot am nächsten Morgen zum Magierzirkel fuhr, dem Auftraggeber seine Aufwartung zu machen.