Um die Leute mit System-ADHS bei der Stange zu halten. ;)
Außerdem: Um der Fantasie neues Futter zu geben; und es hat nicht jeder die Zeit / Lust, sich selbst Abenteuer auszudenken.
Warum?
Ich lese hier häufig, dass der Nachschub an Material ein entscheidendes Kriterium für RPGs sei.
Warum?
Wozu braucht man immer noch mehr Details zum Setting oder noch mehr Regeln und Optionen?
Ich halte es mit der Antwort auf diese Frage mit Klopfer:
"Wenn man nichts nettes zu sagen hat, dann soll man lieber still sein."
mfG
jdw
@ludovico: Aber wenn cih doch neben einem Regelwerk und setting ncihts brauche, wieso brauche ich dann support?
Brauchen in Form von "muss sein, sonst funktioniert es nicht" wohl nicht.Richtiger Hinweis, nicht nur die Faulheit, auch die mangelnde Kanonisierung (falls erwünscht) spricht gegen selber machen. Also besserselber machen lassen (https://www.youtube.com/watch?v=dapqMeQCdcs) ;) .
Eigentlich wäre für Leute mit genügend Zeit und Kreativität das Hörensagen von bestehenden Spielen schon genug.
Neues Material:
* nimmt eigene Arbeit ab
* gibt entsprechende Anstöße zum Gebrauch oder zur Weiterverwurstung.
* erweitert den Anwendungsbereich des Bestehenden und tut dies konsistent und nachlesbar, was wichtig wird, wenn man mit wechselnden/ fremden Spielern spielt oder einfach um sich die Vorabdiskussionen bei der Eigenentwicklung zu sparen.
Wozu braucht man immer noch mehr Details zum Setting oder noch mehr Regeln und Optionen?
aber es macht in mehrfacher Hinsicht keinen Sinn jetzt ein 1200 Seiten Regelwerk auf einen möglicherweise begrenzten Markt zu knallen.
[...]Den Effekt kenne ich. Und bei Dark Heresy und Rogue Trader wird jeweils das erste Erweiterungsbuch de facto als Standard angesehen so a la "wie ihr spielt ohne xyz???"
Aber ich habe bei einigen Systemen den Eindruck (auch über Editionen hinweg), dass einige Erweiterungen mit dem GRW zusammen quasi aus einem Stück gemacht werden und es nach hinten raus deutlich zerfasert - das ist dann i.d.R. der Moment, wo ich aussteige, d.h. nicht mehr unbesehen alles kaufe, was erscheint.
[...]
@ludovico: Aber wenn cih doch neben einem Regelwerk und setting ncihts brauche, wieso brauche ich dann support?
[...]Ob nun ein Verlag oder die Fans die Werbung machen und die neuen Materialien erschaffen ist aber vermutlich egal.Advocatus Diaboli: Na, wieviel Fanbücher hast du denn im Regal? ;)
Advocatus Diaboli: Na, wieviel Fanbücher hast du denn im Regal? ;)Auf Platte ~10. Wobei… jeder On-Page-Dungeon ist effektiv Fanspiel. Und der GRT wird auch wieder neue Fanspiele liefern — koordiniert von Verlegenden (ob die gleich als Verlage gelten, kann ich nicht sagen). Jede Fanzine beinhaltet Fan-Schöpfungen. Ich habe viele, viele Envoyer im Schrank. Gelten die?
Sonst aber Zustimmung
Wozu braucht man immer noch mehr Details zum Setting oder noch mehr Regeln und Optionen?
Ansonsten BRAUCHT man es nicht.Soziale Interaktion (z.B. beim Rollenspielen).
Aber was braucht der Mensch schon wirklich, ausser eine sichere Unterkunft, Kleidung, Essen, Hygiene und medizinische Versorgung?
Antwort:(https://dl.dropbox.com/u/2611105/minus1laser.gif)(http://www.grillsportverein.de/upload_neu/2009/06/1778_696_laser_shooting_smiley_1.gif)
Weil wir gern kaufen und konsumieren.
Gegenfrage:
Wenn das Grundkonzept des Rollenspiels bekannt ist, warum kauft der Rollenspieler dann ständig neue Regelwerke, anstatt sich EIN Regelkonzept zu schaffen und seine Rollenspiele damit selbst zu gestalten?
Nimm ein Regelkern, der Dir zusagt (Ubiquitty, GURPS, d20, was auch immer) und mach den Rest selbst.
Eigentlich braucht der Mensch auch kein Setting, denn alle Settings sind nur Abstaktionen der realen Welt und können selbst erdacht werden - vor allem, weil die meisten Settings auch durch die gängigen Medien stark inspiriert werden...
Und:
Warum kauft jemand ein Regelwerk, läßt sich begeistern und anstecken, spielt und nutzt es eine Weile, stellt fest dass es (natürlich) nicht perfekt ist und verscherbelt es billig, nur um sich dann vom nächsten Hype anstecken zu lassen und das Rad erneut eine Runde drehen zu lassen...?
Er könnte doch genauso gut, sich die Zeit, in der er frustriert mit Schimpfen verbracht hat, sich hinsetzen und die Mängel durch Hausregeln ausbessern und bei dem System, dass ihn begeistern konnte, bleiben
und die Dinge, die ihn von den nächsten Hypes ansprechen einfach in sein Spiel integrieren...(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Antwort:
Weil wir gern kaufen und konsumieren.