"Mann, wer hätte das gedacht
dass ein Magier so weit rollt
wenn ein Oger ihn zusammenknüllt"

Ich glaube aber eher es liegt daran, dass jeder sein eigenes Konzept schon im Kopf hatte und nicht bereit war von diesem ab zu rücken...
Ist glaub ich oft so. Man hat halt sone Idee die man ausprobieren will, und will nicht bis zur nächsten Kampagne warten, oder weiß dass das Konzept nie wieder so gut passen wird wie in der anstehenden Kampagne. Und dann denkt sich jeder einzelne, warum soll ausgerechnet _ich_ auf mein Konzept verzichten?
Ungefähr so war das auch in ein oder zwei der von mir zuvor genannten Gruppen - einmal wo wir (fast) nur Nahkämpfer hatten, und einmal wo wir nur Fernkämpfer und Zauberer hatten, wobei da die Spieler auch vllt einfach nur zu doof waren. Da hatte ich dann auch nach der ersten kalamitären Sitzung gesagt, dass ich auf nen Nahkämpfer wechseln will -- und stieß auf Widerstand von der SL.

Die Runde ist auch gescheitert, bevor ich den Ersatz einführen konnte.
Es _kann_ aber freilich auch, je nach System, absolut optimal sein, nur mit Zauberern zu spielen. Allen voran natürlich D&D 3.5. Ich erinnere da an den Webcomic, wo sich der SL darüber besorgt zeigt, dass alle Spieler mit einem Zwergen-Kleriker angerückt sind, weil seiner Meinung nach das Abenteuer zu schwer sein könnte. Und dann sind da durchmarschiert, so schnell konnt er gar nicht gucken. xD
Aber keine Ahnung ob das auf Hellfrost auch anwendbar ist. Frostborn klingt doch irgendwie recht robust?
Ansonsten würde ich sie nochmal darauf hinweisen, dass es in dem Setting Eistrolle, Frostriesen und was weiß ich für unangenehme Zeitgenossen gibt, und du die nicht alle rausschreiben wirst nur weil die Spieler sich zu fein sind, sich die Hände schmutzig zu machen. Aber wenn sie sich ihrer Sache sicher sind, könnt ihr es ja drauf ankommen lassen.