Kompensation (Psychologie)
Mit Kompensation wird [...] bewusst oder unbewusst versucht, eine echte oder eingebildete Minderwertigkeit auszugleichen.
Ich hab als Kind immer beim Mensch ärger dich nicht verloren, und mir deshalb einen großen Würfelbeutel mit lauter Würfeln die häufig über 6 würfeln geholt.hehehehe
Früher war die Außergewöhnlichkeit meiner Rollenspiel-Existenz tatsächlich ein Ersatz für die Unzufriedenheit, die ich mit meinem belang- und relativ erfolglosen Leben hatte. Heute bin ich hochzufrieden und spiele Rollenspiele ausschließlich, um Spaß zu haben und coole Stories zu erleben, die ich als Realperson nicht wirklich erleben möchte.
Mal raus mit der Sprache!Also gut, ich gestehe:
Was kompensiert Ihr?
Warum?
Wie genau?
Mal raus mit der Sprache!
Was kompensiert Ihr?
Warum?
Wie genau?
Erzählt mal, plaudert aus dem Nähkästchen.
Wer nichts zu kompensieren hat, braucht dann natürlich keine anderen Motive zu schreiben.
Mal raus mit der Sprache!
Was kompensiert Ihr?
Warum?
Wie genau?
Erzählt mal, plaudert aus dem Nähkästchen.
Wer nichts zu kompensieren hat, braucht dann natürlich keine anderen Motive zu schreiben.
Mein mangelhaftes Liebesleben und meinen kleinen Penis.
Mein mangelhaftes Liebesleben und meinen kleinen Penis.Das sowieso >;D
Mein mangelhaftes Liebesleben und meinen kleinen Penis.Das tut mir sehr leid für Dich, ElfenLied. Allerdings kann ich Dir sagen, dass Deine Diskussionsweise hierzuforum nicht auf Minderwertigkeitskomplexe rückschließen lässt. Von daher trennst Du das vermutlich besser, als Dir bewusst ist.
ZitatKompensation (Psychologie)Ich kompensiere nichts...
Mit Kompensation wird [...] bewusst oder unbewusst versucht, eine echte oder eingebildete Minderwertigkeit auszugleichen.
Spielst Du auf Eskapismus an?
Früher war die Außergewöhnlichkeit meiner Rollenspiel-Existenz tatsächlich ein Ersatz für die Unzufriedenheit, die ich mit meinem belang- und relativ erfolglosen Leben hatte. Heute bin ich hochzufrieden und spiele Rollenspiele ausschließlich, um Spaß zu haben und coole Stories zu erleben, die ich als Realperson nicht wirklich erleben möchte.
Ich vermute, es geht um persönliche Defizite die kompensiert werden sollen?
Ich habe objektiv keine Einsicht in meine persönlichen Defizite, und bilde mir daher natürlich ein, ich hätte da nix zu kompensieren. Meine dauernde Spielleiterei wurde aber schon einmal als "Mittelpunktssucht" diagnostiziert. Als "Hobbypsychologe" habe ich in den letzten Jahren einige Spieler erlebt, die im Spielen irgendwas zu kompensieren versuchten. Teilweise kannte ich da auch nach einiger Zeit den Hintergrund.
Auch wenn es sich herzlos oder asozial anhören sollte: Mittlerweile meide ich solche Spieler.Spieler die irgendwelche (Psycho-)Probleme haben, sorgen irgendwann für richtigen Ärger am Spieltisch.
Bei uns waren sie nicht locker, und es fehlte ihnen die nötige Distanz um das Hobby noch als Spiel zu begreifen. Wenn dann der Grund dessen, was zu kompensieren ist, im Spiel angetastet wurde, kam es zu unschönen Ausrastern und zu persönlichen Angriffen.
Im wesentlichen kommt es aber darauf an, was denn kompensiert werden soll. In meinen Fällen - denke ich - ging es um fehlende Anerkennung im familiären bzw. beruflichen Umfeld. Das wurde dann stellenweise sehr unangenehm. Ich könnte mir aber vorstellen, dass jemand der seinen langweiligen Arbeitstag kompensieren möchte, ein prima Mitspieler sein kann.
Ob ich etwas mit dem Rollenspiel kompensiere weiß ich nicht, ich denke nein, wenn die Frage denn ernst gemeint ist?!
Sollte das nur ein Scherzthread sein: Ich bin meistens Spielleiter, also kompensiere ich, dass ich eine Attention Whore bin und einen Gottkomplex habe :P
Es soll hier nicht um tiefgründige, verhaltenstherapeutische, tiefenpsychologische Examensarbeiten zum Thema "Kompensation" gemäß irgendwelcher wissenschaftlichen Definitionen gehen! Danke :d
Meinen akuten realweltlichen Mangel an Drachen, Schwertern und Magie.
Ich spiele immer dumme, kleine, hässliche und schwache Charaktere. Nur so komme ich mit meiner RL-Perfektion klar ~;D
Du armer Kerl. Gebildet, groß und gutaussehend. Klingt nach nem neuntstüfler Paladin >;D
Einfache Lösungen für komplexe Probleme. In der Realität bin ich gerne der Typ, der sagt: "Ja, das ist ein bisschen komplizierter. Da müssen wir noch bedenken..." Im Spiel: "PAAR AUFS MAUL!!!! FERTICH!!!!"
Ich kompensiere die Tatsache, dass ich im richtigen Leben zu nett bin und nicht jeden, der mir irgendwie auf die Nüsse geht, sofort mit einem Kriegshammer ungespitzt in den Boden ramme >;D
(...)
Mal raus mit der Sprache!
Was kompensiert Ihr?
Warum?
Wie genau?
Erzählt mal, plaudert aus dem Nähkästchen.
Wer nichts zu kompensieren hat, braucht dann natürlich keine anderen Motive zu schreiben.
Ich halte davon gar nichts. Eskapismus ist mE eine für sich genommen eher herabwürdigende Beschreibung einer Handlung, die keine Ernsthandlung ist.Richtig. (Toller Beitrag!)
Richtig. (Toller Beitrag!)(http://www.smiley-paradies.de/smileys/gefuehle/gefuehle_0234.gif)
Zwei Zitate zu dem Themenkomplex, die zeigen, dass große Geister ...
"When I was ten, I read fairy tales in secret and would have been ashamed if I had been found doing so. Now that I am fifty I read them openly. When I became a man I put away childish things, including the fear of childishness and the desire to be very grown up." C.S. Lewis
"Fantasie Ist Wichtiger Als Wissen, Denn Wissen Ist Begrenzt. Fantasie Aber Umfasst Die Ganze Welt." A.Einstein
Rollenspiel ist mein Immunisierungsmedikament gegen funktionalistisches und utilitaristisches Denken.
Ob es dadurch "therapeutisch" wirkt? Mir egal.
Von Minderwertigkeit redet niemand. Immer noch nicht ;-)
Kompensieren heißt auch ausgleichen.
Ich finde die verkrampft psychologische Sehweise der Begrifflichkeit etwas befremdlich. Ist ja kein Psychologieforum hier.
Ich kann mit den meisten Antworten verdammt viel anfangen. Besser, als wenn ich viel aussageloser nach Gründen fürs Rollenspiel gefragt hätte.
Es geht vielleicht gar nicht so sehr um eine einwandfreie und wissenschaftliche Definition des Themas. Dann hätte ich das andernorts gestartet. Und sicherlich nicht hier.
Viel interessanter ist die Herangehensweise der Leute an diese Frage, die jeder genau für sich (und teilweise die Allgemeinheit) so beantwortet, wie er sie versteht. Und bislang geht, von einigen Ausnahmen, das Gros einen guten Weg.
Weltengeist: das ist übrigens ein wichtiger (von Dir überlesener?) Punkt.
Gewalt, wir kompensieren alle einen Mangel an Gewalt in unserer Gesellschaft über's Rollenspiel.Na na na, "Gewalt" ist so ein unschönes Wort... nennen wir es "erfolgsorientierte nonverbale Konfliktlösung"
Nicht falsch verstehen: Ich finde es gut, dass es diesen Mangel gibt, Note 1
Aber evolutionär hinken wir halt hinterher und dieses grundsätzliche Gewaltpotential will gerne kompensiert werden, gerne auch "transzendiert" im abstrakten oder virtuellen Sinne.
Ich find's einfach geil, dass im Rollenspiel die "Guten" auch mal gewinnen können. Und dass herzlose, hinterhältige, skrupellose, macht- und geldgierige Schurken durch die Hände der SC ihr verdientes Ende finden. Ich kompensiere daher offenbar den eklatanten Mangel an guten Nachrichten, die die reale Welt für uns bereithält.
Davon abgesehen kompensiere ich den Mangel an Wundern in der realen Welt. Hm... Eskapismus? Nein, ist ja nicht wirklich so, dass ich mit meinen persönlichen Lebensumständen unzufrieden wäre. Ich bin einigermaßen gesund, glücklich verheiratet, habe tolle Kinder, einen gutbezahlten Job und muss keine Not leiden. Gleichwohl, die Welt und die Menschheit an sich vermiesen mir doch recht oft die Stimmung. Und dann ist es einfach schön, in ein fiktives Universum abtauchen zu können, in dem es anders läuft.
Gewalt, wir kompensieren alle einen Mangel an Gewalt in unserer Gesellschaft über's Rollenspiel.
Alle?
Sprich mal lieber für dich. Es gibt tatsächlich Rollenspieler, die auch im Spiel gewaltfreie Lösungen bevorzugen; die kompensieren da gar nix.
Alle?
Sprich mal lieber für dich. Es gibt tatsächlich Rollenspieler, die auch im Spiel gewaltfreie Lösungen bevorzugen; die kompensieren da gar nix.
@Luxferre
Nein
Von Blutrünstigkeit und hossaesisteinspiellasstunsverstümmeln sprach ich nicht.
Also meinst Du mit "wir" die Rollenspielergemeinschaft.
Dann stimme ich Dir nur bedingt zu. Klar lösen viele Spieler ihre ingame Konflikte gern mit der groben Kelle.
Ich kenne aber genügend Spieler, die ihren "Mangel an Gewalt" in Rollenspielen nicht kompensieren. Zum Beispiel Leute, die einen recht gewalttätigen Job haben. Und damit meine ich keine kurdischen Freiheitskämpfer, die ich vielleicht kenne ...
Und ich spiele gerne miteinander und ungern gegeneinander.
Gewaltblah >;D
Ich kompensiere meine Einsamkeit und meine Langweile.wie bei jedem Hobby inklusive Gelegenheitssex[/Quote]
Auch wenn der erste Satz in diesem Beitrag stark überzeichnet, steckt da doch ein Kern Wahrheit drin.Da habe ich Gesellschaft in Form einer meckernden Ehefrau
Ich bin gern in Gesellschaft und beschäftige mich gern (in Gesellschaft).
Deswegen sind mir Computerspiele auch zuwider.
Und ich spiele gerne miteinander und ungern gegeneinander.:'( ;D Schnüff