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Pen & Paper - Rollenspiel => Pen & Paper - Rollenspiel- & Weltenbau => Thema gestartet von: blut_und_glas am 19.01.2016 | 19:56
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Ich brauche ein Boot!
Genauer gesagt, knoble ich gerade an der (Mindest-)Besatzungsstärke und Reichweite für einen Bootstyp, der im Mittelmeer (und zweckentfremdet vor der nordwest- und westafrikanischen Küste im Atlantik) zur Küstensicherung eingesetzt wird und dabei einen Wechsel von ursprünglich paramilitärischen zu militärischen Aufgaben erfahren hat.
Ideen zu weiteren Eckdaten (und Namen) sind ein willkommener Bonus.
mfG
jdw
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Shadowrun hat sich ua das geklaut:
http://www.globaldefence.net/technologie/seesysteme/tuerkei-schnellboot-onuk-mrtp-33/
http://www.shadowiki.de/Vulkan_Schnellboot_MRTP_18
Futuristisch wirken mE (obwohl auch schon Jahrzehnte alt) Hovercrafts; bspw dieses (ist allerdings recht groß für so ein Boot):
https://de.wikipedia.org/wiki/Pomornik-Klasse
Werden alle auch im Mittelmeer eingesetzt.
EDIT: Ups, ich sehe grad, dass das Hovercraft va ein Landungsboot ist.
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Ja, so die letzten 100 Jahre an Schnellbooten bin ich auch schon die ganze Zeit am studieren. ;)
Aber danke schon einmal für die beiden konkreten Vorschläge.
Da möchte nicht zufällig noch jemand etwas beisteuern? Entweder auch als Verweis auf existierendes oder auch als frei erfundene Variante?
mfG
jdw
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https://en.wikipedia.org/wiki/Sea_Shadow_%28IX-529%29
vielleicht etwas groß mit 50m aber ein stealth-speed-katamaran in ähnlicher form finde ich hätte was
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vielleicht die Skjold-Klasse (https://de.wikipedia.org/wiki/Skjold-Klasse)?
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Also ein Katamaran wird es ja anscheinend schon einmal auf jeden Fall werden...
Heute bin ich auch ein paarmal um die (ich verlinke auch mal Wikipedia) Skrunda-Klasse (https://en.wikipedia.org/wiki/Skrunda-class_patrol_boat) herumgeschlichen, hauptsächlich wegen des Missionsmoduls.
mfG
jdw
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Dann wäre vllt StanFlex (https://en.wikipedia.org/wiki/StanFlex) was für dich wenn dir Modulares gefällt.
Hier wohl besonders https://en.wikipedia.org/wiki/Knud_Rasmussen-class_patrol_vessel (https://en.wikipedia.org/wiki/Knud_Rasmussen-class_patrol_vessel) bzw https://en.wikipedia.org/wiki/Flyvefisken-class_patrol_vessel (https://en.wikipedia.org/wiki/Flyvefisken-class_patrol_vessel).
Mit denen kann man dann auch n bisschen weiter rausfahren ohne Angst haben zu müssen bei Wellengang gleich abzusaufen ;).
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Modular hat mich angesprochen, da es offensichtlich mit dem Transfer von Küstenwache/Zoll in die militärische Rolle helfen würde.
(Die Boote sind bei der Eroberung mehrerer Häfen erbeutet worden. Die neuen Besitzer haben eine starken Bedarf an zusätzlichen Kriegsschiffen, um ihre - neue - Küste samt ihrer Nachschubwege zu sichern.)
mfG
jdw
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Du solltest dich da an Polizeifahrzeugen orientieren, Kriegsschiffe werden nach anderen Prinzipien konstruiert.
Panzerung/Redundanz, Schotten, Robustere Struktur...
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Nach den verschiedenen Vorschlägen und fortgesetzter Recherche und Überlegungen stehe ich im Moment dann bei einem Katamaran (vielleicht auch Trimaran?) um die 20-25m, 40kn aufwärts, 8-10 Mann Besatzung und ausgelegt 4-5 Tage auf See zu bleiben. Bewaffnet mit ein oder zwei Maschinengewehren und mit Platz für ein Missionsmodul, wobei an vorgefertigten Modulen wohl hauptsächlich wissenschaftliche, Fracht- und andere Nicht-Waffenmodule zur Verfügung stehen (gemäß der ursprünglichen Verwendung) und die neuen Nutzer daher mit verschiedenen improvisierten Waffen auf dem Modulplatz arbeiten.
Danke noch einmal!
Jetzt geht es langsam an den Feinschliff.
mfG
jdw
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weil es schon wieder so spät ist und das Wochenende immer noch nicht da ist, nur ein paar Links
Ich sage nur Australien: die Armidale-Klasse (https://en.wikipedia.org/wiki/Armidale_class_patrol_boat) (Grüße auch an die HMAS Hammersley aus der zweiten Staffel der australischen Serie Sea Patrol [auf der Seite unten der kurze Abschnitt Appearances in fiction]).
Auch unten auf der Seite ein Abschnitt Replacement mit einem Link zur Zukunft (https://en.wikipedia.org/wiki/Planned_Australian_offshore_combatant_vessel). Dort mal nach "MRV 80" suchen (und der Link zum Hersteller (http://www.austal.com/full-vessel-listing)). Gut, vielleicht für die Küstensicherung im Mittelmeer etwas zu groß, aber was für die Australier für "border protection tasks" gut genug ist bzw. zukünftig sein soll, ....
Also ich bin auch für Trimaran!
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Gut, vielleicht für die Küstensicherung im Mittelmeer etwas zu groß
Vor allem auch zu groß, für das, was im Spiel (auch) passiert - dass nämlich zwei Spione versuchen (auf See) die Besatzung auszuschalten, um mit dem Boot zu fliehen.
Auch deshalb habe ich mich auf kleinere Vorlagen konzentriert beziehungsweise im Eingangsbeitrag die Mindestbesatzung hervorgehoben.
Mit einem größeren Boot - von denen es bestimmt auch einige gibt - würden die zwei ihr Glück nicht versuchen.
mfG
jdw
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Das stimmt wohl, wobei ich mir bei "Near-Future" noch die eine oder andere neue Computerunterstützung vorstellen könnte, die die erforderliche Mindestbesatzung noch etwas reduziert. Aber vermutlich arbeitet die Computerunterstützung dann auf der anderen Seite auch als Diebstahlschutz.
Ich bekomme so langsam Lust selbst ein Setting mit z. B. dem MRV80 aufzumachen, .... mmmhh.... sollte ich wirklich mal mit meiner SaWo-Variante von X-Com und Contact anfangen, dann wird es wohl das eine und andere Abenteuer auf den sieben Weltmeeren geben...
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Statt einem Missionsmodul wird teilweise auch ein leichtes Patrouillenhovercraft mitgeführt. Ergo ist der Modulplatz so gestaltet, dass das Modul/das Hovercraft über das Heck auf- und abgeladen werden kann.
Der Name macht mir noch zu schaffen. Im Zweifelsfall einfach eine Nummer. Dann wäre aber zumindest ein Spitzname zusätzlich noch schön.
Ich bekomme so langsam Lust selbst ein Setting mit z. B. dem MRV80 aufzumachen, ....
Dafür würde ich dann ja Blue Planet nehmen. ;)
mfG
jdw
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Der Name macht mir noch zu schaffen.
Wikipedia aufsuchen, nach berühmten Persönlichkeiten und Orten in der Region suchen. Fertig.
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Normalerweise ein gutes Rezept, aber historische Zäsur und Weltregierung machen das diesmal nicht ganz so einfach, finde ich.
Aber ich denke wirklich Nummer (Type 33, FMC - Fast Multirole Craft?) und zusätzlich ein halboffizieller Name (Barrier? als Verkürzung von Barrier Island (geographisch-inspirierte Namensgebung gibt es auch ansonsten im Setting) und gleichzeitig Anspielung auf das Aufgabengebiet) und ein Spitzname (?), den die neuen Besitzer vewenden.
mfG
jdw
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Auxiliar Craft, dieses Hilfs PT Boot dürfte nicht so überlebensfähig sein wie ein echtes.
Weniger robust, weniger wenn überhaupt Redundanz, schlechtere Signatur, weniger Bewaffnung d.h. leichter zu entdecken dafür kostet es auch nur ein Drittel
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Ich denke, dass schon alleine im Sinne der Öffentlichkeitsarbeit die Klasse nicht von vornherein als Hilfspatrouillenboot bezeichnet worden wäre.
Zumal militärische Module (vermutlich klassisch Mittel für die funkelektronische Kriegsführung, Startvorrichtung für Flugkörper gegen Seeziele und als separates Modul gegen Luftziele, Torpedos gegen U-Boote, Minenlege- und räummodule - Module für Landungs-/Entermannschaften und Taucher würde ich wieder bei den "häufigeren" paramilitärischen Modulen einordnen) durchaus von Beginn an zum Repertoire gehörten, bloss nie in größerem Umfang auch eingesetzt (oder eingelagert) wurden.
Was die improvisierte Bewaffnung angeht läuft diese vermutlich auf eine Art schwere Servohalterung für bis zu zwei modulare Waffen hinaus (die bei den neuen Herren ohnehin im Einsatz sind), so dass die meisten Boote mittlerweile mit einer Mischung aus Schnellfeuerkanonen, und mittleren (drei auf einer Halterung) bis schweren (einer je Halterung) Raketen, zusätzlich zu den ohnehin vorhandenen Maschinengewehren, bestückt sind - allerdings wie gesagt mit hoher Ausfallrate und bestenfalls mäßiger Zielgenauigkeit. Dazu jede Menge individueller Umbauten.
mfG
jdw
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Torpedos gegen U-Boote, Minenlege- und räummodule - Module für Landungs-/Entermannschaften und Taucher würde ich wieder bei den "häufigeren" paramilitärischen Modulen einordnen)
das ist nicht paramilitärisch(aka, Polizeikutter, Küstenwache o.ä.) sondern militärisch.
Das braucht ein Schiff der Küstenwache nicht, Wirklich schwere MGs und ggf. noch ne Schnellfeuerkanone.
Dazu geringer Panzerung, interne Sicherheitsschotten, Robusteres Design, Redundante Einrichtugnen.
Was du beschreibst ist ein volles Patrouillenboot, ggf. wurde gewisse Einrichtungen (Noch nicht) eingebaut ist ab dafür ausgelegt.
Ja, die Barrier ist kein Militärschiff , die hat ja keine Torpedos, 2 h in einer Werft und tada
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Das braucht ein Schiff der Küstenwache nicht
Kommt jetzt darauf an welche Küstenwache. Die US Coast Guard ist ja beispielsweise ein Zwitter, mit polizeilichen und militärischen Aufgaben.
Was du beschreibst ist ein volles Patrouillenboot, ggf. wurde gewisse Einrichtungen (Noch nicht) eingebaut ist ab dafür ausgelegt.
Ja. Daher auch die Übernahme. Geplant als Mehrzweckboot, dann im Einsatz bei Zoll-, Grenzschutz-, vielleicht auch Antischmuggler- und -pirateneinsätzen und außer zu Erprobungs- und PR-Zwecken niemals mit ihrer vollen militärischen Ausrüstung ausgestattet, dann erbeutet und - mangels der nötigen Module - mit improvisierter militärischer Ausrüstung aufgerüstet.
mfG
jdw
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Um das noch zu komplettieren:
ein Spitzname (?), den die neuen Besitzer vewenden
Platypus.
mfG
jdw