Bitte zeigt mir Pläne von großen Tavernen. In denen auch mal 200 oder 300 Leute einen Hochzeit feiern können.
Ein Punkt wird sicher sein, daß sich kleinere Grundrißpläne schneller und leichter entwerfen lassen als solche für ganze Tavernenkomplexe. Ein Teil schlichte Faulheit ist also wohl auf jeden Fall dabei. :)Ja, das sehe ich auch so. Faulheit kombinert mit Desinteresse (was man ja auch an der geringen Resonanz hier im Thread sieht). Gerade in Hinblick auf den Frontier-Gedanken vieler Rollenspiele kann natürlich auch alles eine Nummer kleiner sein. Und oberirdische Gebäudekomplexe sind nicht so leicht zu zeichnen und zu planen wie Dungeongänge, darum gibt es ein Übergewicht an unterirdischen Dungeons. Ich finde es schon schwierig genug Karten von zünftigen Herrenhäusern, Villen oder Burganlagen zu finden. Aber bei Tavernen, wo ich sicherlich mehr als nur ein Dutzend habe, mal eine schön große zu finden, dass das schwierig ist, finde ich schon hart.
Und auch heute sind viele Kneipen jetzt keine "Giganten". Klar, wenn ich den Festsaal und die Kegelbahn mitrechne schon. Aber die sind im Normalbetrieb ja nicht in Verwendung sondern nur für "besondere Gesellschaften". Zehn Figuren an der Theke und sechs-zehn Tische sind oft schon ein "großes" Gasthaus und nicht immer voll zu kriegen. Ausserhalb der großen Städte und Wochenenden fehlt einfach das Publikum.
Ja, weil es Fernseher etc. gibt.
Ohne Fernseher wäre jede Kneipe Abends brechend voll, denn was soll man sonst tun? Außer der Kneipe gibt es nichts was man im Fäntelalter abends tun kann. (Wenn man von seine Familienmitglieder verdreschen absieht.)
Ja, weil es Fernseher etc. gibt.
Ohne Fernseher wäre jede Kneipe Abends brechend voll, denn was soll man sonst tun? Außer der Kneipe gibt es nichts was man im Fäntelalter abends tun kann. (Wenn man von seine Familienmitglieder verdreschen absieht.)
Bei uns auf dem Dorf gab es früher 30 "Gastwirtschaften", viele davon waren wahrscheinlich nicht mehr als das Wohnzimmer vom Bauern, der das nebenher betrieben hat.
Und was man zumindest bei uns "früher", noch zu meiner Großeltern-Generation und als meine Eltern klein waren, gemacht hat, war, dass man sich abends (vor allem im Winter) irgendwo bei Nachbarn/Verwandten im Dorf getroffen hat, jeder hatte Krempel zum Arbeiten dabei, die Frauen haben gestrickt, die Männer geschnitzt oder Werkzeug ausgebessert, es wurde gesungen, und wenn man lustig war, am Samstag, dann haben gegen später ein paar Anwesende angefangen, auf Instrumenten zu spielen. Und dann ist man heim ins Bett, so gegen neun, halb zehn.
Ein weiteres Problem ist bis in die Zeiten von Petroleumlampe und Gaslicht auch immer die Beleuchtung gewesen. Anders als Hollywood hatten die damals NUR die Fackeln/Laternen, das war schon recht düster. Der Rückweg war auch zu bedenken, da hatte man nur Laterne/Fackel und Leuchtmaterial war durchaus teuer.Und im Zeitalter von Leuchtkristallen und ewig brennenden Fackeln?
Gerade übrigens im hotzenplotzigen DSA müsste es in Städten wie Gareth schon sehr große Tavernen geben, ich bin mir auch ziemlich sicher, dass es die gibt, die Tavernen sind ja alle beschrieben. Ich wäre nur positiv überrascht, wenn es von mehr als 1 dieser großen Taverne auch eine Karte gäbe, denn immer wenn ich in DSA-Abenteuer schaue finde ich doch nur die 1000. kleine Standard-Taverne mit Theke, drei Tischen und Zimmer im Obergeschoss.
"Ihr seid doch Abenteurer, nicht? Würde es euch etwas ausmachen, gegen eine kleine Belohnung gerade mal eben ein neues Faß Bier aus dem Keller zu holen?" ;D
W6 | Wandernde Monster in der Taverne |
1 | 1W6 Trunkenbolde |
2 | 2W20 Ratten |
3 | W3 Weingeister |
4 | Belebter Gegenstand, W6: 1-3: Bierfass, 4-6: Weinregal |
5 | Blauer Drache, W6: 1-5 hackedicht, 6: nur leicht angetrunken |
6 | 1 Kellerassel, riesig |