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Pen & Paper - Spielsysteme => D&D - Dungeons & Dragons => Thema gestartet von: Benjamin am 21.06.2016 | 21:45
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Weil ich nicht sicher bin, ob das überhaupt genutzt wird.
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Grappling ist eine sehr nützliche Option, wenn auch nur selten eingängig und intuitiv geregelt in D&D. Selbst im zu Recht so hochgelobten 5e habe ich ein separates Handbuch dafür gebraucht, um zu raffen was damit geht und was nicht.
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Sicherlich kein Dauerbrenner und ich würde auch ohne klar kommen, aber in der 3.5er Runde in der ich spiele kommt das doch hin und wieder vor, dass jemand nach Grapple-Regeln im Kampf gepackt wird, da halten wir uns (meist) dann auch an die Regeln. (Dazu sind sie ja immerhin da ;D )
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Ringkampf? Was ist das...und wieso verstecken auf einmal alle ihre Würfel? :o
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Grappling-Regeln sind wichtig. Sie lassen die restlichen Regeln in einem besseren Licht erscheinen. ~;D
Als ich noch aktiv D&D 3.5 gespielt habe, haben wir die regelmäßig genutzt. Tatsächlich fand ich die Regeln durchaus erträglich. Nicht unbedingt praktisch und gut. Aber sie sind jetzt auch nicht derart furchtbar, wie sie gerne dargestellt werden. Im Allgemeinen hängt's halt daran, dass sie einfach selten vorkommen.
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Schwierig ^^
Wenn's keine Regeln dafür gäbe, würde man bestimmt welche haben wollen.
So gibt es welche, man schaut sie sich an und sagt "Ach, lass ma".
In 3.X hat dich jeder SL konsterniert angeschaut wenn du mal jemanden Grapplen wolltest. "Willst du jetzt allen Ernstes..."
In 5E kann man's machen, man kann's aber auch lassen, hat ja eh keine Auswirkungen.
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Aber ich bin doch als DM der, der die Charaktere immer in Ringkämpfe verwickelt. Einen Ringkämpfer jenseits der Schwarzen Tentakeln des Magier haben die nicht.
Mit einem Ringkampf dauert der Kampf nicht nur zwei Runden.
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Irgendwie habe ich gerade das Bedürfnis, eine D&D-Runde mit Wrestling-Thema zu leiten.
Ich werde keine Spieler finden, aber ich habe das Bedürfnis.
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Irgendwie habe ich gerade das Bedürfnis, eine D&D-Runde mit Wrestling-Thema zu leiten.
Ich werde keine Spieler finden, aber ich habe das Bedürfnis.
Hm, ja. Eine Gruppe herumziehender luchadores (https://de.wikipedia.org/wiki/Lucha_Libre) komplett mit Masken und allem hätte schon was...eine Filmtradition (https://en.wikipedia.org/wiki/Luchador_films) (Link zur englischen Wikipedia mangels entsprechender deutscher Seite), in der sich solche Kämpfer teilweise durchaus schon mal mit Monstern und dem Übernatürlichen anlegen, gibt's ja anscheinend auch schon, da könnte man sich also Inspiration holen.
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In 5E kann man's machen, man kann's aber auch lassen, hat ja eh keine Auswirkungen.
Auswirkungen:
1.) Das Ziel kann sich nicht mehr bewegen.
1.1) Ohne Bewegung auch keine Möglichkeit aufzustehen.
Ein Grapple zur rechten Zeit kann immer noch nützlich sein, wenn auch nicht mehr so nützlich wie in 3.5. (Zumindest, bis Freedom of Movement anschnur kommt - ab da existieren 3.5-Gräppelregeln nur noch für Mundane und schlechte Zaubererspieler.)
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Schwierig.
Als Spieler brauche ich sie nicht unbedingt; wurde zu 3.5-Zeiten auch selten von Spielern eingesetzt.
Aber:
Zahlreiche Monsterfähigkeiten basieren auf diesen Regeln (Snatch, Improved Grab, etc.) und da nutzte ich sie oft. Natürlich hätte man es als "Spezialregel" beim Monstereintrag jedesmal dazuschreiben können, aber wenn es dann doch ein Spieler mal anwenden will, hätte ich sie daraus extrapolieren müssen. Deswegen war es schon gut, dass sie da sind/waren.
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Hm, ja. Eine Gruppe herumziehender luchadores (https://de.wikipedia.org/wiki/Lucha_Libre) komplett mit Masken und allem hätte schon was...eine Filmtradition (https://en.wikipedia.org/wiki/Luchador_films) (Link zur englischen Wikipedia mangels entsprechender deutscher Seite), in der sich solche Kämpfer teilweise durchaus schon mal mit Monstern und dem Übernatürlichen anlegen, gibt's ja anscheinend auch schon, da könnte man sich also Inspiration holen.
El Santo wäre dann offensichtlich ein Paladin.
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In 3E war das übermässig komplex und ein eigenes Regelsubsystem.
In 4E gabs das nicht.
In 5E kann das jeder Charakter mit Stärke/Athletics einigermaßen gut. Mit Optimierung hat man darauf nahezu automatische Erfolge.
Unbedingt brauchen tue ich Ringkampf nicht. Meistens verdrehen die Mitspieler/SL die Augen, wenn jemand mit Ringkampf anfängt.
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Meine Spieler tun es. Ständig. Es wird gegrabscht, festgehalten, sich draufgeworfen.
"Ich halte ihn fest und ihr haut drauf."
Und wenn mir als SL der Kragen platzt, rufe ich die Kalamari-Wochen in Neverwinter aus und der Kraken schaut auf eine Tasse Tee vorbei.
Unserer Runde würde definitiv etwas fehlen ohne *Gegrapple und Gegrabbel* - aber wir spielen auch 5e und nicht 3e ;)
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In 4E gabs das nicht.
Klar gabs das (Grab, p. 290). War von der Komplexität ungefähr vergleichbar mit 5E, aber man konnte das ge-grabte Ziel noch durch die Gegend zerren (war natürlich den anderen "Gegner bewegen"-Powers unterlegen, aber dafür konnte es halt jeder und man musste keine Ressourcen aufwenden).
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Luchadores mit 3.5-Regeln. Ich habe einen neuen Albtraum, der mich nächtens verfolgen wird. :o
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Klar gabs das (Grab, p. 290). War von der Komplexität ungefähr vergleichbar mit 5E, aber man konnte das ge-grabte Ziel noch durch die Gegend zerren (war natürlich den anderen "Gegner bewegen"-Powers unterlegen, aber dafür konnte es halt jeder und man musste keine Ressourcen aufwenden).
Oh Tatsache. Ich hab das einfach übersehen weil der Controller das eigentlich immer besser konnte.
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Gab auch noch spezielle Powers für Leute die sich darauf spezialisieren wollten, und Monster konnten ebenfalls noch Spezialfähigkeiten mitbringen fürs Grappling. Halt nach dem Motto: Es ist bei jedem Mal anders.
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es fehlt folgender Punkt in der Abstimmung:
"Dann wäre ein unnützes, zeitfressendes Subsystem weniger im Spiel und das wäre gut so!"
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In unserer 5E-Runde wird schon hin und wieder seitens der Monster gegrappelt. Ist uns halt in den allermeisten Fällen scheißegal, weil wir zu dem Zeitpunkt ja schon genau da sind, wo wir hinwollen: direkt am Monster dran, um ihm auf die Fresse zu hauen.
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Wir haben das in 3.5 ständig benutzt. Es hat uns nicht geschadet.
Gesendet von meinem K011 mit Tapatalk
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Hatte bei uns keine große Bedeutung. Egal welche Edition.
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Also unser Barbar hat damit mal einen Gegner, direkt nachdem sich dieser heran teleportiert hat, aus dem Fenster geworfen...direkt vor den Kleriker der gerade sein Morgengebet beendet hatte. (;
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In 5E kann man's machen, man kann's aber auch lassen, hat ja eh keine Auswirkungen.
Ist das so? Prone + Grapple verhindert das Aufstehen (da Speed = 0). Oder ist das falsch?
Bei uns wird jedenfalls hin und wieder gegrappelt, aus verschiedenen Gründen.
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Wäre wohl so, ja. Ist bei uns aber noch nie vorgekommen.
Allerdings: da man zum grapplen eine freie Hand braucht, und die Reichweite einer freien Hand begrenzt ist, würde ich erwarten, dass auch der Grappelnde selber Prone sein muss, um einen am Boden liegenden Gegner zu pinnen. Daran haben aber die meisten Zweibeiner kein Interesse.
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"Mir total egal" ... wobei: Wenn es im Spiel vorkommt, dann wäre das auch "ein Grund, selbst welche zu erfinden".
Aber das Fehlen an sich, ist kein Grund "Ringen-Regeln" zu erfinden bzw. abzuleiten.
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Danke für eure Teilnahme.
Ich hatte daraufhin an Regeln geschraubt, wobei ich die LotFP-Regeln als Basis genommen habe.
Hier gibt es einen Blogbeitrag dazu (http://der-eisenhofer.de/2016/dnd-ringkampf-alternative-regeln), den hatte ich vergessen hier zu teilen. Kommentare gern dort oder hier.
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Die Idee für viele Monsterfähigkeiten EINE Regel (den Ringkampf) zu haben ist ja erstmal nicht verkehrt. Nur ist sie halt nicht besonders eingängig. Da vermisse ich bei der Umfrage die Option: "Ringkampf gerne, aber mit einfacheren Regeln."
Ich persönlich würde sogar das Spiel ohne solche Regeln bevorzugen und dann einfach die Monsterfähigkeiten erweitern. Also z.B. statt "Bei erfolgreichem Angriff startet ein Ringkampf" durch "Bei erfolgreichem Angriff kann sich das Ziel erst wieder bewegen wenn es selbst oder ein Verbündeter einen Treffer landet. Bis dahin wird es jede Runde automatisch getroffen." ersetzen (ist ein Beispiel, die genaue "Mächtigkeit" wird dann je nach Monster angepaßt).
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Ich bin mir nicht sicher, ob die Gewichtsbegrenzung beim Wegdrängen unbedingt soviel Sinn macht. Ich meine, klar, irgendwo mag das "realistisch" erscheinen, aber:
(a) Realismus und D&D? ~;D (Mehr muß man dazu eigentlich gar nicht sagen. ;)) Und:
(b) dieselbe Einschränkung gilt nach diesen Regeln für das "Bewegungsunfähig machen" nicht -- heißt, ich kann als Mensch einen Drachen, Sturmriesen, oder hinreichend massiven belebten Pudding zwar niemals nicht wegschieben oder ins Stolpern bringen, ihn zu Boden zu ringen und da hilflos festzuhalten geht aber mit entsprechenden Spielwerten meinerseits (wobei ich gerne zugebe, daß ich's nicht explizit durchgerechnet habe) unter Umständen durchaus. Ich glaube, das beißt sich irgendwie ein wenig.
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Point taken! Dazu muss man sich die Monsterwerte ansehen und das entsprechend abgleichen. Danke für den Hinweis.
Nachtrag: Dann machen wir das auch mit dem Gewicht: Doppeltes Gewicht - doppelter Bonus, dreifaches Gewicht - dreifacher Bonus, etc.?
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Oder man sagt "Gesunder Menschenverstand" ;)
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Oder man sagt "Gesunder Menschenverstand" ;)
DEN "gesunden Menschenverstand" gibt es nicht.
Im Zweifel übersetzt das jeder als "= meine Meinung".
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Gibt sicherlich Grenzfälle in denen das der Fall ist. Gibt aber auch genügend Situationen wo es eindeutig ist das man z.B. mit Ringen gegen den Eisengolem nichts erreichen wird.
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Gibt sicherlich Grenzfälle in denen das der Fall ist. Gibt aber auch genügend Situationen wo es eindeutig ist das man z.B. mit Ringen gegen den Eisengolem nichts erreichen wird.
Klar, schwierig wird's halt mit den Situationen, in denen es nicht so eindeutig ist, ob der Eisengolem nicht vielleicht doch verliert. ;)
Dies insbesondere dann, wenn man nicht automatisch mit dem alten "Zauberer können im Prinzip mit dem richtigen Spruch alles, aber Muggles müssen schön 'realistisch' bleiben"-Paradigma an die Sache herangehen will.
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Ich denke, meine Lösung mit dem Gewicht kann das ganz gut abgrenzen. Aber klar, die Regeln an sich sind für Extreme nicht ausgelegt. Wenn ein Titan gegen einen Zwergen kämpft und einen Ringkampf startet, dann gilt er als wehrlos gegen alle anderen Angriffe? Blödsinn. Der steckt den Zwerg in die Tasche und verdrischt jemand anders. Dafür gibt es keine Regeln? Tja hmm, was kann man da machen ...
Es läuft halt irgendwann auf GMV hinaus, wenn man nicht jedes Extrem berücksichtigen will.
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Ich schmeiße den KS-Link einfach mal hier rein...
Dungeon Grappling (https://www.kickstarter.com/projects/2101297466/dungeon-grappling-rpg-supplement/posts/1732924)
Auf der dort verlinkten Seite gamingballistic.com kann man bei Interesse mal reinlesen, was der Autor für diverse Systeme und an allgemeinen Überlegungen in Sachen Grappling bisher so abgeliefert hat.