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Pen & Paper - Spielsysteme => Systemübergreifende Themen => Thema gestartet von: LushWoods am 24.09.2016 | 11:38
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Welche Rollenspiel-Settings sind für euch die abgefahrensten, seltsamsten und ungewöhnlichsten?
Welche davon habt ihr schon gespielt und wie war es?
Auf die Frage hat mich aktuell das hier gebracht:
http://www.drivethrurpg.com/product/156244/Hot-Guys-Making-Out?src=newest_since
Ganz oben steht bei mir Mechanical Dream. Da war so abgefahren das wir nach zwei oder drei Sessions nicht mehr damit klar gekommen sind.
Ansonsten ehrenhafte Nennungen:
Engel
Warbirds
Numenera
CthulhuTech
Hellas
Cadwallon
Fenh Shui
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Planescape
Swashbucklers of the 7 Skies
Opus Anima
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Plüsch und Plunder
Paranoia
Die seltsamsten - und ich werde sie niemals spielen - sind sicher:
FATAL (https://1d4chan.org/wiki/FATAL)
Racial Holy Wars (https://1d4chan.org/wiki/Racial_Holy_War)
VTNL (https://1d4chan.org/wiki/VTNL)
... eigentlich so ziemliche alle RPGs durch die man sich da als ähnliche RPGs durchklicken kann. Wer Rollenspiele spielt, sollte in seinem Leben über diese Spiele gelesen haben - einfach um sich wieder an dem zu erfreuen das er gerade spielt. Die Frage war nach >Settings< aber das geht hier bei diesen Regelwerken Hand in Hand. VTNL ist Fantasy aber wenn man sich ansieht was für eine Welt durch diese Regeln entsteht wird es einfach nur noch absurd.
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Engel ist Tool. Aber wieso ungewöhnlich ?
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Toon.
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C°ntinuum (konsequent durchdachte Zeitreise)
Chronosaurus (zeitreisende Dinos - genug gesagt)
das Land Og (Höhlenmenschen mit wenigen Worten, und Dinos, warum auch immer)
Deponia (ein Planet voller Müll)
Kobolde fressen Babys! (die geilste Mythologie)
Pyramos (die Welt ist ein Tetraeder)
Wonderland no more (sprechende Tiere und Spielkarten als spielbare Spezies - mag uns normal vorkommen, die wir mit Alice aufwuchsen, ist aber ziemlich abgefahren)
Sea Dracula (Gerechtigkeit durch Tanzen zwischen Tieranwälten)
Space 1889 (den Weltraum mit Propellern erobern)
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Serials - organisierte serienmörder
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Mutant Year Zero Alpha Lab
Cairn
Furries! ~;D
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Degenesis (Endzeit gibt es wie Sand am Meer, aber die Erforschung einer "fremden" Welt durch primitive Kulturen ist interessanter - und im Gegensatz zu Numenera ist Degenesis auch wirklich durchdacht und nicht einfach nur "random shit", der durcheinander geworfen wurde).
Feng Shui
Mage:the Ascension
Wraith:the Oblivion
Mindjammer (jetzt brauche ich nur noch ordentliche Regeln dafür...)
Eberron (weil die Fantasy-Erwartungen durch dieses Setting komplett unterlaufen werden)
Exalted
Slipstream
Runepunk
jedes Spiel, welches im Marvel- oder DC-Universum angesiedelt ist
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Plüsch und Plunder
Paranoia
Genau die zwei bei mir auch.
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Hab gerade ein Broken Rooms (Horror, alternativ-Welten) Thema aufgemacht...
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Human Occupied Landfill
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Dark Sun
Aventurien
Planescape
Warhammer 40k
Tribe 8
Degenesis
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Für mich ist D&D das verrückteste Setting überhaupt. Also, wenn man jetzt einfach die Regelbücher und Monsterkompendien hernimmt und sich überlegt, was da für ein wilder, irrwitziger Superhelden-Pseudohistorien-Fantasy-Horror-SF-Mix impliziert ist. Betrachter? Tarrasken? Graf Strahd? Und das gehört alles settingmäßig irgendwie diffus als Multiversum zusammen, oder in Form der Stücke, die man sich gerade daraus zusammennimmt?
Echt weirdes Zeug.
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Für mich ist D&D das verrückteste Setting überhaupt
Wenn du echt D&D als das verrückteste anführst MUSS ich einfach fragen: Du kennst FATAL? Falls nicht obrigen Link anklicken und ein Stück Glauben an die Menschheit verlieren.
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FATAL ist von der doch eher 0 /8-15 Fantasy mit einem Fokus auf sexuelle Gewalt. Das ist nicht nur ein sehr grenzwertiges Thema, sondern auch nicht so besonders originell
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Leider gibt es (von Planescape oder Eberron mal abgesehen) kaum ein Setting, welche die gesamte Verrücktheit von D&D voll ausschöpft. Die meisten Welten sind einfach nur 08/15-Fäntelalter, wo die Bauern schon schief gucken, wenn sich einmal ein (*le gasp*) ELF in ihr Dorf verirrt. Die Forgotten Realms z.B. stehen Aventurien in kaum etwas nach, wenn es um Konservatismus und Mittelalterfetischismus geht.
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Naja, die einzige längere D&D-Kampagne, die ich gespielt habe, lief im Underdark, das war schon anders als Gradnochsjepengurken im beschaulichen Bornland... ;)
Ansonsten:
Mouseguard ist als Setting schon ziemlich weit draußen (aber auch ziemlich nett).
Power, Plüsch & Plunder hab ich zwar nur einmal gespielt (leider), ist aber auch sehr... weird.
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was ich mal zufällig fand:
https://en.wikipedia.org/wiki/Reich_Star (https://en.wikipedia.org/wiki/Reich_Star)
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Planescape ist je nachdem wie man es spielt schon merkwürdig
Mechanical Dream fällt wohl auch unter ungewöhnlich
https://en.wikipedia.org/wiki/Mechanical_Dream
Sonst sind noch diverse Sachen von LotFP sehr abgefahren z. B. Fuck for Satan
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Ob unbedingt das ungewöhnlichste, weiß ich nicht, aber Night Witches ist auf seine Weise schon recht exotisch-spezialisiert: man spielt Pilotinnen des sowjetischen 588. Nachtbomberregiments im 2. Weltkrieg. Das Ganze auf pbtA-Basis, womit klar sein dürfte, daß neben den eigentlichen Einsatzflügen auch die üblichen kleinen Militärintrigen, das Herumschlagen mit den obligatorischen Politkommissaren, und das sonstige "Privatleben" auf den Stützpunkten mit abgedeckt sind...
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Leider gibt es (von Planescape oder Eberron mal abgesehen) kaum ein Setting, welche die gesamte Verrücktheit von D&D voll ausschöpft. Die meisten Welten sind einfach nur 08/15-Fäntelalter, wo die Bauern schon schief gucken, wenn sich einmal ein (*le gasp*) ELF in ihr Dorf verirrt. Die Forgotten Realms z.B. stehen Aventurien in kaum etwas nach, wenn es um Konservatismus und Mittelalterfetischismus geht.
Ich empfehle einen Blick auf die Known World ;)
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Hat hier noch keiner Rifts genannt?
Auch Heavy Gear ist vielleicht eine Erwähnung wert.
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Rifts ist doch recht harmlos.
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Earthdawn.
Ich erkenne die Anleihen, ich weiß dass es eigentlich Dungeoncrawls vor dem Hintergrund eines magischen Endzeitsettings bietet, aber das Setting geht so in die Tiefe, dass das schon wieder ungewöhnlich ist. Ich meine, das Zwergenreich Throal hat einen ganzen Abschnitt der sich nur um Philosophie dreht! Das finde ich auch heute noch beeindruckend, weil es einen wirklich das Gefühl gibt, dass das Setting nicht nur Vorlage für Abenteuer bietet, sondern etwas woran du LEBEN kannst.
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Rifts ist doch recht harmlos.
Trans-dimensionale Cross-over Settings gibts dann meines Wissens jetzt nicht so viele.
In diesem Zusammenhang wäre vielleicht Torg eine Erwähnung wert, aber habe ich nie gespielt, insofern kann ich es nicht gut beurteilen.
Wurde Myrkgard als "böse" Parallel Welt von Midgard schon aufgezählt?
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Trans-dimensionale Cross-over Settings gibts dann meines Wissens jetzt nicht so viele.
Kommt ein bißchen darauf an, wie man die definiert, denke ich. Großflächige andauernde Überlappungen verschiedener Wirklichkeiten, okay, das ist im Wesentlichen Rifts und Torg. Etwas bescheidenere Ansätze in der Art von "ja, es gibt andere Dimensionen, und eure Charaktere können dahin verschlagen werden oder von dort Besuch bekommen" wären dagegen für beispielsweise die meisten Superhelden-Settings schon geradezu alltäglich. ("Es muß Mittwoch sein. Wir sind schon wieder im Anti-Universum.")
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Mechanical Dream ist wohl ein Evergreen (Hihi) in der Beziehung.
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Andere Dimensionen so wie du sie beschreibst gibt es ja dann in vielen Settings, ob es Feen-, Traum- oder Sonst-wie- Welt heißt. Ich meinte hier schon tatsächlich den großflächigen Ansatz, wie du es nennst.
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Itras by wäre noch zu nennen.
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Warum hat noch niemand "Skyrealms of Jorune" genannt ?
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Von allen abgefahrenen Endzeitszenarien (Engel, Degenesis, etc.) schießt meiner Meinung nach Endland echt den Vogel ab.
Ansonsten nominiere ich hier mal KULT und Little Fears.
Außer Konkurrenz werfe ich hier noch zwei Settings in den Raum, von denen es meines Wissen keine RPG-Umsetzung gibt, aber die echt Pontential hätten hier rein zu passen:
- Orfressa (die Welt aus David Webers Bhazell-Romanen nicht-ganz-Standard-Fantasy mit Endzeitelementen und nem netten Twist rund um das Ork-Äquivalent des Settings)
- das Multiversum aus den Hell's Gate-Büchern von David Weber und Linda Evans (endlose Inkarnationen von - meist menschenleeren - fast identischen Kopien der Erde, die durch natürlich entstehende gigantische Dimensionstore miteinander verbunden werden - die Story dreht sich um zwei Varianten der Menschheit die nach Jahrzehnten bzw Jahrhunderten der Erforschung der verschiedenen Universen jeweils zum ersten Mal auf eine andere Zivilisation treffen und durch totales Unverständnis - die einen benutzen allgegenwärtige Magie, die anderen Steampunk-Technik und psionische Begabungen - folgenschwere Irrtümer und interne Machtspielchen auf beiden Seiten in einen interdimensionalen Krieg rutschen)*
* @LushWoods: das war übrigens der Grund, warum ich die The Strange Bücher gekauft habe, sah danach aus, daß das eventuell in eine ähnliche Richtung gehen könnte. Wobei das System nach dem ersten Überfliegen auch hier reinpassen könnte.
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TORG auf jeden Fall.
Nicht nur weil hier ein Genre-Mix besteht, bei dem die Genre auch gleichzeitig und in einer Gruppe auf einer Welt spielen, sondern auch für die teils ungewöhnlichen Einzelgenres wie Technodämonen, einer flachen Fantasywelt in der die Sonne in der Mitte hoch und runter steigt, und mein liebstes: Cyberpapacy. Cyberpunk + mittelalterliche hexenverbrennende Kirchenregierung.
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Ich nehm mal nur Sachen, die ursprünglich aus dem PnP-Bereich kommen, sonst verliert man sich wohl im Endlosen. ^^
Itras By ... Oh ja. Da hab ich auch bei zehn Minuten reingucken noch nicht verstanden, was es eigentlich von mir will. Ich warte sehnsüchtig auf die deutsche Version, bevor ich mich richtig damit beschäftige. :D
Yoon-Suin dürfte in Strecken das fremdartigste D&D-Setting sein, das ich bisher gelesen habe (Schneckenmenschen ...?), einige Aspekte sind aber auch recht bodenständig.
Valley of Eternity schickt mystische Pinguine in Western-Geschichten und nimmt sich dabei durchaus ernst. Well.
Planescape, wobei ich hier die Welt der PC-Spiels mit ihrem stärkeren Fokus, ihrer Thematik und ihrer Atmosphäre noch nennenswerter als die PnP-Welt finde, die sich streckenweise auch mal negativ kitchen sink anfühlen kann.
Engel ist einfach eine krasse Mischung aus sehr vielen unterschiedlichen Ideen und Konzepten, die zusammen ein überraschend organisches Gesamtbild ergeben.
Los Muertos werfe ich auch mal noch ganz arrogant mit in den Raum. =P
Und dann gibt es ein paar, die ihre grundlegend recht einfachen Ideen mit einer Konsequenz durchziehen, dass sie schnell lebendig (und dadurch sehr ungewöhnlich) werden: CthulhuTech, Victoriana, A Red & Pleasant Land, Demon: The Descent und selbst Shadowrun.
Ach ja, Synnibar. Bewusst in einem eigenen Absatz.
Zumindest hat mich der Thread dazu gebracht, Mechanical Dream zu googeln! :D Erinnert mich an Longest Journey mit Steampunk, bin ich da in der richtigen Richtung? Klingt echt interessant. Gibt es da nur ein GRW oder muss ich darauf achten, was ich mir zuerst angucke?
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Shadowrun hat es simpel aber irgendwie auch elegant gelöst: Das dystopische Setting und die Welt können super gritty oder pink mohawk abgefahren sein. Gleichzeitig gibts kein Setting, dass nicht in Shadowrun vorkommen kann: Durch die Art wie die Matrix und Metaebenen funktionieren kann jedes beliebige Setting vorkommen und es gibt durchaus offizielle Abenteuer die genau so was dann machen. Was mir dabei so gut gefällt, ist dass es eben immer noch auf unserer Welt basiert und durch den Vergleich wirds erst so cool. Bei Alienrassen und realitätsfremden Rollenspielen hat man schließlich keinen Vergleich, aber in Shadowrun hast du deinen morgentlichen Berufsverkehr auf dem Weg zur Arbeit. Plus eventuell Explosionen, Magie, Motorradgangs die über die Dächer eben jenes Verkehrs ziehen und Schießerein auf dem Highway beginnen, Drachen, Magie... Dieser enge Bezug zur echten Welt macht Shadowrun für mich zu meinem absolut liebsten Setting.
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Eins fehlt noch:
Puppetland: Die Spieler spielen Puppen im Puppenland angelehnt an die Puppenmärchen im Fernsehen und Theater. Jede Aktion wird quasi von der Puppe des Spielers erzählt. Der SL darf nur in Form eines Geschichtenerzählers reden und jede Session dauert nur 1 Stunde. Dann müssen alle Puppen ins Bett.
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Die seltsamsten - und ich werde sie niemals spielen - sind sicher:
FATAL (https://1d4chan.org/wiki/FATAL)
Racial Holy Wars (https://1d4chan.org/wiki/Racial_Holy_War)
VTNL (https://1d4chan.org/wiki/VTNL)
... eigentlich so ziemliche alle RPGs durch die man sich da als ähnliche RPGs durchklicken kann. Wer Rollenspiele spielt, sollte in seinem Leben über diese Spiele gelesen haben - einfach um sich wieder an dem zu erfreuen das er gerade spielt. Die Frage war nach >Settings< aber das geht hier bei diesen Regelwerken Hand in Hand. VTNL ist Fantasy aber wenn man sich ansieht was für eine Welt durch diese Regeln entsteht wird es einfach nur noch absurd.
Sorry, aber wo siehst du z.B. bei RHW ein Setting?
Das sind doch einfach Systeme, die seit Jahrzehnten durch die diversen Internet-Foren getrieben werden, ohne das ein Großteil der Leute, die sich darüber lustig macht, die auch nur jemals selbst angeschaut hat.
Natürlich ist gerade RHW z.B. zu tiefst verabscheuenswürdig, aber was daran ungewöhnlich sein soll, weiß ich wirklich nicht. Es gibt ja auch kein ausgearbeitetes Setting, ja nichtmal ein vollständiges Regelwerk.
VTNL kannte ich bis jetzt gar nicht, aber das Spiel scheint ja auch gar kein Rollenspiel im klassischen Sinn sein zu wollen, eher ein Fantasy-Brettspiel ohne Brett, und wird in diesem verlinkten Artikel auf dumme Art und Weise gedisst. Muss man in einem "Review" wirklich schreiben "this piece of shit"?
Und wieder dieselbe Frage: was ist am VTNL-Setting bitte ungewöhnlich?
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Für mich war es ungewöhnlich. Das Setting beschreibt RHW folgendermaßen (aus dem "Regelwerk"). Beides ist im verlinkten Artikel als Quelle angegeben:
Sometime in the near future, the world is torn by chaos, anarchy, and mayhem as
the world has been devastated by the non-White population growth. All the lands
of the world have been overrun by these despicable hordes while the noble White
Man has been reduced to a tiny minority, barely surviving the terrors unleashed by
the heinous forces of the malicious Jew.
Many scholars predicted the ravaged Earth that oppresses the superior White Race
but few yielded these concerns. As a direct result, all civilization has been
destroyed in a fiery blaze of disaster.
There is hope though. A small, yet growing, force is gaining power and is dedicated
to cleansing the world of all the vermin. This band of White Warriors knows full
well that defeat is not an option. Either they will carry the banner of the White
Race to form a grandiose White Empire or all will be consumed in cold, dark
blackness. [usw.]
Ich würde das schon als Setting sehen, jetzt nicht viel anders als die Beschreibung eines Fantasy Settings im Aufbau plus Rassenhass und Gewaltverherrlichung. Ersetzt man den realweltlichen "Rassenbezug" (und ich entschuldige mich schonmal das Wort alleine verwenden zu müssen - aber ich weiß nicht wie ich sonst beschreiben soll was das Spiel versucht zu tun) mit Fantasy Rassen ist es nicht mehr so weit weg von einer anderen Settingbeschreibung. Shadowrun hat bspw. auch durchaus Rassismus als Thema und ist trotzdem nicht so ungewöhnlich wie das "Ding"
Muss man in einem "Review" wirklich schreiben "this piece of shit"?
Ich habs nicht geschrieben und finde es auch unnotwendig. Ich finde aber auch die 3 verlinkten alle unnötig. Ungewöhnlich beschreibt wiktionary als vom erwarteten abweichend. Für mich ist es das. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass irgendwer seine Zeit investiert um so etwas auszuformulieren. Nicht mal aus Satirezwecken oder um anzuecken. Mir wäre der Aufwand zu groß - abgesehen davon, dass ich keines davon "lustig" finde.
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Muss man in einem "Review" wirklich schreiben "this piece of shit"?
Muss man nicht, kann man aber. Und manchmal sogar mit Recht.
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Für mich war es ungewöhnlich. Das Setting beschreibt RHW folgendermaßen (aus dem "Regelwerk"). Beides ist im verlinkten Artikel als Quelle angegeben: Ich würde das schon als Setting sehen, jetzt nicht viel anders als die Beschreibung eines Fantasy Settings im Aufbau plus Rassenhass und Gewaltverherrlichung.
Also wenn 3 Sätze ausreichen, um etwas als Setting zu qualifizieren, dann gibt es ja sehr, sehr viel...
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Also wenn 3 Sätze ausreichen, um etwas als Setting zu qualifizieren, dann gibt es ja sehr, sehr viel...
Naja ich hab mich da auf
Gesamtheit von Merkmalen der Umgebung, in deren Rahmen etwas stattfindet, erlebt wird
bezogen und wie genau das jetzt beschrieben ist, ist doch sehr unterschiedlich. Auch die kurze Beschreibung eines Fiasco Playbooks oder der Nipajin Shots ist für mich ein Setting.
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Wenn man schon diese Ecke hier abdecken will, ist Wraeththu (https://en.wikipedia.org/wiki/Wraeththu) sicher der interessanteste Kandidat. Das ist ein postapokalyptisches homoerotisches Setting, in dem man androgyne postmenschliche Zwitter-Wesen spielt, die seltsam geformte komplett einstülpbare Penise haben: wie Seeanemonen oder so.
Zugegebenermaßen handelte es sich bei Wraeththu ursprünglich um eine Buchserie und das Rollenspiel ist nur ein Lizenz-Produkt, aber es wurde auch mit jeder Menge "Rezensionen" der oben verlinkten Machart bedacht.
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Ich habs nicht geschrieben und finde es auch unnotwendig. Ich finde aber auch die 3 verlinkten alle unnötig. Ungewöhnlich beschreibt wiktionary als vom erwarteten abweichend. Für mich ist es das.
Danke für die Erklärung. Jetzt wüde ich nur noch gerne verstehen, was am Setting von VTNL ungewöhnlich ist. Bei FATAL kann ich es mit extrem viel Mühe noch nachvollziehen, aber bei VTNL?
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Kann ich nur unter der Vorwarnung, dass ich mir das Regelwerk nicht gekauft habe (hätte ich nach der Beschreibung nicht und soweit ich das sehe ist es auch dann nur auf russisch erhältlich). Ich hab die VTNL Seite auch nur mit Google translate übersetzt gelesen da ich kein russisch kann, wer weiß - evtl ist ja auch einiges "Lost in Translation" und war nie so extrem gedacht (so klingt aber der 1d4chan Artikel dazu nicht - ist aber sicher nicht gerade die beste Quelle).
Ich hab das aufgrund des verlinkten Posts so verstanden, dass die Mechanik in VTNL bis ins Extrem getrieben wird. Dinge die das System nicht durch Regeln ermöglicht gibt es nicht, sind nicht zu beschreiben und dürfen nicht sein. Das steht für mich in extrem konträrem Schnitt zu den meisten anderern RPGs in denen es genau umgekehrt ist. "Ja wir wissen es gibt mehr, aber wir brauchen nur Regeln für die Dinge die in der Welt interessant sind." Während viele Computerrollenspiele die Welt mechanisch beschreiben weil es sich nur so lösen lässt, ist es in VTNL wie ich das verstanden habe genau anders rum: Die Welt ist aufgrund der strengen wie in einem Computerspiel.
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Ich finde Low Life (https://www.rpg.net/reviews/archive/13/13850.phtml) recht ungewöhnlich.
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Ich finde Low Life (https://www.rpg.net/reviews/archive/13/13850.phtml) recht ungewöhnlich.
Hah, großartig. :)
Dieser Thread könnte mich arm machen. Ich stöbere schon, ob's die Sachen noch gibt. Interessanterweise wird bei "Kunden, die dieses Produkt gekauft haben, haben auch diese Produkte gekauft" angezeigt: "Jenseits der Grenzen - Die Feenwelten von Lorakis". Was sagt uns das über Lorakis' Feenwelt? :gasmaskerly:
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Die Welt ist aufgrund der strengen [Regeln] wie in einem Computerspiel.
Ich finde das Setting von D&D4 in dem Fall sehr ungewöhnlich, da es auf nichteuklidscher Geometrie basiert: wenn man sich in gerade Linie (also meist parallel zu den Wänden eines Raumes) bewegt kann man nur 75% (oder so) der Distanz zurücklegen, die man bei Bewegungen quer zur Raumausrichtung bei gleicher Geschwindigkeit schafft. Da kann Lovercrafts Kosmischer Schrecken im Vergleich dazu einpacken. ~;D
Eigentlich sind ja alle Hitpoint-System-Settings sehr ungewöhnlich. Welche krankhafte Fantasie hat die Leute geritten, die mit solchen Abstraktionen versuchen eine Welt dazustellen? ~;D Surrealismus ist nichts dagegen.
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Ich schreib mal nur Zeug das hier noch nicht aufgetaucht ist
GURPS Fantasy II: The Mad Lands Ich hab keine Ahnung was der Laws genommen hat als er das geschrieben hat, aber das Setting hat Winnie the Poo und seine Freunde als Wahnsinnige Chaosgötter
Glorantha Wenn man sich da etwas einliest, sind die vielzitierten Druluz (Enten) noch mit das normalste
Tekumel Ein Intergalaktischer Ferienplanet wird aus dem Universum gerissen und die Bewohner entwickeln eine Kreuzung aus indischer und Mayakultur, und es gibt Magie und ein paar Alienrassen (Die Aliens sind echt bizarr und keine Menschen mit Gummianzügen oder Elfenohren)
Warbirds Die Karibik hats in eine Andere Dimension verschlagen und die Inseln fliegen jetzt auf Kreisbahnen um einen Wirbelsturm rum, man spielt dann Söldnerpiloten mit den Namensgebenden Warbirds, die gleichzeitig die Medienstars der Welt sind.
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Zumindest hat mich der Thread dazu gebracht, Mechanical Dream zu googeln! :D Erinnert mich an Longest Journey mit Steampunk, bin ich da in der richtigen Richtung? Klingt echt interessant. Gibt es da nur ein GRW oder muss ich darauf achten, was ich mir zuerst angucke?
Es gibt da so weit ich weiss nur ein GRW und eine Erweiterungsbox mit 3 Heftchen. Habe ich vor Jahren im Games In in München gekauft und will es unbedingt mal leiten ... aber meine beiden Rollenspielrunden konnte ich bisher nicht überzeugen. Evtl. leite ich es mal auf einer Con ...
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Tales from the floating vagabond halte ich für ungewöhnlich.
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Welche Rollenspiel-Settings sind für euch die abgefahrensten, seltsamsten und ungewöhnlichsten?
Kann ich so nicht beantworten. Einfach, weil die abgefahrensten mitunter die gewöhnlichsten sind.
Abgefahren:
Dere (Aventurien, Myranor & Co.) inkl. Kosmologie.
D&D-Multiversum (wie in 3E und 4E) dargestellt; Forgotten Realms.
Glorantha
Sundred Skies
Luther Arkwright
Ungewöhnlich:
Clockwork & Chivarly
The Diamond Throne (Arcana Evolved)
Nyambe
Dark Sun
The Shudder Mountains (DCC RPG: The Chained Coffin)
Etherscope
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Wurde das gute, alte Opus Anima schon erwähnt?
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Annor - Das Schwert von Esper
Ork
Lang of Og
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Ach ja, Synnibar. Bewusst in einem eigenen Absatz.
Erzähl uns mehr! ;D
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Erzähl uns mehr! ;D
Reception[edit]
Some consider it a bad example of a role playing game.[7]
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Und das ist schon ungewöhnlich? :P
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Synnibarr is actually Mars 50,000 years in the future, hollowed out and turned into a spaceship to take humanity to a safe place after the Earth had been destroyed. Civilization is beginning to be rebuilt after a series of disasters and technology is practiced as a religion. Synnibarr is also noted for bizarre monsters, including the Giant Mutant Fire Clam and the Flying Grizzly (capable of shooting laser beams from its eyes). Guilds and organizations play a major role in the Synnibarr 'Worldship'. Mortals are often able to interact with immortals, demi-gods and even the gods themselves.
Das klingt schon sehr seltsam.
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Also ich habe eine recht lange Synnibarr-Kampagne (http://falschspiel.blogspot.com/2012/12/savage-synnibarr-spiel-tagebuch.html) geleitet. Ein bißchen Copy&Paste bringt mir da nicht so viel. Ich würde lieber eure Eindrücke habe, was ihr persönlich am abgefahrensten/ungewöhnlichsten darin findet. :)
Was hat euch im Regelwerk am meisten geflasht?
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Also ich habe eine recht lange Synnibarr-Kampagne (http://falschspiel.blogspot.com/2012/12/savage-synnibarr-spiel-tagebuch.html) geleitet. Ein bißchen Copy&Paste bringt mir da nicht so viel. Ich würde lieber eure Eindrücke habe, was ihr persönlich am abgefahrensten/ungewöhnlichsten darin findet. :)
Was hat euch im Regelwerk am meisten geflasht?
Waere das nicht was fuer einen eigenen Synnibarr-Thread? Hier wird ja erstmal nur aufgezaehlt (leider oft wirklich nur aufgezaehlt und nichtmal 1-2 Saetze dazu was am Setting ungewoehnlich ist hingeschrieben :( )
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Sorry tartex - hab deine Frage komplett missverstanden.
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Ich will noch Chi Chian ins Spiel bringen. Das hatte seinen Ursprung zwar auch in einem Comic, aber das dystopische Biopunk-Goth-Setting mit Riesenwürmers als Ubahn usw. ist schon einfallsreich.
(http://voltaire.net.hostbaby.com/img/ChiChianComicCoversComp.jpg)
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"Ungewöhnlich" ist auch vom historischen Kontext abhängig. Ich kann mich daran erinnern, als ich in den 90ern irgendwann in einem Rollenspielladen zum ersten Mal das Cover mit der Rose von Vampire: The Maskerade gesehen habe. Das war ungewöhnlich, und dieses Gefühl des Ungewöhnlichen hat dann auch für die anderen vier klassischen Serien der WoD angehalten, wie ich fand. Von Fäntelalter und Star Wars her kommend, war das ungewöhnlich. Inzwischen ist von diesem Gefühl natürlich nichts übrig geblieben.
Im Bereich Fantasy halte ich doch ein paar Settings für ungewöhnlich (und ich verstehe ungewöhnlich nicht im Sinne von krass oder angefahren, da geht es mir ganz wie Contains Disease):
*Tekumel: Detailliertes Wordbuilding mit Elementen mittelamerikanischer Kulturen.
*Talislanta: Ein sehr bunter und unbeschwerter Topf, der ganz viel sense of wonder verströmt. Die Welt hat eher ein Sword & Sorcery-Feeling, erinnert auch an planetary romance (auch wenn keine SF-Elemente drin vorkommen), es gibt unzählige, absolut fantastische spielbare Spezies, aber keine Elfen. Sagenhaft illustriert.
*Hârn: Das Ungewöhnliche an Hârn ist sicher der Detailgrad und die Versessenheit auf historische Plausibilität/Akuratesse in einer Fantasy-Welt.
*Shadow World: ein ganzer Planet, der mit wirklich ungewöhnlichen Settingideen gespickt ist. Ein großes Ding unter den Klassikern, vergleichbar wahrscheinlich ein wenig mit Glorantha.
*Everway: Okay, die Idee von Sphären-Hopping ist jetzt nicht so ungewöhnlich, aber die Art, wie Everway das damals präsentiert hat, irgendwie schon, wie ich fand (womöglich spielt die oben beschriebene historische Brille da auch mit rein).
*Tanaris (Ruf des Warlock): Hier wird eigentlich fast noch mehr als bei Aventurien alles Mögliche in einen Topf geworfen, vor allem aber auch mit einem entwaffnenden Mutwillen. Die Götterwelt ist von Tanith Lee übernommen, und was man irgendwie cool, drastisch oder witzig fand, hat man alles drangeklatscht, der New-Model-Army-Sound, der im inneren Ohr als Hintergrundmusik immer mitläuft, hat es dann irgendwie zusamengekittet. Passt.
*Ars Magica: Ungewöhnlich daran finde ich, mit welcher Subtilität, welcher Treffsicherheit und mit welcher Kultiviertheit hier historisches Mittelalter mit Fantasy verknüpft wurde. So geschmackvoll, kenntnisreich und organisch hat das meines Wissens sonst eigentlich kein anderes Setting geschafft.
Darüber hinaus muss man sicher auch Skyrealms of Jorune und Plüsch, Power & Plunder nennen.
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*Tekumel: Detailliertes Wordbuilding mit Elementen mittelamerikanischer Kulturen.
*Talislanta: Ein sehr bunter und unbeschwerter Topf, der ganz viel sense of wonder verströmt. Die Welt hat eher ein Sword & Sorcery-Feeling, erinnert auch an planetary romance (auch wenn keine SF-Elemente drin vorkommen), es gibt unzählige, absolut fantastische spielbare Spezies, aber keine Elfen. Sagenhaft illustriert.
Das traurige (für mich) ist ja nur, dass bevor D&D EDO ins globale Bewusstsein einzementiert hat, eigentlich jedes Setting (bis auf Shannara?) so ungewöhnlich war.
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Das traurige (für mich) ist ja nur, dass bevor D&D EDO ins globale Bewusstsein einzementiert hat, eigentlich jedes Setting (bis auf Shannara?) so ungewöhnlich war.
Geht mir genauso. ich finde die alten D&D- und die neuen DCC-Sachen auch total toll und denke immer, Mann, das muss ungewöhnlich gewesen sein, aber irgendwie kann ich mich nicht dazu durchringen, sie hier ernsthaft zu nennen.
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Ich habe es eigentlich anders rum gemeint. Bevor: D&D Elfen, Zwerge und Halblinge zu Standards gemacht hat, ging es doch im Großteil der Fantasy-Literatur, die nicht purer Tolkien-Pastiche war, fast genauso ungewöhnlich wie in Talislanta zu. (Obwohl Talislanta natürlich schon das erste postapokalyptische Fantasy-RPG-Setting mit so einer heftigen Magiekalpyse war.)
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ES hat noch niemand Magic: the Gathering genannt?
Mirrodin, eine Welt aus Metall, Klingengrassavannen, Quecksilbermeere, ein überwiegend mechanisches Ökosystem.
Phyrexia, eine perverse Steampunk Zombiesymbiose die im neuen Phyrexia mit dem religiösen Fanatismus der Maschienenorthodoxie noch krasser wird. Zitat aus einer Spontanrunde: "Weil wir alle so krass drauf sind nehmen wir jetzt die Leichen unserer Feinde und bauen daraus Porzellankataputle die mit phyrexianischem Öl getränkte Zombies verschießen."
Als Multiversum hat Magic echt genügend ungewöhnliche Settings und Welten.
Das Fate Setting Gods and Monsters ist auch ungewöhnlich, weil alle Spieler Götter sind. In meiner Spontanrunde kam es zum Streit: "Wenn du eine eigene Sonne hast, will ich aber auch eine." Der zweite Gott hat sich dann aber auf einen Mond vertrösten lassen.
Feast of Goblins: man würfelt die Körperteile der Goblins aus. Krabbenkopf, Giraffenhals und den Körper einer Kellerassel ist da noch eine harmlose Variante.
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GURPS: Goblins
Eine Art England im späten 19./frühen 20. Jahrhundert (man denke an Oliver Twist und Sherlock Holmes, Industrialisierung und Gentry-Adel) und alle sind hässliche, feige Goblins. Ist ein ziemlich verrücktes Setting und ein sehr schönes Buch.
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ROAN - Pony Inspired Action 40s World! (https://www.kickstarter.com/projects/349890202/roan?lang=de)
(https://ksr-ugc.imgix.net/assets/012/085/490/1794dc7020cdae634bcb9fb18bdfe0bd_original.jpg?w=1536&h=864&fit=fill&bg=000000&v=1463730622&auto=format&q=92&s=ed7fbd79f65f846f8c8bf6141bf3eb9a)
:headbang: :headbang: :headbang:
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Ponys im zweiten Weltkrieg ?
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My Little Ponies im Zweiten Weltkrieg...
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Für Fantasy-Verhältnisse ungewöhnlich ist natürlich auch mein gutes altes Tharun.
* Sonne steht starr am Himmel und wechselt nur ihre Farbe und Helligkeit im Laufe des Tages
* Insektenreiter.
* Es gibt kein richtiges Wetter, sondern das sind alles Elementargeister, zB Wolken- oder Sturmtitanen. Mit denen man auch kommunizieren kann.
* Es existieren Städte auf diesen Wolkentitanen, und sogar welche unter Wasser.
* Starres unfreies gesellschaftliches Kastensystem mit einem Despoten an der Spitze. Frauen sind nicht gleichberechtigt.
* es gibt Runenmagie, diese ist aber sehr schwach in ihren Effekten. Nix Feuerbälle schmeißen.
* Tharun ist eine Inselwelt. Die Entfernungen zwischen den Inseln machen Reisen sehr schwierig.
Für mich an sich wirklich reizvolle Grundkonzepte weit abseits von klassischem EDO. Leider wurde das ganze damals nicht so ausgearbeitet wie ich es gerne gehabt hätte. Und mit der neuen Version kann ich nicht viel anfangen.
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Was ist mit dem Reign Setting? Das ist doch auch recht abgefahren.
Sonne und Mond stehen Fix am Himmel und werden nur heller/dunkler. Die Kontinente sind die zwei Körper zweier toter? Riesen/Götter. Es gibt deren Flöhe als Monster und eine Religion die es verbietet die Knochen(Metalle) der Götter abzubauen, von dem Volk, dass im Tal der ewigen Finsternis lebt, fängt man besser erst gar nicht an zu reden.
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Ein ungewöhnliches Setting das leider (noch) ein Rollenspiel hat:
Sunless Sea/Fallen London
Wäre auch ein perfektes Rollenspielsetting das sicherlich einiges hergeben würde.
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Wenn wir schon dabei sind, was ist mit Warhammer 40k? Ist zwar nicht so ungewöhnlich, weil es schon dermaßen viel dazu gibt, dass es quasi mainstream ist, aber jemand, der zum ersten Mal davon hört, könnte sich darüber schon wundern.
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Nun ja, Wie man's nimmt - an und für sich ist WH40K in sehr vielen Belangen klassische Space-Opera mit vielen, vielen Versatzstücken aus diversen klassischen Werken des Genres. Das Imperium und die Stadt Planeten von Asimov, der Gottimperator und die Navigatoren von Herbert, die Supersoldaten von Heinlein, etc.pp. Da erscheint WH40K plötzlich garnicht mehr soooo außergewöhnlich.
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Das gilt aber nur, solange man im Imperium bleibt. Im restlichen Setting ist schon recht abgefahrener Scheiß drin (Orks die sich durch Sporung fortpflanzen und Dinge real machen, indem sie daran glauben, anyone?).
EDIT: Außerdem ist Dune (und besonders die Navigatoren) schon für sich genommen recht ungewöhnlich in Space-Opera-Bereich.
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Ich möchte noch Los Muertos nennen - das Aztekische Totenreich sxtellt sich als die Realität nach dem Tod, und die Spieler als Tote müssen sich als frisch Verstorbene damit auseinander setzen...
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Ich finde das Argument "gabs schon mal irgendwo " in diesem besonderen Fall auch nicht so überzeugend. Dadurch wird es noch nicht gewöhnlich. Nanocyber-Dings-Supersoldaten sieht man alle paar Monate im Kino, nicht ungewöhnlich. Aber die besondere Spinnerrasse in 40k ? Vielleicht schon.
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Vor geraumer Zeit hatte ich das Vergnügen, mit jemandem hier aus dem Forum eine Runde im 40K-Setting zu spielen, der damit noch nie irgendwas zu tun hatte.
Der kam aus dem "WTF?"-Modus gar nicht mehr raus ;D
Auch wenn es alle Einzelkomponenten in ähnlicher Form irgendwo gibt, kann so ein "Kitchensink"-Setting immer noch ungewöhnlich und deutlich verschieden von anderen sein, was für 40K sicher zutrifft.
Z.B. mag man zwar
Nanocyber-Dings-Supersoldaten
aus anderen Quellen kennen, aber die 40K-Variante ist im Vergleich doch recht speziell und mMn gerade deswegen so gelungen, weil sie nicht die ausgelatschten Pfade anderer Darstellungen geht, die meistens versehentlich weiter daneben liegen als 40K mit Absicht.