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Medien & Phantastik => Sehen, Lesen, Hören => Sehen => Thema gestartet von: K!aus am 30.07.2016 | 09:17

Titel: Wonder Woman
Beitrag von: K!aus am 30.07.2016 | 09:17
Jetzt auch ein eigenständiger Trailer: Wonder Woman Trailer (https://www.youtube.com/watch?v=Tgk_63b-Mrw)
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: NARF! am 30.07.2016 | 13:14
Gefällt mir von allen DC Produktionen bisher am Besten, wenn man rein nach dem Trailer urteilt. Hätte ich nicht gedacht, da ich Wonder Woman immer relativ uninteressant fand. Auch nett, das Chris Pine den hübschen (männlichen) Sidekick spielen darf.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Silk am 30.07.2016 | 13:18
Bitte, lass den Film so sein, wie es der Trailer suggeriert. Großartig.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Quill am 30.07.2016 | 13:52
Das wird glaub ich der erste DC-Film, der mich genug interessiert, um ins Kino zu gehen.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Lyonesse am 30.07.2016 | 16:49
Ja, macht einen sehr guten Eindruck. Gale Gadot scheint eine klasse Wahl als Diana zu sein und der große Krieg als Hintergrund war auch eine geniale Idee.
Na, und Chris Pine ist eh cool.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Talasha am 30.07.2016 | 16:51
MIr hat der Trailer ebenfalls sehr gut gefallen.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Yerho am 31.07.2016 | 11:55
Mir gefällt auch, dass schon im Trailer rüberkommt, dass die im Film mehrfach wechselnden Geschlechterrollen zwar thematisiert, aber mit einem Augenzwinkern behandelt werden. Anscheinend kriegen sie die Kurve zwischen "ignorieren wir komplett" und "räumen wir ungebührlich Raum ein", weshalb gute Chancen bestehen, dass keines der zahlreichen Lager auf die Barrikaden geht und das Ganze sogar noch Spaß macht.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Wulfhelm am 31.07.2016 | 13:04
Eh. Nein danke.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Teylen am 3.08.2016 | 16:29
Gefällt mir von allen DC Produktionen bisher am Besten, wenn man rein nach dem Trailer urteilt. Hätte ich nicht gedacht, da ich Wonder Woman immer relativ uninteressant fand.
+1 +1

Dazu BAM BAM BAM ACTION!  ;D ;D ;D
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kowalski am 7.08.2016 | 15:31
Jetzt auch ein eigenständiger Trailer: Wonder Woman Trailer (https://www.youtube.com/watch?v=Tgk_63b-Mrw)

Wenn es die Slo-Mo im Film gibt, count me in!
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Lyonesse am 7.03.2017 | 20:26
Nicht neu, aber ich packe den zweiten Trailer der Vollständigkeit halber hier mal dazu.

https://www.youtube.com/watch?v=5HUlW21v1fQ

Sieht nach einem sehr runden Film aus bisher, und die Handlung vom Zweiten in den
Ersten Weltkrieg zu verlegen war auch recht clever.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Supersöldner am 30.03.2017 | 17:05
Kommt der Film noch vor dem wo sie sich alle zusammen schließen in die Kinos  ? (also die Helden ) und ist das die selbe Schauspielern wie in Batmann VS Supermann ? (die sah aus wie ein Mann )
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: TaintedMirror am 30.03.2017 | 17:20
WW kommt Anfang Juni und Justice League im November diesen Jahres.
In beiden wird Wonder Woman von der isrealisch stämmigen Gal Gadot gespielt. Allerdings weiß ich nicht, warum sie wie ein Mann aussehen sollte. Wenn überhaupt hätte ich mir ein wenig mehr Muskelmasse bei ihr gewünscht, ansonsten macht sie das bisher ganz gut.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Supersöldner am 11.04.2017 | 18:53
in den Trailer sieht sie besser aus als in dem Fledermaus Film.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Fezzik am 15.06.2017 | 17:53
Eben ausm Kino raus. Meiner Ansicht nach das beste was DC bisher verbrochen hat.
Gal Gadot und Chris Pine passen sehr gut. Eine bessere hätten sie für die Rolle nicht finden können.
Bekommt von mir ein Hancock "gut gemacht"  :d
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Lyonesse am 15.06.2017 | 20:20
Äußerst solider Blockbuster. Der Film hält alle Versprechen, die in den Trailern gegeben wurden und noch mehr.
Tatsächlich hat sich DC hier diesmal selbst übertroffen, was nicht zuletzt an der guten Origingeschichte der Figur,
und die clevere Einbettung der Story in den ersten Weltkrieg liegt. Chris Pine fühlt sich sehr wohl mit seinem Cha-
rakter, aber es ist Gal Gadot, die die Amazonenprinzessin einfach phänomenal verkörpert und die den Film scheinbar
mühelos trägt.
Fazit: Richtig gute Unterhaltung ohne wenn und aber.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Teylen am 15.06.2017 | 21:25
Ich war am Mittwoch im Kino und fand den Film ausgezeichnet.
Es wurde alles gehalten was der Trailer versprach, die Musik war klasse, die Story solide, die Action genial und ich fand es auch als Wonder Woman komplett Noob sehr cool.
Werde schauen das ich am WE in eine OV rein komme ...
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: alexandro am 16.06.2017 | 23:55
War sehr gut gemacht, allerdings bin ich trotzdem enttäuscht. Die erste Hälfte ist super, die Interaktion zwischen Diana und Steve...göttlich. Inklusive einiger bissiger Kommentare auf die Schrecken des Krieges und die Rolle der Frauen zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Dass nicht alles so ist wie gedacht, wird etwas stark telegrafiert, aber OK.

An der Front kommt der Film dann leider zum Stillstand, es gibt eine Reihe Szenen, welche die Handlung nirgendwo hin führen (z.B. Wondies trailer-fodder-Szene zwischen den Schützengräben) und die Action ist nicht besonders gut inszeniert. Aber gut, ist zu verkraften. Wirklich enttäuscht hat mich das Finale:
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Trotz dieser Kritikpunkte ist es immer noch mit Abstand der beste Film von DC was Superheldenfilme angeht, aber wenn die Kritikpunkte nicht wären, könnte Wonder Woman durchaus in der (bisher sehr von Marvel und Batman dominierten) Top 10 mitspielen.

8 von 10 goldenen Tiaras.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Lyonesse am 17.06.2017 | 00:46
Noch ergänzend:
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Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kowalski am 17.06.2017 | 02:57
Also ich finde die Charakterentwicklung von Diana Prince hervorragend inszeniert und auch die Genese der Trailerszene macht Sinn.
Ich fand es gut das das Gekloppe erst gegen Ende des Films eskaliert ist.

Ansonsten:
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Mir gefallen die DC besser als die Marvel Filme, auch weil sie weniger klamaukig sind.
WW bisher on Top.
Ok, Ausnahme GoG, der war Top, lustig und gut gleichermaßen.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kurna am 28.06.2017 | 00:44
Ich habe ihn jetzt einmal in Deutsch und einmal in Englisch gesehen. Was wahrscheinlich schon ein klein wenig mein Urteil verrät. :)

Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Der Film hat Vieles richtig gemacht.
In der zweiten Hälfte ging die Zahl der Jokes etwas runter, aber im Schützengraben gibt es wohl auch weniger zu lachen.
Der Frauenanteil schwindet natürlich auch drastisch, aber wenigstens wird Diana immer besser.
Interessanterweise fand ich Dianas Kräfte zum Ende hin heftiger als ich es erwartet hatte (im Gegensatz zu einem vorherigen Kommentar).
Beim zweiten Schauen gefiel mir der Film sogar noch besser. Das lag zum einen an der Sprache (Englisch), zum anderen aber vermutlich auch daran, dass ich am WE dazwischen Batman vs Superman auf DVD gesehen hatte. Und der ist schon extrem bleiern im Vergleich zu Wonder Woman.

Schön fand ich auch, wie gewisse Hinweise auf Wendungen eingestreut wurden. Ich packe mal ein Beispiel in Spoiler:
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Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kowalski am 28.06.2017 | 23:59
Beim zweiten Schauen gefiel mir der Film sogar noch besser. Das lag zum einen an der Sprache (Englisch), zum anderen aber vermutlich auch daran, dass ich am WE dazwischen Batman vs Superman auf DVD gesehen hatte. Und der ist schon extrem bleiern im Vergleich zu Wonder Woman.

Extended oder normal?
Der Tenor der beiden Filme ist schon sehr unterschiedlich.


Schön fand ich auch, wie gewisse Hinweise auf Wendungen eingestreut wurden. Ich packe mal ein Beispiel in Spoiler:
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Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Bad Horse am 29.06.2017 | 00:17
Ich fand den Film auch sehr gut. Ich hatte zwar zwischendrin ein paar Mal so ein WtF?-Gefühl, aber okay, liegt die versteckte Griecheninsel halt in der Nähe von London.

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Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Lyonesse am 29.06.2017 | 00:24
Ich fand den Film auch sehr gut. Ich hatte zwar zwischendrin ein paar Mal so ein WtF?-Gefühl, aber okay, liegt die versteckte Griecheninsel halt in der Nähe von London.

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Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Timberwere am 29.06.2017 | 07:15
Genau genommen ist Steve Amerikaner in den Diensten der Briten.

Ich fand den Film übrigens nett anzusehen und charmant und im guten Sinne altmodisch (und bisher das deutlich Beste aus dem DC-Verse), aber auch völlig konventionell. Da war nichts überraschend oder innovativ dran, aber das war ja vermutlich auch nicht die Hauptintention des Films.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Chiungalla am 29.06.2017 | 07:37
Ich fand ihn gut. Ich wurde die ganze Zeit gut unterhalten. Gal Gadot macht einen Klasse Job und Chris Pine ebenfalls.

Hatte aber in weiten Teilen sehr viel von einem The First Avenger remake. Wundert mich ein wenig, dass die zahlreichen parallelen noch nicht angesprochen wurden.
Ansonsten frag ich mich gerade ein wenig wie Batman in Justice League neben Wonder Woman mehr als ein Sidekick werden soll. Und was sie als Opposition aus dem Hut zaubern müssen das die ganze Justice League anrücken muss. Das Ende war schon sehr episch und ich habe etwas die Befürchtung das es ins lächerliche eskaliert bei Justice League.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: alexandro am 29.06.2017 | 07:39
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Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: JollyOrc am 29.06.2017 | 08:31
Und was sie als Opposition aus dem Hut zaubern müssen das die ganze Justice League anrücken muss. Das Ende war schon sehr episch und ich habe etwas die Befürchtung das es ins lächerliche eskaliert bei Justice League.

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Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kowalski am 29.06.2017 | 09:46
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Zeitsprünge in Geschichten um LAAAANGWEILIGE Szenen zu vermeiden sollten nun nicht überraschen.
Und ein neues "In 80 Tagen um die Welt" sollte das nicht werden.
Insofern ist der "Sprung" von A nach B gelungen. Jeder weiss hoffentlich wo man gestartet ist. Und sieht wo man landet.
Was in der Zwischenzeit passiert muss man sich halt denken.

Und nein, die Schauspieler müssen sich KEINEN X Tage Bart dafür wachsen lassen. Man kann schon annehmen das die Reisen der Technik und Infrastruktur angemessen vonstatten gehen.

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Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: BobMorane am 29.06.2017 | 10:54
Ansonsten frag ich mich gerade ein wenig wie Batman in Justice League neben Wonder Woman mehr als ein Sidekick werden soll.

Batman verkauft mehr Comics als der Rest der Justice League zusammen.  >;D

Er ist the Worlds GREATEST detective, also Ermittler und strategischer Führer der League. Ach nee der DCU Batman hält ja Autoreifen stemmen für einen guten Plan um sich auf einen Kampf gegen Supermann vorzubereiten.  ~;D

Das ist eine Diskrepanz die man auch in den Comics hat. Batman ist sehr populär also wir er halt in viele Titel gepackt. In den meisten Bat Titeln ist er ein extrem Fähiger normaler Mensch der sich mit Normalsterblichen kostümierten Verrückten und low Power Superschurken rum schlägt. In machen Stories und in der Justice League mutiert er dann zum Bat God of Gotham der mal eben in einem halben Heft mit der Justice League, die unter Jokers Kontrolle steht, en Fußboden aufwischt.

Ansonsten freue ich mich auf Wonder Woman. Der Trailer sah toll aus und sie war einer der wenigen Lichtblicke in Bats vs Supi.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kowalski am 29.06.2017 | 13:04
Vergessen wir nicht das Batman die Schwachstellen seiner Gegner kennt und mit Hilfe von Gadgets und Freunden unter Ausnutzung dieser Schwachstellen so ziemlich jeden Schach-Matt setzen kann, zumindest wenn sein Gegner das nicht erwartet.

Information is King/key, und die zu beschaffen ist er sehr gut drin.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Boba Fett am 29.06.2017 | 13:24
Batman verkauft mehr Comics als der Rest der Justice League zusammen.  >;D

Man kann es auch krasser sagen:

Batman ist der einzige DC Superheld,der ausserhalb der Nerdwelt irgendjemanden interessiert.

Die anderen DC Helden sind dem Ottonormalkonsumenten schlicht weg wumpe.
Da hat Marvel eine klar bessere Quote (X-Men, Iron Man, Spiderman, fantastic 4, ...)

Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Supersöldner am 29.06.2017 | 13:25
Spiderman ? der kommt doch auch Bald ?
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Teylen am 29.06.2017 | 14:02
Batman ist der einzige DC Superheld,der ausserhalb der Nerdwelt irgendjemanden interessiert.
Superman?

Wobei ich nicht sehe das X-Men, Fantastic Four oder Spiderman an die beiden DC Ikonen so ganz rankommen.
Vielleicht noch Captain America. Der Rest aber m.E. eher nicht.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Boba Fett am 29.06.2017 | 14:08
Superman?

Diese Mary Sue? Im Leben nicht!
Der ist so glatt, dass er zu langweilig ist.
Früher vielleicht mal, aber inzwischen sind die Ansprüche an Unterhaltung zu groß, als dass Kal El die abdecken könnte.
Die Welt will Rampensäue wie Iron Man oder Batman sehen...
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Boba Fett am 29.06.2017 | 14:13
okay, Google sagt mir gerade, dass ich mich irre...

Batman ist mit Abstand der bliebteste Held (was zu erwarten war), aber:
Superman ist sehr beliebt.
Die beiden zusammen machen anscheinden so viel aus, dass DC vor Marvel liegt.

Marvel:
Iron Man, Spider Man und Captain America.
Letzteres hätte ich auch nicht erwartet.

Mein all time favorite ist ja der Punisher!

aber
 :btt:
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: BobMorane am 29.06.2017 | 14:22
Diese Mary Sue? Im Leben nicht!
Der ist so glatt, dass er zu langweilig ist.

 :d
Irgendwie mag keiner den armen Clark. :)
Naja in unserer Smallville Runde haben die Spieler ja auch schon überlegt wie wir Clark entsorgen können und von den Charakteren mochte ihn auch keiner.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kowalski am 29.06.2017 | 14:45
Diese Mary Sue? Im Leben nicht!
Der ist so glatt, dass er zu langweilig ist.
Früher vielleicht mal, aber inzwischen sind die Ansprüche an Unterhaltung zu groß, als dass Kal El die abdecken könnte.
Die Welt will Rampensäue wie Iron Man oder Batman sehen...

Superman ist der Bayern München der Superhelden.
Wer auf Gewinner steht, was langweilig sein kann, mag ihn.

Aber, und das ist halt nicht zu vernachlässigen, ist Superman mehr moralisch limitiert als von den Fähigkeiten her.
Das macht ihn dann doch wieder weniger langweilig.
Was dann wieder Stoff für einen Albtraum von Batman war als er sich vorstellte das Superman eben diese Limitierung abstreift. Oder war das eher ein Traum der von The Flash verursacht war?

Batman ist in sofern interessanter als sich "jeder" in Batman, oder halt Ironman reindenken kann.
Fitter Martial Artist mit Gadgets. Das ist nicht außerhalb unserer Reichweite.
Super-Abilities dafür schon.

Vom Ansatz her, kann fast alles, ist fast 100% Unverwundbar, ist er halt ein Geschichten-Overkill.
Brennendes Haus, hat Killer Croc ggf. ein Problem mit.
Superman nicht.
10000 Meter unter dem Meer.
Hat Batman ein Problem mit.
Superman nicht.
Kugeln fliegen. Batman hat seine Kevlarrüstung gerade nicht dabei. Für ihn problematisch.
Für Superman nicht.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: alexandro am 29.06.2017 | 14:51
Naja, Batman ist in ähnlicher Weise limitiert.

Wenn er einmal sein Eltern-Trauma abstreift, ist er einfach ein gutaussehender Multimilliardär mit der coolsten Technik, der jede Frau kriegen kann und sich ab und zu abreagiert indem er im Kostüm Kriminelle verkloppt. Die Definition einer Mary Sue.

EDIT: und das Argument "in Situation X kann er aber nicht..." zieht sowieso nicht, da alle Superhelden genug Plot-Armor haben, um ihre Limitierungen aufzuheben. Batman wird einfach nicht in den Weltraum geschleudert, ohne eine Möglichkeit zu haben, dass zu überleben, genauso wie Kryptonit für Superman immer genau so ein großes oder kleines Problem ist, wie es der Plot gerade braucht (mal kriecht er schon auf dem Zahnfleisch, wenn er nur im selben Raum mit dem Zeug ist, ein anderes Mal bekommt er eine Kryptonit-Kugel in die Schulter und kämpft trotzdem noch weiter). Das gehört einfach zum Genre dazu und macht dessen Charme aus.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Chiungalla am 29.06.2017 | 14:58
Aber, und das ist halt nicht zu vernachlässigen, ist Superman mehr moralisch limitiert als von den Fähigkeiten her.

Und Wonder Woman hat ungefähr den Powerlevel von Superman und ist viel skrupelloser als Batman.

Stellt sich aber auch die Frage ob es nicht eine Nische für Siegertypen gibt. Ich bin jetzt kein Bayern-Fan oder etwas ähnlich schlimmes. Aber will man nicht vielleicht auch manchmal einfach den coolen good guy zugucken wie er die bösen verhaut? Batman ist viel interessanter als Superman. Aber manchmal hat man ja vielleicht auch Lust auf eine Diana Prince Mary Sue. Nur für die Unterhaltung. Nicht für die Spannung oder die tolle Charakterentwicklung.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: BobMorane am 29.06.2017 | 15:03
Deswegen ist Supi auch Batmans Geheimwaffe gegen Wonder Woman. Zumindest in den New 52.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Teylen am 29.06.2017 | 15:04
Diese Mary Sue? Im Leben nicht!
Der ist so glatt, dass er zu langweilig ist.
Ich dachte es geht um den Bekanntheitsgrad jenseits von Nerds.

Wo ich behaupten würde das meine Ex-französisch Lehrerin eher Superman gehört hat bzw. kennt als jetzt so etwas wie die X-Men oder gar B-Helden die erst seit kurzen raus gekommen sind wie Iron Man. Ähnliches wenn ich jetzt so in meiner nicht nerdigen Verwandschaft rumfragen würde ...
Teilweise hab ich Probleme das mich selbst Kollegen glotzäugig angucken wenn ich über Superhelden rede. Die kennen dann ggf. z.B. Wonder Women gar nicht. Und können jetzt auch nicht "X-Men" als den Namen des Superheldenfilms wo sie schlecht fand nennen [Ich bekam nicht raus welcher X-Men Film es war da sich die Beschreibung quasi auf "mehrere Leute mit Kräften" beschränkte].
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Noir am 29.06.2017 | 15:05
Man kann es auch krasser sagen:

Batman ist der einzige DC Superheld,der ausserhalb der Nerdwelt irgendjemanden interessiert.

Die anderen DC Helden sind dem Ottonormalkonsumenten schlicht weg wumpe.
Da hat Marvel eine klar bessere Quote (X-Men, Iron Man, Spiderman, fantastic 4, ...)

Das würde ich so nicht unterschreiben. Nicht zuletzt wegen Fernsehserien sind viele DC-Helden dem Ottonormalkonsumenten durchaus ein Begriff. Das weiß ich sogar aus erster Hand (a.k.a. befreundete Nicht-Nerds).

Marvel hat imho einzig und allein durch den zeitlichen Vorsprung des MCU einen Bekanntheits- und Beliebtheitsvorsprung. Das wird sich auch wieder relativieren. Ich meine, guckt euch die Guardians of the Galaxy an. Vor dem ersten Film, kannten die nicht einmal alle Nerds ...

Wonder Woman fand ich übrigens mega gut.

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Der Wonder Woman Film bekommt von mir 9 von 10 Gaskanistern.

Das DCCU bekam von mir bisher folgende Wertungen:

Man of Steel 8 von 10 Punkten
Batman v Superman 10 von 10 Punkten
Suicide Squad 7 von 10 Punkten
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kurna am 29.06.2017 | 15:13
Und Wonder Woman hat ungefähr den Powerlevel von Superman und ist viel skrupelloser als Batman.

[...]

Sieht aber auch besser aus und das entschuldigt Vieles.  ;)
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Tante Petunia am 29.06.2017 | 15:16
Sieht aber auch besser aus und das entschuldigt Vieles.  ;)
Ja, ein Hingucker ist das definitiv.... ;D
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kurna am 29.06.2017 | 15:22
[...]

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Ich habe es so verstanden:
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Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Teylen am 29.06.2017 | 15:26
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Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kurna am 29.06.2017 | 15:28
Extended oder normal?
Der Tenor der beiden Filme ist schon sehr unterschiedlich.


Normal.
Wobei ich mir momentan nur schwer vorstellen kann, wie die extended Version besser sein kann, außer die 30 zusätzlichen Minuten sind fast nur mit Wonder Woman. :)

Aber okay, im Prinzip hängt es wohl stark davon ab, ob in der extended Version nur zusätzliche Szenen sind, oder ob der Film auch sonst anders arrangiert ist.

Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Chiungalla am 29.06.2017 | 15:32
Wobei ich mir momentan nur schwer vorstellen kann, wie die extended Version besser sein kann, außer die 30 zusätzlichen Minuten sind fast nur mit Wonder Woman. :)

Kurna liebt Diana.  ~;P

Marvel hat imho einzig und allein durch den zeitlichen Vorsprung des MCU einen Bekanntheits- und Beliebtheitsvorsprung. Das wird sich auch wieder relativieren. Ich meine, guckt euch die Guardians of the Galaxy an. Vor dem ersten Film, kannten die nicht einmal alle Nerds ...

Die diversen Marvel Zeichentrickserien in den 90ern dürften auch einiges an Eindruck hinterlassen haben. Superman und Batman waren so ziemlich das einzige was es von DC jemals über die Wahrnehmungsgrenze geschafft hat. Aber in den 90ern gab es jede Menge Marvel-Serien. X-Men, Iron Man, Spiderman, ... Das zahlt sich sicherlich jetzt auch ein Stück weit aus, wo die Kinder und Jugendlichen von damals genug Geld haben um regelmäßig ins Kino zu gehen.

"mehrere Leute mit Kräften" beschränkte

Das könnten auch Avenger oder Suicide Squad gewesen sein. Generell ist es halt schlecht Leute zu fragen die mit dem Genre wenig anfangen können. Aber die Einspielergebnisse zeigen, dass nicht nur hardcore Nerds diese Filme sehen. Tatsächlich wirst Du es schwer haben bekannter oder beliebtere Filme als die klassischen Nerdfilme (Superhelden, SciFi, ...) zu finden. Da ist so mancher Oscarkandidat im Vergleich dazu eher Programmkino für Hardcore-Fans.

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Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kurna am 29.06.2017 | 15:37
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Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: alexandro am 29.06.2017 | 15:37
Aber okay, im Prinzip hängt es wohl stark davon ab, ob in der extended Version nur zusätzliche Szenen sind, oder ob der Film auch sonst anders arrangiert ist.

Eine andere Tonspur (notfalls auch: das Fehlen derselben) für Lex "Piss-Pott" Zuckerberg könnte auch helfen. >;D
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Selganor [n/a] am 29.06.2017 | 15:38
Was Steve angeht:
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Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Boba Fett am 29.06.2017 | 15:38
Ich dachte es geht um den Bekanntheitsgrad jenseits von Nerds.

Ich sprach von Beliebtheit nicht von Bekanntheit.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Boba Fett am 29.06.2017 | 15:39
Superman ist der Bayern München der Superhelden.
Wer auf Gewinner steht, was langweilig sein kann, mag ihn.

Aber, und das ist halt nicht zu vernachlässigen, ist Superman mehr moralisch limitiert als von den Fähigkeiten her.
Das macht ihn dann doch wieder weniger langweilig.

Superman ist der Paladin unter der Superheldencharaktergruppe... ;)

Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Noir am 29.06.2017 | 15:42
Ist in dem aktuellen DCCU aber auch nicht mehr der Fall, Boba. Ihm wurden schon in Man of Steel einige Ecken und Kanten gegeben und in Batman v Superman sind diese imho noch vertieft worden.

Der von vielen Leuten oft genannte langweilige "Gutmensch" Superman, ist imho schon länger nicht mehr aktuell.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 29.06.2017 | 15:43
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Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Noir am 29.06.2017 | 15:45
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Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Nelly am 29.06.2017 | 15:49
Zu Superman: Es scheint ja jeder mit Cryptonite rumzurennen... das ist mir in der Serie schon aufgefallen.


Zu Wonder Woman: Fand den Film grossartig aber zum Schluss etwas gerushed.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Blanchett am 29.06.2017 | 15:50
Ich bin noch unschlüssig ob ich Ihn im Kino schauen soll.
Hinke aber im Moment etwas hinterher mit Filmen die ich gerne schauen möchte.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 29.06.2017 | 15:50
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Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Noir am 29.06.2017 | 15:55
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Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kurna am 29.06.2017 | 15:59
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Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kowalski am 29.06.2017 | 16:00
Sieht aber auch besser aus und das entschuldigt Vieles.  ;)

Für Optik schau ich andere Serien....

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Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: alexandro am 29.06.2017 | 16:02
Der von vielen Leuten oft genannte langweilige "Gutmensch" Superman, ist imho schon länger nicht mehr aktuell.

Ach deswegen wird die nackenbrechende Super-Heulsuse mit dem "ich-habe-meine-Strampler-vollgekackt"-Gesichtsausdruck von jedem bei WB/DC, der nicht Zack Snyder heißt, komplett ignoriert und der "Gutmensch" (in Rebirth trifft dies sogar noch mehr zu, als zuvor in den New 52) ist derzeit unter deren erfolgreichsten Comics.  ;)
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: asri am 29.06.2017 | 16:05
Mir hat der Film sehr gut gefallen! Batman vs Superman und Suicide Squad habe ich bisher gar nicht gesehen, weil ich schon Man of Steel eher schwach fand, und der Trailer für BvS mich auch nicht wirklich ansprach.

Den Schluss um Steve Trevor fand ich auch nicht so ganz überzeugend.
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Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Noir am 29.06.2017 | 16:09
Ach deswegen wird die nackenbrechende Super-Heususe mit dem "ich-habe-meine-Strampler-vollgekackt"-Gesichtsausdruck von jedem bei WB/DC, der nicht Zack Snyder heißt, komplett ignoriert und der "Gutmensch" ist derzeit dessen erfolgreichster Comic.  ;)

Das interessiert doch kein Schwein, alexandro. Es dreht sich hier um die Filme und nicht um die Comics. Zudem wird er sicher nicht von jedem ignoriert. Du neigst auch dazu, deine Meinung zur Allgemeingültigkeit zu stempeln, kann das sein? ;) Es sei denn, du hast wirklich mit jedem Fan auf dieser Erde gesprochen ... dann kann ich diese deine Aussage vielleicht ernst nehmen.

Im Filmuniversum ist Superman jetzt eben kein glatter Superman mehr. Und das finde ich großartig. Aber Superman ist hier auch eigentlich gar nicht das Thema. Sondern Wonder Woman.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kowalski am 29.06.2017 | 16:16
Wegen Fallschirmen

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Wegen Explosionen
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Superman ist der Paladin unter der Superheldencharaktergruppe... ;)

Ja, kenn ich.
inzwischen sehe ich das wieder als Herausforderung an wenn man einen Paladin ernsthaft spielen will.
Irgendwann einmal hängen einem als Spieler die Psychopathen als SCs zum Hals raus.

Es ist mal nett als Kontrapunkt zu den guten DSA oder Vanilla Good D&D Parties. Aber wenn man nur noch so abgefuckte Idioten in der Gruppe hat ist es tatsächlich erfrischend mal einen zu spielen der versucht, gegen alle möglichen Hindernisse, moralischer zu sein als seine Gegner.

Natürlich muss der SL mitspielen und hin und wieder die Spielwelt auf so ein Verhalten auch mal positiven Feedback liefern lassen.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Teylen am 29.06.2017 | 16:21
Ich bin noch unschlüssig ob ich Ihn im Kino schauen soll.
Ich empfehle ihn.
Werde ihn mir am Samstag in einem coolen D-Box Sessel nochmal im Kino anschauen ^_^
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: tartex am 29.06.2017 | 18:08
Ich war echt enttäuscht.

Spätestens bei der Niemandsland-Szene war ich raus. Klar kommt Wonder Woman da rüber, aber dass das gesamte Squad auch den Weg schafft, wurde nichtmals ansatzweise erklärt.

Die belgische Stadt machte auch wenig Sinn.

Dass Ares kein Deutscher sein kann, war auch klar. Der "echte" UK-Ares war mir gleich verdächtig. Plottwist war also keiner für mich.

Und CGI-Finale haben ohnehin schon alle als mißglückt kritisiert.

Und, ja: ich bin Snyder-Fan. Aber mag auch fast alle Marvel-Filme bis auf Avengers 1+2.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Teylen am 29.06.2017 | 18:35
Spätestens bei der Niemandsland-Szene war ich raus. Klar kommt Wonder Woman da rüber, aber dass das gesamte Squad auch den Weg schafft, wurde nichtmals ansatzweise erklärt.
Man hat noch sowas gerufen wie "Los jetzt, solange die versuchen Diana zu erschießen!".
Das heißt Diana hat da schlicht die komplette Aufmerksamkeit auf sich gezogen.

Zitat
Die belgische Stadt machte auch wenig Sinn.
Ich fand die normal und sinnvoll.
Die Party danach war vielleicht eine Spur zu dick aufgetragen.

Zitat
Und CGI-Finale haben ohnehin schon alle als mißglückt kritisiert.
Ich nicht. Ich mochte es.
Ich fand es gut gemacht und wichtig. Ich freue mich auch darauf es nochmal zu sehen.
Sowohl für die Figur, die Geschichte als auch für die Schauwerte.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Lyonesse am 29.06.2017 | 19:20
Zu Fallschirmen bietet Wikipedia das hier an: 1912 erfand der Russe Gleb Kotelnikow den Rucksack-Fallschirm.
Am 1. März 1912 sprang der US-Army-Captain Albert Berry als erster Mensch von einem Flugzeug ab.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 29.06.2017 | 19:21
Von, nicht aus einem Flugzeug
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kowalski am 29.06.2017 | 20:16
Zu Fallschirmen bietet Wikipedia das hier an: 1912 erfand der Russe Gleb Kotelnikow den Rucksack-Fallschirm.
Am 1. März 1912 sprang der US-Army-Captain Albert Berry als erster Mensch von einem Flugzeug ab.

Ja, das war ja auch meine Quelle (https://de.wikipedia.org/wiki/Fallschirm)
Zitat von: wiki
Am 28. April 1919 sprang der Amerikaner Leslie Leroy „Sky High“ Irvin erstmals mit einem manuell auslösbaren, also nicht am Flugzeug befestigten Rückenfallschirm.

Die Englische Version des Wiki  (https://en.wikipedia.org/wiki/Parachute)Artikels ist ein wenig kompletter.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Talasha am 29.06.2017 | 21:35


Ich fand den Film übrigens nett anzusehen und charmant und im guten Sinne altmodisch (und bisher das deutlich Beste aus dem DC-Verse), aber auch völlig konventionell. Da war nichts überraschend oder innovativ dran, aber das war ja vermutlich auch nicht die Hauptintention des Films.
Dem kann ich zustimmen, ein grundsolider Superheldenactionfilm, ohne große Schwächen. Wonder Woman wird gut dargestellt, sowohl vom Drehbuch als auch von der Darstellerin her. In meinen Augen macht man nichts falsch wenn man ihn sich ansieht.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Iona am 29.06.2017 | 21:46
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Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kowalski am 29.06.2017 | 21:59
Damit ein Opfer bedeutend ist muss es permanent sein.
Ein "in letzter Sekunde entkommen" nimmt Situationen und Entscheidungen die nötige Bedeutung und Konsequenz.
Also nein, selbst wenn es möglich wäre würde ich das als Drehbuchautor nicht als Option ziehen.

Das war so eine Schwäche von Star Trek III, auch wenn technologische Entwicklung vielleicht in Zukunft den Tod nur noch zu einer kleinen und entfernten Wahrscheinlichkeit machen wird.

Oder auch anders ausgedrückt.
Der Tod von Helden hat immer eine BEDEUTUNG. Und zwar nicht nur für sie selbst sondern für diejenigen in deren Namen diese Helden agieren.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: tartex am 30.06.2017 | 07:46
Heldenopfer wird halt lächerlich, wenn man das Gefühl kriegt, dass es passiert, weil der Autor einen bestimmten emotionalen Payoff haben will (knallt ja gut beim Publikum rein) und nicht weil die Plotlogik es zwingend benötigt.

WW war für mich eindeutig in Kategorie 1. "Kirkpine" war ja für die Continunity eh nicht mehr zu gebrauchen, als kann man ihn auf die emotional ökonomischste Weise entsorgen.

Der gesamte dritte Akt von WW wirkte auf mich nicht schlüssig aus den vorhergehenden zwei gewachsen, sondern wie aus Standardversatzstücken aus dem Actionfilm-Drehbuch-Grundkurs an den Rest rangetackert.

(Dann lieber beim Schreiben mit dem dritten Akt anfangen, den stark machen, und sich logisch konsequent zum ersten Akt vorarbeiten. Aber dafür gab es wohl viel zu viele Prämissen der Originstory.)

Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: lowfyr am 30.06.2017 | 08:30
Spätestens bei der Niemandsland-Szene war ich raus. Klar kommt Wonder Woman da rüber, aber dass das gesamte Squad auch den Weg schafft, wurde nichtmals ansatzweise erklärt.

Da die Deutschen ihr Feuer auf Diana konzentrieren und ganz allgemein irritiert waren, das jemand ihrem Beschuss standhält, ist es meiner Meinung nach nur logisch, das die nachfolgenden Soldaten vergleichsweise sicher sind. Und es liefen ja noch ein paar Soldaten mehr als ihre Truppe da rüber. Kann mich jetzt nur nicht erinnern, ob es von denen welche erwischt hat.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kowalski am 30.06.2017 | 11:58
Heldenopfer wird halt lächerlich, wenn man das Gefühl kriegt, dass es passiert, weil der Autor einen bestimmten emotionalen Payoff haben will (knallt ja gut beim Publikum rein) und nicht weil die Plotlogik es zwingend benötigt.
WW war für mich eindeutig in Kategorie 1. "Kirkpine" war ja für die Continunity eh nicht mehr zu gebrauchen, als kann man ihn auf die emotional ökonomischste Weise entsorgen.

Häh?
Was hat jetzt Deine Antipathie gegen Chris Pine mit Plotlogik zu tun?
Es sind klar konstruierte Geschichten.
Es ist keine Fügung des Schicksals das kein anderer an Ort und Stelle war und sich Opfern durfte.
Man kann einem realen Menschen nie Vorwerfen er hätte sich das in der kürze der Zeit ja anders überlegen können.

Jetzt kann man klar sagen. "Oh, schämt Euch, Tränendrüse getriggert, wie einfältig" Oder man kann akzeptieren das ein gewisser Plot abgearbeitet wird.

Ich fand das durchaus "passend". Wäre es zwingend gewesen? Nein. Ist es in einer erdachten Geschichte nie, aber die Frage die ich mir stelle ist eher "Passt das zu der Figur die da gerade handelt. Ist das für die Figur passend. Und das ist sie. Und deswegen, auch wenn es auf die Tränendrüse drückt und vielleicht unnötig emotional wirkt es passt zur Geschichte und auch zur Entwicklung von Diana Prince.

Die Wirkung soll ja sein das Wonder Woman emotional "beschädigt" wird und dadurch vom Naiven Verzogenen Gör zu jemandem wird der sieht das nicht nur Wonder Woman wirken muss, sondern auch Menschen wirken müssen.

In gewissem Sinne ist der Verlust von "kirkpine" der Ausgleich für die Verluste am Anfang, die die Deutschen Diana zugefügt haben.


Der gesamte dritte Akt von WW wirkte auf mich nicht schlüssig aus den vorhergehenden zwei gewachsen, sondern wie aus Standardversatzstücken aus dem Actionfilm-Drehbuch-Grundkurs an den Rest rangetackert.

(Dann lieber beim Schreiben mit dem dritten Akt anfangen, den stark machen, und sich logisch konsequent zum ersten Akt vorarbeiten. Aber dafür gab es wohl viel zu viele Prämissen der Originstory.)

Ich verstehe Deine Kritik kann sie aber nicht nachvollziehen.
Das ist in etwa so als würde man Lego-Bausteine kritisieren das sie oben Noppen haben.
Ja, man muss Wonder Woman einführen und ihre Motivation begründen.
Warum tut sie was sie tut.

Und das ist, auch wenn man es vielleicht geschickter machen könnte (mir fällt aber nicht sofort ein WIE?), eben gut gelungen.

tl;dr:

Ich habe verstanden Dir mißfällt die Konstruktion des dritten Aktes.
Wenn ich mir ein X-beliebiges Comic-Heft greife, dann gibt es da zum Teil mehr Logiklücken und seltsamere Ereignisse und Wendungen als jetzt in Wonder Woman. Ich denke der dritte Akt passt so zu Wonder Woman und man hat den vergleichsweise gut gelöst.
Besser geht vielleicht, aber Wonder Woman ist schon ein verdammt gut gemachter Superhelden Movie.

 Ist aber klar Ansichtssache.


Da die Deutschen ihr Feuer auf Diana konzentrieren und ganz allgemein irritiert waren, das jemand ihrem Beschuss standhält, ist es meiner Meinung nach nur logisch, das die nachfolgenden Soldaten vergleichsweise sicher sind. Und es liefen ja noch ein paar Soldaten mehr als ihre Truppe da rüber. Kann mich jetzt nur nicht erinnern, ob es von denen welche erwischt hat.

Da zu diesem Zeitpunkt die "Vorhut" also Dianas Mitstreiter schon in den Schützengräben der Deutschen marodierten war in diesem Abschnitt der Front wenig los. Die nachrückenden Soldaten hatten wenig bis keine Gegenwehr auf offenem Feld zu fürchten.

Du schickst den Tank vor, machst den Stacheldraht platt und bindest die MGs, schon kannst Du vorrücken.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Chiungalla am 30.06.2017 | 12:08
Ich denke einfach tartex kam hochgradig enttäuscht aus dem Kino. Das ist ja auch sein gutes Recht. Jetzt wo man das im Forum diskutiert sucht er natürlich "objektive" Argumente, genau wie die Leute die den Film toll fanden welche suchen. Das ist zutiefst menschliches Verhalten. Von beiden Seiten. Aber man wird nicht viel dabei gewinnen es ausdiskutieren zu wollen. Am Ende hat er ihm nicht gefallen und Dir schon. Das ist keine objektive Tatsache sondern eine subjektive Empfindung. Auch wenn man das gerne mal in der Hitze der Diskussion vergisst.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kowalski am 30.06.2017 | 12:29
Ich denke einfach tartex kam hochgradig enttäuscht aus dem Kino. Das ist ja auch sein gutes Recht. Jetzt wo man das im Forum diskutiert sucht er natürlich "objektive" Argumente, genau wie die Leute die den Film toll fanden welche suchen. Das ist zutiefst menschliches Verhalten. Von beiden Seiten. Aber man wird nicht viel dabei gewinnen es ausdiskutieren zu wollen. Am Ende hat er ihm nicht gefallen und Dir schon. Das ist keine objektive Tatsache sondern eine subjektive Empfindung. Auch wenn man das gerne mal in der Hitze der Diskussion vergisst.

Exakt.

Bei Büchern erkennt man durchaus auch das es Pacing gibt. Zum Beispiel erzählt Dan Brown die gleiche Geschichte immer wieder.

Genialer Wissenschaftler wird vor ein Rätsel gestellt das sich als Verschwörung rausstellt. Die Verschwörer versuchen den Wissenschaftler kalt zu machen. Der entkommt dank seiner überlegenen mentalen Fähigkeiten und weil eine jüngere Frau sich als Helferin/Geliebte zu ihm gesellt und am Ende ist es gerade der der Bösewicht von dem man bis zuletzt dachte er wäre auf der Guten Seite.

Trotzdem sind die Bücher handwerklich gut gemacht und man kann eines der späteren mit Genuß lesen. Nur sind die Geschichten und Namen bei den anderen Büchern so ähnlich das es auffällt, mir zumindest, wie hier Handwerk statt Inspiration werkelt.

Vielleicht setzt sich tartex mit Filmen auch kritischer auseinander als ich, kann ich nicht beurteilen, aber ich sehe das man durchaus geteilter Meinung sein kann.
Im Kino kann man halt nicht zu den interessanten Stellen vorspulen. Und  wenn ein Versatzstück einem quer im Magen sitzt ist das halt so.

Mir ging das z.B. mit "London has Fallen" so. Da gab es eine Stelle mit Gewaltporno seitens des Protagonisten, da dachte ich mir auch, der Film ist nicht gut, flachste Actionunterhaltung. Aber hier jetzt noch mal extra auf ganz hart zu machen das war einfach zu viel des guten. Einfach Too much an der einen Stelle und zu wenig an vielen anderen Stellen.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: tartex am 30.06.2017 | 13:12
Also ich habe nix gegen Chris Pine. Ich fand ihn in dem Film sogar extrem sympathisch. "Kirkpine" habe nur geschrieben, weil mir der Name nicht eingefallen ist, und ich deshalb "Kirk" schrieb.  Dann hat es doch noch geklickt und ich konnte es zu "Kirkpine" modifizieren.

Zum Thema schwacher dritter Akt: ich bin Superhelden-Comics-Fan und schaue mir auch alle Marvel- und DC-Filme im Kino an.

Der dritte Akt wird ja oft verbockt. Vor allem, wenn der Film stark beginnt, ist das dann für mich die Enttäuschung schlechthin. Iron Man 1 ist da auch ein gutes Beispiel dafür.

Weggerockt hat mich z.B. X-Men: First Class mit seinem Finale.
Wonder Woman in Superman vs. Batman und generall den Kampf gegen Doomsday fand ich auch schick gemacht.
Doctor Strange hatte auch einen schönen Twist am Ende.
Guardians of the Galaxy 2: ja, das hat mich befriedigt zurückgelassen. Das Opfer von Yondu, und vor allem sein Begräbnis, waren schöne Tear Jerker.
Captain America: The First Avenger: fand ich ein wenig konstruiert das Ende, weil Cap ja nicht mal versucht hat, das Flugzeug wohin zu steuern, aber die große, weiße Leere, die Gewißheit, dass ein Zeitalter zu Ende ist, und dann das Heldenopfer: wurde doch recht gut umgesetzt.

Wonder Woman: das Ende hat mich einfach daran erinnert, wie ich manchmal als Spielleiter unbedingt einen bombastischen Abschluss für die Kampagne wollte, aber das dann zum Selbstzweck geworden ist, und vorne und hinten nicht mehr harmoniert hat.

Allein dafür, dass ich das SvB-Finale extrem mochte, stehe ich eher alleine da. Ist mir egal. Bei manchen Filmen setzt für mich halt aus irgendwelchen Gründen die Suspension of Disbelieve aus. Das erwähne ich dann hier.

Dafür kann ich mit Star Wars Episode II echt gut leben. So, jetzt verbrennt mich!  :ctlu:
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: tartex am 30.06.2017 | 13:16
Vielleicht sollte man auch noch erwähnen, dass ich irgendwie ein bißchen WW1-Nerd bin. Von dem her, hatte ich da schon eine gewisse Erwartungshaltung, was man aus diesem Wahnsinn machen kann, besondern wenn man Wonder Woman selbst da durchziehen lässt.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kowalski am 30.06.2017 | 13:48
Ich bin auch bekennender BvS Fan, nur weil man sich nicht 100% leicht in die Logik eines Films reindenken kann ist er noch nicht schlecht. Halt schlecht zugänglich.

Ich hatte bei WW mit Steve Trevor keine Probleme, mit anderen Sachen dagegen schon.

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Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kurna am 30.06.2017 | 20:57
Was die historische Korrektheit angeht, kann ich gewisse Dinge auch deshalb übersehen,
weil ich das Ganze eh als eine Parallelwelt ansehe. Und damit meine ich jetzt nicht nur,
weil es Wonder Woman gibt.  ;)

Sondern zum Beispiel auch weil
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Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kowalski am 30.06.2017 | 21:02
Wonder Woman taucht als solche ja auch erst im WWII auf.
Die Comics gibt es seit 1941.

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Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kurna am 30.06.2017 | 21:08
Wonder Woman taucht als solche ja auch erst im WWII auf.
Die Comics gibt es seit 1941.

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Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kowalski am 1.07.2017 | 11:13
Hmm, ich denke es liegt tatsächlich an der Konsistenz des Films "Wonder Woman" als Geschichte

Den Ersten Weltkrieg als von fast allen, politischen, Seiten gewollten Konflikt, wo es keine eindeutige "Gute Seite(TM)" gibt darzustellen, das fällt nicht schwer und ist auch historisch akzeptiert. Egal ob man einen britischen, deutschen, französischen oder russischen Historiker fragt. Die meisten werden bestätigen das alle Parteien dachten das wird ein kurzes, heftiges, aber reinigendes Gewitter das in einem halben Jahr siegreich für die eigene Seite abgeschlossen sein wird.

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Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Niniane am 2.07.2017 | 11:22
So, ich hab den Film gestern abend auch gesehen, und ich bin ja absoluter Superhelden-N00b. Das Genre interessiert mich in großen Teilen überhaupt nicht (obwohl Nolans Batman-Filme zu meinen Lieblingsfilmen gehören). Also bin ich mit null Erwartungshaltung ins Kino gegangen und wurde wirklich gut unterhalten. Gal Gadot als Diana fand ich super, die Chemie zwischen ihr und Chris Pine stimmte auch. Chris Pine hat endlich schauspielern gelernt, und auch die Nebenrollen fand ich gut besetzt. Wobei mir

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Ansonsten: Ich habe an einigen Stellen echt ein paar Tränchen verdrückt, und das nicht nur am Schluss.

Und ein Film unterhält mich wirklich gut, wenn mich so Dinge wie die folgenden stören:
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Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kowalski am 2.07.2017 | 13:22
Zu Evil Mastermind

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Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: tartex am 2.07.2017 | 13:51
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Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kowalski am 2.07.2017 | 14:06
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Vieles wird nicht explizit angeführt sonder nur angedeutet.
Aber das macht Comics ja aus.
Da ist etwas hingezeichnet und man muss sich die Implikationen oft denken.
Nicht wie in einer Seifenoper wo statt Gefühle zu zeigen die Schauspieler dann tatsächlich sagen "Ich bin traurig", "Ich bin wütend" "Ich bin verletzt"
Auch weil die Fähigkeiten der Schauspieler meist nicht so toll sind. Und zum anderen um die Motive der Handelnden nicht im unklaren zu lassen.
Ok, manchmal hat man Denkblasen, aber dann eher beim Protagonisten und nicht bei den Antagonisten.

Handwerklich was Schauspiel, Kamera und Ausstattung angeht auf jeden Fall ein ordentlicher Film.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Niniane am 2.07.2017 | 14:07
@tartex: Genau das
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kowalski am 2.07.2017 | 16:28
@tartex: Genau das

Es ist ein Superhelden-Comic. Da erwarte ich keine fein nouancierte und zurückhaltende Handlung. Da erwarte ich schon das die Bösen böse und die Guten gut sind.
In dem Kontext passt das denke ich ganz gut, aber Geschmäcker sind halt verschieden.

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Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: tartex am 2.07.2017 | 17:15
Es ist ein Superhelden-Comic. Da erwarte ich keine fein nouancierte und zurückhaltende Handlung. Da erwarte ich schon das die Bösen böse und die Guten gut sind.
In dem Kontext passt das denke ich ganz gut, aber Geschmäcker sind halt verschieden.

Es gibt unzählige Superhelden-Comics und manche -Filme, die das Gegenteil beweisen. Und das sage ich, als jemand, der Camp und Trash liebt.

Man merkt schon, ob die Erschaffer das Genre zumindest teilweise nutzen, weil sie etwas ausdrücken wollen, das ihnen etwas bedeutet (und sei es auch, dass sie im Grundschulalter, nicht an Schund randurften), oder, ob einfach ein Standardprogramm abgespielt wird, um die Spielzeit, die man nicht in Teasern und Trailern unterbringt auch noch zu füllen und zwischen diesen Teasersequenzen halt Brücken zu bauen.

Im Prinzip sagst du: Superheldenfilme sind eh Käse, und wer sich mehr erwartet, ist naiv.

Ich sage: man kann schon deutlich Qualitätsunterschied zwischen unterschiedlichem Käse feststellen. Und in den besten Momenten empfinde ich, dass zwischen mir und dem Käsehersteller Übereinstimmung herrscht, was er in Metaphern über die wirkliche Welt sagen will, die sich im Käse spiegelt.

 ;D

Was mich interessiert, Kowalski: sind für dich alle Superheldenfilme gleich gut oder schlecht, oder empfindet du manche qualitativ besser als andere? Woran machst du das dann fest?
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kowalski am 2.07.2017 | 18:55
Es gibt unzählige Superhelden-Comics und manche -Filme, die das Gegenteil beweisen. Und das sage ich, als jemand, der Camp und Trash liebt.

Man merkt schon, ob die Erschaffer das Genre zumindest teilweise nutzen, weil sie etwas ausdrücken wollen, das ihnen etwas bedeutet (und sei es auch, dass sie im Grundschulalter, nicht an Schund randurften), oder, ob einfach ein Standardprogramm abgespielt wird, um die Spielzeit, die man nicht in Teasern und Trailern unterbringt auch noch zu füllen und zwischen diesen Teasersequenzen halt Brücken zu bauen.

Im Prinzip sagst du: Superheldenfilme sind eh Käse, und wer sich mehr erwartet, ist naiv.

Nein das ist nicht meine Absicht gewesen, falls Du das so verstanden hast, lass mich versuchen mich verständlicher auszudrücken.

Zum einen, nein, nicht immer wenn ein Film die einzigen verwertbaren Actionszenen im Trailer verbrennt ist es ein schlechter Film. Oder ein enttäuschender.
Wenn ich mir mehr, teils total sinnbefreite, Action ansehen will schau ich einen Transformers oder manchen Kung-Fu Film.
Wenn mich ein Film an den Szenen des Trailers vorbeiführt und ich trotzdem sage, "Toller Film" obwohl eben nicht alles Action und ein Rehash des Trailers ist sondern sich eine tolle Geschichte mit interessanten Charaktern entwickelt hat, dann finde ich der Film hat bei mir sein Ziel erreicht.

Ich erwarte keine komplizierten Volten oder verworrene Handlungsstränge, auch wenn ich an anstrengenderen Filmen durchaus meinen Spaß und eine intellektuelle Befriedigung ziehen kann alle wichtigen Gedankensprünge nachvollziehen zu können. Ein Film wie "Sucker Punch" der surreal ist, witzig, abgedreht, ja, more of it. Ich will neue Sachen sehen. Ein Film wie "Jupiter Ascending", ja, das hat auch seine Stärken. Oder "Der Marsianer", "Gravity", "Guardians of the Galaxy".

Wonder Woman kenn ich als Figur wenig, mal als jugendlicher ein paar Strips mit ihr gelesen.
Der Film jetzt zeigt eine einfach strukturierte Origin Story.
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Und der Film macht genau das. Das ist kein Sterne-Menü, das sind Pommes mit Ketchup, aber trotzdem lecker.

Im Gegensatz zu anderen Filmen, wie z.B. Rogue One konnte ich durchaus eine emotionale Bindung an die Figuren entwickeln. Weil sie eben mehr wie echte Menschen denn wie irgendwelche Roboter agierten.
Und das schaffen nicht viele Filme. Ja, klar, WIE in die Emo Trickkiste gegriffen wurde war durchaus Kitschig und durchsichtig. Aber manchmal ist Kitsch genau das was einer Situation gerecht wird.

Ich fand zum Beispiel Deadpool lustigen Käse, ein bisschen zu primitiv, aber das ist bei dem ja Absicht, also wieder alles gut. Mit Captain America:Civil War konnte ich dafür weniger anfangen. Dafür fand ichAvengers:Age of Ultron gut. Ich mag auch Man of Steel und Batman vs. Superman. Suicide Squad fand ich zu lustig, okay, aber nicht düster genug. Generell finde ich das es gut ist wenn sich eine Reihe eher lustig gibt (Marvel) und die andere durchaus ernster an das Genre ran geht.

Zurück zu Wonder Woman, dafür das der Film eine einfache Aufgabe hatte, hat er sie mit Bravour bestanden. Ich würde mir weitere Filme mit Wonder Woman in der Hauptrolle anschauen. Dann würde ich tatsächlich eine etwas komplexere Geschichte erwarten die nicht so einem einfachen geradlinigen Plot folgt.


Ich sage: man kann schon deutlich Qualitätsunterschied zwischen unterschiedlichem Käse feststellen. Und in den besten Momenten empfinde ich, dass zwischen mir und dem Käsehersteller Übereinstimmung herrscht, was er in Metaphern über die wirkliche Welt sagen will, die sich im Käse spiegelt.

 ;D

Was mich interessiert, Kowalski: sind für dich alle Superheldenfilme gleich gut oder schlecht, oder empfindet du manche qualitativ besser als andere? Woran machst du das dann fest?

Mit den alten Superman Filmen kannst Du mich, inzwichen, jagen. Auch die alten Batman Filme konnte ich mir zwar anschauen, aber, ähnlich wie bei James Bond, war das eher Standardprogramm was da abgespult wurde und keine wirklich interessante Geschichte aufgespannt. Spidey, Wolverine, X-men, kann man schauen man vermisst aber auch nichts wenn man die mal auslässt.
Wenn die Handlung zu sehr nach einzelnen Frames eines Comic ausschaut, ja, muss ich nicht sehen.

Ich habe die Erfahrung gemacht das je begeisterter ich von einem Film bin, Wonder Woman fand ich gut, aber kein "MUSS ICH SEHEN", desto weniger Menschen teilen diese Begeisterung. "Interstellar", "The Martian", "Star Trek: Into Darkness", "B vs. S" oder "Edge of Tomorrow" das sind Filme die ich für besonders erachte, das teilen aber wenige, und in dem Querschnitt wahrscheinlich noch weniger.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: tartex am 2.07.2017 | 19:29
Mich lässt Wonder Woman in dieser BvS-Szene (https://www.youtube.com/watch?v=0VxQHdDDCO4) immer noch fast ein Tränchen aus dem Auge rollen. Seltsam, aber wahr.  (Naja, eigentlich kann ich doch den Feierabend-Freud aus dem Schrank holen, ging es mir doch in dieser sehr blutigen Action-Szene aus Kick Ass (https://www.youtube.com/watch?v=2JfjO1PZxXc) ähnlich.)

Im Wonder-Woman-Film hatte ich eigentlich nur einer Stelle ein ähnliches Gefühl, eben, wie sie aus dem Schützengraben klettert. Aber das war dann auch gaaaaanz schnell wieder weg, weil ja die Gegner einfach zu dämlich waren. Also eigentlich gar nicht da.

Bestimmtes Action-Geballer (und natürlich auch Spannung) kann mich halt doch emotional wo abholen, wo clevere Analogien oder smarte Plottwists es nie können. (Tarantino schafft es vor allem in seinen späteren Filmen überigens beides zu vereinen.) Aber, wenn die Action mich kaltlässt, dann muss halt das Script mir etwas bieten, was mir nicht selbst eingefallen wäre. Und wenn das auch nur ein unerwartetes weiteres Hochschrauben der Stakes ist.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kowalski am 2.07.2017 | 20:46
Das Action-gekloppe ist schon, in manchen Filmen, wichtig.
Aber wenn nur noch gekloppt wird und man fragt sich wo liegt die Motivation.
Schau Dir mal die Transformers Filme an, da dreht sich hier was, und da was, da kriegt man ADHS nur vom hinschauen auf die Actionszenen.
Mein Problem mit Superheldenfilmen ist das häufig einfach nur noch ein bisschen, oder manchmal viel, drauf gesattelt wird.
Das ist so wie bei alten Perry Rhodan Romanen.

Am Anfang war der Kugelraumer 500 Meter im Durchmesser.
Dann 600 Meter.
Dann 800 Meter.
Dann 1000 Meter.
Dann 1200 Meter
Dann 1500 Meter

Ja, dann haben sie gemerkt, das wird langweilig, dann kam die Basis, die ist halt 12km mal 14km groß.

Nur einfach Stärke und Größe zu steigern verbraucht sich schnell.

Die Problematik mit kugelsicheren und wasserdichten Helden ist das sie kaum noch Herausforderungen haben. Und wenn die mal eine Herausforderung haben dann ist die Stadt wo das stattfindet nur noch ein Krater. Das hat ein gewisse Flair, aber wenn man in Brettspielen dann so Anweisungen wie "Um den Effekt von Nuklearwaffen zu simuliere, nehmen sie Feuerzeugbenzin, schütten es über den Spielplan und zünden es an" liest wird einem klar das Eskalieren irgendwann sinnlos ist.

Insofern ist eine wohldosierte Anwendung von Power durchaus gut. Und da war Wonder Woman weder zu knauserig noch zu freigiebig wie ich finde.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: tartex am 2.07.2017 | 21:47
Insofern ist eine wohldosierte Anwendung von Power durchaus gut. Und da war Wonder Woman weder zu knauserig noch zu freigiebig wie ich finde.

Ich sehe das anders. Man kann auch über beinahe endlose Kräfte wahnsinnig gute Geschichten schreiben. Doctor Manhattan von den Watchman ist ja das Parade-Beispiel, aber auch viele Superman-Storys machen es vor.

Mir kommt es eher darauf an, dass der Autor bereit ist, die Setzungen vom Anfang der Story konsequent durchzuerxerzieren, und nicht nur verschieden Einfälle irgendwie zu verbinden, weil es ein durchgehender Plot halt erwartet wird.

Ich kann aber auch mit vielen sehr guten Bröckchen leben. Ist mir lieber als x-mal gesehene Versatzstücke in gewohnter Manier aneinanderzureihen.

Meine Theorie ist ja, dass mich Superhelden-Filme trotz vieler Enttäuschungen weiterhin reizen, weil ich schon vorm Betreten des Kinos die Bausteine (sprich Storylines und verschiedene Interpretationen bekannter Charaktere) kenne und mich frage: welche werden denn wie jetzt zusammengesetzt? Da mache ich mir auch danach noch tagelang Gedanken darüber, warum das gerade so gemacht wurde, und nicht anders. In viele Aspekte hat man dann natürlich nicht so Einblick, wenn man nicht die verschiedenen Drehbuch-Drafts kennt, aber es regt mich zum Denken an. (Um so geiler ist es natürlich, wenn man mitkriegt, was hinter den Kulissen so passiert ist. Einer meiner Favoriten ist z.B. wie der Russel-Crowe/Ridley-Scott-Robin-Hood zustande kam (http://sex-in-a-sub.blogspot.com/2010/05/robbing-from-poor-writer.html). Auf jeden Fall lesenswert!)

Bei "Festival-Filmen", wie ich sie nenne, als bei "echter Filmkunst", die mich noch so rocken kann, fehlt mir die Kenntniss der Bausteine um "mitzuspielen". Klar, kann man sich auch überlegen, wie diese oder jene Szene besser hätte werden können, aber zumindest mit meinem geringen Vorwissen, habe ich den Eindruck, dass der Drehbuchautor und/oder Regisseur eher wie ein Maler mit Bleistift oder Pinsel vor einem leeren Blatt Papier sitzt (anstatt mit mir einen Kasten Bauklötze zu teilen) und einfach anfängt zu skizzieren. Da kann ich mich als Zuseher dann viel schwer (mental) einbringen. Man hätte ja unzählige Möglichkeiten abzuweichen oder abzuzweigen. Das Endergebniss kann noch so großartig sein, aber es ist zu Freestyle um sich irgendwie doch zu messen und zu sagen "Wow. Darauf wäre ich nie gekommen, die Steine so zusammenzusetzen" oder aber "Was, bitte, haben sie sich bei der Konstruktion gedacht?".

 
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kowalski am 2.07.2017 | 22:11
Das kann der Fluch des Vorwissens sein.

Klar kann man den X-ten Aufguss einer Story genießen aber es gibt ja auch Originale, wie z.B. Star Wars IV, die rocken einen Weg.
Auch wenn es kein Vorwissen gibt.
Bei einem Superhelden Movie gehört dazu das dem Zuschauer die jeweiligen Kräfte näher gebracht werden damit man sich mental darauf einstellen kann was passieren könnte.

Aber ich kann das durchaus verstehen wieso Leute in die X-te Inszenierung von King Lear oder Romeo und Julia gehen. Es ist zwar im wesentlichen gleich, aber dann doch wieder immer wieder neu und anders.
Oder wenn man zu einem Live-Konzert der Band geht die man mag.

Ich lasse mich halt öfters auf neue Sachen ein, so kann schätze ich es durchaus wenn eine Geschichte, so einfach sie auch sein mag, auch die Grundlagen nicht verhunzt.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Chiungalla am 2.07.2017 | 22:17
Aber ich kann das durchaus verstehen wieso Leute in die X-te Inszenierung von King Lear oder Romeo und Julia gehen. Es ist zwar im wesentlichen gleich, aber dann doch wieder immer wieder neu und anders.

Richtig gute Literatur gibt ja auch oft viel mehr als eine interessante Interpretation des Original-Textes her. Da kann man ja immer wieder eine neue Facette in den Mittelpunkt stellen. Oder auch unterschiedliche Details weglassen oder etwas mehr in der Vordergrund stellen. Gerade wenn viele Besucher des Theaters das Original kennen fallen denen ja auch jede Menge Feinheiten auf.

Ähnliches gilt ganz sicher auch für Hardcore-Comic-Fans und die entsprechenden Verfilmungen.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: tartex am 2.07.2017 | 22:25
Ist ja selbst in den Comics so: ständig neue Autoren und Zeichner, die seit 60 oder 70 Jahren versuchen demselben Thema noch was neues abzuringen.

Das wird natürlich mit jedem Jahrzehnt schwieriger.   ;D

Früher ist ein Großteil der Comicsfans zumindest alle 10 Jahre ausgetauscht worden, weil sie zu erwachsen wurden. Inzwischen sind es aber zum Großteil Nerds in den 40igern oder noch älter, die alle Storylines zumindest aus zweiter Hand kennen.

Ähnlich wie bei Rollenspielen - bevor Youtube eine neue Generation reingeschwämmt hat.  >;D



Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kowalski am 3.07.2017 | 00:44
Ist ja selbst in den Comics so: ständig neue Autoren und Zeichner, die seit 60 oder 70 Jahren versuchen demselben Thema noch was neues abzuringen.

Das wird natürlich mit jedem Jahrzehnt schwieriger.   ;D

Früher ist ein Großteil der Comicsfans zumindest alle 10 Jahre ausgetauscht worden, weil sie zu erwachsen wurden. Inzwischen sind es aber zum Großteil Nerds in den 40igern oder noch älter, die alle Storylines zumindest aus zweiter Hand kennen.

Ähnlich wie bei Rollenspielen - bevor Youtube eine neue Generation reingeschwämmt hat.  >;D

Das ist die Sicht in D, hier sind Comics nicht Teil des Mainstreams. In den USA, Belgien, Frankreich und Japan aber ist das Mainstream und die Fans waren sich auch im Erwachsenenalter nicht zu schade Comics gut zu finden.

Das muss wohl eine Besonderheit des Deutschen Schubladendenkens sein. Zumindest früher.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Teylen am 3.07.2017 | 00:49
Ich habe den Film nochmal im Kino gesehen *.*
Er war immernoch sehr gut ^_^

Plus ich konnte zwei Beobachtungen machen die mir beim ersten schauen entgangen waren,..
Der deutsche Zerstörer ist wohl auf Grund gelaufen und hat daher keine weiteren Probleme gemacht.
Die deutschen beim Strand haben nicht das Feuer eröffnet, das waren die Amazonen mit dem Pfeilhagel.

Ansonsten,...
Meine Lieblingskampfszene ist noch die Befreigung von Velden ^_^
Danach liegen "Endkampf" und "Niemandsland" knapp gleich auf.

Das ist die Sicht in D, hier sind Comics nicht Teil des Mainstreams. In den USA, Belgien, Frankreich und Japan aber ist das Mainstream und die Fans waren sich auch im Erwachsenenalter nicht zu schade Comics gut zu finden.
Naja. Zumindest in Belgien wird man bei der etwas älteren Generation auf ähnliche Wissenslücken bezüglich, gerade amerikanischer Superlfen, Comics stossen wie hier.
Zumal ich so in den zwei Unternehmen wo ich arbeitete afair keinen Comic Fan fand. [Jetzt ab von dem das sie natürlich die üblichen "Kinder-"Comics gelesen haben, also sowas wie Suske & Wiske und Tim & Struppi]
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kowalski am 3.07.2017 | 02:49
Wenn ich ein Ranking vorschlagen darf in welchen Nationen Comics/Mangas am ehesten Mainstream sind:


Wobei das vielleicht auch durch den Erfolg der "lustigen Taschenbücher" in D geschuldet ist. Da das lange Zeit die Referenz für Comics war haben das wenige ernst genommen.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: tartex am 3.07.2017 | 09:58
Warum sollte man Helden in Ganzkörper-Strumpfhosen auch ernster nehmen als sprechende Enten?

Sogar die meisten Rollenspiel-Nerds in Deutschland konnte man, zumindest bis die große Filmschwemme kam, mit Superhelden verjagen.

Man sehe sich nur mal die "D&D-Helden sind Superhelden"-Diskussion hier im Forum an.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Supersöldner am 3.07.2017 | 10:08
Ist man ohne Kostüm ein echter Superheld ?
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Issi am 3.07.2017 | 10:26
Ist man ohne Kostüm ein echter Superheld ?
Ich finde Kostüm ja affig. Und seit den "Unglaublichen" wissen wir auch, dass ein Umhang tödlich sein kann. :D
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Lyonesse am 3.07.2017 | 10:45
Als die Superhelden entstanden sind, entwarf man ihre Garderobe nach dem Vorbild von Zirkusakrobaten und
Kraftmenschen, die üblicherweise hautenge und farbenfrohe Kostüme tragen. Ja, ja, ich weiß, gehört nicht hierher. ;)
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Issi am 3.07.2017 | 10:50
Im Neopren Anzug kommen halt auch die Muskeln gut raus.
Besser als im Loosefit  Pyjama. ~;D
Edit. Was nützen all die antrainierten Muskeln, wenn sie keiner sieht?
Und wem der Strampelanzug nicht reicht, dem bleibt nur in Baywatch zu gehen.  ;D
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kowalski am 3.07.2017 | 11:14
Warum sollte man Helden in Ganzkörper-Strumpfhosen auch ernster nehmen als sprechende Enten?

Sogar die meisten Rollenspiel-Nerds in Deutschland konnte man, zumindest bis die große Filmschwemme kam, mit Superhelden verjagen.

Man sehe sich nur mal die "D&D-Helden sind Superhelden"-Diskussion hier im Forum an.

Superhelden-Comics sind tatsächlich ein anderes Kaliber als Comics generell.
Trotzdem ist mir Phantomias oft viel Sympathischer als 80-90% der "normalen" Superhelden.

Und ja, D&D Powerlevels im Name Level sind ähnlich denen von Superhelden. Das ist schon bedeutend "Larger than Life"

In Japan sind Mangas in jedweder Form nicht wegzudenken.
Ernstere Comics in Druckform sah ich, bevor es Internetcomics gab, in bedeutenderer Zahl nur aus dem französischsprachigen Raum.

John Difool, Kogaratsu, Die Türme von Bos Maury, Die Suche nach dem Vogel der Zeit, Valerian & Veronique. Alles Beispiele dich ich so im deutschsprachigen Raum was Qualität angeht eher vermisse.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: tartex am 3.07.2017 | 11:14
Ich finde Kostüm ja affig. Und seit den "Unglaublichen" wissen wir auch, dass ein Umhang tödlich sein kann. :D

Nein, das wissen wir schon seit Watchmen.  :P

Der arme Dollar Bill.  :(
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Issi am 3.07.2017 | 11:20
@
tartex
Naja. Dr. Manhattan zeigt ja, dass es auch ohne geht. Insofern ist Watchman schon wegweisend.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: tartex am 3.07.2017 | 11:27
@
tartex
Naja. Dr. Manhattan zeigt ja, dass es auch ohne geht. Insofern ist Watchman schon wegweisend.

Zitat
Dollar Bil
William „Bill“ Benjamin Brady (* 4. Juli 1917 in Nebraska) ist eine tragische Nebenfigur, deren Schicksal in Hollis Masons Memoiren enthüllt wird. Auf dem Höhepunkt der ersten Superhelden-Welle in den 1940ern engagiert eine Bank einen eigenen Helden als Werbegag und Schutzmaßnahme – Dollar Bill. Der trainierte Athlet wird bei einem Überfall von einem Räuber erschossen, wehr- und hilflos, nachdem sich sein Umhang in der Drehtür der Bank verhedderte. Rückschauend mutmaßt Mason, Bill könne wohl noch leben, wenn sein Kostüm nicht von Marketingstrategen entworfen worden wäre, sondern von Bill selbst. Er, Mason, habe sich aus ähnlichen Erwägungen stets gegen die effektvollen, aber gefährlichen Umhänge entschieden.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Issi am 3.07.2017 | 11:45
Das coole an Masken und Kostuemen ist halt, dass sie einen Menschen verstecken. Die Botschaft an die Fans ist -mit einem Psydonym und einer neuen Identität könntest auch Du ein Superheld sein....... auf dem Fasching zum Beispiel. :D
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Lyonesse am 3.07.2017 | 13:24
John Difool, Kogaratsu, Die Türme von Bos Maury, Die Suche nach dem Vogel der Zeit, Valerian & Veronique. Alles Beispiele dich ich so im deutschsprachigen Raum was Qualität angeht eher vermisse.

Ja, die frankobelgische Szene ist ja nochmal ein ganz anderes Kaliber.
Und in Deutschland?! Also den einzigen Comic, den ich da richtig klasse fand, und zwar sowohl inhaltlich als
auch zeichnerisch, waren die Rudi-Comics von Peter Puck, aber der ist stilistisch natürlich auch durch die
frankobelgische Schule (oder genauer die Marcinelle-Schule) geprägt (zb. Spirou und Fantasio, Gaston, Boule & Bill, etc ...).
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kowalski am 3.07.2017 | 16:22
Ja, die frankobelgische Szene ist ja nochmal ein ganz anderes Kaliber.
Und in Deutschland?! Also den einzigen Comic, den ich da richtig klasse fand, und zwar sowohl inhaltlich als
auch zeichnerisch, waren die Rudi-Comics von Peter Puck, aber der ist stilistisch natürlich auch durch die
frankobelgische Schule (oder genauer die Marcinelle-Schule) geprägt (zb. Spirou und Fantasio, Gaston, Boule & Bill, etc ...).

Mir fehlen halt Beispiele guter Deutscher Comics.
Mit Wilhelm Busch hatten wir ja einen der wirklich gut und subversiv war.
Muss 2018 wohl mal nach Erlangen (https://www.comic-salon.de/de).
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Lyonesse am 3.07.2017 | 18:47
Wilhelm Busch ist ja so was wie der Erfinder oder Miterfinder des Comics an sich.
Was ansonsten so in Deutschland geht weiß ich auch nicht, aber Rudi war schon verdammt gut.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: anniratak am 12.07.2017 | 11:47
Ich bin ziemlich enttäuscht von dem Film, wäre ich ihm Kino nicht in Begleitung gewesen, wäre ich etwa in der Mitte des Films gegangen. Neben einigen Kritikpunkten, die schon genannt wurden, haben mich noch ein paar Punkte ab dem Film gestört:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 12.07.2017 | 13:00
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Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kowalski am 12.07.2017 | 16:00
Ich bin ziemlich enttäuscht von dem Film, wäre ich ihm Kino nicht in Begleitung gewesen, wäre ich etwa in der Mitte des Films gegangen. Neben einigen Kritikpunkten, die schon genannt wurden, haben mich noch ein paar Punkte ab dem Film gestört:
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Was man nicht sieht heisst nicht das es nicht passiert!

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Man muss sich auf den Film einlassen wollen, dann funktioniert er.
Mir waren die Amazonen etwas zu dick aufgetragen. Und die Fronten zwischen Gut und Bösen zu klischeehaft, anfangs zumindest. Das haben Deine Kritikpunkte aber gerade angesprochen. Ich teile diese Kritik nicht, aber man muss den Film nun nicht unbedingt lieben.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: tartex am 12.07.2017 | 16:30
Man muss sich auf den Film einlassen wollen, dann funktioniert er.

Die Frage ist halt, warum man sich auf einen Film mühsam einlassen sollte, wenn es dutzende, andere gibt, die einen mitreißen.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Lyonesse am 12.07.2017 | 19:06
Die Frage ist halt, warum man sich auf einen Film mühsam einlassen sollte, wenn es dutzende, andere gibt, die einen mitreißen.

Welche denn? ;)

Was die Kritik von anniratak anbelangt, so sei ihr diese unbenommen, aber wenn ich in einen Sommer-Blockbuster mit
Superhelden gehe, dann erwarte ich eigentlich genau das, was WW an Handlung und Spektakel geboten hat. Das es die
eine oder andere Drehbuchschwäche gab ist doch geschenkt, denn die gibt es fast immer, auch und gerade in dem Genre.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: tartex am 12.07.2017 | 19:10
Das es die
eine oder andere Drehbuchschwäche gab ist doch geschenkt, denn die gibt es fast immer, auch und gerade in dem Genre.

Trotzdem könntest du alle Blockbuster die du geschaut hast danach ranken. Von jenen, wo du die Handlung schlüssig fandest oder sogar mitreißend, bis zu solchen, wo scheinbar unzusammenhängende Bilder an dir vorbeizogen.

Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kowalski am 12.07.2017 | 19:12
Die Frage ist halt, warum man sich auf einen Film mühsam einlassen sollte, wenn es dutzende, andere gibt, die einen mitreißen.

Einen objektiven Grund gibt es nicht.
Es ist halt eine Geschmacksfrage und über den wird noch in Jahrmillionen diskuttiert.

Deswegen schrieb ich ja auch "muss sich auf den Film einlassen wollen".
Man lässt bewusst fünfe gerade sein. Damit der Rest funktioniert.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: tartex am 12.07.2017 | 21:10
Ja, wir drehen uns hier schon lange im Kreis.

Ich finde es halt irgendwie seltsam, dass man in diesem Unterforum mitunter als mehr oder weniger zu dumm hingestellt wird, wenn man einen Genre-Film nicht gut fand. ("Was bist du auch so dumm, und hast Erwartungen gegenüber einem Superhelden-Film? Die sind doch eh alle schlecht geskriptet.")

Nachdem sich im Tanelorn aber sowieso nur Vollnerds rumtreiben, kann man davon ausgehen, dass Personen, die hier schreiben, nicht mit dem Genre an sich Probleme hat, sondern, dass eben der gerade diskutierte Film aus dem Genre nicht gefallen hat.

Ich finde es viel interessanter, wenn Leute darüber schreiben, was ihnen an einem Film gefallen hat oder nicht, anstatt, dass jede Kritik auf die Persönlichkeit des Kritikers umgemünzt wird.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kowalski am 13.07.2017 | 01:49
Die persönliche Ebene ist immer falsch, sowieso, wir kennen uns meist nicht persönlich und damit fehlt viel vom Kontext sowieso.

Was ich schade finde das der eine oder andere versucht seine Abneigung zu objektivieren.
Etwas nicht zu mögen ist keine Schande und auch kein Verbrechen.

Ich z.B. bin Horrorfilmen eher abgeneigt. Spaßige Horrorfilme wie House oder Beetlejuice, ja das geht. Aber zu viel Schrecken ist einfach nichts für mich.
Da überwiegt dann die Abneigung für zu viel Blut und Gewalt.

Wenn ich einen Film aus einem Genre kritisieren würde das ich par tout nicht mag, ja, dann ist das immer mit der Abneigung gegen das Genre mit gefärbt.
Genres die in meiner Wertschätzung grenzwertig sind, da kann es sein das mir Details die zum Genre dazugehören, einfach nicht geläufig sind. Und auch eine Aneinanderreihung an Zitaten und Referenzen kann ermüdend sein. Das ist so wie Barrique Wein. Mir erschließt sich nicht der Sinn einen Wein noch mehr nach Fass schmecken zu lassen.
Da gibt es sicher Connoisseurs die mir erklären können wieso und weshalb. Mein Geschmack ist es nicht.

Und dann gibt es Genres in denen ich mich einigermaßen auskenne und wo ich meine Kompositionen und Konventionen zu kennen. Da bin ich manchmal positiv überrascht wenn die Konventionen mal gebrochen werden und manchmal finde ich ganz gut das ein Film ganz klassisch daher kommt. So wie manchmal ungewöhnlich gewürzte Speisen schmecken und man manchmal einfach nur Steak und Pommes will und kein Brimborium.

Wenn ich Kritikpunkte aufgreife und erkläre wieso sie mich nicht gestört haben, macht das den Film noch lange nicht besser für denjenigen der ihn kritisiert hat.
Das mag am falschen Genre, an einer anderen Erwartung die enttäuscht wurde, an schlechtem Film oder schlechter Laune gelegen haben.
Die Meinung eines Kritikers zum Film zum einen Heilig (im Sinne von: berechtigt, subjektiv korrekt, unverrückbar) zum anderen eben höchst subjektiv.

Wenn jemand kein Erdbeereis mag, dann ist das halt so.
Ich bin mir sicher für manche Filme fehlt mir der Zugang.

Twin Peaks, der Film hatte ich weder verstanden noch gemocht.
Und wenn man zu viel Vorwissen braucht um einen Film zu verstehen ist das immer schlecht.
Deswegen verstehe ich das rumgejammer mancher nicht die sich darüber beschweren das so viel am Anfang mancher Filme erklärt und gelabert wird.
Wenn man das nicht hat, fehlt vielen Zuschauern der Kontext.
Aber ein zuviel davon kann natürlich das Tempo eines Films zerstören.

Oder jemand findet das die Ewoks Star Wars VI kaputt gemacht haben. Ich denke der hält das aus und ich denke es war trotzdem ein Fehler die Ewoks so LowTech zu machen.
Wenn sie eher wie die Gungans eine Art Bio-Tech verwendet hätten, hätte man ihn ihre Erfolge gegen die Sturmtruppen abgenommen.

So hatte ich nur das Gefühl gerade Lucasfilm lizensierte MonChichis in den Kampf gehen zu sehen die irgendwo als Merchandise die Kassen füllen werden aber ziemlich hart an der Suspension of Disbelief kratzen.

Und wer zur Hölle braucht pelzige, Kuschelbärähnlichen Space Hobbits?????
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Teylen am 13.07.2017 | 08:20
Die Frage ist halt, warum man sich auf einen Film mühsam einlassen sollte, wenn es dutzende, andere gibt, die einen mitreißen.
Der genannte Punkt, das nur um die eine Amazonen "on-screen" getrauert wird und nicht um jede einzelne gefallene Amazone hat allerdings m.E. schon etwas mit dem einlassen auf den Film und dessen Genre-Konventionen zu tun.
Dahingehend stach Wonder Woman, meines Erachtens, dadurch heraus das man gleich mehrfach überhaupt Trauer gezeigt bekam.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)

Wo andere Filme aus dem DC-verse oder dem MCU normalerweise keine Zeit auf das Trauern aufbringen.
Das heißt maximal wenn die für den Helden wichtige Person stirbt / sterben (Batmans Eltern).
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kowalski am 13.07.2017 | 10:46
"Das war kein Film für mich"
ist halt eine andere Haltung als
"Der Film ist schlecht"
Es war ja die erste Haltung, das passt schon.

Ach ja, welcome @anniratak
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: tartex am 13.07.2017 | 11:54
Ich ärgere mich nur über Aussagen wie "Der Film war so schlecht, da kann man gar nicht drüber reden." oder "Der Film ist nur gut, wenn man nicht darüber nachdenkt / redet."

Jeder, der mir erzählt, dass eine bestimmte Szene für ihn/sie nicht funktioniert hat, und vielleicht noch eine potentiellen Grund dafür angibt, trägt was interessantes zu Diskussion bei, finde ich.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kowalski am 13.07.2017 | 13:47
Wenn alle der gleichen Meinung wie ich wären? Langweilig!

Wenn ich mir manchmal Filme anschaue dann denke ich mir, na, meine Rollenspielgruppe hätte das viel besser gemacht.
Oder, ja so chaotisch geht es auch bei uns zu.
Oder, cooles Setting, da würd ich gerne was drin spielen.

Wenn eine Szene oder eine Figur einem seltsam vorkommt dann kann das verschiedene Gründe haben. Manchmal ist die die Figur/Konstellation, manchmal die eigenen Erwartungen, und manchmal beides.

Oft wird es am interessantesten wenn eine Figur stimmig ist und dann kriegt sie eine Information und zieht die falschen Schlüsse draus.
Warum gehen alle mit Peter Quill in GoG mit? Oh, Hi, ich bin Star Lord. Gamora, komm doch mit. ....Ok. WTF?!!?!??
Für viele kann der Film durch so Situationen und Entscheidungen kaputt gehen.
Oder bei Prometheus der eine Prospektor der sich mit dem Alien Ei anfreunden will. Ok, kann einfach seine Taktik wie bei einem tollwütigen Hund sein, aber so richtig stimmg ist das nicht.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Socrates am 28.07.2017 | 21:31
Es sollte eine SuperheldInnen-Probition für 10 Jahre im Kino geben. Das ganze Genre wird geshreddert. Dass WonderWoman so gut gefunden wird, ist vielleicht auch ein Ausduck von Verzweiflung. ~;D Tatsächlich vielleicht ein einäugiger Film unter den Blindgängern.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kowalski am 28.07.2017 | 22:44
Es sollte eine SuperheldInnen-Probition für 10 Jahre im Kino geben. Das ganze Genre wird geshreddert. Dass WonderWoman so gut gefunden wird, ist vielleicht auch ein Ausduck von Verzweiflung. ~;D Tatsächlich vielleicht ein einäugiger Film unter den Blindgängern.

Es steht Dir frei in all die anderen tollen Filme zu gehen.
 :d
 :cheer: :cheer: :cheer: :cheer: :cheer: :cheer: :cheer: :cheer: :cheer: :cheer: :cheer:

(Hab mir z.B. wieder Draft Day angeschaut)

Und ja, nicht alle sind toll und es wird mal Zeit das andere Genres grosse Filme bekommen.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: tartex am 12.08.2017 | 15:30
Hier habe ich mal was zum 2011-2014-Wonder-Woman-Comic-Run gesagt, der den Film sicher auch ein wenig beeinflußt hat. Er hat mir sehr gut gefallen (https://www.tanelorn.net/index.php/topic,75136.msg134522732.html#msg134522732).
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Ludovico am 4.11.2017 | 03:02
Ich hab ihn nun im Flieger gesehen. Guter Film mit guten Schauspielern, etwas viel Gesellschaftskritik American Style und das zu direkt, aber immerhin wirkte es nicht aufgesetzt.
Ein bisschen genervt war ich davon, dass die Deutschen wieder die Bösen sind. Im 2. WK hab ich kein Problem damit aber im ersten... Ok, amerikanischer Film halt.

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kurna am 4.11.2017 | 09:22
Die Extra-Szene auf der BluRay ist übrigens auch nett und rundet das Ganze noch mehr ab.

Auch wenn ich als Nicht-Comicleser die Bedeutung des Artefaktes nur eher erahnen kann.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Ludovico am 4.11.2017 | 09:33
Witzig fand ich, als Diana die britischen Generäle zusammenfaltet und meint, dass bei ihrem Volk ein General ganz vorne mitkämpft.
Dass es dem letzten ihr bekannten General nicht gerade gut bekommen ist und die Frau sinnlos starb, hatte sie trotz Stirnreif irgendwie verpeilt in dem Moment.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 4.11.2017 | 12:17
Es wäre in WWI ziemlich uneffizient gewesen,  aber ich würde nicht behaupten  wollen das Opfer ihrer Tante wäre  sinnlos gewesen.

Es ist der klassische Vorwurf von Lions led by Donkeys  an die Chateau  Generale.
Es  gab Gründe für die Chateaus AFAIK  und so manche  Aktion der Donkeys ergibt im Kontext wohl Sinn.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kowalski am 4.11.2017 | 12:32
Ich hab ihn nun im Flieger gesehen. Guter Film mit guten Schauspielern, etwas viel Gesellschaftskritik American Style und das zu direkt, aber immerhin wirkte es nicht aufgesetzt.
Ein bisschen genervt war ich davon, dass die Deutschen wieder die Bösen sind. Im 2. WK hab ich kein Problem damit aber im ersten... Ok, amerikanischer Film halt.

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)

Es ist eine Alternate Reality, oder siehst Du hier irgendwo Wonder Woman und Superman rumfliegen?

Ich hatte mich zwar am Anfang des Films auch geärgert das mal wieder dieses Klischee rausgeholt wird. Im Laufe des Films wird aber klar das hier die Einflüsterungen, und zwar auf beiden Seiten, von Ares, einer der Hauptgründe sind.

Insofern, wie kommst Du auf den schrägen Ast das die Deutschen die Bösen sind?
Das kann man behaupten wenn man die letzten 30 Minuten des Films ausblendet, aber selbst da kannst Du das Böse auf einige wenige Antagonisten runterdestillieren (nämlich 2, Ludendorff und die verrückte Wissenschaftlerin)
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Antariuk am 4.11.2017 | 12:36
Insofern, wie kommst Du auf den schrägen Ast das die Deutschen die Bösen sind?
Das kann man behaupten wenn man die letzten 30 Minuten des Films ausblendet, aber selbst da kannst Du das Böse auf einige wenige Antagonisten runterdestillieren (nämlich 2, Ludendorff und die verrückte Wissenschaftlerin)

Und die beiden sind welcher Nationalität nochmal... ? >;D Zumal die allgemeine Darstellung der Deutschen schon wirklich sehr negativ und mit Anleihen aus WW2 ist, ich finde das wirklich schwer zu übersehen.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Ludovico am 4.11.2017 | 12:53
@Antariuk
Danke!

@Kowalski
Wie viele Deutsche, die differenziert dargestellt werden, sieht man im Film?
Ich hab keinen entdecken können.
Sogar die Heeresleitung will nur kapitulieren, weil der Krieg blöde läuft.
Ansonsten das Übliche:
Deutsche versklaven, nutzen im Film als einzige Giftgas, der deutsche Heckenschütze schiesst gezielt auf Zivilisten,...

@Lichtschwerttänzer
Als Plotelement hatte das durchaus Sinn, aber der Einsatz der Tante ganz vorne im Kugelhagel hat was zum Sieg beigetragen?
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: tartex am 4.11.2017 | 12:57
Tja, aber der Plot-Twist ist dann halt, dass die Deutschen nicht die Bösen sind.

Aus britischer Perspektive (und französischer und amerikanischer und russischer und belgischer, usw.) waren die Deutschen damals die Bösen. Im Nachhinein wurde das differenzierter gesehen, aber vor 1920 sicher nicht.

Rape of Belgium (https://de.wikipedia.org/wiki/Rape_of_Belgium) und so.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kurna am 4.11.2017 | 13:24
Und die beiden sind welcher Nationalität nochmal... ? >;D Zumal die allgemeine Darstellung der Deutschen schon wirklich sehr negativ und mit Anleihen aus WW2 ist, ich finde das wirklich schwer zu übersehen.

Dr. Maru ist Spanierin.
Ludendorff ist Deutscher, aber dafür durfte Hindenburg für Frieden plädieren, was gegenüber unserer
Realität ja eher eine Verbesserung darstellt.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kurna am 4.11.2017 | 13:34
[...]

@Lichtschwerttänzer
Als Plotelement hatte das durchaus Sinn, aber der Einsatz der Tante ganz vorne im Kugelhagel hat was zum Sieg beigetragen?

A) Sie hat wie viele Gegner ausgeschaltet?
B) Sie hat Diana das Leben gerettet, was vielleicht auch ganz hilfreich war. (Man kann natürlich darüber streiten, ob der Schuss
Diana hätte töten können. Aber immerhin blutet sie, d.h. sie kann verwundet werden, auch wenn sie dann sehr schnell heilt.)
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kowalski am 4.11.2017 | 13:50
Und die beiden sind welcher Nationalität nochmal... ? >;D

Habe ich was anderes behauptet?
Entferne bitte die Tomaten aus deinen Ohren.

Alle anderen sind Soldaten und tun was Soldaten im Krieg eben tun.

Zumal die allgemeine Darstellung der Deutschen schon wirklich sehr negativ und mit Anleihen aus WW2 ist, ich finde das wirklich schwer zu übersehen.

Ja, sollen die Deutschen die Guten sein?
Das wäre ziemlich schräg.

Das die Backstory erklärt Ares sorgt dafür das sich Menschen immer wieder und immer perfider umbringen.
Auch mit dem Hinweis er sorge für "untragbaren Frieden", nur um der Gegenseite sowohl Ressentiments zu erhalten, als sie auch wieder aufzupäppeln, kann man aus der Vogelperspektive einordnen das die "bösen" Deutschen hin und wieder dann doch eher Opfer der Umstände sind statt abgrundtief böse zu sein.

Du kannst den Film nicht nur für sich nehmen, jeder Film ist im Kontext der Gegenwart zu sehen.

Und da sind schon länger akzeptierte Erkenntnisse im Umlauf das die "Alleinschuld" der Deutschen und Österreicher am 1-sten Weltkrieg ein Märchen ist.

Das der Film erst mal das Klischee nimmt um es dann aufzulösen, finde ich zumindest, zeigt das dieses Klischee eben der Kunstgriff ist um bestimmte Sachverhalte zuzuspitzen und dann eine, andere, Lösung zu präsentieren als die offensichtliche.

Wenn die Deutschen jetzt tugendhafte Lichtgestalten gewesen wären und nur die Entente würde die Bösen stellen, das fände ich wirklich bescheuert.
Genauso wie wenn Ludendorff Ares gewesen wäre. dann wäre die Geschichte wirklich mies.
So wie sie war, war sie aber gut, auch WEIL sie eben mit den Klischees, Bildern spielt und sie bricht.

Aber hey! Du darfst natürlich den Film total eindimensional betrachten und nach der ersten Erkenntnis das der Film Grütze zu sein scheint das Gehirn abschalten.
Mach ich bei manchen Filmen auch, meistens gehe ich für die aber nicht ins Kino, sondern zappe einfach weiter.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Ludovico am 4.11.2017 | 14:19
Löst der Film denn das Klischee auf?
Ares behauptet, dass es die Menschen selber und ganz ohne sein Zutun sind, die all diese schrecklichen Dinge tun. Er gibt ihnen nur die Mittel über die Einflüsterungen.
Und das sagt er unter Einfluss des Lassos.

Und die Deutschen werden nicht bloss als die Bösen beschrieben, wie Tartex meint. Sie werden auch wirklich so dargestellt.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kowalski am 4.11.2017 | 14:41
Löst der Film denn das Klischee auf?

Dadurch das Ares auf britischer Seite ist, eindeutig.

Ares behauptet, dass es die Menschen selber und ganz ohne sein Zutun sind, die all diese schrecklichen Dinge tun. Er gibt ihnen nur die Mittel über die Einflüsterungen. Und das sagt er unter Einfluss des Lassos.

Nicht nur die Mittel, er stachelt sie auch an.
Nicht jeder folgt den Einflüsterungen, ja, aber ohne die Einflüsterung wären manche Eskalationen, in der Filmwirklichkeit, nicht passiert.


Und die Deutschen werden nicht bloss als die Bösen beschrieben, wie Tartex meint. Sie werden auch wirklich so dargestellt.

Als der Einfluss von Ares weg ist sind sie aber superfriedlich. Einfach mal so mit die letzte Szene Revue passieren lassen als Ares "tot" ist.
Wie kommt das denn dann?

Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Ludovico am 4.11.2017 | 14:55
Dadurch das Ares auf britischer Seite ist, eindeutig.

Sehe ich anders, denn nur den Deutschen liefert er im Film via Ludendorff und der Giftmischertante diese bösen Waffen.

Zitat
Nicht nur die Mittel, er stachelt sie auch an.
Nicht jeder folgt den Einflüsterungen, ja, aber ohne die Einflüsterung wären manche Eskalationen, in der Filmwirklichkeit, nicht passiert.

Im Film hat er genau 2 Leuten Dinge eingeflüstert und da ging es mehr um die Waffen.
Wo war die Anstachelung? Auf britischer Seite redet er sogar von Waffenstillstand und man bekommt den Eindruck, dass er unbedingt die deutsche Riege wegen des Waffenstillstandes schützen möchte.

Zitat
Als der Einfluss von Ares weg ist sind sie aber superfriedlich. Einfach mal so mit die letzte Szene Revue passieren lassen als Ares "tot" ist.
Wie kommt das denn dann?

Plotfehler, sowie das tolle Gas für Ludendorff, was dem Zuschauer den Eindruck erwecken soll, dass er Ares sei. Aber wenn es ein Gas ist, was nur Menschen Superkräfte verleiht, wieso schnüffelt er es selbst, anstatt es an die Soldaten zu geben?
Auch ein Plotfehler.

Der Film ist nett, aber er ist halt ein Superheldenfilm mit wenig intellektuell anregender Story und den üblichen Logiklücken. Spezialeffekte, Action und Schauspieler passen schon wie bei den anderen DC-Filmen. Aber so wie bei den anderen Superheldenfilmen sollte man nicht allzusehr darüber nachdenken.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Talasha am 4.11.2017 | 15:42
Als der Einfluss von Ares weg ist sind sie aber superfriedlich. Einfach mal so mit die letzte Szene Revue passieren lassen als Ares "tot" ist.
Wie kommt das denn dann?
Naja, nachdem sie gerade einen Kampf zweier Götter mitbekommen haben dürften die Soldaten erstmal mit verarbeiten beschäftigt sein. Für mich sah das eher nach: "Was ist hier gerade passiert?" denn "Uh der Hass ist weg Hurra!"

Sehe ich anders, denn nur den Deutschen liefert er im Film via Ludendorff und der Giftmischertante diese bösen Waffen.
Also eigentlich sagt er liefert er sie allen, aber die Deutschen waren halt verzweifelt genug sie ein zu setzen.


Plotfehler, sowie das tolle Gas für Ludendorff, was dem Zuschauer den Eindruck erwecken soll, dass er Ares sei. Aber wenn es ein Gas ist, was nur Menschen Superkräfte verleiht, wieso schnüffelt er es selbst, anstatt es an die Soldaten zu geben?
Auch ein Plotfehler.
Ich finde das Ludendorff-Gas ist kein Plotfehler, schließlich hält es keine Kugeln oder Schrapnells auf. Asterix und Obelix ergeben sich auch einmal einer römischen Elitetruppe weil ihr Zaubertrank sie zwas schnell und stark werden lässt, aber keine Speere und Schwerter aufhält. Von potentiellen Schwierigkeiten bei der Massenproduktion mal ganz abgesehen.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Ludovico am 4.11.2017 | 16:15
Also eigentlich sagt er liefert er sie allen, aber die Deutschen waren halt verzweifelt genug sie ein zu setzen.

Es wurde schon vorher über Senfgas gesprochen, was historisch gesehen nicht unbedingt zu einer Zeit eingesetzt wurde, als die deutsche Armee so verzweifelt war.

Zitat
Ich finde das Ludendorff-Gas ist kein Plotfehler, schließlich hält es keine Kugeln oder Schrapnells auf. Asterix und Obelix ergeben sich auch einmal einer römischen Elitetruppe weil ihr Zaubertrank sie zwas schnell und stark werden lässt, aber keine Speere und Schwerter aufhält. Von potentiellen Schwierigkeiten bei der Massenproduktion mal ganz abgesehen.

Bei der Erstürmung gegnerischer Gräben war der Nahkampf angesagt. Die Soldaten hatten dabei lieber Klappspaten und Handgranaten. Wozu brauch man da auch den unhandlichen Karabiner. Aber wer bekommt es? Ein General, der nie jemals in einen direkten Kampf verwickelt werden sollte mit einem Spruch, der eine wirkljch billige Ablenkung für den Zuschauer ist (evorher erschien er nicht sonderlich schwächlich).

Von Schwierigkeiten in der Massenproduktion wurde nirgendwo etwas erwähnt. Und wenn, dann kriegen es halt die Sturmtruppen, die besser gepanzert zu den feindlichen Schützengraben laufen können, während die normalen Landser die Gegner ablenken.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 4.11.2017 | 16:52
@Antariuk
Danke!

@Kowalski
Wie viele Deutsche, die differenziert dargestellt werden, sieht man im Film?
Ich hab keinen entdecken können.
z.B. der Offizier der von Ludendorff ermordet wird?

Nebenbei Giftgas war eine deutsche Erfindung, Scrap of Paper und ganz allgemein selbst im Frieden hatte das deutsche Offizierskorps einen sehr fragwürdigen Ehrenkodex nämlich Ehrenmorde einbegriffen.
Zitat
aber der Einsatz der Tante ganz vorne im Kugelhagel hat was zum Sieg beigetragen?
frag das Winfield Scott Hancock, Reynolds, Seydlitz, Ziethen, Blücher, Picton, Nelson, Rommel, Desaix, Alexander den Großen, Otto der Große, St Ulrich von Augsburg und Jim Mattis.

Ich würde behaupten ihr F+hrungsstil und -vorbild kann so schlecht nicht gewesen sein, ermöglichte es ihnen doch den Sieg über einen technologisch hochhaushoch überlegenen Gegner

Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: alexandro am 4.11.2017 | 16:58
Bei der Erstürmung gegnerischer Gräben war der Nahkampf angesagt.

Dazu muss man erstmal bis zum Graben kommen. Statistisch gesehen war es während des Krieges unglaublich selten, dass tatsächlich mal ein gegnerischer Graben erstürmt wurde (es hieß nicht ohne Grund "Stellungskrieg") - wenn es doch mal dazu kam, dann weil der Gegner sich nicht um Nachschublinien gekümmert hat und die Verteidiger schlich keine Munition mehr hatten.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Pyromancer am 4.11.2017 | 17:06
Dazu muss man erstmal bis zum Graben kommen. Statistisch gesehen war es während des Krieges unglaublich selten, dass tatsächlich mal ein gegnerischer Graben erstürmt wurde (es hieß nicht ohne Grund "Stellungskrieg") - wenn es doch mal dazu kam, dann weil der Gegner sich nicht um Nachschublinien gekümmert hat und die Verteidiger schlich keine Munition mehr hatten.

In der Realität des ersten Weltkrieges war es nicht das Problem, die gegnerischen Gräben zu erstürmen, das ist alle naslang passiert und dafür haben sich im Verlauf des Krieges die Soldaten auch mit allerlei Nahkampfwaffen ausgestattet. Das Problem war immer, den erstürmten Graben dann auch zu halten. Das war der Grund, warum es an der Westfront lange Zeit nur millimeterweise vor und zurück ging.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Talasha am 4.11.2017 | 17:10


Bei der Erstürmung gegnerischer Gräben war der Nahkampf angesagt. Die Soldaten hatten dabei lieber Klappspaten und Handgranaten. Wozu brauch man da auch den unhandlichen Karabiner. Aber wer bekommt es? Ein General, der nie jemals in einen direkten Kampf verwickelt werden sollte mit einem Spruch, der eine wirkljch billige Ablenkung für den Zuschauer ist (evorher erschien er nicht sonderlich schwächlich).

Von Schwierigkeiten in der Massenproduktion wurde nirgendwo etwas erwähnt. Und wenn, dann kriegen es halt die Sturmtruppen, die besser gepanzert zu den feindlichen Schützengraben laufen können, während die normalen Landser die Gegner ablenken.
Dann bleiben die Sturmtruppen im Niemandsland stecken weil das Gas nur ein paar Minuten wirkt. Dann wie lange war zwischen Erfindung des Gases und dem Filmende? Ein paar Tage? Eine Woche? Bau mal eine Chemiefabrik in der Zeit.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 4.11.2017 | 17:20
mkn waren die Sturmtruppen nicht gepanzert
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kowalski am 4.11.2017 | 17:42
Sehe ich anders, denn nur den Deutschen liefert er im Film via Ludendorff und der Giftmischertante diese bösen Waffen.

Ja, geschichtlich korrekt ist es das nur Deutsche Giftgas verwendet haben.
Und nein, auch zur Zeit des Zweiten Weltkrieges gab es keine Kampfstoffe die eine Gasmaske obsolet machten.
Und ja, die meisten Toten des Ersten Weltkriegs wurden durch Giftgas getötet.

Hast vollkommen recht.

Im Film hat er genau 2 Leuten Dinge eingeflüstert und da ging es mehr um die Waffen.
Wo war die Anstachelung? Auf britischer Seite redet er sogar von Waffenstillstand und man bekommt den Eindruck, dass er unbedingt die deutsche Riege wegen des Waffenstillstandes schützen möchte.

Ja, hast schon recht. Das er davon redet einen "ungerechten Frieden" zu erzeugen, das ist absolut "Fake News".


Plotfehler, sowie das tolle Gas für Ludendorff, was dem Zuschauer den Eindruck erwecken soll, dass er Ares sei. Aber wenn es ein Gas ist, was nur Menschen Superkräfte verleiht, wieso schnüffelt er es selbst, anstatt es an die Soldaten zu geben?
Auch ein Plotfehler.

Der Film ist nett, aber er ist halt ein Superheldenfilm mit wenig intellektuell anregender Story und den üblichen Logiklücken. Spezialeffekte, Action und Schauspieler passen schon wie bei den anderen DC-Filmen. Aber so wie bei den anderen Superheldenfilmen sollte man nicht allzusehr darüber nachdenken.

Wie ich sehe hast Du genau diesen Gedanken auch bis zur Konsequenz befolgt.

Das nächste Mal wäre mir lieb wenn man nur über Filme schreibt über die man auch mal reflektiert hat.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Pyromancer am 4.11.2017 | 18:23
Ja, geschichtlich korrekt ist es das nur Deutsche Giftgas verwendet haben.
Und nein, auch zur Zeit des Zweiten Weltkrieges gab es keine Kampfstoffe die eine Gasmaske obsolet machten.
Und ja, die meisten Toten des Ersten Weltkriegs wurden durch Giftgas getötet.

Hast vollkommen recht.

Markiere doch sowas bitte durch einen Ironie-Smiley. Ich weiß bei solchen Aussagen im Internet nämlich sonst oft nicht, ob der Schreiber das gerade ernst meint oder scherzt.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Lyonesse am 4.11.2017 | 19:06
Ich wundere mich über die Kritik am Tod der Amazonenanführerin. Die Frauen befinden sich doch,
von ihrer Haltung her, noch in einer Zeit wo der Anführer mitkämpft - war doch völlig normal. Alexander hat
auch mitgekämpft, ebenso Friedrich oder Gustaf Adolf, obwohl das zur Zeit der beiden letzteren schon eher
unüblich war. Also ich fand das nachvollziehbar, dass die Tante mitkämpft.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kowalski am 4.11.2017 | 19:38
Markiere doch sowas bitte durch einen Ironie-Smiley. Ich weiß bei solchen Aussagen im Internet nämlich sonst oft nicht, ob der Schreiber das gerade ernst meint oder scherzt.

Es gibt halt kein Zynismus Smiley.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Ludovico am 5.11.2017 | 02:04
@Lichtschwerttänzer
Ja, die Entente hat als erste Seite im Krieg, Giftgas eingesetzt. Die Allierten folgten recht zackig. So what?

Rommel fuhr gerne im Panzer rum, aber ich hab in seiner Bio nicht gelesen, dass er an vorderster Front kämpfte (außer im WK1). Blücher war zu der Zeit auch weniger vorne dabei. Ansonsten wären beide Armeen aich schnell führungslos gewesen.
Und diese Feldherren waren wegen des taktischen Geschicks so überaus erfolgreich.

Und welchen militärischen Mehrwert hatte nun der Einsatz der Generälin ganz vorne?

Sturmtruppen hatten Körperpanzer. Es waren so eine Art Plattenrüstung.

@Lyonesse
Ach, die Produktion eines Chemiewerkes von Senfgas auf dieses Supergas zu ändern, kann auch nicht so viel schwieriger sein, als die Produktionslinie auf eine komplett neue Senfgasart umzustellen.
Und wenn doch, dann hätten kleine Mengen sicher bei Spezialtruppen was gebracht, die mit schwereren Körperpanzern über das No Mans Land zum Graben hätten laufen können.
Ansonsten, was machte es bei Ludendorff?

@Kowalski
Ich hab über den Film reflektiert und hab das Glück, dass ich nicht die rosarote und unkritische Brille eines Fanboys trage.
Der Film hat Plotfehler und eine platte Story. Es ist ein Superheldenfilm. Da ist das nicht schlimm. Wer schaut schon solche Streifen wegen der tiefgreifenden logisch durchdachten Geschichte?
Kaum jemand und die Macher haben ordentliche Standardkost geliefert.
Wäre die Zerstörung ähnlich großspurig ausgefallen wie in Superman vs Batman wären mir die Plotfehler wohl auch nicht aufgefallen.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 5.11.2017 | 09:50
@Lichtschwerttänzer
Ja, die Entente hat als erste Seite im Krieg, Giftgas eingesetzt. Die Allierten folgten recht zackig. So what?
Meintest du die Mittelmächte, denn die Entente dürfte an den gebrochenen Vertrag nicht mehr gebunden gewesen sein.

Wo Rommel ist, ist vorne.
Blüchers letzte Kavallerieattacke war bei Waterloo AFAIK, ansonsten führte er wie bei Leipzig von vorne.

Inspirational Leadership wie Nelson

Zitat
Ach, die Produktion eines Chemiewerkes von Senfgas auf dieses Supergas zu ändern, kann auch nicht so viel schwieriger sein, als die Produktionslinie auf eine komplett neue Senfgasart umzustellen.
:engelteufel: :muharhar: :cheer:
Der war gut
Böse aber wirklich gut

Zitat
Sturmtruppen hatten Körperpanzer. Es waren so eine Art Plattenrüstung
Show me , Quelle
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Antariuk am 5.11.2017 | 09:58
Show me , Quelle

Hier, 10 Sekunden Google. (https://flashbak.com/world-war-1-body-armor-1914-1918-32670/)
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Ludovico am 5.11.2017 | 10:05
@Antariuk
Du Sack! Den selben Link hatte ich auch gerade posten wollen. ;D

@Lichtschwerttänzer
Glaub ich nicht, dass Blücher persönlich eine Kavallerieattacke bei Waterloo führte und dass Rommel immer mit vorne dabei war.
Ich bitte nun um Quellen.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 5.11.2017 | 10:25
Hier, 10 Sekunden Google. (https://flashbak.com/world-war-1-body-armor-1914-1918-32670/)
das es Rüstungen in WWI gab, war mir bekannt.
Das Sturmtruppen die regulär benutzten nicht, sie ist in keiner mir bekannten Quelle über Sturmtruppen bzw. ihre Ausrüstung  aufgeführt.

@Ludovico

Stimmt, es war die Schlacht von Ligny

https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Ligny#Preu.C3.9Fischer_Gegenangriff
https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Ligny#Napoleon_setzt_die_Alte_Garde_ein.3B_Bl.C3.BCcher_entgeht_nur_knapp_dem_Tod

Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Ludovico am 5.11.2017 | 10:55
@Lichtschwerttänzer
Ligny war eine Verzweiflungstat von Blücher. Waren die Amazonen verzweifelt?

Zu den Sturmtruppen:
a) langweilige Wortklauberei - ob es Sturmtruppen, Stosstruppen oder reguläre Infanterie war, ist egal.
b) Och hab meine Klugscheisserhosen an:
Zitat
Darüber hinaus erprobte der Verband neue Waffen und Ausrüstung, darunter Flammenwerfer, Oberkörper-Schutzpanzer und Stahlhelme, die später im gesamten Heer eingeführt wurden.

Von
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Sturmbataillon
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Samael am 5.11.2017 | 11:15
Das bezieht sich tatsächlich auf die Stahlhelme, Ludo.

Das irgendwelche Infanterieverbände im WK1 tatsächlich mit echter Körperpanzerung ausgestattet worden sind, wäre mir auch neu (ist aber nicht gerade mein Spezialgebiet zugegebenermaßen).
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: BobMorane am 5.11.2017 | 11:27
Die ganze "warum kämpft Antiope vorne" Disskussion ist doch mühselig.

Die Amazonen stammen von ihrer Denk und Kampfweise aus der mythischen Antike. Wenn man sich da mal die Quellen anschaut waren die Heroen und Anführer im dicksten Getümmel. Das kann man kaum mit Kriegsführung im späten 19 und frühen 20 Jahrhundert vergleichen. Bis zu der Schlacht am Strand wussten die nicht mal das es Gewehre gibt.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 5.11.2017 | 11:30
@Lichtschwerttänzer
Ligny war eine Verzweiflungstat von Blücher. 
Jetzt greifen wir aber nach Strohhalmen.

Zitat
Waren die Amazonen verzweifelt?
und ignorieren alle anderen Aussagen etc.

Die völlig überraschten und daher unorganisierten Amazonen, attackieren die technologisch überragend überlegenen Invasoren mit Eigeninitiative  mit Entschlossenheit und Eigenititative und schlagen die deutschen Truppen bei ihrem ureigensten Spiel, Führen mit Auftrag und Operieren nach der Intention  des Befehlshabers.
Ihre Doktrin dürfte nicht Mutter darf ich sondern Unabhängigkeit des Agierens hinunter bis zur rangniedrigstem Kriegerin.
Ein General ist kein Manager(auch wenn die BW und US Army das vergessen haben)
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Pyromancer am 5.11.2017 | 12:03
Das irgendwelche Infanterieverbände im WK1 tatsächlich mit echter Körperpanzerung ausgestattet worden sind, wäre mir auch neu (ist aber nicht gerade mein Spezialgebiet zugegebenermaßen).

https://www.youtube.com/watch?v=kNVfe5Et9-I

Die Deutschen haben laut diesem Video eine halbe Million dieser Rüstungen angeschafft, die wurden aber wohl hauptsächlich von MG-Schützen und Beobachtungsposten eingesetzt.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: rillenmanni am 5.11.2017 | 13:19
Die ganze "warum kämpft Antiope vorne" Disskussion ist doch mühselig.

Die Amazonen stammen von ihrer Denk und Kampfweise aus der mythischen Antike. Wenn man sich da mal die Quellen anschaut waren die Heroen und Anführer im dicksten Getümmel. Das kann man kaum mit Kriegsführung im späten 19 und frühen 20 Jahrhundert vergleichen. Bis zu der Schlacht am Strand wussten die nicht mal das es Gewehre gibt.

Danke.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kowalski am 5.11.2017 | 14:07
@Lichtschwerttänzer
Ja, die Entente hat als erste Seite im Krieg, Giftgas eingesetzt. Die Allierten folgten recht zackig. So what?

Geschi 6, setzen.
Ich aber auch. Verdammt!

Chemische_Waffe (https://de.wikipedia.org/wiki/Chemische_Waffe)

@Kowalski
Ich hab über den Film reflektiert und hab das Glück, dass ich nicht die rosarote und unkritische Brille eines Fanboys trage.

Ja danke.
Selber %§&@$/&%/!
Wenn Dir der Film nicht gefällt oder die Ansichten anderer Leute zum Film brauchst ja nicht mit zu reden.

Nicht immer ist die erste Assoziation die richtige.
Wenn ich kritikloser Fanboy bin, dann bist Du der auf den ersten Impuls reagierende Mensch mit wenig Interpretationstiefe.
Sorry, isso.

Der Film hat Plotfehler und eine platte Story.


Der Film hat einen Plot.
Ob Du da Plotholes siehst wo sich andere die Plotholes wegdenken können, Pech halt.

Es ist ein Superheldenfilm. Da ist das nicht schlimm. Wer schaut schon solche Streifen wegen der tiefgreifenden logisch durchdachten Geschichte?
Kaum jemand und die Macher haben ordentliche Standardkost geliefert.
Wäre die Zerstörung ähnlich großspurig ausgefallen wie in Superman vs Batman wären mir die Plotfehler wohl auch nicht aufgefallen.

Das was man sieht kann durchaus auch am Splitter im eigenen Auge liegen.
Oder daran das man den Film in die falsche Schublade schubst und die Komplexität nicht sieht die dahinter liegt.

Ein guter Film funktioniert auf mehreren Ebenen.
Auf der Popcornebene wo er Action, Drama und Story liefert.
 Und da funktioniert WW anscheinend für uns beide.

Auf der Bezugsebene wo die Story Bedeutungen des hier und jetzt transportiert.
 Hier geht unsere Meinung auseinander.

Auf der Weltsichtebene wo bestimmte Vorstellungen und Ideen transportieret werden.
 Hier finde ich Superheldenfilme immer Problematisch da sie oft den Beitrag der "Super"-Menschen überhöhen und den Beitrag der "Normalos" marginalisieren. WW kriegt den Bogen fast hin. Ich kauf das WW aber nicht ab. Deswegen gibt es bei BatMan immer so viel Wut gegen alles abnormale. Da ist er im gleichen Boot wie Lex Luthor nur sind seine Methoden andere.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kowalski am 5.11.2017 | 14:09
Die ganze "warum kämpft Antiope vorne" Disskussion ist doch mühselig.

Die Amazonen stammen von ihrer Denk und Kampfweise aus der mythischen Antike. Wenn man sich da mal die Quellen anschaut waren die Heroen und Anführer im dicksten Getümmel. Das kann man kaum mit Kriegsführung im späten 19 und frühen 20 Jahrhundert vergleichen. Bis zu der Schlacht am Strand wussten die nicht mal das es Gewehre gibt.

+1

Ein General ist kein Manager(auch wenn die BW und US Army das vergessen haben)

Haben sie, bis ggf. auf die Kriegsministerin, nicht.
Die BW ist im Geiste der Reichs- und Wehrmacht eben genau so strukturiert.
Sowohl die Sowjetarmee als auch die US Streitkräfte haben sich ganz genau angeschaut was die Effektivität der deutschen Truppen im 1sten und 2ten Weltkrieg ausmachte.
Dazu zählen auch befähigte Unteroffizierskorps, Combined-Arms Taktiken, etc.

In Unternehmen sind übrigends Ex-Militärs oft sehr gute Manager.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Supersöldner am 6.11.2017 | 18:22
im Vergleich zu andern DC Filmen ist er .... ? (Gut/Schlecht ?)
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: tartex am 6.11.2017 | 19:11
im Vergleich zu andern DC Filmen ist er .... ? (Gut/Schlecht ?)

Hier gibt es ein wenig Zeitlupenanalyse: Liebste Marvel und DC Filme: Liste (https://www.tanelorn.net/index.php/topic,104484.0.html)
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kowalski am 6.11.2017 | 22:12
im Vergleich zu andern DC Filmen ist er .... ? (Gut/Schlecht ?)

Ich finde ihn sehr gut.
Kritik und Publikum mag ihn auch (Laut Rotten Tomatoes (https://www.rottentomatoes.com/m/wonder_woman_2017/))
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kurna am 6.11.2017 | 23:14
im Vergleich zu andern DC Filmen ist er .... ? (Gut/Schlecht ?)

Für mich wohl der beste DC-Film (wobei ich bei weitem nicht alle kenne).
Im DCEU liegt er klar vor Batman vs. Superman (dem einzig anderen davon, den ich komplett gesehen habe).
 
Aber mein Geschmack ist da etwas schräg, denn die beiden DC-Filme, die ich auf den Plätzen liegend einstufe,
wären der erste Burton-Batman und Batman hält die Welt in Atem.  ;D
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Lyonesse am 6.11.2017 | 23:44
im Vergleich zu andern DC Filmen ist er .... ? (Gut/Schlecht ?)

WW ist relativ gut. Der Film lebt von zwei Dingen: Einer überragenden Hauptdarstellerin und der Einbettung
der Origingeschichte in den ersten Weltkrieg.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Ludovico am 9.11.2017 | 10:48
Wenn ich die Batman-Trilogie mit in die Betrachtung einbeziehe, liegt er weit dahinter. Die Teile sind bodenständig, haben wirklich überragende Darsteller und keine so heftigen Plotfehler.
Superman vs Batman (da hat mich vor allem Batman positiv überrascht), Man of Steel (an sich fand ich den Film gut, aber ich mag Superman nicht so sehr) und mit grossem Abstand zum Schluss Suicide Squad (man, war der scheisse).
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Teylen am 9.11.2017 | 11:04
Naja, nachdem ich das Geld bereute das ich für den filmischen Stumpfsinn namens The Dark Knight ausgab, ging ich für keinen der nachfolgenden Batman-Film oder Superhelden Filme bis Wonder Woman mehr ins Kino und die Anzahl der besuchten Kinofilme zwischen 2008 und Wonder Woman lassen sich an einer, maximal zwei Händen abzählen.
Nach Wonder Woman habe ich mir Justice League auf den Reminder gesetzt und war seit Juni gut 8 weitere mal im Kino.

Daraus schließe ich das Batman objektiv scheiße war und der Superhelden Film, teilweise gar das Kino, von Wonder Woman - welches die besseren Schauspieler & Plot bot - single handed gerettet wurde.  8)

im Vergleich zu andern DC Filmen ist er .... ? (Gut/Schlecht ?)
Sehr gut. [Auch im Vergleich zu den Marvel Filmen, imho]
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Wulfhelm am 11.11.2017 | 17:06
Nebenbei Giftgas war eine deutsche Erfindung
[Lean-in] Ich weiß nicht, ob das schon erwähnt wurde, aber: Stimmt nicht. Der erste Einsatz von Gas erfolgte durch Frankreich. [/Lean-out]

Für den anderen Kram würde ich sagen "citation needed", aber das hat mit Sicherheit keinen Zweck.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 12.11.2017 | 12:39
mkn war das deutsche Reich die ersten, die Giftgas verwendeten.
Die Franzosen verwendeten laut Wiki Tränengas
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Wulfhelm am 12.11.2017 | 20:16
Ja, aber das liegt halt daran, dass Du nur unverdaute Informationsbrocken hochwürgst. Hier mal ein etwas besser verdauter Brocken: Die letale Dosis des "Tränengases", das von den Franzosen eingesetzt wurde, ist weniger als halb so hoch wie die des "Giftgases", dessen Ersteinsatz den Deutschen angekreidet wird. Und noch einer: Dieses Gas mithilfe von Geschossen zum Einsatz zu bringen, war nach 1899 eindeutig völkerrechtswidrig, der Einsatz von Gebläsen - wie es die Deutschen zunächst getan hatten - sehr viel weniger eindeutig.

Der erste deutsche Einsatz war halt nur sehr viel besser geplant, sehr viel effektiver und demzufolge auch sehr viel tödlicher.

(Dass Giftgas "eine deutsche Erfindung" gewesen sei, ist natürlich sowieso lachhaft. Der Einsatz u.a. von Chlorgas im Krieg wurde schon in diversen Konflikten ab der Mitte des 19. Jahrhunderts erwogen - er war nur nicht sonderlich praktikabel.)
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Talasha am 12.11.2017 | 22:25
Laut "The Great War" war auch das Chlorgas usw.  von deutscher Seite zumindest zu Anfang dazu gedacht die gegnerischen Truppen aus den Stellungen zu vertreiben um dann die leeren Gräben verlustärmer einnehmen zu können.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kowalski am 12.11.2017 | 22:30
Und da so viele Seiten das Mittel gerne nutzen kann man nicht von einer Alleinschuld der Mittelmächte am Einsatz von Giftgas sprechen.

Die "Neuerung" in Wonder Woman war das man ein besonders perfides Gas das keine Gasmasken aufhalten über London abwerfen wollte.
Also das in Gas was Hitler in WWII Coventry und die Briten dann später z.B. Hamburg und Dresden angedeihen ließen.
Halt mit konventionellen Bomben.

Wer glaubt in einem Krieg wäre irgendeine der Seiten die militärische Mittel einsetzen vollkommen ohne Schuld, nun, der kennt Menschen einfach nur schlecht.

Insofern fand ich die Deutschen als Böse Buben am Anfang zwar ärgerlich, da sich Ares dann aber als "Brite" entpuppte hat mir das wieder gut gemacht.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 12.11.2017 | 23:37
Ja, aber das liegt halt daran, dass Du nur unverdaute Informationsbrocken hochwürgst.
Das hatte ich eigentlich aus Infos zu Fritz Haber.
Aber mkn wurde die Regel dann auf nicht Vergiften von Wasser, etc. ausgelegt.

Einsatz entsprechender Mittel wird schon in der Bibel aufgeführt


@Kowalski

wenn eine Seite die Regeln bricht ist die andere an diese Regeln nicht mehr gebunden.

Sameer  verweist deutlich auf die Kolonien und Chief Napi auf die Indianerkriege
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kurna am 13.11.2017 | 00:38
Wenn ich mich recht entsinne, verboten auch die ersten Abkommen gegen Giftgase nicht den grundsätzlichen Einsatz sondern nur den Ersteinsatz in einem Konflikt.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kowalski am 13.11.2017 | 00:48

@Kowalski

wenn eine Seite die Regeln bricht ist die andere an diese Regeln nicht mehr gebunden.

Sameer  verweist deutlich auf die Kolonien und Chief Napi auf die Indianerkriege

Das macht den Einsatz moralisch nicht besser. Weder den Ersteinsatz, noch den Zweit- und Dritteinsatz.
Generell habe ich die Meinung das Kriegstreiber beider Seiten in einen Sack gehören, zugebunden und alle Witwen und Waisen dürfen mit Stöcken so lange drauf hauen bis sich nichts mehr rührt.

Und im Falle des Stellungskrieges im WWI war das Mittel sogar als Waffe ungeeignet da man eine begaste Gegend schwer einnehmen konnte.
Und bei geeigneter Schutzausrüstung war man auf beiden Seiten in einem Patt den der Stacheldraht und die MG-Nester aufrecht erhielten.

Mit zunehmender Technisierung des Krieges wird die Zivilbevölkerung immer mehr zur Zielscheibe der Parteien.
Vor chemischen Waffen kann man sich noch "räumlich" trennen, bei biologischen Waffen wird das unmöglich.

Alles was Fläche trifft, egal ob Minen oder Flächenbombardements gehört verboten.
KSA, you hear me?
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Talasha am 13.11.2017 | 02:13


Insofern fand ich die Deutschen als Böse Buben am Anfang zwar ärgerlich, da sich Ares dann aber als "Brite" entpuppte hat mir das wieder gut gemacht.
Och, da bei den Briten ebenfalls genug Leute vorhanden waren die bis zum totalen Sieg weiter kämpfen wollten, war jetzt Ludendorff nicht so prägnant.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Issi am 13.11.2017 | 10:56
Ich fand die ersten 70% des Films überraschend unterhaltsam. Und teilweise auch witzig.
Am Ende war es halt ein buntes Super-Feuerwerk.
Mir nimmt es allerdings immer ein bisschen die Spannung, wenn ich nicht ungefähr weiß, was der Superheld alles kann oder nicht kann.
Bei Spiderman ist  das klarer. Dann weiß man besser, wann er wirklich in der Klemme steckt und wann nicht.
Bei Wonder Woman ist praktisch alles möglich- deshalb bin ich beim Kampf einfach mehr Zuschauer, statt für den Held mit zu überlegen,
was er als nächstes tun könnte um sich aus der Patsche zu helfen.

Fazit 3,5 Sterne.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kowalski am 13.11.2017 | 22:32
Mir nimmt es allerdings immer ein bisschen die Spannung, wenn ich nicht ungefähr weiß, was der Superheld alles kann oder nicht kann.

Seh ich ähnlich.

Das ist bei Superhelden, Vampiren, Werwölfen oft unspannend weil die Gefahren denen wenig anhaben können.
Du kannst ihnen die Hucke vollhauen und sie schütteln es ab.
Nur bei wenigen gibt es Schwächen und die gleichen dann in immer neuen Variationen zu platzieren nutzt sich auch ab.
Dann wird es nur spannend wenn die Helden in ein Dilemma gesteckt werden.
Rette ich Lois oder den herantosenden Zug der zu entgleisen droht? Oder schaffen sie beides oder kriegen sogar Hilfe?

Bei Helden wie Batman und Robin oder Iron Man weiss man das es die Gadgets sind die sie retten, da sind die Geschichten nachvollziehbarer und müssen nicht mit so hohen Einsätzen gespielt werden. Insgesamt machen es die Geschichtenerzähler gut, aber mir sind weniger Metamenschen lieber.
 :d
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Teylen am 14.11.2017 | 10:25
Einerseits hatte ich bei Wonder Woman keine Ahnung wie die Fähigkeiten von ihr so genau aussehen.
Das heißt als sie im Endkampf hoch powerte ging mir erstmal so ein wenig der Kiefer tiefer. ^^;
 
Andererseits könnte man argumentieren das es weniger um Wonder Womans Leben, als um ihre Moral ging.
Ein wenig wie bei Star Wars, Episode 6, wo es in dem letzten Kampf nicht darum ging das oder ob Luke gewinnt, sondern ob er unabwendbar der Dunklen Seite anheim fällt oder nicht.
Bei Wonder Woman war es halt nicht die Dunkle Seite der Macht, sondern die Frage ob sie es schafft an Menschen bzw. die Menschheit zu glauben, die weitaus weniger perfekt ist als sie es bis dahin angenommen hat.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kowalski am 14.11.2017 | 12:45
Einerseits hatte ich bei Wonder Woman keine Ahnung wie die Fähigkeiten von ihr so genau aussehen.
Das heißt als sie im Endkampf hoch powerte ging mir erstmal so ein wenig der Kiefer tiefer. ^^;
 
Andererseits könnte man argumentieren das es weniger um Wonder Womans Leben, als um ihre Moral ging.
Ein wenig wie bei Star Wars, Episode 6, wo es in dem letzten Kampf nicht darum ging das oder ob Luke gewinnt, sondern ob er unabwendbar der Dunklen Seite anheim fällt oder nicht.
Bei Wonder Woman war es halt nicht die Dunkle Seite der Macht, sondern die Frage ob sie es schafft an Menschen bzw. die Menschheit zu glauben, die weitaus weniger perfekt ist als sie es bis dahin angenommen hat.

Ja, ohne den Subtext der moralischen Auseinandersetzung um Verantwortung und Selbstbestimmung wären die Filme ähnlich unerträglich wie Transformers.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: rillenmanni am 14.11.2017 | 13:11
Dianas Kurve zeigte halt den ganzen Film über nach oben. Das Superwesen, die ultimative Waffe gegen Ares, erwachte ja erst. Sie wusste ja am Anfang gar nicht mal, was sie war, und am kulminierenden Ende musste sie ihre Funktion auch erst annehmen und ihre Bedeutung voll verstehen. Und dann war es ja plötzlich supi einfach, Ares einzudosen. Ich fand das ziemlich cool. Und ich war so froh, dass der Film nicht den Verlauf nahm, den man auch schon so oft gesehen hat: Die Kontrahenten hauen sich so lange auf die Birne, bis beide kaum noch stehen können, dann hat der Böse quasi schon gewonnen, aber ein Detail lässt schließlich den Guten obsiegen. WW ist hier vorher abgebogen, und er hätte es mE schon ein paar Minuten früher bzw ein paar Umrundungen auf der Supermeter früher tun können.

WW ist für mich eines der filmischen Glanzlichter der letzten Jahre. Und ich war von der Heldin wirklich schwer beeindruckt. Seither laufe ich auch im WW-Kostüm durch die Straßen und störe mich nicht an den Blicken der Passanten. Gerettet habe ich allerdings auch noch niemanden.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: tartex am 14.11.2017 | 14:08
Ja, ohne den Subtext der moralischen Auseinandersetzung um Verantwortung und Selbstbestimmung wären die Filme ähnlich unerträglich wie Transformers.

Mit der moralischen Ebene kommen wir dann doch auf Captain-Planet-Niveau.   >;D
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: wild dice am 14.11.2017 | 14:35
Seither laufe ich auch im WW-Kostüm durch die Straßen und störe mich nicht an den Blicken der Passanten. Gerettet habe ich allerdings auch noch niemanden.

Jetzt habe ich Bilder von Snoopy im WW Kostüm im Kopf - das geht nicht! Der kämpft doch schon als Hundehüttenflieger gegen den Roten Baron. ;D
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Issi am 14.11.2017 | 14:46
Gab es in den letzten Jahren einen Superhelden Film des besser war als WW?
Für mich schon,  naemlich "Dr. Strange!"
Der kriegt von mir 4 Sterne.
Trotzdem war WW besser als vieles, was man sich schnell mal anschaut und noch schneller wieder vergisst.
(Im neuen Thor war ich allerdings noch nicht)
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Exar am 14.11.2017 | 15:08
Mir hat Wonder Woman auch ziemlich gut gefallen.
Auf jeden Fall besser als Batman v Superman oder diese Gurke Suicide Squad.

Bin gespannt, wo sich die Justice League einordnen wird.
Der läuft sogar diese Woche schon an, meine ich.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: rillenmanni am 14.11.2017 | 15:16
Jetzt habe ich Bilder von Snoopy im WW Kostüm im Kopf - das geht nicht! Der kämpft doch schon als Hundehüttenflieger gegen den Roten Baron. ;D

Puh! Ich bin ja immer wieder froh, wenn/dass man mich nicht zu ernst nimmt. :)

(Das Snoopy-RoterBaron-Hundehüttenbild habe ich ja noch im Vinsalt-Forum als Avatar.)
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kowalski am 14.11.2017 | 15:42
Jetzt habe ich Bilder von Snoopy im WW Kostüm im Kopf - das geht nicht! Der kämpft doch schon als Hundehüttenflieger gegen den Roten Baron. ;D

(https://s-media-cache-ak0.pinimg.com/originals/16/73/60/167360a9de8fe4425983c13c435e68e3.jpg)
(https://www.themarysue.com/wp-content/uploads/2015/08/snoopy.jpg)
(https://i.pinimg.com/736x/e3/1c/32/e31c32307efb5032ace1dc883e566043--snoopy-images-snoopy-love.jpg)
(https://s-media-cache-ak0.pinimg.com/originals/f7/e2/1a/f7e21a920052a09507e647555d32f1b5.jpg)
(https://lacovacha.mx/wp-content/uploads/2015/09/Snoopy-writes-Batman.jpg)
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: BobMorane am 14.11.2017 | 15:45
AWESOME  :headbang:
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Supersöldner am 14.11.2017 | 15:51
In B gegen S sah sie ja sehr Männlich aus zeitweilig dachte ich Sogar  es sei ein Mann der ein Ablenkungs- Manöver startet damit sich die Echte Wonder Woman an schleichen kann. Ist das hier besser ? in den Trailern ja aber im Film ?
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: rillenmanni am 14.11.2017 | 15:57
Ich sehe in meinem Wonder-Woman-Kostüm nicht männlich aus!






 :)
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Issi am 14.11.2017 | 16:00

Ich sehe in meinem Wonder-Woman-Kostüm nicht männlich aus!

Wo sind die Beweisfotos!   >;D






Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: rillenmanni am 14.11.2017 | 16:20
Dann gibt mir Gal Gadot nen Kick ins Gesicht. Kann ich nicht machen! :)
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: tartex am 14.11.2017 | 16:39
In B gegen S sah sie ja sehr Männlich aus zeitweilig dachte ich Sogar  es sei ein Mann der ein Ablenkungs- Manöver startet damit sich die Echte Wonder Woman an schleichen kann. Ist das hier besser ?

Also ich würde das nicht so wertend formulieren!  :P
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Supersöldner am 14.11.2017 | 16:43
Gut dann Formlire  ich es neu.  Da ich im B gegen S Film den Eindruck hatte sie würde einen Mann der sich als WW ausgibt ein setzen als Ablenkung  da sie vielleicht weiß das Batmann alles überwacht wüsste ich gern ob es in ihrem eignenden Film einen ähnlichen Eindruck geben könnte.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Teylen am 14.11.2017 | 16:48
Die Wiederholung, macht die Behauptung, Gal Gadot würde in BvS wie ein Mann aussehen, nicht intelligenter, überzeugender, besser oder glaubwürdiger. Meiner Meinung nach.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kowalski am 14.11.2017 | 18:25
Gut dann Formlire  ich es neu.  Da ich im B gegen S Film den Eindruck hatte sie würde einen Mann der sich als WW ausgibt ein setzen als Ablenkung  da sie vielleicht weiß das Batmann alles überwacht wüsste ich gern ob es in ihrem eignenden Film einen ähnlichen Eindruck geben könnte.

Hmm. Scheint wir haben jeweils ein anderes BvS gesehen.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Wizz_Master am 21.02.2021 | 21:08
Gestern den zweiten Teil auf Sky angeschaut. OMG was war das denn? Nach einem guten ersten Teil ist der zweite Teil ein richtiger Schlag ins Gesicht. Mies, mieser, WW84. 0,5 von 10 Punkten. Ich habe mir gleich danach zur Erholung Rambo: Last Blood reingezogen (ja der ist auch mies, aber trotzdem um Welten besser). Ich kann nicht glauben, dass der erste und zweite Teil von derselben Regisseurin stammt. Ich glaube da sind manche Comicverfilmungen von Uwe Boll noch sehenswerter gewesen. Wie kann man einen Film nur so verhunzen- Story schwach, Sidekick-Plot komplett überflüssig, sehr enttäuschende Antagonistin und ein so zäher und belangloser Einstieg, dass ich gleich 2x in den ersten 30 Minuten abgebrochen habe.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: JS am 21.02.2021 | 21:48
Dann scheinen die vernichtenden Rezis auf SPON ja den Punkt zu treffen. Sehr schade. Der erste Teil gefiel sogar mir sehr gut, dabei mag ich Superheldenfilme gar nicht so gern.
:D
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Noir am 22.02.2021 | 00:11
Also ... ohne dass ich mich jetzt wieder auf eine Filmdiskussion einlasse ... gerade im Bezug auf Comicverfilmungen stehe ich da ja ohnehin oft allein auf weiter Flur ... aber ich würde bei Wonder Woman 84 nun wirklich nicht so ein "Was ist das für ein Müll?!"-Fass aufmachen. Ich fand den Film im großen und ganzen wirklich nicht übel. Hat mir eigentlich gut gefallen. Nicht so stark wie Teil 1 ... aber das ist dem sehr bunten 80er Setting geschuldet. Die Bösewichte hatten Motivation und Dianas menschliche Seite wurde gezeigt. Ich persönlich hätte gern mehr Cheetah und etwas weniger Max Lord gesehen. Das Problem des Films dürfte der Aufbau des Plots sein, der hie und da etwas holprig herüberkommt. Hätte man sicher eleganter lösen können. Den Steve Trevor Arc hätte ICH vermutlich etwas anders beendet ... aber nun ... das war wirklich nicht so wild. Ansonsten hat mir der Film Spaß gemacht. Das ist die Hauptsache. Und ich denke, im Kino wird er noch etwas mehr glänzen. Da waren so einige Bilder, die klar für die große Leinwand gedacht sind. Werd ich mir also sicher nochmal ansehen, wenn die Kinos wieder aufmachen.

Also ich würde da ganz klar sagen: Immer locker durch die Hose atmen und sich selbst einen Eindruck verschaffen. Und - um Himmels Willen - nicht soviel auf irgendwelche Kritiken geben. Ich habe festgestellt, dass die meisten Kritiken bei mir inzwischen einfach nur den Kamm schwellen lassen xD

Ich würde Wonder Woman 84 definitiv solide 7/10 Punkten geben. Eventuell kann man noch einen Punkt abziehen, wenn bestimmte Punkte für einen wichtiger sind. Aber auf jedenfall unterhaltsam.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Ainor am 25.02.2021 | 13:15
Naja, 5,4 auf IMDB. Das ist nach dem ersten Teil schon ein bitterer Abstieg.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Samael am 25.02.2021 | 17:30
Teil 1 hab ich nach wenigen Minuten abgeschaltet. Vielleicht schau ich dann in Teil 2 mal rein...
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Xemides am 28.02.2021 | 09:34
Teil 1 fand ich eigentlich ziemlich gut, im Gegensatz zu Teil 2.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Ninkasi am 1.03.2021 | 16:10
Teil 1 fand ich eigentlich ziemlich gut, im Gegensatz zu Teil 2.

kann ich mich anschließen.
Klar muss man nicht mit Kritik übertreiben und gegen irgendwelche C-Movies stellt sich der Film vielleicht recht gut dar, aber in meinem persönlichem Empfinde war der Film eine Entäuschung.
Da sammeln sich viele Kleinigkeiten während des Schauens an, wobei der Kinofilmgenuss dann auf der Strecke blieb.
In meinen Augen waren das alles vermeidbare Dinge und somit bleibt man nach einem langen Filmabend etwas gefrustet zurück.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Kurna am 24.04.2021 | 22:29
Also ... ohne dass ich mich jetzt wieder auf eine Filmdiskussion einlasse ... gerade im Bezug auf Comicverfilmungen stehe ich da ja ohnehin oft allein auf weiter Flur ... aber ich würde bei Wonder Woman 84 nun wirklich nicht so ein "Was ist das für ein Müll?!"-Fass aufmachen. Ich fand den Film im großen und ganzen wirklich nicht übel. Hat mir eigentlich gut gefallen. Nicht so stark wie Teil 1 ... aber das ist dem sehr bunten 80er Setting geschuldet. Die Bösewichte hatten Motivation und Dianas menschliche Seite wurde gezeigt. Ich persönlich hätte gern mehr Cheetah und etwas weniger Max Lord gesehen. Das Problem des Films dürfte der Aufbau des Plots sein, der hie und da etwas holprig herüberkommt. Hätte man sicher eleganter lösen können. Den Steve Trevor Arc hätte ICH vermutlich etwas anders beendet ... aber nun ... das war wirklich nicht so wild. Ansonsten hat mir der Film Spaß gemacht. Das ist die Hauptsache. Und ich denke, im Kino wird er noch etwas mehr glänzen. Da waren so einige Bilder, die klar für die große Leinwand gedacht sind. Werd ich mir also sicher nochmal ansehen, wenn die Kinos wieder aufmachen.

Also ich würde da ganz klar sagen: Immer locker durch die Hose atmen und sich selbst einen Eindruck verschaffen. Und - um Himmels Willen - nicht soviel auf irgendwelche Kritiken geben. Ich habe festgestellt, dass die meisten Kritiken bei mir inzwischen einfach nur den Kamm schwellen lassen xD

Ich würde Wonder Woman 84 definitiv solide 7/10 Punkten geben. Eventuell kann man noch einen Punkt abziehen, wenn bestimmte Punkte für einen wichtiger sind. Aber auf jedenfall unterhaltsam.

Also ich würde Dark Stone Cowboy hier in vielen Punkten zustimmen.
Nachdem gestern die DVD angekommen ist, habe ich ihn heute geschaut und fand ihn einen guten Film, wenn auch nicht ganz so gut wie den ersten Teil, den ich aber auch überragend fand (sicher in meiner Top 5 der letzten 5 Jahre).
Ich hatte aber vielleicht auch den Vorteil, dass ich ungefähr wusste, was mich erwartet, obwohl ich versucht habe, explizite Spoiler zu vermeiden.

Er hätte vielleicht im Mittelteil etwas kürzer sein dürfen, aber sonst passte das. Mein einzig anderer Kritikpunkt wäre, dass ich etwas mehr explizite 80er-Musik erhofft hatte. Da war ich wohl etwas verwöhnt von Atomic Blonde, dem anderen großen Film von 2017 (neben WW).

Sehr gut fand ich die beiden Gegenspieler, die echte Charaktere mit Motivation waren. Viel besser als "Ich bin ja so böse"-Lex Luthor in BvS oder Steppenwolf in JL. In dem Punkt ist WW84 auch besser als der erste Teil, denn Ares fiel ja auch eher in diese "böse, weil böse"-Schiene. Wobei ich DSC aber auch zustimme, dass noch etwas mehr Cheetah nicht geschadet hätte.

Fazit: Ich werde den Film sicher dann auch noch einmal im Kino schauen, wenn er denn endlich anläuft.  :d
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Tele am 24.04.2021 | 22:35
Gut dann Formlire  ich es neu.  Da ich im B gegen S Film den Eindruck hatte sie würde einen Mann der sich als WW ausgibt ein setzen als Ablenkung  da sie vielleicht weiß das Batmann alles überwacht wüsste ich gern ob es in ihrem eignenden Film einen ähnlichen Eindruck geben könnte.

Bin nicht sicher, ob du weißt, wie Frauen aussehen...
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: tartex am 25.04.2021 | 11:05
Bin nicht sicher, ob du weißt, wie Frauen aussehen...

Naja, zumindest muss ich mir keine Sorgen machen, dass mir Supersöldner jemals Gal Gadot ausspannen wird.   ;D
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: am 25.04.2021 | 12:49
ja die finde ich nicht hübsch. da sah ja sogar Supergirl besser aus. obwohl es in WW nicht ganz so schlimm war. In B Vs S sah sie richtig komisch aus.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Tele am 25.04.2021 | 13:51
Naja, eine Frau definiert sich nicht darüber, ob sie hübsch ist...oder du sie hübsch findest.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Space Pirate Hondo am 25.04.2021 | 14:24
ja die finde ich nicht hübsch. da sah ja sogar Supergirl besser aus. obwohl es in WW nicht ganz so schlimm war. In B Vs S sah sie richtig komisch aus.

Das lag wohl eher am Kostüm als an Gal Gadot. Comic-Kostüme sahen in den Realverfilmungen schon immer lächerlich aus.

Naja, eine Frau definiert sich nicht darüber, ob sie hübsch ist...oder du sie hübsch findest.

+1
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Scurlock am 25.04.2021 | 23:53
"Wonder Woman 84" würde ich zwar nicht gleich mit einem Uwe Boll Streifen gleichsetzen, aber misslungen ist er trotzdem. Er hat mich in vielerlei Hinsicht an "Superman III" (1983) erinnert. Auch kein guter Film und ähnliche Probleme mit Dramaturgie, Figuren und Pacing. Tatsächlich sind die Mängel von "Wonder Woman 84" in erster Linie von Regisseurin/Autorin Patty Jenkins zu verantworten. Ich meine irgendwo gelesen zu haben, sie wollte einen möglichst gewaltfreien Superheldinnen-Film mit friedlicher Auflösung. Wonder Woman sozusagen als Symbolfigur für friedlichen Widerstand. Ja, das ist ihr durchaus gelungen, nur eben zu Lasten von Spannung und Glaubwürdigkeit. Die arg konstruierte Lovestory war dann der Sargnagel für eine weitgehend misslungene Comicverfilmung. Ich kann nur hoffen, dass für eine mögliche Fortsetzung ein talentierterer Autor*in/Regisseur*in verpflichtet werden kann. Jenkins kann es einfach nicht. 
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Noir am 26.04.2021 | 00:48
Jenkins kann es einfach nicht.

Das stimmt ja auch nicht. Die hat ja auch den ersten WW-Streifen gemacht und der war ein Knaller.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Scurlock am 26.04.2021 | 01:15
Das stimmt ja auch nicht. Die hat ja auch den ersten WW-Streifen gemacht und der war ein Knaller.
Knaller finde ich reichlich übertrieben, solide würde ich eher sagen. Allerdings hatte WW andere Autoren, während bei WW 1984 Jenkins in so ziemlich jeder kreativen Hinsicht (Buch/Regie) verantwortlich war und auch freie Hand hatte...
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Noir am 26.04.2021 | 02:15
Da gehen wir nicht konform. WW war grandios und hatte imho so gut wie keine Schwächen. Aber darum gehts hier ja ohnehin nicht.
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Supersöldner am 26.04.2021 | 08:57
kommt jetzt eigentlich noch ein teil 3 nach dem Äh scheitern von Teil 2 ?
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: Tele am 26.04.2021 | 09:17
Wahrscheinlich: "The sequel was officially greenlit on December 27, 2020, with Jenkins and Gadot officially returning, and Warner Bros. confirming that the film would have a traditional theatrical release."
Titel: Re: Wonder Woman
Beitrag von: lowfyr am 23.05.2021 | 23:11
Das Problem bei WW 84 war unter anderem, das man Steve unbedingt wiederholen wollte und deswegen auf diese Idee kam. Und das alles funktioniert nicht wirklich.

Das Cheetah aussieht wie aus dem Cats-Film übernommen hilft auch nicht . Wenn die Werwölfe aus dem ersten Underworld-Film besser und bedrohlicher aussehen hat man ein Problem ;)