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Pen & Paper - Rollenspiel => Pen & Paper - Allgemein => Thema gestartet von: Dreckiger Lude am 8.02.2004 | 17:55
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jepp,
gemeint sind so sachen wie Baldur's Gate, Gothic I & II und Konsorten.
Das Aushängeschild "RPG" vor diesen Spielen kann man natürlich nicht mehr abschaffen aber ich denke dass es sehr wenig mit wirklichem Rollenspiel zu tun hat.
Selbst wenn das Spiel kein Hack&Slay fördert und man versucht nicht zu powergamen ( ;) ), dann kommt man imho nicht annähernd an "rollenspiel" heran.
Etliche vernarrte PC-Spieler scheinen allerdings fest ihren Glauben zu verteidigen darin rollenzuspielen,
was meint ihr?
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Computerrollenspiele sind eine Nuance des Rollenspiels und haben ebensoviel "Daseinsberechtigung" wie eine zünftige Hack&Slay oder extrem Charakterspiel-orientierte Kampagne.
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Diese Spiele haben genauso viel mit dem Rollenspiel zu tun, das ich in meiner Freizeit praktiziere, wie das was Pädagogen einsetzen - nichts.
Aber das wurde hier auch schon ein paar mal diskutiert.
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Hmm irgendwie finde ich das auftauchen solcher Threads u.a. dieser "schlechte Spieler" Thread sehr elitär und voreingenommen.
Sicher ihr habt eure relativ strenge Vorstellung von Rollenspiel. ISt auchs icher nicht schlecht sowas zu haben, aber es ist niht das einzig wahre.
Zu jeder erscheinung gibt es viele Randerscheinungen die ihre Daseinsberechtigung haben. Ich möchte hie nur einige Beispiele aus anderen Bereichen anführen. (ok eigentlich nur Sport):
Dart, Ursprungserscheiung: Auf n Korkbrett. das billige Jahrmarktsgeudel mit den Luftballons oder das E-Dart werden ebenso geduldet als auch gut geheißen.
Fußball: Keinem Profispieler würde es einfallen zu sagen Straßenkickerei oder Hallenfußball ist kein Fußball, obwohl es nciht nach den selben Regeln läuft oder auf den Gleichen voraussetzungen basiert. Nein, vielmehr gilt es als nette Nebenart zur komplettierung und bestätigung, der "Hochform"
genauso Basketball oder Volleyball. Wie oft spielt man mit anderen Bällen oder gar auf gar keinem Feld?
So ist doch alles, wobei ich mich in eine Fremde Rolle versetzen kann und gewissen Regeln folge, eine Art von Rollenspiel. Ob ich dasnun ernsthaft, auf einem blatt papier festhalte, am Pc, mit Karten oder als ein Larp, beim Sex oder beim Psychiater mach eine Art des Rollenspiels, die die Erscheinungsform des Ganzen ausmacht. Welche man nun bevorzugt ist jedem selbst überlassen. nur sollte man nciht so verbohrt und intollerant sein und sagen, A) die sind schlecht oder B) das ist doch gar kein Rollenspiel.
PC-Rollenspiele werden dann zum Rollenspiel, wenn ich mich in den von mir gesteuerten Cahrakter vertiefen kann und dies auch tu. Es ist unerheblich ob das Medium nun meine Phantasie oder oder der PC ist.
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Für mich aind das keine Rollenspiele, sondern action-Adventures. Punkt!
Ein Rollenspiel braucht soziale interaktion, sonst ist es kein Rollenspiel, sondern ein Abenteuer-Spiel.
Fußbal ohne Feld, oder mit nur einem Tor, wäre ein Analogon zum "freien" RSP ohne Charabogen oder Würfel. (beiden fehlt der feste Rahmen).
Rollenspiel ohne Interaktion dagegen wäre wie Fußball ohne Ball. Also kein Rollenspiel/Fußball.
Nach diesem Schema sind auch Soloabenteuer kein Rollenspiel, sonder nur eine Art des Adventures.
Etwas darstellen kann ich nur, wenn mir dabei jemand zusieht/jemand mit mir interagiert. Nur dadurch wird eine Rolle auch wirklich eine Rolle.
Computer online RPGs sind hier wohl die Grauzone. Sie werden erst dann zu richtigem Rollenspiel, wenn die einzelnen Spieler auch wirklich verbal miteinander interagieren und dabei versuchen Emotionen darzustellen. Ohne emotion wird das ganze nämlich zum Team-Strategiespiel.
Das Rollenspiel braucht also folgende Parameter:
Interaktion, Emotion, Varianz
Fehlt einer dieser Parameter ist es kein "richtiges" RPG, sondern entweder ein Andventure, ein Strategie-Spiel, oder ein "Grauding" was zwar stark in Richtung RPG geht, aber letzten endes kein vollständig "richtiges" RPG
ist.
Als Beispiel sei hier Hero-Quest (Das Brettspiel) genannt: Man kann durchaus bei diesem Spiel etwas darstellen und mit den anderen sozial interagieren, aber es fehlt die Varianz, welche durch das spielbrett und das Szenario begrenzt ist.
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Für mich aind das keine Rollenspiele, sondern action-adventures. Punkt!
Wusste garnnich, das man seinen Chara in Action - Adventures weiterentwickeln/steigern kann, komisch, hab ich da immer was falsch gemacht??
Computerrollenspiele sind Rollenspiele, ob man sie jetzt gutheißt oder nicht und wie siehts dann mit den Online Computer RPG's aus?
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Sind Solo-Abenteuer Rollenspiel? ::)
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Ich finde, Computerspiele können insofern keine "Rollenspiele" sein, als das der freie Wille nicht wirklich möglich ist. Sicher, immer mehr CRPGs versuchen, möglichst viel Freiraum zuschaffen, aber sie erinnern im Endeffekt doch immer an diese einschienigen Kampagnen, die jeder Spielleiter vermeiden will.
Zudem fehlt die soziale Interaktion.
Bei den Online-Rollenspielen sieht das ein wenig anders aus, aber Rollenspiel sind auch die nur, wenn man Rollenspiel sehr allgemein definiert. Das ist natürlich weder schlecht noch gut, ich sehe das ganz neutral bis hier hin.
Was mich aber ärgert:
Ich habe nichts gegen diese Spiele, einige habe ich auch selbst gespielt. Nur "verderben" sie den Pen&Paper-Nachwuchs und jetzt beginnen ja auch schon einige Systeme, die CRPGs nachzuahmen. Folge ist, dass es immer schwieriger wird Rollenspieler zu finden, die auf engagiertes und tiefergründiges Spiel anspringen. Ich jedenfalls will nicht Taktiksimulationen spielen und Kampagnen, die nur aus Kämpfen bestehen und ein paar Rätsel. Leider aber geht der Trend genau dahin und die CRPGs haben ihren Anteil daran.
Glücklicherweise habe ich eine gute Gruppe zusammen, die diese Spiele links liegen läßt und mehr will als nur die Klingen kreuzen.
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Wusste garnnich, das man seinen Chara in Action - Adventures weiterentwickeln/steigern kann, komisch, hab ich da immer was falsch gemacht??
Lass mal deinen Zynismus stecken.
Wer hat je gesagt, dass es in action adventures nicht möglich ist seinen Chara zu steigern?
Final-Fantasy, DungeonSiege, BaldursGate....
Die alle haben eine Story, die ein Abenteuer darstellt, und bei denen es massig action gibt. Ergo sind es action-adventures. Mehr als diese beiden Faktoren braucht es nicht, um ein action andventure als solches zu klassifizieren.
Computerrollenspiele sind Rollenspiele, ob man sie jetzt gutheißt oder nicht und wie siehts dann mit den Online Computer RPG's aus?
Tja, die sind eine Grauzone. Es kommt darauf an, we der Spieler das Online-Spiel spielt. Da der sozialen, bzw emotionalen interaktion jedoch mediums-bedingte Grenzen gesetzt sind, ist ein Online-Spiel niemals ein richtiges Rollenspiel. (auch, wenn es unter Umständen verdammt nahe an ein solches herankommt.)
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Wusste garnnich, das man seinen Chara in Action - Adventures weiterentwickeln/steigern kann, komisch, hab ich da immer was falsch gemacht??
Lass mal deinen Zynismus stecken.
Wer hat je gesagt, dass es in action adventures nicht möglich ist seinen Chara zu steigern?
Final-Fantasy, DungeonSiege, BaldursGate....
Die alle haben eine Story, die ein Abenteuer darstellt, und bei denen es massig action gibt. Ergo sind es action-adventures. Mehr als diese beiden Faktoren braucht es nicht, um ein action andventure als solches zu klassifizieren.
Computerrollenspiele sind Rollenspiele, ob man sie jetzt gutheißt oder nicht und wie siehts dann mit den Online Computer RPG's aus?
Tja, die sind eine Grauzone. Es kommt darauf an, we der Spieler das Online-Spiel spielt. Da der sozialen, bzw emotionalen interaktion jedoch mediums-bedingte Grenzen gesetzt sind, ist ein Online-Spiel niemals ein richtiges Rollenspiel. (auch, wenn es unter Umständen verdammt nahe an ein solches herankommt.)
MMORPGs sind definitiv weniger Rollenspiel als normale CRPGs. Man muß nur mal eines spielen, um das zu wissen.
Spiele wie Baldur's Gate 2, Planescape Torment oder Knights of the Old Repuplic kommen so nahe an P&P ran, wie es ohne menschleche Mitspieler eben geht. Newerwinter Nights mit einer guten Gruppe und DM (und natürlich einem guten Abenteuer) ist sogar besser als P&P, weil es eben viel immersiver ist.
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Also, wenn ein Computerspiel ein besseres Eintauchen (das meinst Du wohl mit immersiv?) erlaubt als eine Pen&Paper-Runde, läuft bei letzteres etwas falsch. So, zugegeben einfach, sehe ich das.
Zudem besteht Rollenspiel für mich aus wesentlich mehr als Rumlaufen und Kämpfe bestehen (siehe oben). Wer das anders sieht, wird sicher entsprechende Programme dafür finden. Wer aber mal einen "magischen" Pen and Paper Moment erlebt hat, bei dem allen der Atem stockte, weiß das man für so etwas zusammensitzen muss.
Ich gebe zu, eine vielleicht extreme Meinung, aber ich kenne beides und wenn man bei CRPGs auch ins Schwitzen kommen kann, sind sie ganz was anderes.
In einem Forum hat mal einer erzählt, dass er von seinen neuen Spielern gefragt wurde, ob man das Spiel (P&P!) an dieser Stelle nicht saven könnte... das sagt für mich alles über a) CRPGs b) die Probleme die sie für uns P&P Spieler verursachen.
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Servus,
also MMORPG's angeht muss ich mal ganz deutlich sagen das sie teilweise das Rollenspiel am Tisch übertreffen können. Da hier keine Grenzen von Aussehen oder Ausdruck gegeben sind, natürlich kann das auch nachteilig sein. Was das versetzten in den Chara und Interaktion angeht kann es auf jedenfall mit dem Pen und Paper mithalten, da man seinen character wirklich sieht und mit ihm handelt und die Ausrede das es nicht incharacter war, nicht oder kaum vorkommt.
Ich möchte hier die verschiedenen nicht offiziellen UO Shards anführen auf denen man RPG machen kann und zwar recht gutes. Auch geht das in offiziellen Servern allerdings sehr viel schwieriger, zugegeben.
Was Solo PC Spiele angeht betonen diese eben meistens den hack & Slay oder Abenteuer Faktor und haben eher geringe Interaktions möglichkeiten im vergleich zu P&P oder Online Games (hier natürlich die entsprechende Community vorausgesetzt).
So long euer Sei
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Also, wenn ein Computerspiel ein besseres Eintauchen (das meinst Du wohl mit immersiv?) erlaubt als eine Pen&Paper-Runde, läuft bei letzteres etwas falsch. So, zugegeben einfach, sehe ich das.
Zudem besteht Rollenspiel für mich aus wesentlich mehr als Rumlaufen und Kämpfe bestehen (siehe oben). Wer das anders sieht, wird sicher entsprechende Programme dafür finden. Wer aber mal einen "magischen" Pen and Paper Moment erlebt hat, bei dem allen der Atem stockte, weiß das man für so etwas zusammensitzen muss.
Ich gebe zu, eine vielleicht extreme Meinung, aber ich kenne beides und wenn man bei CRPGs auch ins Schwitzen kommen kann, sind sie ganz was anderes.
In einem Forum hat mal einer erzählt, dass er von seinen neuen Spielern gefragt wurde, ob man das Spiel (P&P!) an dieser Stelle nicht saven könnte... das sagt für mich alles über a) CRPGs b) die Probleme die sie für uns P&P Spieler verursachen.
Du hast wohl noch nie Neverwinter Nights mit Spielleiter (ja, reichtig gelsen, mit Spielleiter) gespielt, das ist wie P&P, nur das man statt am Tisch am Computer sitzt. Man sieht halt nicht seine Mitspieler, sondern nur die Charaktere. Es gibt immer die passende Musik, Geräuscheffekte, visuelle Effekte und die richtige Umgebung. Schaff das mal beim P&P ::)
Die NSCs werden vom SL gesteuert, verhalten sich also auch wie beim P&P, nix mit langweiligen Auswahldialogen normaler CRPGs.
Jetzt habe ich richtig Lust bekommen, ein neuese Modul zu basteln ;D
@Seishiro: bei EverQuest war Rollenspiel ein Fremdwort, da ging es nur um Loot und Bossmobs, und das ist bei fast allen so. Meistens wird dort Rollenspiel nur als Entschuldigung für assoziales Verhalten benutzt.
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Servus,
Private Shards ala NWN Server nur eben mit UO und da machten (und machen immer noch) Spieler für Spieler Abenteuer. Outtime oder outgame gab es kaum und die Abenteuer waren nicht immer supergeil aber immerhin gut darstellbar. ;D
Auch wenn man zusammen gejagt hat war man Incharacter und war voll bei der Sache. Werte waren meistens unwichtig ausser man wollte PvP. Ansonsten hat man eben beschrieben und nicht die werte sprechen lassen. ;)
So long
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Sowas gibts bei UO? Aber das zählt eigentlich nicht mehr als MMORPG.
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Servus,
ich spiele zwar nicht mehr dort weil es einfach zu zeitintensiv ist, aber kuck mal hier (http://www.schattenwelt.de). Knapp 4800 aktive nenne ich Massiv ;) ;D (Ok wirklich aktiv sind es eher 1000-1500 ;) )
www.schattenwelt.de
So long euer Sei
Edit :
Hab den Link mal bei dem Wörtchen "hier" eingefügt. ::)
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@ Meister Analion
Du hast wohl noch nie Neverwinter Nights mit Spielleiter (ja, reichtig gelsen, mit Spielleiter) gespielt, das ist wie P&P, nur das man statt am Tisch am Computer sitzt.
Doch, ich habe es schon gespielt und weiß durchaus, wovon ich rede.
Man sieht halt nicht seine Mitspieler, sondern nur die Charaktere.
Eben! Deshalb spielt man auch keine Rolle = Rollenspiel, sondern steuert einen computergenerierten Avatar.
Es gibt immer die passende Musik, Geräuscheffekte, visuelle Effekte und die richtige Umgebung. Schaff das mal beim P&P ::)
Erstens finde ich das gar nicht nötig, schließlich lebt ein Rollenspiel von der Fantasie der Teilnehmer, ein weiterer Punkt, der in CRPGs so nicht gegeben ist.
Zweitens kann man durchaus sein Spiel mit Musik und Geräuschen anreichern, wenn natürlich auch nicht so perfekt wie in einem Computerspiel. Miniaturen usw. sind außerdem auch recht beliebt, und eine schön bemalte Figur wird einem Polygoncharakter immer überlegen sein, eben weil persönliche Kreativität eingeflossen ist.
Die NSCs werden vom SL gesteuert, verhalten sich also auch wie beim P&P, nix mit langweiligen Auswahldialogen normaler CRPGs.
Jetzt habe ich richtig Lust bekommen, ein neuese Modul zu basteln ;D
Ja, ich weiß! Aber Tatsache ist, dass eine komplexere Kampagne unmöglich ist. Ich spiele Hârn und ein einziger Artikel dieses Kleinods hat mehr Tiefe als die meisten CRPGs. Warum? CRPGs konzentrieren sich in aller Regel auf Kämpfe. Das finde ich nach dem hundersten Mausklick oder Würfelwurf, ganz egal, nur noch langweilig.
NWN ist hier besser, aber auch nicht so sehr.
Verstehe mich nicht falsch, ich habe nicht generell etwas gegen CRPGs und, wie gesagt, habe sie auch gespielt und hätte ich mehr Freizeit würde ich sie wohl noch immer spielen. Aber ein Rollenspiel im engeren Sinne können sie nie sein. Definiert man Rollenspiel lockerer, dann schon.
Wogegen ich mich aber wehre ist das CRPGs mit P&P-Spielen gleich gesetzt werden, denn erstens ist es einfach nicht wahr und zweitens wird es bald keine P&P-Spieler mehr geben, wenn sich diese Ansicht durchsetzt. Ich würde aber gerne auch in zwanzig Jahren noch ein solche Spiele spielen und alleine geht's halt nicht.
Es dauert ja schon heute oft sehr lange, bis man, insbesondere wenn man aus der Szene draussen war, eine Runde für anspruchsvolles Rollenspiel zusammenzukriegen.
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@ Meister Analion
Du hast wohl noch nie Neverwinter Nights mit Spielleiter (ja, reichtig gelsen, mit Spielleiter) gespielt, das ist wie P&P, nur das man statt am Tisch am Computer sitzt.
Doch, ich habe es schon gespielt und weiß durchaus, wovon ich rede.
Man sieht halt nicht seine Mitspieler, sondern nur die Charaktere.
Eben! Deshalb spielt man auch keine Rolle = Rollenspiel, sondern steuert einen computergenerierten Avatar.
Klar, wenn man nur rumläuft und auf Monster klickt macht man kein Rollenspiel, daß gibt es beim P&P aber auch. Genauso wie es gute Rollenspieler bei NWN gibt.
Es gibt immer die passende Musik, Geräuscheffekte, visuelle Effekte und die richtige Umgebung. Schaff das mal beim P&P ::)
Erstens finde ich das gar nicht nötig, schließlich lebt ein Rollenspiel von der Fantasie der Teilnehmer, ein weiterer Punkt, der in CRPGs so nicht gegeben ist.
Das würde ich nicht so sagen, ich habe es anders erlebt. ich hatte durchaus Spieler, die sehr fantasievoll waren.
Zweitens kann man durchaus sein Spiel mit Musik und Geräuschen anreichern, wenn natürlich auch nicht so perfekt wie in einem Computerspiel. Miniaturen usw. sind außerdem auch recht beliebt, und eine schön bemalte Figur wird einem Polygoncharakter immer überlegen sein, eben weil persönliche Kreativität eingeflossen ist.
In einer unserer Runden spielt Christian Preuß eine Frau. Ich könnte mir aber nie vorstellen, sie mit meinem SC anzugraben, weil ich einfach dauernd Preuß vor mir sehe. Bei NWN gibt es solche Probleme nicht ;D
Die NSCs werden vom SL gesteuert, verhalten sich also auch wie beim P&P, nix mit langweiligen Auswahldialogen normaler CRPGs.
Jetzt habe ich richtig Lust bekommen, ein neuese Modul zu basteln ;D
Ja, ich weiß! Aber Tatsache ist, dass eine komplexere Kampagne unmöglich ist. Ich spiele Hârn und ein einziger Artikel dieses Kleinods hat mehr Tiefe als die meisten CRPGs. Warum? CRPGs konzentrieren sich in aller Regel auf Kämpfe. Das finde ich nach dem hundersten Mausklick oder Würfelwurf, ganz egal, nur noch langweilig.
NWN ist hier besser, aber auch nicht so sehr.
Ich hatte in NWN, genauso wie beim P&P, schon Sessions ganz ohne Kämpfe. Die Abenteuer bei NWN können genauso komplex sein wie beim P&P. Zugegeben, zu improvisieren ist dort etwas schwieriger, aber ein vorbereiteter SL kann das auch.
Verstehe mich nicht falsch, ich habe nicht generell etwas gegen CRPGs und, wie gesagt, habe sie auch gespielt und hätte ich mehr Freizeit würde ich sie wohl noch immer spielen. Aber ein Rollenspiel im engeren Sinne können sie nie sein. Definiert man Rollenspiel lockerer, dann schon.
Wogegen ich mich aber wehre ist das CRPGs mit P&P-Spielen gleich gesetzt werden, denn erstens ist es einfach nicht wahr und zweitens wird es bald keine P&P-Spieler mehr geben, wenn sich diese Ansicht durchsetzt. Ich würde aber gerne auch in zwanzig Jahren noch ein solche Spiele spielen und alleine geht's halt nicht.
Es dauert ja schon heute oft sehr lange, bis man, insbesondere wenn man aus der Szene draussen war, eine Runde für anspruchsvolles Rollenspiel zusammenzukriegen.
Stimmt, man braucht eine gute Gruppe, bei beidem, und die zu finden ist nicht so leicht, bei beidem.
Ausserdem ist bem P&P immer eine Menge off-topic gelaber dabei, bei NWN eigentlich nie. Dadurch ist es einfacher, eine bestimmte Spannung aufzubauen. Horror in unsere P&P Gruppe z.B. ist unmöglich, weil immer ein dummer Spruch kommt (auch von mir), am Tisch verhält man sich eben anders.
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*Seufz*
Computerrollenspiele verdienen ihre Bezeichnung sehr wohl!
Ein Computer RPG ist ein Roleplaygame, sobald es ein Stufen und Steigerungsprinzip gibt.
(BG,Diablo,FF,CronoTrigger,Mystik quest legend,Lufia, etc.)
Ein Action Adventure... dafür gibt es nur ein Beispiel das man nennen muss! Die Zelda Reihe.
Genaugenommen, darf sich unser hobby auch ncht als rllenspielen bezeichnen...
der losgelöste begriff bedeutet doch, zum einem sachen die manche leute in ihren schlafzimmer praktizieren, aber ursprünglich doch wohl kurze theaterstücke etc...
unser Hobby heisst ja eigentlich, so gesehen Pen&Paper...
MMORPG, ist im computersinne ein RPG, sobald es ein talen/stufen/steigerungs/erfahrungsopunkte - basierendes system hat.
soviel zur grundsätzlichen definietion, wie ich sie kenne.,
:)
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Ich wehre mich entschieden dagegen, Diablo ein CRPG zu nennen!!!
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Dann nenne es wie du willst, aber per definition im Computerbereich, ist Diablo ein rollenspiel:
Es verfolgt eine Storyline, und beeinhaltet ein auf erfahrngspunkte basierendes Steigerungssystem!
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eine definition die von leuten ersinnt wurde die keine ahnung haben wenn du mich fragst ;D
rollenspiel beinhaltet für mich hauptsächlich freie interaktion mit der spielwelt, und die hab ich bislang in noch keinem singleplayer-adventure erleben können ::)
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rollenspiel beinhaltet für mich hauptsächlich freie interaktion mit der spielwelt, und die hab ich bislang in noch keinem singleplayer-adventure erleben können ::)
Ich bei manchen SLs auch nicht ;D
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rollenspiel beinhaltet für mich hauptsächlich freie interaktion mit der spielwelt, und die hab ich bislang in noch keinem singleplayer-adventure erleben können ::)
Und ich dachte immer Rollenspiel wäre das abtauchen in meinen Charakter. das kann ich ja dann knicken wenn nur ums agieren oder interagieren geht :P
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Oh nein! Grundsatzdiskusion! Schnell weg bevor Fredi "GNS" sagt! ;D
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*Heul*
Leute... wir haben hier 2 verschiedene definitionsbereiche, die vollkommenunabhängig voneinander zu betrachten sind:
Computerspielgenreeinteilungsbegriffe
und die begriffe die die halt etwas beschreiben was nichts mit computerspielen zu tun hat...
Bei Computerspielen wird ein RPG dadurch definiert, dass es eine zusammenhängende Story hat, und auf einem Stufen, oder ähnlichem System, beruht.
Klar soweit? :)
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Sagst du. Jede Definition, die Diablo nicht auschließt, lasse ich nicht gelten ::)
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Mist... und ich dachte Rollenspiel wäre das spielen eines Characters und eben das was einem dabei Spass macht. ::)
Naja so kann man sich täuschen....
Aber mal ernsthaft, das "richtige" RP gibts nicht, es gibt nur das persönlich favorisierte Rollenspiel. Wenn man dazu Leute findet und das mit ihnen erleben kann is es doch perfekt.
Ob nun in Diablo, hack & slay mässig, oder auf nem Privat NWN bzw. UO Server (auf denen man sehr wohl kampagnen spielen kann) eines haben sie alle gemeinsam, sie sind Rollenspiele.
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rollenspiel beinhaltet für mich hauptsächlich freie interaktion mit der spielwelt, und die hab ich bislang in noch keinem singleplayer-adventure erleben können ::)
Ich bei manchen SLs auch nicht ;D
Beschwerst du dich gerade über mangelnde Freiheiten bei deinen Gruppen. Ich denke bei CP-Kalamar runde kanst du ziemlich frei mit der Umgebung interagieren. Nur das das interagieren zur Zeit bei dir öfter mal in agressiven Verhandlungen endet. ;D
Aber zum Thema: Es gibt Computerrollenspiele, die sind so nah am Pen&Paper wie es auf dem Rechner nur geht. Natürlich sind da grenzen gesetzt, weil eben die Reaktionsmöglichkeit auf Dinge, die die Spieler tun könnten fehlt.
Aber bei manchen Meistern ist das auch der Fall. Trotzdem wir es als Rollenspiel bezeichnet.
Ich verstehe erlich gesagt die Diskusion nicht. Wieso ist es so wichtig, ob ein Computerspiel auch Rollenspiel genannt werden "darf" oder nicht? Wichtig ist doch nur, ob es Spaß macht oder nicht.
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Mist... und ich dachte Rollenspiel wäre das spielen eines Characters und eben das was einem dabei Spass macht. ::)
Dachte ich eigenlich auch... ;)
Ich verstehe erlich gesagt die Diskusion nicht. Wieso ist es so wichtig, ob ein Computerspiel auch Rollenspiel genannt werden "darf" oder nicht? Wichtig ist doch nur, ob es Spaß macht oder nicht.
Seh ich auch so... :)
Was RP ist oder nicht liegt am Ende im Auge des Betrachters und hängt wohl mit dessen Vorlieben zusammen...
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Mist... und ich dachte Rollenspiel wäre das spielen eines Characters und eben das was einem dabei Spass macht. ::)
Naja so kann man sich täuschen....
Aber mal ernsthaft, das "richtige" RP gibts nicht, es gibt nur das persönlich favorisierte Rollenspiel. Wenn man dazu Leute findet und das mit ihnen erleben kann is es doch perfekt.
Ob nun in Diablo, hack & slay mässig, oder auf nem Privat NWN bzw. UO Server (auf denen man sehr wohl kampagnen spielen kann) eines haben sie alle gemeinsam, sie sind Rollenspiele.
Ich glaub du sagst grad in anderer Form was ich in meinem Post in dem thread eminte ;)
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Klar, wenn man nur rumläuft und auf Monster klickt macht man kein Rollenspiel, daß gibt es beim P&P aber auch. Genauso wie es gute Rollenspieler bei NWN gibt.
Ja und nein. Ein guter Rollenspieler zeichnet sich ja auch dadurch aus, dass er ganz konkret einen Charakter verkörpert in Sprache, Gestik und vor allem den in-Spiel Aktionen.
Das alles ist in CRPGs entweder nicht gegeben oder sehr viel einfacher. Wo ist das CRPGs, indem Familienhintergrund wirklich eine Rolle spielt? Wo sind die Kampagnen, die Jahre umfassen?
Um so etwas mit NWN hinzubekommen... ich weiß nicht.
Wie gesagt, CRPGs machen Spass und allles, und NWN hat seinen Verdienste, aber P&P ist "besser" bzw. das einzige wirkliche Rollenspiel. Von dieserc Definition gehe ich nicht ab und auf die hast Du ja auch nicht wirklich geantwortet.
Das würde ich nicht so sagen, ich habe es anders erlebt. ich hatte durchaus Spieler, die sehr fantasievoll waren.
Ja, keine Frage, sicher gibt es die. Aber die Anforderungen des Spiels an die Fantasie ist sehr gering. Deshalb sind sie ja so beliebt.
In einer unserer Runden spielt Christian Preuß eine Frau. Ich könnte mir aber nie vorstellen, sie mit meinem SC anzugraben, weil ich einfach dauernd Preuß vor mir sehe. Bei NWN gibt es solche Probleme nicht ;D
Auf so etwas kann ich sowohl in "echten" Runden als auch in CRPGs verzichten. ;)
Ich hatte in NWN, genauso wie beim P&P, schon Sessions ganz ohne Kämpfe. Die Abenteuer bei NWN können genauso komplex sein wie beim P&P. Zugegeben, zu improvisieren ist dort etwas schwieriger, aber ein vorbereiteter SL kann das auch.
Nur, was ist der Witz daran, eine computergenerierte Karte abzulaufen und mit Polygon-NSCs zu quatschen? Erschließt sich mir nicht. Und wie Du sagst: Je unvorhersagbarer, desto unmöglicher in CRPGs. Vorbereitet oder nicht, in meinen Spielen kann jeder PC machen, was er will. Geht das in CRPGs? Nicht das ich wüßte.
Ausserdem ist bem P&P immer eine Menge off-topic gelaber dabei, bei NWN eigentlich nie. Dadurch ist es einfacher, eine bestimmte Spannung aufzubauen. Horror in unsere P&P Gruppe z.B. ist unmöglich, weil immer ein dummer Spruch kommt (auch von mir), am Tisch verhält man sich eben anders.
Gut, Horrorspiele sind wahrscheinlich in P&P die schwierigsten überhaupt. Aber andersrum wird doch ein Schug draus: wer gruselt sich denn vor einem Monitor? Das ist doch ganz etwas anderes wie eine gepflegte Runde in einem verdunkelten Raum! Vorm PC erschrickt man höchstens kurz, das war's dann. Athmosphere ist das nicht.
Ne, ich glaube wir werden uns kaum einigen. Macht aber nichts, ich sehe das wesentlich lockerer als früher. :)
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Sagst du. Jede Definition, die Diablo nicht auschließt, lasse ich nicht gelten ::)
*Sign lost*
...sag nicht ich, hat sich als definition so etabliert, und ist ein begriff, der halt so verwendet wird!
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In einer unserer Runden spielt Christian Preuß eine Frau. Ich könnte mir aber nie vorstellen, sie mit meinem SC anzugraben, weil ich einfach dauernd Preuß vor mir sehe. Bei NWN gibt es solche Probleme nicht ;D
Auf so etwas kann ich sowohl in "echten" Runden als auch in CRPGs verzichten. ;)
Das kann aber sehr lustig sein ::)
Ich hatte in NWN, genauso wie beim P&P, schon Sessions ganz ohne Kämpfe. Die Abenteuer bei NWN können genauso komplex sein wie beim P&P. Zugegeben, zu improvisieren ist dort etwas schwieriger, aber ein vorbereiteter SL kann das auch.
Nur, was ist der Witz daran, eine computergenerierte Karte abzulaufen und mit Polygon-NSCs zu quatschen? Erschließt sich mir nicht. Und wie Du sagst: Je unvorhersagbarer, desto unmöglicher in CRPGs. Vorbereitet oder nicht, in meinen Spielen kann jeder PC machen, was er will. Geht das in CRPGs? Nicht das ich wüßte.
Was ist der Witz daran, eine imaginäre Landschaft zu bereisen und mit imäginären Charakteren zu quatschen? Genau der selbe.
Bis jetzt habe ich es immer geschaft, selbst völlig unerwartete Spieler-Aktionen umzusetzen, genau wie beim P&P.
Ausserdem ist bem P&P immer eine Menge off-topic gelaber dabei, bei NWN eigentlich nie. Dadurch ist es einfacher, eine bestimmte Spannung aufzubauen. Horror in unsere P&P Gruppe z.B. ist unmöglich, weil immer ein dummer Spruch kommt (auch von mir), am Tisch verhält man sich eben anders.
Gut, Horrorspiele sind wahrscheinlich in P&P die schwierigsten überhaupt. Aber andersrum wird doch ein Schug draus: wer gruselt sich denn vor einem Monitor? Das ist doch ganz etwas anderes wie eine gepflegte Runde in einem verdunkelten Raum! Vorm PC erschrickt man höchstens kurz, das war's dann. Athmosphere ist das nicht.
In einem verdunkelten Raum ganz alleine vor dem Monitor finde ich es gruseliger als mit Freunden. Ich habe ein NWN-Modul, von dem mir alle Spieler bestätigt haben, daß es sehr atmosphärisch ist und sie des öfteren Gänsehaut bekommen haben. Im P&P würde ich das nicht hinbekommen.
Ne, ich glaube wir werden uns kaum einigen. Macht aber nichts, ich sehe das wesentlich lockerer als früher. :)
Du hast halt andere Erfahrungen gemacht als ich. Aber wenn du willst, spiele ich gerne mal mit dir :)
Ich habe auch in einer Kampgane mitgespielt, die über Monate ging. Deshalb bleibe ich dabei: mit NWN kann man alles machen, was man mit P&P machen kann, und manches sogar noch besser. Der Aufwand für die Vorbereitung ist allerdings extrem, da sitzt man schon mal 2 Wochen für eine ausgereifte Session. Man kann aber auch durchaus schnell mal was zusammenwursteln und mit den richtigen Tools improvisieren ohne das die Spieler was merken ;D
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Das kann aber sehr lustig sein ::)
Ja, lustig sicher. Aber auch ohne Computer. :D Aber athmosphärisch richtig? Weder mit noch ohne.
Was ist der Witz daran, eine imaginäre Landschaft zu bereisen und mit imäginären Charakteren zu quatschen? Genau der selbe.
Der Reiz ist die direkte Interaktion mit anderen Menschen! Ganz was anderes, nicht "genau das selbe".
Bis jetzt habe ich es immer geschaft, selbst völlig unerwartete Spieler-Aktionen umzusetzen, genau wie beim P&P.
Und wenn die Charaktere die Gegend verlassen wollen? Generierst Du dann schnell ein paar neue Karten?
Ich war wohl wirklich zu lange draussen aus der Szene, wenn heute P&P Spiele wie CRPGs ablaufen. In meinen Spielen gibt es kaum Vorgaben und v.a. keine "Quests". Sondern Abenteuer, die sich aus dem Weltenlauf ergeben. Die Spieler können ihre Charaktere hinschicken, wo sie wollen (wenn sie im Spiel das auch können), aber der Bürgerkrieg wird sie so oder so berühren. "Nehmt diese Festung ein!" Nur, wenn sie wollen und auf irgendeine Weise, die ihnen gefällt. In CRPGs habe ich das so noch nicht gesehen.
In einem verdunkelten Raum ganz alleine vor dem Monitor finde ich es gruseliger als mit Freunden. Ich habe ein NWN-Modul, von dem mir alle Spieler bestätigt haben, daß es sehr atmosphärisch ist und sie des öfteren Gänsehaut bekommen haben. Im P&P würde ich das nicht hinbekommen.
Da sieht man mal, wie weit es gekommen ist! Ich glaube Dir durchaus, dass Du eine gruselige Athmosphäre gebastelt hast, im Bereich des Machbaren.
Mich persönlich würde ein solches CRPGs höchstens "jucken", d.h. man will dranbleiben, aber wirklich gruseln? Ging mir noch nie so. Und ich behaupte: wer mit Computerspielen aufgewachsen ist wie ich, wird sich auch nie richtig gruseln, ausser mit 3D-Brille und solchem PiPaPo.
Du hast halt andere Erfahrungen gemacht als ich. Aber wenn du willst, spiele ich gerne mal mit dir :)
Wer weiß? :)
Ich habe auch in einer Kampgane mitgespielt, die über Monate ging. Deshalb bleibe ich dabei: mit NWN kann man alles machen, was man mit P&P machen kann, und manches sogar noch besser. Der Aufwand für die Vorbereitung ist allerdings extrem, da sitzt man schon mal 2 Wochen für eine ausgereifte Session. Man kann aber auch durchaus schnell mal was zusammenwursteln und mit den richtigen Tools improvisieren ohne das die Spieler was merken ;D
Ich glaube, wir reden aneinander vorbei. Ich spiele nur lange Kampagnen, auch wenn die Charaktere hops gehen geht es mit neuen weiter (soweit möglich natürlich!). Was juckt das die Welt, die dreht sich weiter!
Sicher kann man mit NWN einiges zaubern, aber man kann eben nicht alles machen was man mit P&P machen kann, per Definition. Ein P&P Spiel ist ganz was anderes - und meiner Meinung nach etwas besseres. Soziale Interaktion - im Spiel und außerhalb. Lachen, Staunen, Schaudern, Emotionen. Nie wird ein CRPG das nachahmen können, auch nicht mit Videochat usw., obwohl das helfen kann.
Ich sag's nochmal: Beides hat seine Berechtigung, aber definiert man Rollenspiel etwas strenger, erfordert es menschliche Anwesenheit.
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Und wenn die Charaktere die Gegend verlassen wollen? Generierst Du dann schnell ein paar neue Karten?
Für diesen Fall hat man ein paar generische Karten parat, die man Flux mit NPCs füllen kann. Das reicht für eine Session, danach hat man ja Zeit, was neues zu machen.
Ich war wohl wirklich zu lange draussen aus der Szene, wenn heute P&P Spiele wie CRPGs ablaufen. In meinen Spielen gibt es kaum Vorgaben und v.a. keine "Quests". Sondern Abenteuer, die sich aus dem Weltenlauf ergeben. Die Spieler können ihre Charaktere hinschicken, wo sie wollen (wenn sie im Spiel das auch können), aber der Bürgerkrieg wird sie so oder so berühren. "Nehmt diese Festung ein!" Nur, wenn sie wollen und auf irgendeine Weise, die ihnen gefällt. In CRPGs habe ich das so noch nicht gesehen.
So halte ich das auch. Die Kunst ist halt, die Charaktere so zu motivieren, daß sie nicht zu krass abweichen. Schließlich will ich die Vorbereitung nicht umsonst machen.
Was die zwischenmenschliche Komunikation angeht, die ist für mich immer gegeben, ob man sich nun gegenüber sitzt, telefoniert oder im Internet chatted.
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Frage: Was ist MMORPG?
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Massive Multiplayer Online RPG
z.B. EverQuest, Asherons Call, Ultima Online, Dark Age of Camelot,...
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Massive Multiplayer Online RPG
z.B. EverQuest, Asherons Call, Ultima Online, Dark Age of Camelot,...
Das sind alles keine textbasierten MUDs (Mulit User Dungons) oder?
Wie steht ihr dazu? (Beispiele sind Unitopia (darin wird teilweise Rollenspiel gemacht) Morgengrauen und Xylomer (reines Rollenspielermud))
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Ich war nie im Schlamm, ich mag nette Grafik, behalte garstigen Text ;D
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Sorry, dass ich mich mal einschalten muss, aber ich habe da ein paar Probleme:
1. Ist es wirklich so, dass Ihr Euch nicht mehr vor so Filmen wie "Bis das Blut gefriert" (Original natürlich) oder "The Fog - Nebel des Grauens" gruseln könnt? Wenn doch, warum sollte es dann nicht möglich sein, sich in einem PC-Spiel zu gruseln? Ich bin übrigens am Computer groß geworden und brauche keine 3D-Brille oder ähnliches PiPaPo um mich zu gruseln...
2. Wieso wird hier versucht, den Begriff "Rollenspiel" an Pen&Paper festzumachen? In einem anderen Thread wurde ja bereits geklärt, dass LARPS was Anderes als Pen&Paper und trotzdem gleichzeitig "Rollenspiel" ist. Warum sollte also CRPG nicht auch Rollenspiel sein, obwohl es nicht genauso abläuft wie Pen&Paper? Da wie dort verkörperst Du eine oder mehrere Rollen, die Du durch ein Abenteuer führen musst. (Und Dich ggf. "Rollengerecht" verhalten musst)
3. Pen&Paper besser als CRPG? Wenn ich mich da an einige Runden in meiner Vergangenheit erinnere, dann waren diese weniger "Rollenspiel" als die Final Fantasy Spiele... ich kann verstehen, wenn jemandem Pen&Paper besser gefällt (geht mir schliesslich auch so), aber das kann nur reine Geschmackssache sein. Von besser oder schlechter zu sprechen halte ich hier für falsch. "Anders" ist das Schlüsselwort. ;)
4. Warum sollten sich CRPG negativ auf unsere Szene auswirken? Viele der CRPG-Spieler, die dann bei einer Pen&Paper-Runde mitgespielt haben, wären niemals ohne CRPGs dazugekommen. Ist es denn wirklich so schlimm, wenn ein Anfänger versucht seine Kenntnisse aus dem CRPG in das Pen&Paper anzuwenden? Ich hatte schliesslich vor 10, 12 Jahren auch einen Spieler, der alle Gegenstände, die er fand, überall einzusetzen versuchte, weil er es so von den Adventures gewöhnt war...
5. Soziale Interaktion ist über Computer nicht möglich? :o Wenn Du meinst... ::) ;)
6. @Meister Analion: Du kannst Dir nicht vorstellen meinen Charakter anzugraben? :o Ok. ;D
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Sorry, dass ich mich mal einschalten muss, aber ich habe da ein paar Probleme:
Nehme mal an, Du meinst mich.
1. Ist es wirklich so, dass Ihr Euch nicht mehr vor so Filmen wie "Bis das Blut gefriert" (Original natürlich) oder "The Fog - Nebel des Grauens" gruseln könnt? Wenn doch, warum sollte es dann nicht möglich sein, sich in einem PC-Spiel zu gruseln? Ich bin übrigens am Computer groß geworden und brauche keine 3D-Brille oder ähnliches PiPaPo um mich zu gruseln...
Also, wenn ich da sitze. die Hand an der Maus, den Monitor vor mir, zwischendrin eintreffende Emails und womöglich noch ein Geschehen um mich herum - wie soll man sich da gruseln, bzw. überhaupt in Stimmung kommen? Also, ich sass natürlich auch schon mal bis 4 Uhr früh vor einem Computerspiel bis mir mal auffiel, wie hungrig und müde ich eigentlich bin. Aber gegruselt im eigentlichen Sinne? Gruselfilme leben ja gerade davon, dass sie mit filmischen Mitteln den "wehrlosen" Zuschauer bombadieren. Das ist mit Computerspielen (noch) nicht möglich.
Ein P&P Spiel kann natürlich auch nie wie ein Gruselfilm, es ist eine andere Art, aber mit enormen Potential. Das sehe ich in CRPGs so nicht.
2. Wieso wird hier versucht, den Begriff "Rollenspiel" an Pen&Paper festzumachen? In einem anderen Thread wurde ja bereits geklärt, dass LARPS was Anderes als Pen&Paper und trotzdem gleichzeitig "Rollenspiel" ist. Warum sollte also CRPG nicht auch Rollenspiel sein, obwohl es nicht genauso abläuft wie Pen&Paper? Da wie dort verkörperst Du eine oder mehrere Rollen, die Du durch ein Abenteuer führen musst. (Und Dich ggf. "Rollengerecht" verhalten musst)
In Wirklichkeit wird aber die Rolle zum Teil vom Computer übernommen. Außerdem habe ich ja gesagt das man die Definition auch weiter fassen kann. Ich persönlich halte es aber strikter. :)
3. Pen&Paper besser als CRPG? Wenn ich mich da an einige Runden in meiner Vergangenheit erinnere, dann waren diese weniger "Rollenspiel" als die Final Fantasy Spiele... ich kann verstehen, wenn jemandem Pen&Paper besser gefällt (geht mir schliesslich auch so), aber das kann nur reine Geschmackssache sein. Von besser oder schlechter zu sprechen halte ich hier für falsch. "Anders" ist das Schlüsselwort. ;)
Ja, ich hätte wahrscheinlich schreiben sollen: besser für mich. Aber es wird auch so klar, dass ich kein allgemein gültige Postulat verkünden wollte, oder? :)
Und P&P ist für mich deshalb besser weil es weitaus mehr Potential hat und gleichzeitig den Charakter (den echten! :)) schult.
4. Warum sollten sich CRPG negativ auf unsere Szene auswirken? Viele der CRPG-Spieler, die dann bei einer Pen&Paper-Runde mitgespielt haben, wären niemals ohne CRPGs dazugekommen. Ist es denn wirklich so schlimm, wenn ein Anfänger versucht seine Kenntnisse aus dem CRPG in das Pen&Paper anzuwenden? Ich hatte schliesslich vor 10, 12 Jahren auch einen Spieler, der alle Gegenstände, die er fand, überall einzusetzen versuchte, weil er es so von den Adventures gewöhnt war...
Ich bin halt ein "Spezialist". Anspruchsvolle Spiele hatten schon immer einen schweren Stand und ich sehe diese neuen Spieler (wo denn überhaupt? Auch der D20 Boom ist wieder vorbei, dem Markt geht es übel, so weit ich weiß) gehen leider viel zu oft mit falschen Vorstellungen an die P&P ran und dann endet es in einer Enttäuschung und sie spielen wieder CRPGs.
Überhaupt glaube ich das die CRPGs nach dem ersten Impuls, der positiv war, jetzt wieder Spieler abziehen und die nachwachsene Generation verloren zu gehen droht.
5. Soziale Interaktion ist über Computer nicht möglich? :o Wenn Du meinst... ::) ;)
Naja. Ich hätte da schon einen guten Vergleich, aber den unterlasse ich besser. :) Per (Video)chat usw. ist sicher Kommunikation möglich, aber echte Menschen sind echte Menschen.
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Für mich gilt einfach die folgende Rechnung:
Rollenspiel = unendliche Möglichkeiten
Ergo ist CRPG KEIN Rollenspiel. Ganz einfach.
Da es allerdings keine alllgemein gültige Definition für RPG gibt, sieht das nicht jeder so.
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Für mich gilt einfach die folgende Rechnung:
Rollenspiel = unendliche Möglichkeiten
Dann kenne ich EINIGE Spielleiter und Systeme die (entgegen eigenen Aussagen) KEIN Rollenspiel zulassen... ;)
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Nehme mal an, Du meinst mich.
Du warst nicht alleine gemeint. Sonst hätte ich die 4 Punkte an Dich gerichtet. :)
Also, wenn ich da sitze. die Hand an der Maus, den Monitor vor mir, zwischendrin eintreffende Emails und womöglich noch ein Geschehen um mich herum - wie soll man sich da gruseln, bzw. überhaupt in Stimmung kommen?
Wenn ich ein Computerspiel spiele, ist bei mir ICQ und E-Mailprogramm ausgeschaltet und Kopfhörer auf dem Kopf... ich habe keine Probleme die Aussenwelt damit abzuschalten...
Also, ich sass natürlich auch schon mal bis 4 Uhr früh vor einem Computerspiel bis mir mal auffiel, wie hungrig und müde ich eigentlich bin. Aber gegruselt im eigentlichen Sinne? Gruselfilme leben ja gerade davon, dass sie mit filmischen Mitteln den "wehrlosen" Zuschauer bombadieren. Das ist mit Computerspielen (noch) nicht möglich.
Als ich Resident Evil gespielt habe, habe ich mich ziemlich gegruselt, weil eben hinter jeder Ecke etwas hervorpreschen konnte... Silent Hill erging es mir ehrlichgesagt ähnlich...
Bevor Du jetzt erklärst, dass das ja schliesslich kein CRPGs sind: Was macht, z.B. Resident Evil, dass in einem CRPG nicht realisiert werden kann?
Ein P&P Spiel kann natürlich auch nie wie ein Gruselfilm, es ist eine andere Art, aber mit enormen Potential. Das sehe ich in CRPGs so nicht.
Welches Potential siehst Du, dass in CRPGs nicht erzielt werden können?
In Wirklichkeit wird aber die Rolle zum Teil vom Computer übernommen.
Zum kleinen Teil... und das nur bei Single-Player-CRPGs. Diesen Vorwurf könnte man ohne Probleme auch auf Pen&Paper (da allerdings der SL und nicht der Computer) anwenden, wenn man sich diverse Spielstile anschaut.
Ich erinnere mich da sogar an Robin Laws Guide to Gamemastering in dem eine Art des Abenteuers darin besteht, gewisse Ereignisse durchzuplanen und nur den Weg von Ereignis 1 zu Ereignis 2 offenzulassen... mit der massgabe, dass die Spieler auf jeden Fall zu Ereignis 2 kommen. Alle mir bekannten offiziellen Feng Shui-Abenteuer laufen nach diesem Strickmuster...
Außerdem habe ich ja gesagt das man die Definition auch weiter fassen kann. Ich persönlich halte es aber strikter. :)
Dann gib doch mal Deine Definition zum Besten. :)
Ja, ich hätte wahrscheinlich schreiben sollen: besser für mich. Aber es wird auch so klar, dass ich kein allgemein gültige Postulat verkünden wollte, oder? :)
Davon bin ich ausgegangen. :)
Und P&P ist für mich deshalb besser weil es weitaus mehr Potential hat und gleichzeitig den Charakter (den echten! :)) schult.
Welches Potential? Und was verstehst Du unter echten Charakter schulen?
Ich bin halt ein "Spezialist". Anspruchsvolle Spiele hatten schon immer einen schweren Stand und ich sehe diese neuen Spieler (wo denn überhaupt? Auch der D20 Boom ist wieder vorbei, dem Markt geht es übel, so weit ich weiß) gehen leider viel zu oft mit falschen Vorstellungen an die P&P ran und dann endet es in einer Enttäuschung und sie spielen wieder CRPGs.
Glaubst Du, dass die CRPG-Spieler, die sich wieder von Pen&Paper abwenden, diese anspruchsvollen Spiele überhaupt gespielt hätten?
Wenn ja, wo war da der wirkliche Fehler, dass sie es nicht tun?
Wenn nein, wieso interessieren Dich dann diese Spieler?
Überhaupt glaube ich das die CRPGs nach dem ersten Impuls, der positiv war, jetzt wieder Spieler abziehen und die nachwachsene Generation verloren zu gehen droht.
Das heisst die Werbung für die anspruchsvollen Spiele ist mehr als bescheiden. *An Deine Nase fass* ;)
Abgesehen davon willst Du doch sowieso nur die Spieler, die die anspruchsvollen Rollenspiele spielen. Warum kümmert Dich dann die Masse?
Naja. Ich hätte da schon einen guten Vergleich, aber den unterlasse ich besser. :) Per (Video)chat usw. ist sicher Kommunikation möglich, aber echte Menschen sind echte Menschen.
...auch wenn sie an der anderen Seite der Leitung sitzen...
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Wusste garnnich, das man seinen Chara in Action - Adventures weiterentwickeln/steigern kann, komisch, hab ich da immer was falsch gemacht??
Lass mal deinen Zynismus stecken.
Wer hat je gesagt, dass es in action adventures nicht möglich ist seinen Chara zu steigern?
Final-Fantasy, DungeonSiege, BaldursGate....
Die alle haben eine Story, die ein Abenteuer darstellt, und bei denen es massig action gibt. Ergo sind es action-adventures. Mehr als diese beiden Faktoren braucht es nicht, um ein action andventure als solches zu klassifizieren.
Komisch nur das BG, Dungeon Siege und FF als RPG's geführt werden (und fang ja nicht an, mir was über Computerspiele erzählen zu wollen), und die hier genannten Definitionen treffen drauf zu, auch wenn es immer eine Begrenzung gibt, ganz klar, aber du weißt ja selbst, wie du in deiner alten Gruppe eingeschränkt wurdest, da konntest deinen Chara auch nich richtig auspielen, oder? Daher fällt dieses Argument weg, man bleibt meistens eingeschränkt, ob man jetzt nen Computer vor sich hat, oder einen DM, der einen seine Story vorsetzt. Klar ist auch, das man beim P&P oder LARP seinen Chara viel besser verkörpern kann, wär ja auch arm, wenn das Computer besser könnten als wir.
Abgesehen davon, wär nach deiner Definition jeder Ego - Shooter mit ner Story oder ein Strategie Spiel mit ner Story ein Action Adventure, und das kann irgendwie nicht stimmen ::)
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Die Frage ob PC RPG Games Rollenspiele sind, ist nicht pauschal zu beantworten.
Sind Textadventures Rollenspiele?
Bei beiden ist die Frage: Ist die Menge an Handlungsmöglichkeiten und Wahrnehmungen ein Kriterium ob ein Spiel zu den Rollenspielen gehört.
Diejenigen, die dies mit ja beantworten, werden den PC Games die Zugehörigkeit absprechen, die, die nein sagen, werden sie dazu zählen.
Genauso gut könnte man fragen: Ist DSA (oder D&D oder irgendeinanderes) ein schlechtes Rollenspiel? Ja, nein, Ansichtssache!
Mir stellt sich nur die Frage, warum diese Frage gestellt wurde?
Soll es ein Rollenspiel sein, damit wir unsere Statistik optimieren?
Soll es eine Ausgrenzung sein, um sich selbst elitär zu fühlen?
Ich finde Rollenspiel kann man nicht pauschal definieren.
Deswegen lautet die Antwort: mir doch egal. äh nein, die Antwort war doch fürs GNS Modell reserviert. ;)
So nun nun aber:
Die Antwort: weiss auch nicht! 8)
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Wenn ich ein Computerspiel spiele, ist bei mir ICQ und E-Mailprogramm ausgeschaltet und Kopfhörer auf dem Kopf... ich habe keine Probleme die Aussenwelt damit abzuschalten...
Wenn man sich das leisten kann und will, ist das wohl möglich. Ich kann das nicht und außerdem könnte man auch mit selben Argument P&P-Runden "aufpeppen". Alle Ruhe ausser wenn gefragt. Super.
Ja, ich überspitze. Ich meine nur: die Ablenkungen für die allermeisten sind hier wie da vorhanden. Nur sieht man's halt beim anderen nicht, wenn er nebenher Fernseh klotzt oder seinen Schreibtisch entmüllt.
Als ich Resident Evil gespielt habe, habe ich mich ziemlich gegruselt, weil eben hinter jeder Ecke etwas hervorpreschen konnte... Silent Hill erging es mir ehrlichgesagt ähnlich...
Bevor Du jetzt erklärst, dass das ja schliesslich kein CRPGs sind: Was macht, z.B. Resident Evil, dass in einem CRPG nicht realisiert werden kann?
Das ist für ich kein Gruseln sondern simple Spannung. Ob da nun ein Clown hervorspringt, ein Soldat oder ein Dinosaurier - hmm. Solange alles tödlich ist...
Ja, ein gutes Computerspiel schafft Athmosphäre, aber ich bleibe dabei: echter Grusel ist das nicht. Ich stimme sogar zu, dass man mit C.S. vertgleichsweise einfach eine gute Athmosphäre schaffen kann. Aber keine sehr gute und ganz sicher keinen magischen Moment, indem ein Spieler selbst und nicht nur via seines Polygon-Avatars den Charakter in einer perfekten Weise darstellt.
Dieser Momente wegen, wenn die "suspension of disbelieve" gesiegt hat, die Welt sich in den Hirnen der Spieler entfaltet, sie nichts mehr hinterfragen und sie wirklich da sind, in der Spielwelt - genau dieser Momente wegen bin ich immer noch Spielleiter.
Welches Potential siehst Du, dass in CRPGs nicht erzielt werden können?
siehe oben. und unten. :)
>>In Wirklichkeit wird aber die Rolle zum Teil vom Computer >>übernommen.
Zum kleinen Teil... und das nur bei Single-Player-CRPGs. Diesen Vorwurf könnte man ohne Probleme auch auf Pen&Paper (da allerdings der SL und nicht der Computer) anwenden, wenn man sich diverse Spielstile anschaut.
Verstehe diese Ansicht nicht. Es ist doch alles da: die Spielwelt, der Charakter, die NSCs laufen rum. Usw. Das nimmt doch die ganzen Anforderungen an die eigene Fantasie weg. Wie Film gegen Buch, nur fast noch extremer.
Ich erinnere mich da sogar an Robin Laws Guide to Gamemastering in dem eine Art des Abenteuers darin besteht, gewisse Ereignisse durchzuplanen und nur den Weg von Ereignis 1 zu Ereignis 2 offenzulassen... mit der massgabe, dass die Spieler auf jeden Fall zu Ereignis 2 kommen. Alle mir bekannten offiziellen Feng Shui-Abenteuer laufen nach diesem Strickmuster...
Kann ich nichts sagen dazu. Stimme aber in dem Sinne zu, dass mir Spiele, in denen fünf Leute mal eben die ganze Welt aus den Angeln heben sehr suspekt sind.
Wenn es aber so gemeint ist, dass man selbst Dinge, die die SCs objektiv ändern könnten, zementiert, macht man was falsch, meine ich.
Dann gib doch mal Deine Definition zum Besten. :)
habe ich so keine, aber die Interaktion mit Menschen und der offene Charakter des Spiels (mit allen Möglichkeiten) wären drin. Beides ist bei CRPGs notwendigerweise eingeschränkt.
Welches Potential? Und was verstehst Du unter echten Charakter schulen?
- Es fördert die Kreativität
- Es fördert die Fähigkeit zu gemeinsamen Problemlösungen
- Es fördert die Toleranz, da man sich in andere Charakte hineinzuversetzen lernt
- Es fördert die sprachlichen Fähigkeiten
- Man lernt andere Menschen oft sehr gut kennen
Und das ist sicher nicht alles, aber alles hilft im Alltag und wird heute immer mehr verlangt. Denksport im kreativsten Sinne.
Glaubst Du, dass die CRPG-Spieler, die sich wieder von Pen&Paper abwenden, diese anspruchsvollen Spiele überhaupt gespielt hätten?
Wenn ja, wo war da der wirkliche Fehler, dass sie es nicht tun?
Wenn nein, wieso interessieren Dich dann diese Spieler?
Hast nicht Du damit angefangen, dass die CRPGs angeblich den P&P gut tun?
Mich interessieren nicht die Spieler, die eh nicht P&P spielen wollen, sondern die, die vielleicht P&P gespielt hätten aber gar nicht mehr erfahren, was gutes P&P eigentlich ist, weil alles den CRPGs und deren Konzepten folgt. Wenn einer nichts mit P&P anfangen kann ist das schade, aber nicht zu ändern. Doch die jungen Leute kriegen ihr Konzept von "Rollenspiel" doch zuerst von den CRPGs vermittelt. Ist ja klar, das eine P&P-Runde da erstmal komisch ist.
>> Überhaupt glaube ich das die CRPGs nach dem ersten Impuls, der >> positiv war, jetzt wieder Spieler abziehen und die nachwachsene >> Generation verloren zu gehen droht.
Das heisst die Werbung für die anspruchsvollen Spiele ist mehr als bescheiden. *An Deine Nase fass* ;)
Äh... ich sprach von der Marktlage. Ich bin nicht verantwortlich für die Verkäufe irgendeiner Firma.
Aber sicher, so wie Du es meinst, ist es auch wahr: anspruchsvolle Spieler für die eigene Runde zu finden, v.a. für ein kleines RPG, ist schwieriger als früher. Das liegt nicht nur an den CRPGs sondern an dem ganzen Hype um die Großen, die alles aufsaugen und der generell gesunkenen Aufmerksamkeitsspanne der Menschen sowie den Trend zum Müll in allen Medien.
Man hat also die Wahl: Entweder mit älteren Spielern jedesmal um einen Termin feilschen weil keiner Zeit hat oder mit Jüngeren, die sich in noch größerer Zahl als die Älteren weigern, die nötige Energie hineinzustecken.
Ja, das ist eine unverschämte Generalisierung der Verhältnisse. Dennoch liegt auch hier ein Hund begraben. :)
Abgesehen davon willst Du doch sowieso nur die Spieler, die die anspruchsvollen Rollenspiele spielen. Warum kümmert Dich dann die Masse?
ja, aber man muss ja die Masse erreichen, um die wenigen rauszufiltern! Die Masse ist aber voll gedröhnt aus allen Rohren. Die CRPGs sind ein Faktor, der den "anspruchsvolleren" Rollenspielen schwer zu schaffen macht. Die Nischen werden enger und enger. Ohne Namen nennen zu wollen: schau doch mal in die Regale. Nur noch wenige Verlage leisten sich eine gute Qualitätskontrolle, Lektorat und Grafiker.
Qualität wird nicht als solche erkannt, sondern nur der Preis. ist ja auch wurscht, wenn man eh im nächsten Sommer schon ein anderes Hobby hat oder eh nur "Schwertfutter" braucht.
Naja. Ich hätte da schon einen guten Vergleich, aber den unterlasse ich besser. :) Per (Video)chat usw. ist sicher Kommunikation möglich, aber echte Menschen sind echte Menschen.
...auch wenn sie an der anderen Seite der Leitung sitzen...
Auch auf einem Sexfoto ist ein echter Mensch drauf. Es mag auch zum Ziel führen, aber doch sehr viel langweiliger als wäre der Mensch auf dem Foto mit dabei.
Nein, ich bin kein verkappter Perverso-"Spielleiter" ;)
Hast Du wirklich die Auffassung, ein Internet-Spiel wäre einem vor Ort bzgl. der sozialen Interaktion ebenbürtig? Ich dachte immer, diese Diskussionen wären irgendwann Ende der 90er mit diesen Cybersex-Anzügen zusammen beerdigt worden. :)
Zur Vorsicht sage ich es nochmal: Ich habe nichts gegen CRPGs an sich. Nur sind sie keine Rollenspiele im eigentlichen Sinne und sie so zu bezeichnen ist potentiell schädlich für diese, denn es schafft einen Begriffswirrwarr, dem nicht alle folgen können.
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Ah well.
Ich sach auch ma was da zu ;)
Rollenspiele sind für mich Spiele, in welchen man eine Rolle spielt. Ich schlüpfe in die Rolle einer anderen Figur und versuche, diesen Charakter mit Leben zu erfüllen.
Ich denke daß an diesem Punkt - der Charaktergerechten, der "Rollengerechten" Darstellung, dem "Rollengerechten Spiel" oder einfach nur dem "Spiel meiner Rolle" oder "Rollenspiel" - entschieden werden kann ob ich ein Rollenspiel vor mir habe, oder nicht.
D&D First Edition zum Beispiel ist ein Hack&Slay-P&P-Game. Pen and Paper, Hack and Slay. Es ging nicht darum die facetten eines Charakters auszuspielen, ihn mit Leben zu erfüllen, sondern mit einer anderen Figur die gewisse Vorteile und dafür gewisse Nachteile hat, Monster zu killen, Abenteuer zu bestehen und Schätze zu sammeln.
Das Stufensysten war dazu da das Spiel interessant zu halten durch eine progression der Charakterfähigkeiten (und das ist es heute ja immer noch). Der Fokus des Spiels lag ganz klar auf dem Spaß der Spieler, sich durch eine imaginäre Welt zu fetzen. Es ging nicht so sehr darum die Facetten des Charakters herauszubilden.
Ganz streng genommen war also die Intention des D&D 1st Edition-Systems definitiv nicht Rollenspiel, sondern eher Action Adventure. Spaß, Abenteuer und Schätze in einer anderen Welt.
Das Rollenspiel ist doch eigentlich der Systemunabhängige Teil... Das was die Figur ausmacht. Der Charakter der Figur. Wie sie handeln würde, wie sie denkt... Rollenspiel findet in der Taverne statt, in welcher meine Figur mit den Figuren der anderen Mitspieler zusammensitzt und über seine Weltsicht philosophiert. Rollenspiel ist, wenn der Paladin in der Gruppe den Oberfiesling nicht tötet, sondern ihn zu bekehren sucht... und ihn dann den Offiziellen ausliefert. Rollenspiel ist, wenn der Priester der Gruppe vor einer großen Schlacht eine flammende Rede hält und die seinen Segnet...
Und genau das ist es doch was in handelsüblichen Computerspielen nicht geht. Interaktion ist nicht frei sondern auf bestimmte, extrem eingeschränkte Möglichkeiten beschränkt. Ich könnte z.B. nicht einfach auf dem Marktplatz einen Stein aufheben und über die Mauer werfen. "Warum sollte man das auch machen?" wäre eine valide Frage - und meine Antwort wäre dann: "Es geht nicht darum ob man es macht oder nicht. Es geht darum daß ich es könnte, wenn ich wollte." Und genau das ist der Punkt. Beschränkte Interaktionsmöglichkeiten.
Der zweite wichtige Punkt ist für mich die Art der Interaktion: In einem Rollenspiel ist eine Interaktion gleichbedeutend mit Darstellung des Charakters meiner Figur. In einem Computerspiel ist die Interaktion immer Zielführend. Es hat immer einen spieltechnischen Zweck wenn ich mit NSCs rede. Ich sage nicht daß Interaktion in einem Rollenspiel nie einen spieltechnischen Zweck hat. Ich sage aber daß dieser spieltechnische Zweck nur begleitet, und die Darstellung des Charakters im Vordergrund steht, während bei einem Computerspiel die Charakterdarstellung garnicht groß verändert werden kann. Es gibt zwar rudimentäre Ansätze wie in Temple of Elemental Evil: Der Paladin redet anders als der Krieger, aber das ist doch auch alles vorgegeben. Bei jedem Durchgang des Spiels immer wieder das Gleiche.
Um zu Resümieren:
Rollenspiel hat mit dem System null, aber auch garnichts zu tun. Wenn ich ein Computerspiel allein spiele, betreibe ich kein Rollenspiel. Ich spiele vielleicht etwas wo der Begriff "Rollenspiel" draufsteht... aber es ist de facto kein Rollenspiel, weil es keine soziale interaktion gibt. Es ist immer alles fest vordefiniert. No escape. Ich folge einem fest vordefinierten Handlungsstrang, der mehr oder weniger immer und immer wieder replizierbar ist und abgespeichert und neugeladen werden kann.
Wenn ich allerdings mit mehreren vor ein paar Rechner sitze, kann ich auch in Diablo Rollenspielen - weil die Interaktion mit den anderen Spielern da ist und das Game selbst nur zum Medium, zum Transporter, wird. Es ist nicht mehr Hauptbestandteil sondern "Basis" oder "Gerüst", über das der Mantel des Rollenspiels gekleidet wird.
Genau dort liegt für mich der Unterschied. Für mich ist ein Diablo 2 online mit ein paar stimmigen Spielern weit mehr Rollenspiel, als eine Gruppe Leute die sich jeden Freitag Abend trifft und Dienst nach Vorschrift (aka Regelbüchern) schiebt... und der Dieb der Gruppe die Leute beklaut, der Barbar alle anpöbelt, der Magier hochnäsig alle Schriftrollen unter den Nagel reißt und der Kleriker mit einem "Im namen <insert god's name here>, sei gesegnet!" seine Heilzauber drischt.
So sehe ich das.
Leo
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@RollingFlo:
1. Bei PC-Spielen ist es recht einfach die Aussenwelt abzuschalten und sich voll und ganz dem Spiel zu widmen... einfach Kopfhörer auf den Kopf und die diversen Ablenkungsarten abschalten. Ggf den Quertreiber im Spiel auf Ignore setzen und die Athmosphäre wird aufgebaut. Das geht bei mir so weit, dass ich mich auch in die entsprechenden Avatare oder Charaktere reinversetze und mit ihnen mitleide. Diese "magischen Momente" wie Du sie nennst, hatte ich da schon öfter, sogar über längere Zeiträume hinweg. Im Rollenspiel ist das nicht so einfach, weil Du 4 - 6 Leute da hast, die Du nicht so einfach auf Ignore setzen kannst. Ergo ist es sehr schwierig das OT-Gelaber auszuschalten. Das haben wir schon einige Male geschafft, aber interessanterweise ist das sehr kraftintensiv. Deshalb sind da die "magischen Momente" meistens nur sehr kurz, weil eben einer der Spieler den Mund nicht halten konnte. Es ist also im RPG eine Frage der Disziplin, ob und wie lange ein magischer Moment anhält. Interessanterweise behauptest Du keine Disziplin bei PC-Spielen zu besitzen, weil Du ohne Ablenkung nicht spielen kannst...
"suspension of disbelieve" ist übrigens ein Begriff, der in der Film- und Computerspielwelt sehr gebräuchlich ist... ;)
2. Ob Du es für Dich Grusel ist, wenn Du keine Ahnung hast, was hinter der nächsten Flurbiegung oder hinter Dir passiert oder wenn Du absolut keinen Schimmer hast, was als nächstes passiert, kann mir egal sein. Ich weiss, wann ich Gänsehaut bekomme und wann nicht. ;D
3. Ich habe bei Deiner Aufzählung der Potentiale ein Problem: Sie treffen alle auf MUDs und MMORGs (die zu den Computerrollenspielen zählen) auch zu.
4. Nein. Ich habe nicht damit angefangen, dass CRPGs dem P&P gut tun würden. Ich habe auf u.A. Deine Behauptung, dass CPRGs sich negativ die P&P-Szene beeinflussen würden, reagiert. :) Deine Aufzählung der negativen Seite der CRPGs kommt mir allerdings sehr bekannt vor. Ich habe sie nämlich schonmal gehört... vor ca. 10 - 15 Jahren. Damals waren es nicht die Computerspiele sondern AD&D/DSA... interessant wie sich manche Sachen immer wiederholen...
Ich kann übrigens Deiner Schreckensvision nichts abgewinnen, denn es gibt momentan mehr innovative und lebensfähige Spielsysteme als vor ca. 10 Jahren. Genauso habe ich momentan überhaupt keine Probleme Spieler (und auch Neulinge!) für "anspruchsvolle" Systeme und Settings aufzutreiben. Und das obwohl ich mich nicht gerade als guter SL bezeichnen würde. Es ist meistens nur eine Frage des Engagements und der Motivation.
Auf Cons leite ich eigentlich nur noch Nischensysteme wie Continuum, Unknown Armies oder Tribe 8 und habe jedes Mal genug Spieler zur Hand. Und dabei bin ich wie gesagt wirklich kein guter SL...
Ob diese Entwicklung unter Einwirkung von CRPGs sich so entwickelt hat will ich bestreiten. Aber sie wurde aber auch nicht durch diese gehemmt.
Eine Erfahrung die ich häufiger gemacht habe, ist: Es ist hilfreicher den Neulingen freundlich unter die Arme zu greifen und auf ihre Fehler freundlich zu reagieren, als mit hoch erhobener Nase ihnen erklären zu wollen, wie richtiges Rollenspiel zu funktionieren hat. Ich will damit nicht sagen, dass das auf Dich zutrifft (ich kenne Dich ja nicht einmal). Es ist nur eine Sache, die ich häufiger erleben und öfters "reparieren" durfte...
5. Verstehe ich Dich mit Deiner Argumentation richtig, dass Du soziale Interaktion auf den Austausch von Körperflüssigkeiten reduzierst? :o Wie muss ich mir das beim Rollenspiel vorstellen? Und wie verträgt sich das mit Deiner Einstellung, dass Du eine gewisse Anforderung an die Fantasie beim Spielen benötigst?
6. Begriffswirrwarr gibt es nur dann wenn es keine Defintion für die Begriffe gibt... :)
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Ich sehe das wie Christian.
Allerdings befürchte ich, dass ist wieder so ein Thema wo man sich ewig drüber kabbeln kann, weil einfach jeder unterschiedliche Ansprüche und "Erwartungen" von Rollenspiel hat.
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1. Bei PC-Spielen ist es recht einfach die Aussenwelt abzuschalten und sich voll und ganz dem Spiel zu widmen... einfach Kopfhörer auf den Kopf und die diversen Ablenkungsarten abschalten. - SNIP -. Interessanterweise behauptest Du keine Disziplin bei PC-Spielen zu besitzen, weil Du ohne Ablenkung nicht spielen kannst...
Habe ich doch gar nicht gesagt!
1. Besitze ich sehr wohl Computerspiele, auch wenn ich kaum noch dazu komme
2. Zweitens bezog sich das mit der Ablenkung nicht auf meine eigene Fähigkeit, sondern die Tatsache das ich mich einfach nicht mehr ein paar Stunden mit Kopfhörer vor den Rechner klemmen kann. Da kann ich mit keinerlei Verständnis meines Umfelds rechnen. Zudem, dass habe ich ja schon gesagt, ist diese angebliche "Konzentration auf das Wesentliche" doch nur eine solitäre Angelegenheit.
Ist es einfacher, sich aufs Spiel zu konzentrieren wenn man allein vorm Rechner sitzt? Natürlich, und verdammt langweilig.
"suspension of disbelieve" ist übrigens ein Begriff, der in der Film- und Computerspielwelt sehr gebräuchlich ist... ;)
Was Du nicht sagst. ;) Aber es in einem P&P-Spiel so weit zu bringen ist der ultimative Kick, eben weil es so anspruchsvoll ist.
3. Ich habe bei Deiner Aufzählung der Potentiale ein Problem: Sie treffen alle auf MUDs und MMORGs (die zu den Computerrollenspielen zählen) auch zu.
Nicht alle, und wenn dann in stark beschränkter Weise. Es ist doch sehr viel fordernder, ein gepflegtes P&P hinzulegen als Ultima Online zu spielen. Das Du das so anders siehst kann ich einfach nicht verstehen, Du kennst doch auch beides.
4. Nein. Ich habe nicht damit angefangen, dass CRPGs dem P&P gut tun würden. Ich habe auf u.A. Deine Behauptung, dass CPRGs sich negativ die P&P-Szene beeinflussen würden, reagiert. :) Deine Aufzählung der negativen Seite der CRPGs kommt mir allerdings sehr bekannt vor. Ich habe sie nämlich schonmal gehört... vor ca. 10 - 15 Jahren. Damals waren es nicht die Computerspiele sondern AD&D/DSA... interessant wie sich manche Sachen immer wiederholen...
Ja, ich habe das damals auch gesagt und stehe auch heute noch dazu. :) Ich sage auch nicht, dass die CRPGs alleine schuld sind, siehe oben.
Ich kann übrigens Deiner Schreckensvision nichts abgewinnen, denn es gibt momentan mehr innovative und lebensfähige Spielsysteme als vor ca. 10 Jahren.
Das sehe ich anders.
TRoS find ich ganz lustig, aber ansonsten habe ich in den letzten Jahren kaum etwas wirklich gutes gesehen. Das war aber, ich gebe es zu, vor 10 Jahren auch schon so.
Lebensfähig? Schauen wir mal, wo sie in drei Jahren stehen. Viele Firmen nagen am Hungertuch und richtig Geld ist mit RPGs sowieso nicht zu verdienen abseits der Großen.
Genauso habe ich momentan überhaupt keine Probleme Spieler (und auch Neulinge!) für "anspruchsvolle" Systeme und Settings aufzutreiben. Und das obwohl ich mich nicht gerade als guter SL bezeichnen würde. Es ist meistens nur eine Frage des Engagements und der Motivation.
Na, dass kommt natürlich darauf an, wie fest man in der Szene verankert, wo man wohnt, wie flexibel man mit der Regel/Welt-Wahl ist und wieviel Termine man freimachen kann.
Ich habe wenig Zeit, akzeptiere nur ein paar Systeme, wohne auf dem Land, habe Familie - und trotzdem eine Runde, wenn es auch längere Zeit gedauert hat.
Mit fehlender Motivation hat das wohl kaum was zu tun.
Auf Cons leite ich eigentlich nur noch Nischensysteme wie Continuum, Unknown Armies oder Tribe 8 und habe jedes Mal genug Spieler zur Hand. Und dabei bin ich wie gesagt wirklich kein guter SL...
Auf Cons... das ist wohl eine andere Sache - nehme ich an, denn ich habe noch nie ein Con-Spiel geleitet. Allerdings ist "Hardcore" P&P dort ja per defintion gar nicht möglich, oder?
Und Nische ist nicht gleich anspruchsvoll. :) Aber das lassen wir besser.
Ob diese Entwicklung unter Einwirkung von CRPGs sich so entwickelt hat will ich bestreiten. Aber sie wurde aber auch nicht durch diese gehemmt.
Wir sprechen uns ja vielleicht in ein paar Jahren wieder. :)
Eine Erfahrung die ich häufiger gemacht habe, ist: Es ist hilfreicher den Neulingen freundlich unter die Arme zu greifen und auf ihre Fehler freundlich zu reagieren, als mit hoch erhobener Nase ihnen erklären zu wollen, wie richtiges Rollenspiel zu funktionieren hat. Ich will damit nicht sagen, dass das auf Dich zutrifft (ich kenne Dich ja nicht einmal). Es ist nur eine Sache, die ich häufiger erleben und öfters "reparieren" durfte...
Dann wird es Dich freuen zu lesen, dass zwei meiner Spieler zwar schon um die 30 sind, aber komplette RPG-Neulinge. Einer ist 21 und kannte nur DSA. Der Vierte hat das letzte Mal vor drei Jahren Hârn gespielt. Dank einer längeren, gemeinsam organisierten Einführung, klappt es nach wirklich kleinen Anfangsschwierigkeiten ganz hervorragend mit unserer Hârnworld-Megakampagne.
5. Verstehe ich Dich mit Deiner Argumentation richtig, dass Du soziale Interaktion auf den Austausch von Körperflüssigkeiten reduzierst? :o Wie muss ich mir das beim Rollenspiel vorstellen? Und wie verträgt sich das mit Deiner Einstellung, dass Du eine gewisse Anforderung an die Fantasie beim Spielen benötigst?
Ich spiele ja nicht umsonst Hârnmaster... ;)
Ich nehme aber an, Du hast verstanden worauf ich hinaus wollte. Interaktion mit anderen Menschen ist über einen Computer selbstverständlich immer eingeschränkt. Das kann man doch gar nicht abstreiten.
6. Begriffswirrwarr gibt es nur dann wenn es keine Definition für die Begriffe gibt... :)
In der Tat...
Aber Wawoozle hat recht - wir werden uns wohl nicht einig. Friede. :)
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Ich sehe es auch eher positiv, dass Leute durch Computerspiele überhaupt etwas von Rollenspielen erfahren (Vampire, Hunter, D&D) und sich dadurch mit den Systemen vertraut machen.
Klar ist das genauso Rollenspiel wie Solo-Abenteuer-Bücher, nur ein anderes Medium.
Mir ist Pen&Paper Rollenspiel dennoch lieber, weil ich es genieße, mit ein paar echten Leuten zusammenzusitzen (und gemütlich das eine oder andere Bier dabei zu trinken).
Aber beispielsweise würde ich das Transhuman Space Forenspiel auch als echtes Rollenspiel zählen. Auch nur in einem anderen Medium.
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Wie, es gibt keine Begriffsdefinitionen? Also:
Rollenspiel
Eine soziale Aktivität, bei der es darum geht, eine gemeinsame Welt (im Sinne von Realität) und Handlung in einer Gruppe zu imaginieren. Dabei übernehmen die Teilnehmer im Laufe des Spiels zeitweise die Rollen einzelner Charaktere in der gemeinsam imaginierten Welt und binden diese in die gemeinsam imaginierte Handlung ein.
8) ;D
Daraus folgt:
CRPG -> kein Rollenspiel!
MMORPG und NWN mit Gruppe -> Ein Grenzfall. Die Welt wird ja nicht richtig imaginiert, sondern ist (zumindest teilweise) vorgegeben. Insgesamt würde ich aber sagen: eher ja.
:D
Fredi
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Ich hatte mal bei NWN in ner online gruppe nen fighter spielen sollen, weil es hiess, das Abenteuer würde hammerhartes und anspruchsvolles Hack&Slay mit Taktikfaktor...
Die Gruppe bestand also aus den üblichen dwarven cleric tanks, nem Halbork fighter und diversen Rotztot Zauberern. Und meinem Halblingbarbarenrogue mit Bastardschwert.
Nach dem 2. Kampf lief das ganze zu 95% als Gelaber ab, weil sich alles über den Halbling totlachte und einer, der das ganze mitfilmte, dauernd Szenen in Vergrösserung nachspielte, wie nen Oger nem Zauberer hinterherrannte, dem Oger wiederum der (nackte) Halbling hinterherrannte...
Der DM beschwerte sich, er müsse dauernd lachen und käme nicht zum Monster steuern.
Um es mit den weisen Werbeworten eines verblichenen Idioten zu sagen:
"Rollenspiel ist, was ihr draus macht."
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MMh, ich sollte mich doch wohl mal in das Spielleitertool für Never Winter Nights einarbeiten...
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CRPG -> kein Rollenspiel!
Laut dieser Definition schon, aber:
Ein Computerspiel, wird nach allgemeiner bezeichnung, dann als Rollenspielbezeichnet, sobald es Charaktersteigerungselemente beeinhaltet, die auf erfahrungspunkten oder hnlichem basieren.
Zelda:Action Adventure
Deus-Ex: Ego-Shooter mit Rollenspiel elementen.
Resident Evil: Action Adventure
Final Fantasy: Rollenspiel.
Der Begriff Rollenspiel losgellöst von allem zu betrachten ist, und hat in verbindung mit anderen begriffen (Computer, Pen&Paper,Life-Action) immer wieder eine völlig neue bedeutung.
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also ich habe ja nicht wirklich alles gelesen..
aber das Fazit, das Leo zieht, finde ich doch recht passend.
Es sollte vielleicht weniger die Frage sein, ob PC-Spiele Rollenspiele sind, sondern inwieweit sie die Möglichkeit bieten Rollenspiel zu betreiben.
NVN mit Spielleiter bietet dies durchaus, kommt halt, wie immer, auf die Leute hinter den PCs an.
Das PC-Spiel Bards Tale (obwohl ichs wie ein Bessesener gespielt hab) besitzt wiederum überhaupt kein Rollenspielpotenzial.
Also ich sage einfach mal, es ist im Mehrspielermodus durchaus möglich auch am PC einem Charakter und einer Geschichte Leben/Persönlichkeit einzuhauchen, mir persönlich fällt das am Tisch zwar leichter, dass heisst aber nicht, dass es am PC unmöglich wäre.
Nochmal zu NVN...im Einzelspielermodus ist es nur bedingt ein Rollenspiel, da mir hier die 'menschliche' Komponete fehlt. Aber sobald da mindestens zwei Menschen beteiligt sind, kann durchaus fesselndes, atmosphärisches und ganz tolles Rollenspiel zustande kommen, egal ob am Tisch oder vorm PC
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Rollenspiel
Eine soziale Aktivität, bei der es darum geht, eine gemeinsame Welt (im Sinne von Realität) und Handlung in einer Gruppe zu imaginieren. Dabei übernehmen die Teilnehmer im Laufe des Spiels zeitweise die Rollen einzelner Charaktere in der gemeinsam imaginierten Welt und binden diese in die gemeinsam imaginierte Handlung ein.
Wer hat dieser Definition eigentlich zugestimmt ??
Ich persönlich würde schonmal die Gruppe rauslassen.
Sonst sind Solo-Abenteuer auch kein Rollenspiel.
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Ein Solo-Rollenspiel ohne Spielleiter ist auch kein Rollenspiel. Ein Solo-Abenteuer mit Spielleiter ist ein Rollenspiel (da imaginieren ja zwei Leute und bilden schon eine kleine 2er-Gruppe).
Die Frage ist halt, ob das Imaginieren wirklich der Pudelskern des Rollenspiel ist oder das Hineinschlüpfen in Rollen. Denn wo hört das Imaginieren auf?
Wenn ich ich ein Handout habe, ist das noch Rollenspiel - wenn ich eine ganze Burg habe und perfekte Maskenbildner, muss ich auch nicht mehr imaginieren - wo ist da die Grenze?
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Wer hat dieser Definition eigentlich zugestimmt ??
Sie steht das seit einem halben Jahr. Und sie ist die einzige Definition im ganzen Forum. Ich würde sagen: Einspruchsfrist abgelaufen! ;D
Neeee, mal im Ernst: Mach doch eine andere, wenn sie Dir nicht gefällt. Der Begriffsdefinitionen-Tread ist sowieso so leer.
Ich persönlich würde schonmal die Gruppe rauslassen.
Sonst sind Solo-Abenteuer auch kein Rollenspiel.
Sind sie auch nicht! Sie sind ein Buch lesen. :)
Fredi
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Ein Solo-Rollenspiel ohne Spielleiter ist auch kein Rollenspiel.
Warum nicht ?
(Die Frage ist diesselbe die man auch im Vergleich P&P <> CRPG stellen kann)
Wenn ich mir die Welt vorstellen kann,
mich in diese Rolle/Welt hineinversetzen kann, warum solls kein Rollenspiel sein ?
Es ist natürlich strikter und geradliniger als "Mehrspieler + SL"- Rollenspiel.
Man folgt einem vorgegebenen Pfad und hat vielleicht die Wahl zwischen mehreren vorgegebenen Möglichkeiten aber, wen das nicht hindert, der kann das durchaus als Rollenspiel sehen.
Imaginieren und "So tun als ob" kann ich da auch.
Wie gesagt, es hängt wieder zu sehr an: "Was erwarte ich eigentlich von Rollenspiel" :)
Wenn wir definieren:
"Rollenspiel ist nur dann Rollenspiel wenn mehrere Personen und ein Spielleiter vorkommen"
Dann sind Computer-Rollenspiele keine mehr.
Aber auch keine Solo-Abenteuer oder Rollenspiele ohne SL.
Man könnte vielleicht sagen:
Es existiert keine "freie" Welt in Computer-Rollenspielen oder Solo - Abenteuern.
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Ich liebe Dich auch, Dorin ;)
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Habe ich doch gar nicht gesagt!
1. Besitze ich sehr wohl Computerspiele, auch wenn ich kaum noch dazu komme
2. Zweitens bezog sich das mit der Ablenkung nicht auf meine eigene Fähigkeit, sondern die Tatsache das ich mich einfach nicht mehr ein paar Stunden mit Kopfhörer vor den Rechner klemmen kann. Da kann ich mit keinerlei Verständnis meines Umfelds rechnen. Zudem, dass habe ich ja schon gesagt, ist diese angebliche "Konzentration auf das Wesentliche" doch nur eine solitäre Angelegenheit.
Ist es einfacher, sich aufs Spiel zu konzentrieren wenn man allein vorm Rechner sitzt? Natürlich, und verdammt langweilig.
K. Dann habe ich es falsch verstanden. Sorry. :)
Was Du nicht sagst. ;) Aber es in einem P&P-Spiel so weit zu bringen ist der ultimative Kick, eben weil es so anspruchsvoll ist.
Für mich sind Forenspiele und Textbasierende MMORGs wesentlich anspruchsvoller, weil ich nur sehr begrenzt lese und schreibe, aber ich verstehe Deinen Punkt.
Wir werden aber hier nicht einer Meinung werden...
Nicht alle, und wenn dann in stark beschränkter Weise. Es ist doch sehr viel fordernder, ein gepflegtes P&P hinzulegen als Ultima Online zu spielen. Das Du das so anders siehst kann ich einfach nicht verstehen, Du kennst doch auch beides.
Das sehe ich wie gesagt anders, da es textbasierte MMORGs gibt wie Castle Marrach, die alle von Dir genannten Punkte in sich beherbergen und gleichzeitig CRPGs sind. Ich habe übrigens weder Ultima Online noch die ganzen Everquest-Derivate gespielt.
Ja, ich habe das damals auch gesagt und stehe auch heute noch dazu. :) Ich sage auch nicht, dass die CRPGs alleine schuld sind, siehe oben.
*Lach* Ok. ;)
Das sehe ich anders.
TRoS find ich ganz lustig, aber ansonsten habe ich in den letzten Jahren kaum etwas wirklich gutes gesehen. Das war aber, ich gebe es zu, vor 10 Jahren auch schon so.
Du scheinst Systeme zu bevorzugen, die die Spielwelt so genau und Realitätsähnlich wie möglich abbilden (wie Harnmaster z.B.). Da kam in den letzten(?) Jahren eine Entwicklung bei den Rollenspielen, die sich sehr von der Mechanismus-Schiene eines Harnmaster wegentwickelt hat und hin zu einfacheren, "eleganteren" Regeln streben. Diese Entwicklung ist allerdings unabhängig von den CRPGs.
Daher glaube ich, dass Du Probleme mit den heutigen Systemen hast.
Oder anders ausgedrückt, was für Dich ein Bug ist für mich ein Feature. ;)
Lebensfähig? Schauen wir mal, wo sie in drei Jahren stehen. Viele Firmen nagen am Hungertuch und richtig Geld ist mit RPGs sowieso nicht zu verdienen abseits der Großen.
Das hörte ich das erste Mal als ca. 1993 Magic seinen "Siegeszug" antrat. Danach wurde das Ende der Rollenspielverlage mindestens einmal im Jahr eingeläutet.
Sorry, aber diese Argumente sind leider fast so alt wie das Rollenspiel...
Na, dass kommt natürlich darauf an, wie fest man in der Szene verankert, wo man wohnt, wie flexibel man mit der Regel/Welt-Wahl ist und wieviel Termine man freimachen kann.
Ich habe wenig Zeit, akzeptiere nur ein paar Systeme, wohne auf dem Land, habe Familie - und trotzdem eine Runde, wenn es auch längere Zeit gedauert hat.
Mit fehlender Motivation hat das wohl kaum was zu tun.
Schön dass Du Dir trotz Allem Zeit und Spieler besorgen konntest, damit Du Deinem Hobby weiterhin fröhnen kannst. :D (es gibt ne Menge Spieler, die das in Deiner Situation nicht auf sich nehmen. Respekt!)
Nur sind das alles Gründe, die nichts mit den CRPGs zu tun haben.
Auf Cons... das ist wohl eine andere Sache - nehme ich an, denn ich habe noch nie ein Con-Spiel geleitet. Allerdings ist "Hardcore" P&P dort ja per defintion gar nicht möglich, oder?
Keine Ahnung. Was verstehst Du unter "Hardcore" Rollenspiel?
Und Nische ist nicht gleich anspruchsvoll. :) Aber das lassen wir besser.
Klar ist nicht jede Nische anspruchsvoll. ;)
Wir sprechen uns ja vielleicht in ein paar Jahren wieder. :)
Kein Thema. :) (Obwohl der Plan für das Rollenspielaltersheim immer noch diskutiert wird. ;))
Dann wird es Dich freuen zu lesen, dass zwei meiner Spieler zwar schon um die 30 sind, aber komplette RPG-Neulinge. Einer ist 21 und kannte nur DSA. Der Vierte hat das letzte Mal vor drei Jahren Hârn gespielt. Dank einer längeren, gemeinsam organisierten Einführung, klappt es nach wirklich kleinen Anfangsschwierigkeiten ganz hervorragend mit unserer Hârnworld-Megakampagne.
Freut mich zu hören. :)
Ich spiele ja nicht umsonst Hârnmaster... ;)
Mit dem Du solche Situationen simulierst. ;)
Ich nehme aber an, Du hast verstanden worauf ich hinaus wollte. Interaktion mit anderen Menschen ist über einen Computer selbstverständlich immer eingeschränkt. Das kann man doch gar nicht abstreiten.
Die Frage ist nur in weit diese Einschränkung auf das Rollenspiel, in dem Du ja selber viel in Deiner Fantasie spielen lassen willst, Einfluss haben. Ich behaupte mal es wird weniger Einfluss haben, als Du denkst... zu mindest in einigen CRPG-Arten... :)
In der Tat...
Aber Wawoozle hat recht - wir werden uns wohl nicht einig. Friede. :)
Sehe ich ähnlich.
Friede. :)
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Warum ich CRPGs nicht für Rollenspiele halte habe ich ja bereits dargelegt.
Würde ein Spielleiter alle Einschränkungen von Computerrollenspielen in seinem Spiel so übernehmen, wollte kein Mensch mit ihm spielen ("Wieso kann ich kein Gras pflücken und es rauchen?" "Es war nicht so vorgesehen, also geht es nicht. Vielleicht im nächsten Update.").
Die Frage ist nur, ist das wichtig? Von mir aus gelten im Computerbereich andere Definitionen für Rollenspiele. Damit kann ich leben. Und wir müssen ja auch nicht die Grenzen der CRPGs auf RPGs übertragen. Warum auch? Wir können ja auch die tolle Grafik nicht ins RPG übertragen. Dafür haben wir die Fantasie!
Ob es jetzt Rollenspiele sind oder nicht, die Umstände sind andere und daher sind es auch irgendwie andere Genres. Welchen Namen man dem Kind nun gibt ist doch völlig Jacke wie Hose. Hauptsache es macht Spaß. Ob es nun Rollenspiel heißt oder wie auch immer. Wir dürfen nur nicht den Fehler machen die Maßstäbe von P&P auf CRPGs anwenden zu wollen. Das wäre wie LARP mit P&P vergleichen. Oder Äpfel mit Birnen.
Wir wollen uns doch nicht um Begrifflichkeiten streiten, sondern um Inhalte, oder ;)
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Die Frage ist nur, ist das wichtig? Von mir aus gelten im Computerbereich andere Definitionen für Rollenspiele. Damit kann ich leben. Und wir müssen ja auch nicht die Grenzen der CRPGs auf RPGs übertragen. Warum auch? Wir können ja auch die tolle Grafik nicht ins RPG übertragen. Dafür haben wir die Fantasie!
Ob es jetzt Rollenspiele sind oder nicht, die Umstände sind andere und daher sind es auch irgendwie andere Genres. Welchen Namen man dem Kind nun gibt ist doch völlig Jacke wie Hose. Hauptsache es macht Spaß. Ob es nun Rollenspiel heißt oder wie auch immer. Wir dürfen nur nicht den Fehler machen die Maßstäbe von P&P auf CRPGs anwenden zu wollen. Das wäre wie LARP mit P&P vergleichen. Oder Äpfel mit Birnen.
Yepp...
Dailor triffts auf den Punkt, man kann CRPS und P&P nicht mit gleichen Massstäben messen.
Wir wollen uns doch nicht um Begrifflichkeiten streiten, sondern um Inhalte, oder ;)
Nun ja ... bis zur nächsten Modellbauer Konferenz ;D
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Naja, jetzt wird's reichlich off-topic meinerseits, aber ich antworte nochmal @Christian Preuss. :)
Du scheinst Systeme zu bevorzugen, die die Spielwelt so genau und Realitätsähnlich wie möglich abbilden (wie Harnmaster z.B.). Da kam in den letzten(?) Jahren eine Entwicklung bei den Rollenspielen, die sich sehr von der Mechanismus-Schiene eines Harnmaster wegentwickelt hat und hin zu einfacheren, "eleganteren" Regeln streben. Diese Entwicklung ist allerdings unabhängig von den CRPGs.
Da hst Du recht, die Entwicklung geht weg von komplex... oder vielleicht wieder hin? Habe mir die neuesten Inkarnationen von D&D/D20 und DSA angeschaut und so easy sind die wirklich nicht - ohne das ich mir da ein abschließendes Urteil anmassen würde, dazu kenne ich sie dann doch zu wenig.
Hârnmaster 3 ist allerdings andersrum nicht mehr so komplex wie die erste Ausgabe. Kann sich z.Z. jeder selber anschauen, da kostenlos als PDF (http://www.columbiagames.com/cgi-bin/query/cfg/zoom.cfg?product_id=4001). (jetzt schreibe ich das schon wieder... 'tschuldigung, innerer Drang :))
Es ist aber nicht so, dass ich nach Regel-Fülle suche - im Gegenteil, oft brauche ich stundenlang keinen Würfel. Ich brauche aber ganz einfach Stringenz, bei Regeln wie Welten. Wenn ich mich fragen muss: Warum ist das so, das geht doch gar nicht/ist unsinnig... dann ist's halt vorbei mit dem System für mich. Hart aber gerecht. ;)
Daher glaube ich, dass Du Probleme mit den heutigen Systemen hast.
Oder anders ausgedrückt, was für Dich ein Bug ist für mich ein Feature. ;)
Ja, aber ich habe nicht nur mit den meisten aktuellen Systemen meine Probleme, auch mit den meisten alten. :) Naja, so schlimm ist es nicht,, habe schon vieles gespielt, auch mit großer Freude, aber es zieht mich halt immer wieder zu Sachen wie Hârn (meine große Liebe :)), Chivalry & Sorcery oder Ars Magica, obwohl ich v.a. mit letzterem auch schon Probleme habe, hier und da.
Das hörte ich das erste Mal als ca. 1993 Magic seinen "Siegeszug" antrat. Danach wurde das Ende der Rollenspielverlage mindestens einmal im Jahr eingeläutet.
Sorry, aber diese Argumente sind leider fast so alt wie das Rollenspiel...
Mag schon sein, aber viele sind doch tatsächlich Pleite gegangen. Ich behaupte: vieles ist billig zusammengeschustertes Material mit D20-Logo. Gegen diese Übermacht, insbesondere in den USA, hier ist es ja ein bisserl anders (aber auch nicht viel besser), können kleine Verlage mit hohen Qualitätsansprüchen kaum noch bestehen. Die leben halt von ihrer Stammkundschaft und können jeden neuen Käufer per Handschlag begrüßen.
Keine Ahnung. Was verstehst Du unter "Hardcore" Rollenspiel?
Na, wie soll ich sagen? Eben mit viel Einsatz, einer relativ freifließender Handlung, und viel, viel Details. Stelle ich mir auf einer Con sehr schwierig vor, denn es fehlt ja die Zeit und so weiter. Nicht das ich was gegen Con-Spiele hätte! Hut ab für alle SL, die das durchführen, mir wäre es zu stressig, glaube ich.
Kein Thema. :) (Obwohl der Plan für das Rollenspielaltersheim immer noch diskutiert wird. ;))
Da gibt es dann wahrscheinlich eigene Flügel für die "Realos" und die "Powergamer" oder die Lebenserwartung würde doch gewaltig sinken. ;D Naja, so kann man das Rentensystem auch entlasten. :)
Die Frage ist nur in weit diese Einschränkung auf das Rollenspiel, in dem Du ja selber viel in Deiner Fantasie spielen lassen willst, Einfluss haben. Ich behaupte mal es wird weniger Einfluss haben, als Du denkst... zu mindest in einigen CRPG-Arten... :)
Tja... :)
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Erstmal eine Bermekung vorraus:
Für mich ist das gleich, mit welchem Medium ich Rollenspiel mache. Wenn jemand meint, Rollespiel zu machen, sehe ich keinen Grund, ihm das Abzusprechen.
Ich möchte kurz ein wenig zu textbasierten MUDs sagen, da ich über eines zum Rollenspiel kam:
1. Gibt es da von Mud zu Mud riesige Unterschiede darin, inwieweit Rollenspiel gefördert / nichtrollengerechtes Verhalten sanktioniert wird.
2. Hat jeder Spieler, den ich bisher RL traf, von der gleichen Gegend eine ganz andere Vorstellung. Das kommt durch die Textbeschreibung.
2. Ist dort an Handlung alles möglich, was die beteidigten Spieler mittragen, da es eine Möglichkeit zum emoten gibt.
3. hab ich noch nie mit so vielen Leuten gleichzeigit in einer Pen&Paper-Runde gespielt, wie im MUD .)
4. Kann ich die komplizierten :), sozialen Interaktionen zumindet von Unitopia sogar belegen. Werft doch mal einen Blick auf den stammbaum.kleindrache.de (http://stammbaum.kleindrache.de) (Achtung: gross!).
Bei Fragen bitte fragen :)
Ich war nie im Schlamm, ich mag nette Grafik, behalte garstigen Text ;D
Da hast du was verpasst ;) Ich kenne die Bildervariante nicht. Ich behalte meinen Text gern. .)
Barbara aka Tratschi@unitopia .)
P.S.: Diese Diskusion interssiert mich, weil wir in UNItopia gerade schon länger die Diskusion haben: Sind wir ein Rollenspielermud oder nicht und wie gehen wir mit Spielern um, die Unruhe stiften unter dem Deckmäntelchen des Spielens einer "bösen" Rolle.
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Nicht alle, und wenn dann in stark beschränkter Weise. Es ist doch sehr viel fordernder, ein gepflegtes P&P hinzulegen als Ultima Online zu spielen. Das Du das so anders siehst kann ich einfach nicht verstehen, Du kennst doch auch beides.
Also ich kann deine Meinung leider nicht verstehen. Wenn man UO Sphere (gecrackter UO Client) beherrscht ist damit durchaus dichteres RP möglich als am Tisch.
Der Grund ist einfach, es gibt kein Outgame gelaber, alles was passiert ist sichtbar und benutzbar, d.h. keine Entscheidung ist vom SL abhängig oder von schlechten Beschreibungen. Spieler können sich drum kümmern oder einfach weggehen, kein Gruppenzwang etc. .
Da Aktionen auch beschrieben werden müssen, ohne gestick der Hände oder Mimik, betont den sprachlichen Aspekt sehr viel mehr als das Tisch Rollenspiel.
Versteh mich nicht falsch ich leite gerne und viel P&P, aber das MMORPG zu unterschätzten ist denke ich nicht Sinn der Sache. das diese Medium sehr viel Möglichkeiten bietet die leider noch immer viel zu sehr brach liegen.
Das du dich nicht darauf einlassen kannst oder nur auf offiziellen Servern gespielt hast ist kein fehler des MMORPG's. ::)
So long euer Sei