Oder in einem Satz gesagt:
1st ist was fürs Herz, 2nd was zum schmökern, 3rd was zum basteln, 4E was zum Spielen und Pathfinder RPG ist der vielversprechendste Weg um andere Leute zum mitspielen zu finden.
Und natürlich gibt es noch ein paar ältere, den hier zum Beispiel:Danke. Hatte ich nicht mehr gefunden.
http://www.tanelorn.net/index.php/topic,89268.0.html
3e: Caster Supremacy; extreme Bandbreite der Powerniveaus möglich, entsprechend schwierig eine Party auf einen Nenner zu bekommenDas ist so inkonsequent, dass es fast weh tut. ;D
4e: Sumo Padding, langweiliges runterwürfeln von Fleischbergen, extrem meta
5e: einige schlechte Designentscheidungen; enorme Swinginess;
Abgesehen von der Tatsache, dass du 4e nie wirklich gespielt hast. ;)Wenn ich dieses Totschlagargument lese, kann ich nur mit den Augen rollen.
Wenn ich dieses Totschlagargument lese, kann ich nur mit den Augen rollen.Jup, aber man muss es eben auch mal mit Leuten spielen, die das System verinnerlicht haben und es wirklich effektiv spielen. Nur wenn man Spieler hat, die die Möglichkeiten der Klassen zu nutzen wissen, Synergien produzieren und die Mechaniken und Taktiken auch wirklich benutzen, bekommt man einen Eindruck, was damit geht. Und wenn man dann noch einen SL hat, der die Möglichkeiten von 4e (besonderes Terrain, Fallen, Monstersynergien etc) auf den Tisch bringt, dann hat man wirklich alles, aber kein langweiliges Runterwürfeln von Fleischbergen.
D&D ist in 95 % der Fälle in Bezug auf die Regeln/Mechanismen Mathematik. Dementsprechend kann man sehr wohl ausrechnen, wie es ablaufen wird/könnte.
Da ist es vollkommen egal, ob man es gespielt hat oder nicht.
Das ist so inkonsequent, dass es fast weh tut. ;D
Die Swinginess der 5E kommt mMn auch meist deshalb zum Tragen, weil man auf Spielerseite optionale Regeln zulässt, auf Gegnerseite dies aber kaum/gar nicht mitverarbeitet wurden.
Würde man sie z. B. konsequent mit Feats, Skills, Magic etc. ausstatten, würde es wohl nicht in der Form entstehen.
_und_ durch die oft sehr hohen Schadenswerte der Monster.Hm, DAS kann ich wiederum nicht nachvollziehen. Gerade nicht dann, wenn man die unteren Stufen hinter sich gelassen hat.
Hm? Das kann ich jetzt nicht nachvollziehen. Ich würde vielmehr sagen, wenn man die Gegner ebenso mit Feats etc. ausstattet, wird das Spiel sogar more swingy. Wenn z.B. so ein NSC-Fighter nicht nur einfach mit seinem Multiattack zuhaut und irgendwas zwischen 0 und 30 Schaden macht, sondern seine Action Surge zündet und dich Shovet und dann mit Advantage und GWM reinbuttert und -wupp- >60 Schaden rausdrückt.Ich bezog das u. a. auf Deine Aussage in einem anderen Thread, dass bei Euch in der Runde teilweise die Gegnerzahlen verdoppelt wurden, damit man sich nicht wie ein heisses Messer durch Butter fräst, dadurch aber es auch durchaus mal eng werden kann.
Sowas muss sehr dosiert und maßvoll eingesetzt werden.
Hm, DAS kann ich wiederum nicht nachvollziehen. Gerade nicht dann, wenn man die unteren Stufen hinter sich gelassen hat.
Kommt ein Mindflayer mit Mindblast durch, war es das sehr schnell mit einer Gruppe, egal welcher Stufe.
Swingy-ness beeinflußt WIE die Spieler die das System kennen vorgehen werden.
Wie meinst du das?
Ich würde das jetzt so interpretieren - vom 3.X-Standpunkt aus - dass man es durchaus darauf anlegen kann, die Mechanik so zuverlässig wie möglich zu machen. Etwa Kombo aus zwei Nahkämpfern: ein z.B. Barbar mit Shield Master und Expertise Athletics, der setzt den Gegner auf den Hosenboden (und macht noch ein wenig Einhandschaden); und einer mit GWM/PAM der dann mit Advantage draufknüppelt und richtig viel Schaden rausrotzt. Und am besten noch einen Barden dabei, der dem Gegner mittels Cutting Words den Stachel nimmt. Das ist quasi _die_ dominante Taktik, solange Nahkampf überhaupt eine Option ist.
Allerdings kommt hier wieder, wie ebenfalls schon in der 3E, Newtons 3. Gesetz zum tragen: der SL wird entsprechend gegensteuern und die Kämpfe immer umso härter machen. Es kann so lange wettgerüstet werden, bis wir an einem Punkt sind, an dem man alle Ressourcen reinbuttern muss um einen einzigen Kampf zu gewinnen - und dann ist wieder eine Long Rest fällig.
Darum, also falls du darauf hinauswolltest: es kann auch darauf hinauslaufen, dass die Spieler sich freiwillig auf nicht ganz so dominante Taktiken beschränken, damit der SL sich nicht gezwungen sieht so hart gegenzusteuern, und insgesamt das Spiel weniger biestig bleibt.
Dann müsstest du mal bei uns mitspielen. Vielleicht wählt auch einfach unser SL ausschließlich die Gegner mit den höchsten Schadenswerten aus; ich weiß es nicht, ich kann das MM nicht auswendig. Aber auch auf Stufe 8 passiert es immer wieder, dass ein einziger Gegner meinen Paladin mit einer Aktion um die Hälfte seiner HP erleichtert. Speziell Crits schmieren da extrem rein -- und dass ein Crit mal vorkommt und mal nicht, das ist ja gerade die Definition von Swingy. Inzwischen wird schon immer jeder Kampf gefeiert, in dem der Paladin _nicht_ zu Boden geht.
Wie meinst du das?
Ich würde das jetzt so interpretieren - vom 3.X-Standpunkt aus - dass man es durchaus darauf anlegen kann, die Mechanik so zuverlässig wie möglich zu machen. Etwa Kombo aus zwei Nahkämpfern: ein z.B. Barbar mit Shield Master und Expertise Athletics, der setzt den Gegner auf den Hosenboden (und macht noch ein wenig Einhandschaden); und einer mit GWM/PAM der dann mit Advantage draufknüppelt und richtig viel Schaden rausrotzt. Und am besten noch einen Barden dabei, der dem Gegner mittels Cutting Words den Stachel nimmt. Das ist quasi _die_ dominante Taktik, solange Nahkampf überhaupt eine Option ist.
Allerdings kommt hier wieder, wie ebenfalls schon in der 3E, Newtons 3. Gesetz zum tragen: der SL wird entsprechend gegensteuern und die Kämpfe immer umso härter machen. Es kann so lange wettgerüstet werden, bis wir an einem Punkt sind, an dem man alle Ressourcen reinbuttern muss um einen einzigen Kampf zu gewinnen - und dann ist wieder eine Long Rest fällig.
Darum, also falls du darauf hinauswolltest: es kann auch darauf hinauslaufen, dass die Spieler sich freiwillig auf nicht ganz so dominante Taktiken beschränken, damit der SL sich nicht gezwungen sieht so hart gegenzusteuern, und insgesamt das Spiel weniger biestig bleibt.
Und nebenbei, ich habe 4e genau so viel gespielt, dass ich entscheiden konnte, dass es nichts für mich ist.
Nur weil das eine Extrem ist, dass ein Monster gefühlt stundenlang mit At-Wills runtergeklopft werden muss, obwohl ich in 2 Minuten _ausrechnen_ kann wie der Kampf ausgehen wird, ist nicht die einzig zwingende Alternative "Jeder kann in 2 Runden umgenatzt werden".
Ist das jetzt wirklich swingy, wenn in jedem Kampf immer derselbe SC (von insgesamt 5 SCs) zu Boden geht und sonst keiner? >;D
Mal abgesehen von diversen Solo Aktionen unseres Sorcerers ::)
Die 5E wäre ohne Feats, Multiclassing und optionale Regeln deutlich weniger swingy als sie es in unserer Runde ist.
Möglich. Allerdings auch deutlich fader. Das ist wie mit Burger ohne Bacon und Käse; ist zwar weniger ungesund aber schmeckt auch nicht so gut. ;)
Möglich. Allerdings auch deutlich fader. Das ist wie mit Burger ohne Bacon und Käse; ist zwar weniger ungesund aber schmeckt auch nicht so gut. ;)
Ich finde, die (beliebten) Feats sind im Wesentlichen unnütz, da sie häufig keine neuen Optionen bieten, sondern bestehende Optionen besser machen. Und das ist halt problematisch. Feats, die Cantrips oder Manöver geben sind da natürlich eine andere Baustelle, die werden aber auch von allen gemieden, da in der Regel lediglich ein weiterer Ausbau der Kernkompetenzen das Ziel ist. Und genau das macht die Feats ätzend. Neue Optionen können eine Bereicherung sein, bloße "Verstärker" kann bitte die dritte Edition behalten und daran ersticken.Auch wenn das mitllerweile nur in Richtung 5E geht:
Auch wenn das mitllerweile nur in Richtung 5E geht:
Feats dürfen ruhig stärker machen, schließlich sind sie ein Tauschgeschäft.
Und auch der "Quid pro quo"-Ansatz der Kampffeats ist imho okay, wenn nicht der Nachteil häufig einfach ausgehebelt würde.