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Medien & Phantastik => Sehen, Lesen, Hören => Lesen => Thema gestartet von: Mithras am 23.03.2016 | 11:57
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Zuerstmal: ich habe alle 6 Neuausgaben der Conan Romane vom Festa Verlag, habe sie aber noch nicht gelesen und werde vermutlich auch so schnell nicht dazu kommen. Von Conan kenne ich nur die 3 Filme und Red Sonja sowie die Comics von Panini und ein Videospiel für die X-Box 360.
Allerdings bin ich auf der Suche nach weiteren empfehlenswerten Geschichten auf deutsch die man gelesen haben sollte. Und für die man nicht ein Vermögen ausgeben muss um sie zu besitzen, so wie die 3 Heyne Sammelbände. Ausserdem ist mir aufgefallen das viele L. Sprague de Camp als “de Crap” bezeichnen, woran liegt das? Warum sollte man von diesem Autor die Finger lassen? Und gibt es noch weitere Comics die man auf deutsch relativ unproblematisch bekommen kann und die gut sind?
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Die Heyne Sammelbände sind inhaltsgleich zur Festa Ausgabe. Bei letzterer fehlt nur dankenswerterweise das becknackte Vorwort von Hohlbein.
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Von Condor gab es in grauer Vorzeit ziemlich viele Comic-Taschenbücher, die ich teilweise echt gut gelungen fand. Wenn Du die mal einigermaßen günstig auf dem Flohmarkt oder so siehst, greif zu. ;)
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Ausserdem ist mir aufgefallen das viele L. Sprague de Camp als “de Crap” bezeichnen, woran liegt das? Warum sollte man von diesem Autor die Finger lassen?
De Camp war für Howard was August Derleth für H.P. Lovecraft war. >;D
Ist aber wirklich Geschmacksache, ob man die Epigonen oder gar die Comics mag.
Eine Conan-Gesamtausgabe der Howard-Erzählungen (Heyne oder Festa) ist allerdings Pflicht!
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Hm, Flohmärkte.... mal schauen. Wie sieht´s mit dem kommenden Kull Band bei Festa aus? Sind die Kull-Geschichten mit Conan vergleichbar und sollte ich den vorbesetellen nachdem ich von Howard noch gar nichts gelesen habe? Immerhin war die Heyne Ausgabe von Conan auch gleich wieder vergriffen und die Preise dafür waren als Gebrauchtware nur abartig teuer!
Und was war Derleth für Lovecraft?
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Von Condor gab es in grauer Vorzeit ziemlich viele Comic-Taschenbücher, die ich teilweise echt gut gelungen fand. Wenn Du die mal einigermaßen günstig auf dem Flohmarkt oder so siehst, greif zu. ;)
Panini hat die Comics wieder aufgelegt in Sammelbänden. Sogar die schwarz/weiß Bände, wo viele der Geschichten von Howard umgesetzt sind.
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Ausserdem ist mir aufgefallen das viele L. Sprague de Camp als “de Crap” bezeichnen, woran liegt das?
weil er Howards Werk spez den Originalen Seele, Herz , Rückrat und Eingeweide entfernt hat
Wenn es irgend geht, lies die Originale im Original
Ich habe diese beide
http://conan.wikia.com/wiki/Gollancz
http://conan.wikia.com/wiki/The_Conan_Chronicles:_Volume_1:_The_People_of_the_Black_Circle
http://conan.wikia.com/wiki/The_Conan_Chronicles:_Volume_2:_The_Hour_of_the_Dragon
Bei Crom
Red Sonya of Rogatino
https://en.wikisource.org/wiki/The_Shadow_of_the_Vulture
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Zuerstmal: ich habe alle 6 Neuausgaben der Conan Romane vom Festa Verlag, habe sie aber noch nicht gelesen und werde vermutlich auch so schnell nicht dazu kommen. Von Conan kenne ich nur die 3 Filme und Red Sonja sowie die Comics von Panini und ein Videospiel für die X-Box 360.
Imho hast Du dann genau das, was Du brauchst. Gerade der erste Doppelband rockt!
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Wobei ich mich frage was das für "drei" Conan-Filme sein sollen, es gibt doch nur den einen...
Ach ja, und de Camp war sehr... speziell, ob er sich mit Howard oder mit Lovecraft beschäftigt hat.
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Ich werde jetzt erst mal Almuric, Brak Mak Morn, Das Blut Belsazars und Cormac Mac Art lesen, mal sehen wie die so sind...
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Ich werfe noch Red Cahal, Black Agnes, Turlough Doubh, Solomon kane, James Allison in den Mix
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Wobei ich mich frage was das für "drei" Conan-Filme sein sollen, es gibt doch nur den einen...
Ach ja, und de Camp war sehr... speziell, ob er sich mit Howard oder mit Lovecraft beschäftigt hat.
Den von John Milius
Den von John Milius
und
Den von John Milius
~;D
Ich weis gar nicht ob ich De Camp jemals gelesen habe. ich habe was von ihm.
Letzten Endes haben viele Autoren an Conan rumgewerkelt und je nach Autor ist die Figur was anders. Die Straße der Könige ist eine tolle Sword & Sorcery Story, aber an ein paar Punkten trifft Conan Entscheidungen, die er in den Howard Geschichten nicht getroffen hätte. Einige Geschichten sind Adaptionen von zum Teil unveröffentlichter Howard Skripte in den Coanan Hintergrund.
Die Conan Comics die ab 2004 bei Dark Horse erschienen sind, sind sehr gut. Die haben auch einige der Howard Geschichten adaptiert. Dark Horse legt auch die alten Marvel Titel, das sind die Panini Hefte wieder neu auf. Ich weis allerdings nicht wer eine deutsche Ausgabe davon gemacht hat.
https://en.wikipedia.org/wiki/Conan_(Dark_Horse_Comics)
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Ich weis gar nicht ob ich De Camp jemals gelesen habe. ich habe was von ihm.
Letzten Endes haben viele Autoren an Conan rumgewerkelt und je nach Autor ist die Figur was anders. Die Straße der Könige ist eine tolle Sword & Sorcery Story, aber an ein paar Punkten trifft Conan Entscheidungen, die er in den Howard Geschichten nicht getroffen hätte. Einige Geschichten sind Adaptionen von zum Teil unveröffentlichter Howard Skripte in den Conan Hintergrund.
Das "Problem" an De Camp sind ja nicht seine Geschichten, sondern dass er Howard-Geschichten umgearbeitet hat. In Deutschland war vor der Heyne-Gesamtausgabe keine originale Howard-Ausgabe (in Übersetzung) zu haben sondern nur Überarbeitungen/Verfremdungen.
Zum anderen ist De Camp aber sicher auch ein Grund dafür, dass Howard nicht in Vergessenheit geriet.
Ich kann jedenfalls nur empfehlen, die Conansachen im Original zu lesen, einfach weil mir der knappere, prägnantere Stil Howards sehr gefällt.
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Wenn man Englisch kann und sich den Original-Howard reinziehen möchte, dann findet man zumindest einige seiner Geschichten, deren Copyright anscheinend abgelaufen ist, auch kostenlos im Netz -- beispielsweise auf Wikisource (https://en.wikisource.org/wiki/Author:Robert_Ervin_Howard).
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Ich lese mich gerade durch Almuric, den Roman finde ich bis jetzt nicht so gelungen. Alles sehr übertrieben und überlebensgroß, der einfache und direkte Schreibstil von Howard ist dagegen mal eine angenehme Abwechslung. Ich gebe aber zu, das ich bis jetzt erst eine Geschichte von Howard überhaupt gelesen habe: Das Volk der Finsternis. Fand ich auch nicht sonderlich spannend oder gruselig. Als nächstes ist Das Blut Belsazars an der Reihe.
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Also die Kurzgeschichten aus dem "Das Blut Belsazars" gefallen mir deutlich besser als "Almuric" oder "Volk der Finsternis", kann ich jedem R. E. Howard Fan empfehlen. Actionreich, kurzweilig, natürlich etwas übertrieben wie es für das Genre wohl üblich ist. Trotzdem eine deutliche Steigerung zu Almuric; im Anschluss ist "Tiger der See" an der Reihe.