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Pen & Paper - Rollenspiel => Pen & Paper - Rollenspiel- & Weltenbau => Thema gestartet von: Mentor am 10.06.2016 | 09:24
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Für BMH (http://www.tanelorn.net/index.php/topic,98247.0.html) suche ich nach intuitiven Namen für drei Zustände, die temoräre Schwächung von Attributen ausdrücken. Deren gibt es Stärke, Geschick und Intelligenz. Die Wörter sollen eine Minderung, aber keinen Totalausfall (z.B. gelähmt) ausdrücken. Derzeit habe ich
* geschwächt
* langsam
* verwirrt
Allerdings möchte ich "langsam" lieber für einen Zustand, der die Bewegung des Charakters (ein anderer Stat) einschränkt, benutzen. Mir fällt nur sonst kein hübscher Name für einen Zustand ein, der sich auf Geschick, aber nicht auf Stärke bezieht. Ideen? Oder generell Gegenvorschläge für dieses Trippel?
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Wie wäre es mit "linkisch" oder "unbeholfen"
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hm..."fahrig"? :D
gelähmt
unbeholfen (wobei das genau wie "plump" eher nach Eigenschaft als kurzfristigem Zustand klingt)
Edit: Ninja'd
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lahm
verkrampft (mein persönlicher Favorit)
ungelenk
träge
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lahm
verkrampft (mein persönlicher Favorit)
ungelenk
träge
"Ungelenk" finde ich gut. "Verkrampft"... finde ich... verkrampft :)
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Eventuell noch "betäubt", wobei das für manche Leser eher auch die Einwirkung von Substanzen nahelegen mag.
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Also so als Beispiel, wie Zustände in Beschreibungen wirken sollen:
Intelligenz: "Der Magier zaubert etwas auf dich. Du bist jetzt verwirrt."
Stärke: "Du trinkst den Trank, doch er ist vergiftet. Du bist jetzt geschwächt."
aber für Geschick:
"Der Armbrustbolzen trifft dich an einer kritischen Stelle im Bein. Du bist jetzt ... verkrampft?"
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"Der Armbrustbolzen trifft dich an einer kritischen Stelle im Bein. Du bist jetzt ... verkrampft?"
Ich glaube, da würden sich eine Menge Leute ziemlich verkrampfen, wenn ihnen ein Armbrustbolzen aus dem Bein ragt. ;)
Mal gucken, was mir der Thesaurus für Ungeschickt raushaut:
linkisch, patschert (österr.), täppisch, tapsig, tollpatschig, trampelig, unbeholfen, ungelenk, ungeschickt, ungeübt, ungewandt
Gleich nach patschert wäre wohl tollpatschig mein Favorit.
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Bezügl. Verkrampft-Beispiel: Passt doch? wtf?
(Ansonsten bezweifle ich auch, dass man Zustandsbeschreibungen finden wird, die in jeder Situation passen.)
Ich überleg für Geschick zusätzlich grad noch in die Richtung von unkoordiniert und hektisch ungenau, also weniger in Richtung Langsamkeit und Unbeweglichkeit, sondern mehr in Richtung extreme Zittrigkeit. Da fallen mir aber nicht mal genügend Begriffe ein, um die Synonymsuchmaschinen zu füttern. :-\
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Behindert? Gehindert? Geh-Hindert (weil er kann nicht mehr gehen, duh!) ~;D
Hmm für was wird das Attribut denn ingame eingesetzt? Ich gehe jetzt mal von Angriffe abwehren und Fernkampf Zeugs aus. Verkrüppelt vielleicht? Aber das ist wieder so was absolutes... eingeschränkt? Klingt nicht so gut.
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beeinträchtigt, gehemmt, ungelenk
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"gehemmt" ist von den bisher genannten mein Favorit, aber auch noch nicht Perfekt. Mit dem Thesaurus ists halt das Problem, dass alles was mir der ausspuckt, so absolut/permanent klingt.
"träge" und "unsicher" sind mir noch untergekommen...
veilleicht sollte ich es aber schlicht an den Attributnamen aufhängen: "ungeschickt"
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ungeschickt finde ich persönlich sehr gut!
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Tollpatschig, zittrig
gesendet von Handy. Daher knapp und voller Fehler...
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Mit deinem Beispiel geht echt nicht viel:
"Der Armbrustbolzen trifft dich an einer kritischen Stelle im Bein. Du bist jetzt ... gehemmt?" - Sicher dass der Bolzen das Bein und nicht ein bisschen höher getroffen hat?
"Der Armbrustbolzen trifft dich an einer kritischen Stelle im Bein. Du bist jetzt ... tollpatschig?" - ... nein ... War das ein Bolzen der Clownsschuhe -2?
"Der Armbrustbolzen trifft dich an einer kritischen Stelle im Bein. Du bist jetzt ... ungeschickt?" - Ok, klar, es war echt ungeschickt, dass du dich da in den Weg des Bolzen stellst.
;D
Geschwächt und verwirrt sind halt Abweichungen vom Normalzustand der Person. Aber so etwas für "geschickt"? *schulterzucken*
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"zittrig" ist gar nicht so schlecht.
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Mit deinem Beispiel geht echt nicht viel:
Zugegeben, das mit der Armbrust ist wohl der Extremfall. Als andere Auslöser könnte ich mir vorstellen:
Du hast zu wenig Platz, um dich zu bewegen. Du bist jetzt ...
Dein Gegner packt dich im Schwitzkasten. Du bist jetzt ...
Du bekommst Höhenangst. Du bist jetzt ...
Dir schläft der Fuß ein. Du bist jetzt ....
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Anhand jener Beispiele hab ich noch zwei Einfälle:
- erstarrt, ist ein bissl ähnlich wie gelähmt zu absolut, vermute ich
- eingeschränkt, geht in die Richtung von bewegungsunfähig und verlangsamt, ist aber allgemeiner
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Anhand jener Beispiele hab ich noch zwei Einfälle:
- erstarrt, ist ein bissl ähnlich wie gelähmt zu absolut, vermute ich
- eingeschränkt, geht in die Richtung von bewegungsunfähig und verlangsamt, ist aber allgemeiner
"motorisch herausgefordert"
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"Du bist jetzt aus dem Gleichgewicht."
"Im Taumeln."
"Schwindelig."
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Ein paar Ideen, so ins Blaue geschossen
Stärke: geschwächt, erschöpft, Muskelkater
Geschick: unkoordiniert, taumelnd, aus dem Gleichgewicht, benommen
Intelligenz: verwirrt, Brett vor dem Kopf, lallend, benommen, unkonzentriert
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gehandicapt, eingeschränkt
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"Verkrampft" wäre ähnlich "gelähmt" in abgeschwächter Form.
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... Du bist jetzt lahm.
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unbeholfen
Unbeholfen finde ich toll!
"Der Armbrustbolzen trifft dich an einer kritischen Stelle im Bein. Du bist jetzt unbeholfen."
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Villeicht bieten sich Hauptwörter an, wenn Du Wörter willst, die sich aus Gründen der Übersichtlichkeit von der Definition der allgemeinen Zustandswörter abheben. Der Charakter erlebt also einen vorübergehenden Zustand, der mit diesem Hauptwort definiert wird.
Dann wäre:
* geschwächt = Schwäche(-zustand)
* langsam = Langsamkeit(-szustand)
* verwirrt = Verwirrtheit(-szustand)
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Ich neige derzeit zu "unbeholfen". Das ist für sich alleinstehend zwar nicht so perfekt, aber im Kontext der anderen Zwei füllt das Wort die Lücke ganz gut.