Autor Thema: Filme und Serien - Smalltalk  (Gelesen 1106303 mal)

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Offline Grubentroll

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Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #11325 am: 18.02.2025 | 07:05 »
The Lighthouse - Das ist mehr Lovecraft als der Meister selbst verkraften würde.

Mir geht es ja oft so, dass ich in Filmen oder Spielen Lovecraft-artige Dinge sehe. Komischerweise aber eigentlich nie in den Filmen oder Spielen, die damit werben.


Online tartex

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Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #11326 am: 18.02.2025 | 11:30 »
Mir geht es ja oft so, dass ich in Filmen oder Spielen Lovecraft-artige Dinge sehe. Komischerweise aber eigentlich nie in den Filmen oder Spielen, die damit werben.

Ich wäre ja gerne in der Lage meine Meinung zum folgenden abzugeben. Leider bin ich das nicht. Kennt das hier eigentlich irgendwer?

Habe noch nie davon gehört:  H.P. Lovecraft: Schatten aus der Zeit - Fernsehfilm 1975 - 50 Min.

Scheint eine deutsche Produktion gewesen zu sein.
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Offline Grubentroll

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Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #11327 am: 18.02.2025 | 11:37 »
Ich wäre ja gerne in der Lage meine Meinung zum folgenden abzugeben. Leider bin ich das nicht. Kennt das hier eigentlich irgendwer?

Habe noch nie davon gehört:  H.P. Lovecraft: Schatten aus der Zeit - Fernsehfilm 1975 - 50 Min.

Scheint eine deutsche Produktion gewesen zu sein.

Mal zwei Beispiele:
Die "Farbe aus dem All" mit Nick Cage ist ja ein netter Horrorfilm, aber ich fühl und sehe da nix Lovecraftiges.

Das gleiche bei bei dem Computerspiel "Bloodborne", wo mir dauernd Leute erzählen das wäre so sehr Lovecraft.

Aber bei beiden sind das nur so vordergründige Dinge, wie Body Horror oder "Trappings" a la Zeitperiode um Achtzehnhundertdingsbums rum, aber nicht das was Lovecraft für mich ausmacht.

Allerdings ist es auch nur extrem schwer zu beschreiben, was das genau ist.

Ist wohl sehr subjektiv.

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Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #11328 am: 18.02.2025 | 11:45 »
Die Farbe aus dem All mit Cage empfand ich aber auch als sehr lovecrafty. Also klar ... basiert ja auf einer Kurzgeschichte von ihm. Aber auch die Atmosphäre und den Aufbau der Spannung ... hat mich stark an Lovecraft erinnert.
Den Akkusativ zu nutzen ist sexy.

Offline JAW6

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Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #11329 am: 18.02.2025 | 12:44 »
Der Schatten aus der Zeit von 1975 ist von pidax auf DVD erschienen. Es sind eher erzählte Bilder als ein richtiger Film. Kann man mal gucken, aber kein Vergleich zu the Lighthouse oder the void zb.

Online tartex

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Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #11330 am: 18.02.2025 | 12:55 »
oder the void zb.

*"Nerdrage mode"=ON* The Void hat mich total enttäuscht. Dachte das würde Cosmic Horror werden, aber nach der Hälfte des Skripts haben sie wohl kapiert, dass sie nicht kapiert haben, was dieser Cosmic Horror sein soll. *"Nerdrage mode"=OFF*
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Offline Dreamdealer

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Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #11331 am: 19.02.2025 | 10:48 »
Wegen Krankheit mal Squid Game durchgebinged, weil das doch sooo gehyped worden ist. Warum habe ich mich gefragt.
Es gab vielleicht 1-2 Szenen die spannend waren und einen coolen Twist, aber ansonsten kann man die vergessen. Die Serie ist
auch von der Erzählgeschwindigkeit, gerade am Anfang, sehr langsam - warum kam die bei den Tiktok-Kids so gut an?

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Offline Alexandro

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Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #11332 am: 24.02.2025 | 19:08 »
The Gorge ist ein seltsamer Film. Also nicht seltsam im Sinne von "schwer verständlich", sondern seltsam im Sinne von "wieso hat man diesen Film gemacht".
Worum geht es: ein ex-Elite-Sniper der Marines (Miles Teller) wird von einer undurchsichtigen Regierungsorganisation rekrutiert und an einen entfernten Ort verfrachtet. Dort soll er eine kleine Basis am Rande einer Schlucht bemannen, und verhindern dass die zombieartigen Monster aus dieser entkommen. Mit der Zeit, und zunehmender Langeweile, nimmt er Kontakt mit seiner russischen Kollegin (Anya Taylor-Joy) auf, welche auf der anderen Seite der Schlucht genau denselben Job hat. Aus den Nachrichten welche sie sich von entgegengesetzten Seiten der Schlucht schreiben wird irgendwann mehr, und sie bandeln miteinander an... und als er von ihnen bei einem Unfall in die Schlucht stürzt, versucht sie ihn da rauszuholen, und sie müssen in einer feindseligen Umgebung überleben.
Das ganze klingt jetzt kohärenter als es ist, bis zum ersten "breaking point" ist eine gute Stunde des Films vergangen und trotzdem fühlt sich die Entwicklungen zwischen den Hauptfiguren ziemlich gehetzt an. Im Canyon gibt es dann "Annihilation"-mäßigen Biohorror, der sehr detailliert und einfallsreich aussieht, aber extrem schnell abgehandelt wird, um zum Finale des Films zu kommen (was seltsam ist, da diese nicht billig aussehen - entweder waren es practical effects oder so gute CGI, dass man keinen Unterschied zu practicals sieht - warum werden die nur so wenig benutzt?). Der Film hat - wie eingangs schon erwähnt - etliche Momente, wo die Protagonisten Dinge machen, welche nicht wirklich durch ihr Persönlichkeit motiviert sind. Gegen Ende wurde mir klar, dass man irgendwie versucht hat aus diesem Film über Regierungsverschwörungen, biologische Kriegsführung und Kriegstraumata eine Love Story zu machen, und sich dabei gründlich verhoben hat.
Kann man sich imo sparen.

Captain America - Brave New World ist eher im Mittelfeld des MCU anzusiedeln (nicht so gut wie der "Winter Soldier" oder der erste Captain America, aber besser als "Civil War"). Man merkt dem Film die zahlreichen Reshoots und die Corona-bedingten Verschiebungen schon an, nicht alles passt nahtlos zusammen. Auch der Bösewicht ist etwas meh, besonders weil er keinen wirkichen Bezug zu Cap hat (der weiß zunächst nicht einmal wer das ist - keine gute Voraussetzung)
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Trotzdem hat der Film einige positive Aspekte, die es mich doch nicht bereuen lassen, ihn gesehen zu haben:
+ Anthony Mackie hat deutlich mehr Charisma als Chris Evans
+ die Action ist - gerade in der ersten Hälfte des Films - extrem gut choreografiert (besonders im Vergleich mit jüngsten Hollywood-Actionfilmen, wie The Beekeeper oder John Wick 4, die sich der "Drauflosprügeln, und die Wackelkamera draufhalten"-Technik bedienten)... hier wurde verstanden, wie man einen Kampf benutzt um eine Geschichte zu erzählen
+ Shira Haas und Danny Ramirez sind ausgezeichnete comedic sidekicks, ohne dabei ins Alberne abzugleiten.
+ Harrison Ford liefert seine beste Schauspielleistung seit Jahren ab. Dass er in Star Wars, Blade Runner und Indiana Jones nicht auf 100% agiert ist verständlich, diese Franchises bedeuten ihm nicht viel. Als er aber auch bei "Ruf der Wildnis" (einem Film von dem er selbst gesagt hatte, dass ihm die Verfilmung viel bedeute) eher zurückgenommen agierte, nahm ich an dass er einfach reif für die Rente wäre (der Mann ist auch schon über 80, die hätte er sich redlich verdient). Dass er aber jetzt, ausgerechnet für MCU-Film Nr. 35, nochmal sein A-game auspackt, und zeigt dass er es immer noch drauf hat, hat mich extrem kalt erwischt.

Ansonsten habe ich mir noch Time Bandits (die Serie von Taika Waititi) angesehen. Mit dem Film von Terry Gilliam konnte ich nicht wirklich was anfangen (obwohl ich Gilliam normalerweise mag). Die Serie folgt im wesentlichen der Handlung des Films (eine Gruppe von "kosmischen Gärtnern" stiehlt dem Supreme Being des Universums eine Karte des selbigen, und reist damit durch Raum und Zeit, um möglichst viele Dinge zu stehlen - dabei gabeln sie im England der Gegenwart einen geschichtsinteressierten Jungen auf, der sich ihnen anschließt, während gleichzeitig das dämonische "Reine Böse" Jagd auf sie macht, um die Karte in seine Finger zu bekommen).
Warum hat mir die Serie jetzt besser gefallen, als der Film? Schwierig zu sagen, ich glaube die Dialoge sind besser geschrieben, deutlich zugänglicher und mit besserem humoristischen Timing. Manchmal kann schon eine derart kleine Änderung anscheinend schon ausreichen, um den Eindruck von einem Medium komplett zu verändern.
Wer beim Rollenspiel eine Excel-Tabelle verwendet, der hat die Kontrolle über sein Leben verloren.

Offline Megavolt

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Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #11333 am: 26.02.2025 | 15:49 »
Mich hatte das heute überrascht, daher ist es vielleicht einen Hinweis wert: Die Kathleen Kennedy zieht sich offenbar zurück.
afuera!

Online Edgar Allan Poe

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Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #11334 am: Gestern um 12:03 »
Mich hatte das heute überrascht, daher ist es vielleicht einen Hinweis wert: Die Kathleen Kennedy zieht sich offenbar zurück.

Was nur positive Folgen haben könnte.
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Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #11335 am: Gestern um 15:56 »
Was nur positive Folgen haben könnte.

Dachte ich auch als George Lucas ging.  ;D
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Offline Sashael

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Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #11336 am: Gestern um 17:10 »
Es sind Amis. Würde mich nicht wundern, wenn die nächste Person auf dem Stuhl zu den "Jetzt kann's nur noch besser werden"-Leuten sagt "Hold my beer!".
"Ja natürlich ist das Realitätsflucht. Was soll daran schlecht sein? Haben Sie sich die Realität in letzter Zeit mal angesehen? Sie ist grauenhaft!"


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Offline Raven Nash

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Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #11337 am: Gestern um 17:28 »
Ist die Macht dann nicht mehr weiblich?  ~;D
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Vergangene: Runequest, Cthulhu, Ubiquity, FFG StarWars, The One Ring, 5e, SotDL, LevelUp! A5e, Vaesen
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Online Talasha

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Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #11338 am: Heute um 02:14 »
Doppelhaushälfte:

Großstadtfamilie zieht "raus aufs Land" Ich habe mich teilweise gekringelt vor Lachen.
"Haben Sie Bücher zu Pawlows Hunden und Schrödingers Katze?"
"Da klingelt was bei mir, aber ich kann nicht sagen ob sie da sind oder nicht"