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Pen & Paper - Rollenspiel => Pen & Paper - Allgemein => Thema gestartet von: Holycleric5 am 18.04.2016 | 22:23
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Im Midgard Smalltalk fiel u.a. der folgende Satz
Willst du mir sagen, du kaufst jetzt schon seit Wochen alles zu Midgard, was bei Drei nicht auf den Bäumen ist, um JETZT den ersten Spieltest zu machen?
Bei mir sind die Erfahrungen sehr unterschiedlich:
- bei unserer Rolemaster-Runde haben wir direkt mit dem GRW losgelegt.
- Auch bei DSA 4, Arcane Codex und Dark Heresy haben wir mit dem GRW direkt losgelegt.
- Bei D&D 4 hingegen haben wir erst losgelegt als ich u.a. Die Players Handbooks 1-3, Die Monster Manuals 1 und 2, den Dungen Masters Guide und den Forgotten realms Players Guide hatte.
- Bei Midgard 4 hatten wir erst gestartet, als ich GRW, Arkanum, Meister der Sphären und Bestiarium beisammen hatte.
Splittermond hatten wir zwar immer wieder ein bisschen "angespielt", aber daraus ist nie etwas wirklich ernsthaftes geworden. Unsere Runde wartet zur Zeit auf den Selenia-Band, damit ich unsere erste Kampagne ins Rollen bringen kann.
Wie sieht es bei Euch aus?
- Reicht Euch zum loslegen nur ein GRW, auch wenn Ihr wisst, dass es Erweiterungsbände geben wird?
- Was für Bände "müsst" ihr haben, damit ihr richtig loslegt?
Freue mich über Antworten
Holycleric5
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Also es kommt tatsächlich drauf an.
Erstens triggert ein Spiel dessen Style (ob nun Regeln, Setting oder ähnliches) mir gefällt meinen Sammlertrieb. Daher ist schnell Mal eine ganze Reihe gekauft wird, bevor ein System über einen oder zwei OneShots rauskommt. Manchmal reicht auch eine geringe Anzahl an Material (z.B. RATTEN!) aus um mich zu überzeugen erstmal alles zu kaufen, bevor gespielt wird.
D&D 3.X wurde gekauft wie blöd, nachdem wir viel Spaß mit nur den drei Grundbüchern hatten (ca. 3 Jahre)
oWoD musste ich alles haben, was ich mir damals irgentwie leisten konnte, was nicht viel war aber es sind einige Sachen zusammen gekommen. Da war aber Geld das Limit.
L5R und EotE reichte mir erst das GRW, aber nach einigen Spielen wurde dann fleißig nachgekauft.
SoIaF reichte lange das GRW der Rest wurde gekauft, als es auf Deutsch rauskam.
CoC wuchs bei mir aber nur sehr sehr langsam... Inzwischen (ca nach 4 Jahren) hatte/hat das jedoch auch den Regalmeter überschritten.
1889 reicht mir tatsächlich das GRW, aber das wird auch nicht ernsthaft gespielt.
Hollow Earth hab ich die großen Quellenbände alle gekauft (die beiden ~;D) aber auch nur aus Kuriosität. Da habe ich bis heute nicht "losgelegt".
SR5 kaufe ich alles was neu rauskommt, obwohl ich das so gut wie nie spiele. Einfach, weil ich einmal damit angefangen habe und die SR Fantasie macht mir Spaß.
Unterm Strich (Stichwort Midgard) würde ich aber schon sagen, dass ich erstmal alle Regeln und dann Settingmaterial kaufe bevor ich wirklich anfange etwas zu bespielen. Abenteuer eher selten. Aber so richtig ist das ganze erst in den letzten Jahren in diese Richtung gegangen.
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Wenn ich selbst leite, dann starte ich gewöhnlich nur mit dem Grundregelwerk. Wenn ich spiele, kauf ich das Grundregelwerk meistens nach ca. einem halben Jahr Spielen.
Erweiterungsbände kommen je nach Bedarf später... oder nie.
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Ich suche mir nur bestimmte Systeme aus, von denen ich einfach alles haben möchte. Früher dachte ich , das ich eine ganze "Richtung" sammeln kann, Horror RPG´s aber dafür kam dann auch zu viel raus.
Ehrlichgesagt finde ich es fast am besten nur mit der Grundregelwerk zu Spielen, weil man sich dann einfach mehr selbst ausdenkt, und nicht zum Settingsklaven wird. Weniger ist oftmals mehr.
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Grundregelwerk, und vielleicht eine spezielle Richtung die mich sehr stark fasziniert.
Vielleicht eine Regionalbeschreibung, oder ein spezielles Zusatzregelwerk.
In der Regel reicht aber das GRW um richtig los zu legen, alles andere wird nach und nach nach Bedarf oder Faszination gekauft.
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Lange Zeit hatte ich meine zwei Systeme, zu denen ich mir einfach alles gekauft habe, was erschienen ist. Ich habe gedacht, ich könnte damit alt werden. War dann doch nicht so.
Ich habe mir Fate gekauft, dazu das Handbuch und die beiden Fate Worlds Bände um mal zu gucken, was man alles damit machen kann. Mehr brauche ich für dieses Spiel eigentlich nicht.
Dann besitze ich noch ein paar von mir sehr geschätzte Indie-Rollenspiele, zu denen es aber sowieso nichts oder fast nichts gibt.
Mein letzter Aufmerker geht in Richtung Gumshoe... kann sein, dass ich mir davon dann doch wieder ein bisschen mehr zulege. Mal sehen, ob die Runde zustande kommt, mal sehen, wie sie wird, mal sehen, wie sich das Spiel so anlässt.
Für den Anfang in einem System - das habe ich zumindest für mich selbst inzwischen erkannt - ist es wesentlich wichtiger, dass man das Grundregelwerk verstanden hat, als dass man etliche Quellenbücher im Regal stehen hat.
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Hallo zusammen,
bisher hat das Grundregelwerk noch immer ausgereicht.
Interessant ist eher welches Zusatzmaterial dann auch für die Runde übernommen wird.
Gruß Jochen
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Ich kaufe bei den meisten Systemen mittlerweile sehr selektiv, was zusätzliches Material angeht.
Wenn nichts dabei ist, von dem ich glaube, dass es meiner Runde spürbar etwas bringt, dann tut es auch das GRW (und ggf. Eigenleistung).
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GRW (+eventuelle Notwendigkeiten a la Würfel), und mehr dann, wenn sich entweder ein längeres Spiel abzeichnet, oder wenn ich etwas wirklich geil finde. :D
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Ich neige stark dazu, zu einem System alles an Quellenmaterial haben zu wollen, was da ist. Wenn also erst einmal die Entscheidung gefallen ist, System X zu bespielen (also für gewöhnlich nach Durchlesen des GRWs), setzt bei mir der Blutrausch ein... ;)
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Ich neige stark dazu, zu einem System alles an Quellenmaterial haben zu wollen, was da ist. Wenn also erst einmal die Entscheidung gefallen ist, System X zu bespielen (also für gewöhnlich nach Durchlesen des GRWs), setzt bei mir der Blutrausch ein... ;)
Ähnlich. Ganz oder gar nicht.
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Klar, wenn es Spaß macht neige ich auch dazu alles zu kaufen, aber zum starten ...
als Spieler brauche ich gar nichts, evtl. ein Einsteigerregelwerk.
Zum Leiten reichte mir bisher immer ein GRW, keine Lust mehr Geld auszugeben bevor ich es ausprobiert habe.
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Alles, außer Gimmicks wie Spielkarten, Marker usw. da schaue ich dann schon ob ich es wirklich brauche.
Ich neige aber dazu gleichzeitig mit neuen Systemen einzusteigen, dann ist es zum Anfang auch nur das GRW.
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Wenn es nur um "vielleicht mal Spielen" geht, kaufe meist 1-2 Bände zum Reinschnuppern, je nachdem, wie das Spiel aufgeteilt ist.
Bei manchen Systemen kaufe ich auch mehr, weil ich sie gern lese - Numenera, Spilttermond, RuneQuest. Ich erwarte dann aber nicht, dass das im Spiel Einsatz findet. (Wobei ich sehr stolz bin, dass ich jetzt tatsächlich bis auf zwei Abenteuerbände alle Numenera-Supplements auch wirklich in unserer Runde zum Einsatz gebracht habe!)
Wirklich alles kaufe ich mir eigentlich bei keinem System mehr. Zum Lesen reicht es mir meistens nach 2-3 Bänden, dann wil ich wieder was anderes; und zum Spielen komme ich ja eh fast nicht.
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Grundregelwerk kaufen
-> testspielen
-> feste Gruppe finden
-> mit der festen Runde testen
-> nach und nach den Rest kaufen
Deshalb, und weil ich ein recht "monogamer Spieler" bin, habe ich auch "nur" ~3 Regalmeter Rollenspielbücher.
Lange Zeit hat sich jede andere Herangehensweise aus finanziellen Gründen verboten.
Mittlerweile ist das nicht mehr das Problem, aber zum Glück habe ich meinen Sammeltrieb zunehmend besser im Griff.
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Ich habe da nicht "Die Eine Herangehensweise".
Es gibt Systeme, die haben ein Buch und das reicht.
Es gibt Systeme, die haben hunderte Bücher und trotzdem reicht das GRW.
Es gibt Systeme, die haben hunderte Bücher und man muss sich erstmal mit einem Zentner Bücher eindecken und dann darf es losgehen.
Also immer anders.
p.s. Es gibt Systeme, die haben hunderte Bücher und trotzdem reicht das GRW und trotzdem kaufe ich alles, weil ich sammeln muss >;D
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Meist reicht mir als SL das GRW. Bei wenigen Systemen will ich auch mehr (Numenera z.B. ), dann meist alles was irgenwie zu bekommen ist.
Ich bin aber kein Sammler und trenne mich auch schnell wieder von unnötigem Balast.
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Ich neige stark dazu, zu einem System alles an Quellenmaterial haben zu wollen, was da ist. Wenn also erst einmal die Entscheidung gefallen ist, System X zu bespielen (also für gewöhnlich nach Durchlesen des GRWs), setzt bei mir der Blutrausch ein... ;)
Genauso hier. Wobei mir meistens das Grundregelwerk reicht (wenn das denn komplett ist), um damit zu spielen. Ich kaufe aber auch ganz gern vor allem Abenteuer; wenn ich mal leiten muss, kann ich darauf zurueckgreifen, und sei es als Ideensteinbruch.
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Wenn ich selbst leite, dann starte ich gewöhnlich nur mit dem Grundregelwerk. Wenn ich spiele, kauf ich das Grundregelwerk meistens nach ca. einem halben Jahr Spielen.
Erweiterungsbände kommen je nach Bedarf später... oder nie.
So sieht es bei mir auch aus, aber ich kaufe/leite auch eigentlich kein System, das man "GRW-stand alone" nicht spielen kann.
Wenn mir das System dann aber sehr gefällt, kaufe ich auch gern viel, weil ich gern Rollenspielmaterial lese.
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Wenn ich für ein käuflich erhältliches Setting leiten soll, kauf ich meist alles, was auch nur entfernt spielrelevant werden könnte.
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Wenn man diesen Thread hier liest, nachdem man vorher den Beitrag zu Verkaufszahlen und Gehältern bei Ulisses gelesen hat, gewinn man den Eindruck das es in Deutschland nicht viel mehr als 1.000 Rollenspieler geben kann. >;D
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Bei mir ist es sehr unterschiedlich.
Um ein System spielen zu wollen sind bei mir weniger Regeln als mehr ein Setting nötig, das mit gefällt. Deshalb recith das GRW nur dann aus, wenn dort zumindest ein Setting drin beschrieben ist. Das mich dann auch noch reizen muss, es zu lesen und spielen.
Reine Regelwerke wie DnD, SaWo oder ähnlches reizen mich nichtmal zum Lesen und reichen dementsprechend auch nicht, zu spielen.
Danach kommt es drauf an, was es gibt und was geplant ist.
Shadowrun negt ja dazu, verbesserte Regeln und Regelalternative in Zusatzbänden nachzuliefern *hüsten*. Da würde ich zumindest die Spezialbände haben wollen, und möglichst noch ein Regionalband.
Bei Splittermond haben wir mit GRW und Weltenband begonnen.
Aber wenn mich ein System/Setting begeistert, bin ich auch ein Jäger und Sammler.
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Ich kaufe mir eigentlich immer nur das Grundregelwerk.
Ich wähle sogar ein bisschen danach aus, ob das GRW für sich komplett spielbar ist, also ob schon ein paar der Grundmonster drin sind, vielleicht sogar ein grober, am besten stimmungsvoller Überblick übers Setting.
Den Rest bastel ich mir dann selber zusammen.
Ich habe für mich oft die Erfahrung gemacht, dass Regelwerke und gerade auch Settings mit den Jahren und weiteren Publikationen verwässert werden. Wenn ich aber mitkriege, dass ein Buch im Sinne des bestehenden Settings alles richtig macht, dann kaufe ich das auch gerne mal dazu.
Zb das Sigil-Buch zu Planescape war sowas, und auch das erste Planescape Monster Compendium.
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Wenn ich für ein käuflich erhältliches Setting leiten soll, kauf ich meist alles, was auch nur entfernt spielrelevant werden könnte.
Jupp, hier auch.
Und leider auch bei Spielen die ich nicht unbedingt leiten werde.
Der Sammeldrang halt.
Tatsächlich geht das aber nur bis zu einer bestimmten Grenze bei mir.
Zum Beispiel schrecken mich Mutant Chronicles 3rd oder auch das bald erscheinende neue Conan RPG ab, weil es da so wahnsinnig viel auf einmal zum kaufen gäbe.
Das is selbst mir dann too much.
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Ich kaufe meistens das GRW und für das was ich möchte relevante.
Sprich wenn ich weiß, ich werde was magisches spielen und es gibt ein extra Magierband, dann wird das meist in einem Guß gekauft.
Im Großen und Ganzen kaufe ich aber nur noch das GRW, wobei Ausnahmen die Regel bestätigen.
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Wenn ich mich für ein Spiel entschieden habe kaufe ich meistens sehr viel oder alles. ;D
Dabei interessiert es mich auch gar nicht so wirklich ob ich das jemals spielen werde, die meisten Bücher werden einfach nur gelesen. Für das eigentliche Spielen hab ich leider immer weniger Zeit...