Warum da nicht gleich die reale Welt in einer interessanten Gegend, Epoche und meinetwegen mit magic realism nehmen?
Oder man muss extreme Klimmzüge im Hintergrund vornehmen, damit es doch wieder passt.... das Problem, dass Magie nicht (genügend) im Hintergrund berücksichtigt wird, haben doch Fantasy-Spiele in der großen Überzahl auch. Insofern verstehe ich nicht, weshalb das ein Argument gegen Magischen Realismus sein sollte.
... das Problem, dass Magie nicht (genügend) im Hintergrund berücksichtigt wird, haben doch Fantasy-Spiele in der großen Überzahl auch. Insofern verstehe ich nicht, weshalb das ein Argument gegen Magischen Realismus sein sollte.
Warum da nicht gleich die reale Welt in einer interessanten Gegend, Epoche und meinetwegen mit magic realism nehmen?
Weil es eigentlich nicht funktionieren KANN.
Wenn es jemals funktionierende Magie gegeben hätte, oder noch gäbe, sehe die Welt wohl nicht so aus wie sie jetzt ist.
Dadurch, dass die fantastischen Elemente offensichtlich(er) angeflanscht sind, stellt sich natürlich auch schnell(er) die Frage, weshalb sie überhaupt da sind.
mfG
jdw
> Wenn eine Welt bis ins letzte Detail beschrieben ist und es für jeden Landstrich ein eigenes Buch oder eine eigene Box gibt, dann bleibt kein Milimeter Kreativität und eigene Darstellung mehr.
Ich bin pingelig, was Fantasy Settings angeht. Die meisten sind mir viel zu fadenscheinige Abklatsche realer Kulturen, zumeist noch jedwedes Kontextes beraubt und in geradezu hahnebüchene Zusammenhänge gepresst, die in sihc einfach keine Sinn ergeben. Ich frage mich oft, warum denn überhaupt eine künstliche Welt zusammenklatscht werden muss, wenn doch ohnehin das Meiste aus der realen Welt übernommen ist. Warum da nicht gleich die reale Welt in einer interessanten Gegend, Epoche und meinetwegen mit magic realism nehmen?
Ich würde eher sagen, Du bist ZU pingelig, was Fantasy Settings angeht... ~;D
Warum da nicht gleich die reale Welt in einer interessanten Gegend, Epoche und meinetwegen mit magic realism nehmen?
Die Recherche ist meistens weniger aufwändig
Das zur verfügung stehende Material ist oft überschaubarer.
Ich bin nicht an die Reale Geschichte gebunden und kann damit auch ungewöhnliche Heldenrollen einnehmen. Besonders dies ist der springende Punkt für mich.
Eine Hexe in Dragorea muss im Gegensatz zu einer Hexe im ebenfalls mittelalterlichen Deutschland nicht unbedingt fürchten, auf dem Scheiterhaufen zu landen.
Dadurch, dass die fantastischen Elemente offensichtlich(er) angeflanscht sind, stellt sich natürlich auch schnell(er) die Frage, weshalb sie überhaupt da sind.
Allerdings ist das ein Schritt, der noch mal einen großen Anteil der potentiellen Spieler abschreckt - echte Welt ja, aber doch bitte in bunt und toll mit coolen Powerz... :P ;)
Und in anderen Fällen, einfach alles an Klischees und Stereotypen reingeklatscht wird, was man irgendwie interessant findet, verwischt häufig der Unterschied zwischen Kreativität und Willkür (siehe z. B. Primeval Thule). Und wenn die Erdkunde-Kenntnisse eines Mittelstufenschülers ausreichen, um Geographie, Geschichte und Politische Verhältnisse ad absurdum zu führen, dann ist der Schlafdrang nicht der einzige Drang, gegen den ich kämpfe... >;DEs ist mir im Fantasy-Bereich schlichtweg egal. :)
Na ja, das andere Extrem ist halt irgenwann "Ich spiele mich selber, wie ich hier am Tisch sitze und mich spiele..." ;D
Ich könnte nur jedes Mal aus den Schuhen springen, wenn ich Sätze höre wie "Ach, die Realität ist als Setting einfach zu langweilig."
Und für Eskapismus braucht's keine Zwerge und Elfen, das beweist schon die Beliebtheit historischer Romane.Brauchen nicht, wollen schon. ;)
Was mich ein wenig wundert ist, wenn Leute argumentieren, Magie würde zur realen Welt nicht passen. Hm... und was ist mit hunderten von Horrorfilmen? Die spielen nahezu alle in einer mit Magie bzw. Übernatürlichem versetzten Realwelt. Und trotzdem sagt da keiner "Mäh, das geht doch gar nicht." Es gibt auch massenweise historisch inspirierte Filme mit übernatürlichem Beiwerk (seine es nun Hexen Dämonen, Geister oder ähnliches) im Wikinger-, Mittelalter- oder Antike-Setting. Funktioniert prächtig, und ins Rollenspiel lässt sich das sehr einfach transportieren (siehe z.B. Solomon Kane).Antwort steckt doch schon in der Aussage mit drin:
Mich stört es viel eher, wenn in Fantasy-Welten die ganzen Spitzohren etc. rumhüpfen, aber abgesehen von ihrem Äußeren wie ganz normale Menschen handeln.
An historischen Settings ist es nicht die Historie, die langweilig wäre. Jedoch ist die potentielle Tödlichkeit ziemlich abschreckend. Einmal nen Treffer kassiert und Game Over? Meh!
Alle zwei Sitzungen nen neuen Charakter machen saugt. Und wenn man das nur vermeiden kann, indem man Kämpfe meidet wie der Teufel das Weihwasser -- _dann_ wirds langweilig.
Mit dem harten Kern dieser Klientel kann man auch keine rein fiktiven Settings bespielen.So wie in Schrebergärten haben diese Schergen aber die Angewohnheit, sich in bestimmten Fäntelsettings zu tummeln und zu bündeln - meist denen, wo es viel Material und deswegen viel Option zum Besserwissen gibt.
Da ist nicht das Setting das Problem...
Magie hätte die Geschichte der Welt verändert ? ja kann Mann so machen ABER es geht auch umgekehrt. vielleicht ist die Geschichte der Welt genau so verlaufen wie sie es nun mal ist WEIL die Magier das so wollten?Wir haben letztens eine Runde gespielt, in der die Charaktere von einem Sonderforschungsbereichh eingestellt wurden, für den die verschiedenen Universitätsverwaltungen über Rechentricks Resourcen aus Universitätsinstituten abzieht, um den Kampf gegen magische Wahnausbrüche aufzunehmen.
Nee, nee...
Suspension of Disbelief wird bei der Realität noch schwerer und dann fangen die ganzen Spackos noch das ritzen an, nur um zu beweisen, wer zuerst Wundbrand bekommt und wie lange es dauert, bis man daran draufgeht.
Talasha / Erik:Deshalb der " :P ".
Ihr habt schon den Spoiler wahrgenommen?
Ich glaube, die Karte habe ich schon mal gesehen. ;D Und ja, da kommen die guten alten Klischees alle wieder zusammen und feiern eine Party.
Also ich mag beides, je nachdem, wie gut und stimmungsvoll es gemacht ist, beziehungsweise mag es nicht, wenn es dumm und hölzern rüberkommt.
Dass eins dem anderen eindeutig überlegen wäre, sehe ich eigentlich nicht.
Na ja, das andere Extrem ist halt irgenwann "Ich spiele mich selber, wie ich hier am Tisch sitze und mich spiele..." ;DMad Jack Churchill, Audy Murphy, die Polos, Romeo Dallaire wirklich langweilige reale Leben.
Mad Jack Churchill, Audy Murphy, die Polos, Romeo Dallaire wirklich langweilige reale Leben.
Ich hatte mal die - nie umgesetzte - Idee, dass die Spieler sich selbst spielen, aber nicht "wie sie am Tisch sitzen und spielen", sondern schon in eine abenteuerliche Situation geraten. Es gibt so viele gute Geschichten, die von normalen Typen in der realen Welt handeln, die urplötzlich in ein Abenteuer verwickelt werden, warum sollte man so was nicht spielen können? Ich gebe freilich zu, dass so was einerseits ins Psychologische und andererseits ins Comedyhafte abgleiten kann.
Monsterjagen in den Dungeons unter dem Kölner DomHm, daraus könnte man ein John Sinclair Abenteuer machen. "Ghule unter dem Dom".
Enttarnen des geheimen Nekromantenzirkels der CSUManch einer würde es wohl eher als Postapokalypse sehen, wenn sie Franz Josef Strauß wiedererweckt hätten.
Manch einer würde es wohl eher als Postapokalypse sehen, wenn sie Franz Josef Strauß wiedererweckt hätten.Postapokalypse? Das wäre der Beginn der Apokalypse!
Hm, daraus könnte man ein John Sinclair Abenteuer machen. "Ghule unter dem Dom".
Ich bin pingelig, was Fantasy Settings angeht. Die meisten sind mir viel zu fadenscheinige Abklatsche realer Kulturen, zumeist noch jedwedes Kontextes beraubt und in geradezu hahnebüchene Zusammenhänge gepresst, die in sihc einfach keine Sinn ergeben
. Ich frage mich oft, warum denn überhaupt eine künstliche Welt zusammenklatscht werden muss, wenn doch ohnehin das Meiste aus der realen Welt übernommen ist. Warum da nicht gleich die reale Welt in einer interessanten Gegend, Epoche und meinetwegen mit magic realism nehmen?
Da wird dann natürlich eventuell die Horror-Fraktion aufschreien, daß das in ihr Ressort fällt und darum gar niemals nicht als "Fantasy" gezählt werden kann -- ungeachtet der Tatsache, daß sich die Genres beim typischen Seriengeisterdämonenmonsterjäger a la Sinclair, Zamorra, und wie sie noch alle heißen und mal gehießen haben, mMn sowieso über kurz oder lang rettungslos vermischen. ;)Wenn man mit modernen Waffen in einer modernen Welt kämpft, habe ich eh meine Probleme, dass "Fantasy" zu nennen. Egal, ob das unsere Welt oder eine alternative Welt ist.
Und wie hört sich das an? Monsterjagen in den Dungeons unter dem Kölner Dom, das Enttarnen des geheimen Nekromantenzirkels der CSU, oder die Suche nach der heiligen Atombombe, die in den 50ern in der Arktis verloren ging, und an der das Heil der ganzen Welt hängt?
Die reale Welt in einer interessanten Epoche wäre als Spielfeld klischeebeladen und hätte mit dem Vorbild außer Namen und Geografie nur wenig gemein.Das befürchte ich auch. Am ehsten verdeutlicht sich dass vielleicht daran, dass ich das hier...
(...) das Enttarnen des geheimen Nekromantenzirkels der CSU(...)
Ich frage mich oft, warum denn überhaupt eine künstliche Welt zusammenklatscht werden muss, wenn doch ohnehin das Meiste aus der realen Welt übernommen ist. Warum da nicht gleich die reale Welt in einer interessanten Gegend, Epoche und meinetwegen mit magic realism nehmen?
... einfach nicht ernst nehmen könnte. Wenn 2012 erst mal die Magie wiederko... Mist, Termin verpasst. Will sagen, wenn sich wie bei SR die Tore der Hölle öffnen oder so ähnlich gibts vielleicht auch Nekromanten in der CSU, aber das ist auch nicht mehr die "reale Welt". In dieser "realen Welt" kann ich christ-soziale Be- oder Verschwörerzirkel ungefähr so ernst nehmen wie das jüdische Pendant, dass sich nachts auf nem Prager Friedhof trifft. Das würde mir den Rollenspielspaß glaube ich ziemlich verderben.Also Rollenspiele in der "realen" Welt der Gegenwart gibt es doch im Dutzend billiger:
Oder ich verlagere das in eine Fantasy-Welt, ob die nun Westeros oder Camelot heißt, und hab nur die Konflikte, die ich meinen edlen Rittern zumuten will, und keine schwarze Pest oder einen Investiturstreit, denn ich in meinem Szenario evtl nicht brauche.Gerade Camelot ist ja DAS Paradebeisbiel für ein Setting in der "realen" Welt: Das ist ja gerade das mythische England. (Die Artus-Saga mit Camelot spielt etwa 600 n. Chr.)
Also Rollenspiele in der "realen" Welt der Gegenwart gibt es doch im Dutzend billiger: (...)
Gerade Camelot ist ja DAS Paradebeisbiel für ein Setting in der "realen" Welt: Das ist ja gerade das mythische England. (Die Artus-Saga mit Camelot spielt etwa 600 n. Chr.)Le Morte d'Arthur spielt 600? I beg to differ... ;)
Aber ich wiederhole mich: Bei Fantasy geht es in der Regel um Settings, die technisch und kulturell eher im Mittelalter angesiedelt sind.
Gerade Camelot ist ja DAS Paradebeisbiel für ein Setting in der "realen" Welt: Das ist ja gerade das mythische England. (Die Artus-Saga mit Camelot spielt etwa 600 n. Chr.)
Man kann die Geschichte vor dem Hintergrund "Britannia, 600 AD" erzählen; mit dem bekannten Mythos hat das dann nichts zu tun außer wenige Namen. (Diese Namensliste umfasst allerdings weder Lancelot, noch Merlin, Ginevra, Kai etc). Man kann die Artussage so erzählen wie Chretien de Troyes, Wolfram von Eschenbach oder Thomas Malory. Dann hat das mit "Britannia, 600 AD" genau so wenig zu tun wie mit "edlen Rittern".
Le Morte d'Arthur spielt 600? I beg to differ... ;)Man kann sich darüber streiten, ob die Geschichte nun 500 AD oder 600 AD spielt.
Man kann die Artussage so erzählen wie Chretien de Troyes, Wolfram von Eschenbach oder Thomas Malory. Dann hat das mit "Britannia, 600 AD" genau so wenig zu tun wie mit "edlen Rittern".In der Artus-Saga geht es um den Konflikt Christentum vs. alte Religion. Und dieser hat in England um etwa 410 AD begonnen und ging bis etwa 800 AD.
Man kann sich darüber streiten, ob die Geschichte nun 500 AD oder 600 AD spielt.
Ich finde ja pure Fantasysettings, die dann einen sinnvollen Bezug auf unsere Welt bekommen, verdammt interessant. So weit ich weiss, gab es bei GURPS3 eine Fantasywelt bei der die Menschen aus unserem Mittelalter kamen.
So weit ich weiss, gab es bei GURPS3 eine Fantasywelt bei der die Menschen aus unserem Mittelalter kamen.
Ich hatte mal die - nie umgesetzte - Idee, dass die Spieler sich selbst spielen, aber nicht "wie sie am Tisch sitzen und spielen", sondern schon in eine abenteuerliche Situation geraten. Es gibt so viele gute Geschichten, die von normalen Typen in der realen Welt handeln, die urplötzlich in ein Abenteuer verwickelt werden, warum sollte man so was nicht spielen können? Ich gebe freilich zu, dass so was einerseits ins Psychologische und andererseits ins Comedyhafte abgleiten kann.Das haben wir gespielt (Spielbericht (http://www.1w6.org/deutsch/welten/runden-in-runden-spielbericht-1)): Uns selbst, wie wir eine Runde Vampire Diaries spielen und merken, dass das, was wir im Rollenspiel spielen, Einfluss auf die wirkliche (Spiel-)Welt hat. Ritualmagie durch Rollenspielen. Wir sind dabei z.B. in-play und off-play Döner-essen gegangen und ich habe dann und wann Unterschiede zwischen Spiel und Realität eingeflochten (z.B. eine Nachrichtensendung im Dönerladen über Krawalle bei einer Demonstration, die mit genau den Mitteln beendet wurden mit nenen sie gerade den Konflikt in der Vampire Diaries Runde beendet hatten). War verdammt spannend :)
In dieser "realen Welt" kann ich christ-soziale Be- oder Verschwörerzirkel ungefähr so ernst nehmen…. Das würde mir den Rollenspielspaß glaube ich ziemlich verderben.Da ich persönlich Blut-trinkende Narben-Prägungs-Satanisten kennengelernt habe, habe ich wirklich kein Problem, solche Geschichten zu spielen. Nein, es gibt keine Details dazu. Unsere Welt ist weitaus seltsamer, als sie auf der Oberfläche wirkt.
das Enttarnen des geheimen Nekromantenzirkels der CSUIn Witchcraft hatten wir “Unterwanderung der Grünen durch elitäre Magier aus dem Kreis des früheren Professorvaters von Angela Merkel, die Joachim Gauck als Gefäß für den Pharao Ptolomäus nutzen wollen, um eine Magokratie zu errichten”. Als 12-Stunden Doppelrunde. Hat verdammt Spaß gemacht :)
Nicht nur aus dem Mittelalter, auch aus spaeteren Epochen. Nur gibt es dort Triebkraefte, die dort aktiv die Etablierung technologischer Moeglichkeiten, die dort Gestrandete aus spaeteren Jahrhunderten mitbringen, behindern.
http://www.sjgames.com/gurps/books/banestorm/
In der Artus-Saga geht es um den Konflikt Christentum vs. alte Religion.Kommt auf die Version an. Bei den Nebeln von Avalon hast du durchaus recht, bei Chretien de Troyes mWn nicht so wirklich. Der ua hochmittelalterliche Autoren nutzten diese frühmittelalterliche Sage, um dem Hochmittelalter nahezubringen, was sie unter "Rittertum" verstanden (vereinfacht gesagt). Warum wird das ganze vor diesem mythisch-nebulösen Hintergrund erzählt? Weil es das viel einfacher macht, die Dinge in den Mittelpunkt zu stellen, um die es den Autoren ging. Anhand der Gralssuche dargelegt wirkt diese ganze Ritterschaftsgeschichte halt anders als vor den realen politischen und sozialen Problemen des 12. Jh.
Da ich persönlich Blut-trinkende Narben-Prägungs-Satanisten kennengelernt habe, habe ich wirklich kein Problem, solche Geschichten zu spielen. Nein, es gibt keine Details dazu. Unsere Welt ist weitaus seltsamer, als sie auf der Oberfläche wirkt.Verrückte mag es geben, Verschwörungen auch, aber Nekromanten? Nicht im Sinne von "Irren", sondern "Leute, die Tote aufstehen lassen"? Glaub ich nicht, FJS wär noch unseren Kindeskindern erhalten geblieben...
@Luxferre:
Bei mir ist es genau anders herum. Wie bekomme ich beispielsweise die paranormalen Sachen mit der Realität in Einklang? Hat der Russe auch taktische ud strategische nekromantische Waffen im Arsenal? Wer hat Plan Z an diesen Regisseur geleakt, Romeo oder so? So viele Anknüpfungspunkte!
@Luxferre:
Lies mal Illig: "Das erfundene Mittelalter", irgendeinen Schmökkes von Andreas von Bülow zu 9/11, jedes beliebige Däniken-Buch und dann stell dir vor, dass es Leute gibt, die das glauben. Chemtrails! Apollo Hoax! Von Verschwörungstheoretikern lernen heißt Verdrängen lernen!
Verrückte mag es geben, Verschwörungen auch, aber Nekromanten? Nicht im Sinne von "Irren", sondern "Leute, die Tote aufstehen lassen"? Glaub ich nicht, FJS wär noch unseren Kindeskindern erhalten geblieben...Das nicht, aber mit Vampiren und Organhändlern sind wir da schon recht nah ☺ (Leute weit über ihre natürliche Lebensspanne weiterleben lassen, dafür aber von allen möglichen Immununterdrückern abhängig machen)
Was wäre mit CDUlern, die Nachts im Keller des Krankenhauses Leichen zusammenflicken, obskure Riten abhalten („ich gebe dir Blut und Fleisch des Erlösers“) und sie mit gestohlenen Organspenden wiedererwecken? Wäre das für dich zu weit hergeholt, um es zu spielen?
Zurück zur Hollow Earth: damit die klappt, muss ich fast zwangsläufig das Gravitationsgesetz ändern. Wer mir das versucht unterzujubeln, zwingt mich quasi dazu einen Astronomen zu spielen, denn die Auswirkungen sind zwangsläufig so brutal, dass ich anfange zu rechnen. Wortwörtlich. Am Spieltisch. Kein schöner Anblick. ;)
Einfachste Lösung? "Die Erde ist eine Hohlkugel! Basta!"
Neutronium als Schicht im Krustenmaterial und eine "Gravitationsisolierschicht" zwischen innen und außen?
Bei der Ringwelt hat es ja auch geklappt. Zugegebenermaßen nur auf der Innenseite....
Was wäre mit CDUlern, die Nachts im Keller des Krankenhauses Leichen zusammenflicken, obskure Riten abhalten („ich gebe dir Blut und Fleisch des Erlösers“) und sie mit gestohlenen Organspenden wiedererwecken? Wäre das für dich zu weit hergeholt, um es zu spielen?Hört sich für mich tatsächlich entweder absurd oder uninteressant an, ja. Sry. :P ;)
Bestimmt haben sich die Leute früher auch geweigert, irgendwelchen SciFi Quatsch, wo die Leute mit 40 kmh durch die Gegend zu fahren ohne zerquetscht zu werden zu spielen. Andererseits, damals warens ja auch Deppen. Zum Glück sind wir inzwischen so weit fortgeschritten, das wir die Gesetze des Universums im großen und ganzen begriffen haben.~;D
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Und so geht das halt immer weiter. Immer wenn man eine tolle Erklärung findet, sammelt man damit einen ganzen Sack an Problemen ein.Ich würde eher sagen: Man findet neue Inspirationsquellen :)
Hört sich für mich tatsächlich entweder absurd oder uninteressant an, ja. Sry. :P ;)Dann ist das wohl nicht das richtige Setting für dich ☺