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Pen & Paper - Rollenspiel => Pen & Paper - Rollenspiel- & Weltenbau => Pen & Paper - Eigenentwicklungen => Thema gestartet von: Pyromancer am 13.05.2015 | 06:46
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(http://randpatrouille.de/Abenteuer/Ferien%20mit%20dem%20Raumkampf-Club.jpg) (http://www.drivethrurpg.com/product/149343/Ferien-mit-dem-RaumkampfClub)
Ferien mit dem Raumkampf-Club (http://www.drivethrurpg.com/product/149343/Ferien-mit-dem-RaumkampfClub)
Der Text besteht hauptsächlich aus abenteuer-relevanten Hintergrund- und Setting-Informationen; das "Abenteuer an sich" ist sehr rudimentär ausgearbeitet, da es den Reiz hauptsächlich aus der Charakter-Interaktion zieht.
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Sehr schön. Da hast du ja sehr tief in den SF-Klischee-Trickkistensack gegriffen.
Trotzdem mag ich das Setting. Hat ein bissel was von der Englischen Kriegsflotte des 18. Jahrhunderts.
(Kinder auf dem Kriegsschiff, reaktionärer Führungsstil, Style over Security…)
Die Abenteueridee finde ich allerdings nicht so wahnsinnig spannend, bzw. viel zu einfach gestrickt.
Das Raumschiff ist super. Die Logos könnten besser sein (z.B. beim Mittleren einfach die schwarzen Outlines weglassen. Die Namen für alles gefallen mir gut.
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Es freut mich, wenn es dir gefällt.
Die schwarzen Umrandungen beim AfW-Logo kann ich weglassen, das sieht wohl wirklich besser aus - als Nicht-Graphiker hab ich da halt kein Auge dafür. 8)
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Ich hab die Umrandungen bei besagtem Logo entfernt und in dem Aufwasch auch gleich noch einen Rechtschreibfehler korrigiert.
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Ein kleiner Tipp, den Du ausprobieren könntest, aber natürlich nicht musst (ich bin da aufgrund meines Berufs wohl sehr vorbelastet):
Ich würde Textpassagen immer im Blocksatz (mit Silbentrennung) schreiben und vor allem DIN-gerechte Absätze machen. Heisst im Klartext: Leerzeile bei Absatz.
Statt:
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXXX
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXXX
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX.
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXXX
also lieber so:
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXXX
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXXX
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX.
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXXX
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https://www.youtube.com/watch?v=pZKxXNzjfPk
http://en.wikipedia.org/wiki/Battle_of_New_Market
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Ich sitze ja gerade dran: Vorschlag umgesetzt!
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Gefällt mir. Ja, doch, gefällt mir gut vom ersten Eindruck her.
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Gefällt mir ebenfalls. Haben deine SC sich für einen angriff entschieden? Und wie sind sie mit rebellischen NSC verfahren?
Vielen Dank jedenfalls für dieses Abenteuer.
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Haben deine SC sich für einen angriff entschieden? Und wie sind sie mit rebellischen NSC verfahren?
Ha, beantworte das mal, Pyro! ;D
MEIN Charakter kann jedenfalls definitiv ja und nein zur ersten Frage sagen, und rebellisch war er selber ^-^
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Sie haben sich entschieden, den Angriff zu fliegen, und sich auch vom Flehen und Bitten der Präsidentin von Gelbstetten nicht davon abbringen lassen.
Allerdings hat es die Kommandantin am Ende nicht übers Herz gebracht, dem Schlachten auch noch zuzusehen, und hat vor dem Schuss den Hauptbildschirm ausgeschaltet. Das hat dann der Mann am Geschütz genutzt, ein Stück leere Einöde einzuäschern, statt einer Millionenstadt. Sprung nach Hause, keiner (der SCs) hat's gemerkt. Der betreffende Schüler ist/wurde im Nachgang "verschwunden", und war auch bei der Orden-überreich-Zeremonie nicht anwesend.
Der sabotagewillige NSC hat bei mir nicht sabotiert[1], hat aber bemerkt, was der SC da treibt und das Ganze gedeckt.
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[1] Das hatte hauptsächlich off-game-Zeitgründe, es ging auf's Abendessen zu; diese beiden NSCs sind auch mehr so ein Sicherheitsnetz, falls die Spieler sich die Entscheidung zu einfach machen - das war bei unserer Runde auch nicht der Fall.
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@Pyro:
Ziel des Auftrags ist ja die gegnerische Flotte abzulenken und nicht Massenmord an Zivilisten.
Von daher scheint mir der logische Ansatz zu sein, wenn man gleichzeitig noch moralisch handeln möchte, dass man eine Bedrohung nur vortäuscht statt auf Städte zu feuern.
@Kwuteg:
Was heisst denn "ja und nein" zur ersten Frage?
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Offiziell haben wir angegriffen und auch den ausdrücklichen befehl zur Massenzerstörung ausgeführt - aber da die restliche Kommandocrew nicht hingucken wollte und ich der Waffenoffizier war, habe ich eben ins Niemandsland geballert.
Das ging natürlich allein auf meine Kappe, und die Frau Captain konnte guten Gewissens sagen, dass sie ihre Kommandos befolgt und weitergeben hat, die tatsächlich Zerstörung von Infrastruktur im großen Maßstab befahlen.
Daß dann der zuständige Waffenleitoffizier falsch zielt, war ja nicht ihr Bier. :)
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Gibt es in dem Setting keine Regeln des Krieges?
Warum wurden nicht militärische Ziele angegriff3n, z.b. Raumhafen, Kraftwerke ...?
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Tja, auf dem fraglichen Planeten waren Kraftwerke da, und die waren auch unser Ziel - nur hätte es dann trotzdem auch die Zivilbevölkerung mit erwischt.
Es lief wirklich darauf hinaus: Meuterei oder Massenmord - Fand ich gerade angesichts der Tatsache, daß wir Teenager spielen, eine sehr schöne knochenharte moralische Entschiedungsfrage. Hat der Pyro bei der Spielsitzung auch sehr gut rübergebracht, da haben wir dann die nagenden Zweifel unserer Charaktere fast körperlich gespürt. Also ich fand das Szenario extrem cool.
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Nein, das waere Kollateralschaden aber kein Massenmord.
Evakuierungsafforderung, Aufforderung die Dinger selbst zu zerstören, Terrain raeumen lassen, landetrupp zur Zerstörung. ..
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Eh, sorry, aber ich habe das Abenteuer gespielt, du warst nicht dabei. wtf?
Und es war ausdrücklich klar, dass die Kaliber, die wir benutzen werden (und deren Einsatz auch befohlen war), die umliegenden Zivilanlagen mit betreffen würden, ausser, die Zivilbehörden würden die komplette Bevölkerung evakuieren, und zwar über extrem hohe Entfernung in kürzester Zeit.
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Das war keine Kritik, das waren Ideen.
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Gerade ausgedruckt und gelesen - wirklich gutes OneShot-Abenteuerm nicht nur für TurboFate!
Da es jetzt auf RPG Now ist, planst Du noch mehr in die Richtung?
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Es gibt demnächst eine englische Version des Abenteuers.
Mit dem Universum hab ich mehr vor, aber das kann noch ein paar Jährchen dauern... :)
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Und die englische Version ist online:
www.rpgnow.com/product/151049/Vacation-with-the-Space-Battle-Club
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Und die englische Version ist online:
www.rpgnow.com/product/151049/Vacation-with-the-Space-Battle-Club
Wenn Du magst berichte mal, wie gut das ankommt und auch gekauft wird. Da wäre ich echt neugierig.
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Wenn Du magst berichte mal, wie gut das ankommt und auch gekauft wird. Da wäre ich echt neugierig.
Die deutsche Version wurde im ersten Monat 19 Mal runtergeladen, drei Leute haben dafür bezahlt.
Die englische Version wurde am ersten Tag 31 Mal runtergeladen, vier Leute haben dafür bezahlt.
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Das Abenteuer macht einen guten Eindruck! :d
Ich bereite es gerade für eine Starslayers Runde auf und hätte so zwei-drei Fragen.
Kurz nachdem die SC das Kommando übernehmen taucht ja ein ziemlich fetter Brocken des Sternenbrücken-KoDominions auf, der wohl schwer beschädigt, aber offenbar noch in der Lage ist die beiden Schiffe der Allianz zu attackieren. Ansonsten keine weiteren Infos dazu und das Abenteuer geht einfach davon aus, dass die SC nicht mit ihrem Schiff fliehen, sondern kämpfen und ohne große Probleme gewinnen?
In der Nachricht des Admirals heißt es, dass in Gelbstetten "so viel Zerstörung wie möglich" angerichtet werden soll. Mir erschließt sich da noch nicht die ganze Dramatik. Viel Zerstörung heißt ja nicht automatisch, dass viele Menschen sterben müssen, was aber aus meiner Sicht klar herausgestellt werden muss damit die ganze Tragweite der Entscheidung klar wird.
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Das Abenteuer macht einen guten Eindruck! :d
Ich bereite es gerade für eine Starslayers Runde auf und hätte so zwei-drei Fragen.
:d
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Ich bereite es gerade für eine Starslayers Runde auf und hätte so zwei-drei Fragen.
Nur zu!
Kurz nachdem die SC das Kommando übernehmen taucht ja ein ziemlich fetter Brocken des Sternenbrücken-KoDominions auf, der wohl schwer beschädigt, aber offenbar noch in der Lage ist die beiden Schiffe der Allianz zu attackieren. Ansonsten keine weiteren Infos dazu und das Abenteuer geht einfach davon aus, dass die SC nicht mit ihrem Schiff fliehen, sondern kämpfen und ohne große Probleme gewinnen?
Aus dem Abenteuer: "Das Berechnen von Hyperraum-Sprüngen ist kompliziert, selbst findige Schüler brauchen dafür etliche Stunden." D.h. Flucht ist (für die Schüler) nicht drin.
Wie hart der Kampf ist, ist letztendlich Geschmacks-Sache des SLs. Dadurch, dass der feindliche Schlachtkreuzer schon schwer beschädigt ist, sollten die Schüler allerdings eine gewisse Siegchance haben. Ich würde das ehrlich auswürfeln, und mit dem Ergebnis weiterarbeiten. Wenn das Schiff der Schüler ein paar Konsequenzen abkriegt, dann trägt das sicher auch zum Abenteuer bei, und wenn die Schüler den Kampf verlieren, dann geraten sie eben in Gefangenschaft. Das Abenteuer beschreibt nicht explizit, was dann passiert, aber auf einem (wahrscheinlich durch den eben stattgefundenen Kampf noch mehr) beschädigten Schlachtkreuzer gibt es sicher auch Flucht-, Meuter- und Übernahme-Möglichkeiten.
In der Nachricht des Admirals heißt es, dass in Gelbstetten "so viel Zerstörung wie möglich" angerichtet werden soll. Mir erschließt sich da noch nicht die ganze Dramatik. Viel Zerstörung heißt ja nicht automatisch, dass viele Menschen sterben müssen, was aber aus meiner Sicht klar herausgestellt werden muss damit die ganze Tragweite der Entscheidung klar wird.
Aus dem Text: "Gelbstetten ist eine trockene, von großen Wüsten geprägte Welt, die hauptsächlich Landwirtschaft betreibt. Etliche Millionen Menschen leben auf der Südhalbkugel, wo ein System von größeren Flüssen und Seen durch Staumauern und Bewässerungskanäle urbar gemacht wurde. Industriezentren und Ballungsräume befinden sich in unmittelbarer Nähe der Staudämme, deren Zerstörung auch ein Ende der künstlichen Bewässerung zur Folge hätte."
D.h. große Zerstörung ohne großen Verlust an Menschenleben ist technisch nicht machbar.
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Ich stelle nochmal die Frage, warum kann man die Gebiete nicht evakuieren lassen, bevor man sie bombardiert?
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Ich spielte mit den Probelauf auf dem WT15: Selbt nach einem Ultimatum von >1h kann man nicht nur aus technischer Sicht nicht sicher sein, ob alle, die man nun retten will, sich außer Gefahrenzone befinden.... Wer glaubt einem Kind/ Jugendlichen zu dem, das sie die Möglichkeit besitzt zu bombadieren und es nutzen?
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@ Hyperraumsprünge
Ahh, das hatte ich wohl verdrängt, da ich ja andere Regeln verwende, die eine Berechnung von Sprungkoordinaten in (Kampf)Runden statt Stunden möglich machen. Ist aber kein Thema... da kann man ja noch mal schön Druck auf die SC aufbauen, wenn sie ein Schiff mit fehlerhaftem Nav-Computer bzw. Sprungantrieb bekommen mit der Maßgabe das bis zur Wachübergabe am nächsten Morgen wieder in Gang zu bringen. Das ganze mit der übermüdeten Nachtschicht, die eh zu wenig Leute hat. >;D
@ Gelbstetten
OK, das bringt Licht ins Dunkel, passt. Danke für die Infos
@ Evakuierung vor dem Bombardement
Sinn und Zweck der AKtion(en) ist es ja den Feind dazu zu zwingen seine Streitkräfte zu teilen um seine rückwärtigen Systeme zu schützen. Ziemlich sicher wird Gelbstetten Hife anfordern und die SC müssen damit rechnen, dass alsbald feindliche Schiffe auftauchen, die in der Lage sind sie wegzupusten. Wie lange das dauern kann/wird ist natürlich nicht klar. Von daher wird sicher ein Zeitdruck bei der Entscheidung vorhanden sein.... zumindest werde ich das mal so vorsehen.
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Ich stelle nochmal die Frage, warum kann man die Gebiete nicht evakuieren lassen, bevor man sie bombardiert?
Kann man natürlich. Man muss sich dann als Spielleiter halt überlegen: Evakuieren wohin? Wie lange dauert das? Und was passiert dann?
In besagter Runde auf dem Treffen haben die Charaktere genau das gemacht: Ultimatum gesetzt, und dann aus dem Orbit beobachtet, wie sich die Menschen im Zeitlupentempo über total überfüllte/verstopfte Straßen in Sicherheit bringen wollten. Und wo dieses "in Sicherheit" ist, das wusste auch keiner. Und die Uhr tickt, weil früher oder später (keiner weiß, wann), SBKD-Verstärkung auftauchen wird.
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Ich kanns als moralisch sehr betroffener Spieler von damals nur bestätigen - verzweifelte Meldungen vom Planeten, dass sie nicht einmal ansatzweise in der Lage wären, zu evakuieren, und bei uns im Schiff die Frage, versuchen die uns hinzuhalten, oder ist das echt?
Eisklumpen in der Magengrube war sehr fühlbar.