Autor Thema: Die Häscher des Grafen (HârnMaster)  (Gelesen 53098 mal)

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Offline Johannes

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Re: Die Häscher des Grafen (HârnMaster in Düsseldorf)
« Antwort #125 am: 24.12.2011 | 15:44 »
Ich Wünsche Euch auch Frohe und gesegnete Weihnachten und einen guten Rutsch!

Offline Johannes

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Re: Die Häscher des Grafen (HârnMaster in Düsseldorf)
« Antwort #126 am: 3.01.2012 | 09:13 »
Frohes Neues Jahr!

Der Termin am kommenden Freitag, 06.01., steht weiterhin?

Offline Wyrδ

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Re: Die Häscher des Grafen (HârnMaster in Düsseldorf)
« Antwort #127 am: 3.01.2012 | 16:49 »
Frohes Neues!  :)

Ja! Ich hoffe auf zahlreiches Erscheinen seitens der Spieler. Asuryan ist natürlich entschuldigt.  ;)
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Offline LuftAtmer

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Re: Die Häscher des Grafen (HârnMaster in Düsseldorf)
« Antwort #128 am: 4.01.2012 | 08:48 »
Hi, mit Freitag wird das bei mir nichts. Ich entschuldige mich. Ein Weisheitszahn, der gerade gezogen worden war, hat sich jetzt endzündet (bzw. die Wunde). Muss heute Nachmittag vorsorglich wieder alles geöffnet werden. Kann nicht mehr. Will nicht mehr. Dreck.

Offline Wyrδ

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Re: Die Häscher des Grafen (HârnMaster in Düsseldorf)
« Antwort #129 am: 4.01.2012 | 16:39 »
 >:(

Wie sieht es bei Michael aus? Vielleicht kann er sich hier melden?

@ Johannes

Weißt du etwas?

Edit: Habe Michael eine E-Mail geschrieben und nachgefragt. Warte jetzt auf Antwort.
« Letzte Änderung: 4.01.2012 | 16:56 von Geoffrey »
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Offline Johannes

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Re: Die Häscher des Grafen (HârnMaster in Düsseldorf)
« Antwort #130 am: 4.01.2012 | 17:01 »
Bisher weiß ich noch nichts. Ich habe Michael heute morgen aber direkt ange-SMS-t.

Offline Wyrδ

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Re: Die Häscher des Grafen (HârnMaster in Düsseldorf)
« Antwort #131 am: 4.01.2012 | 18:02 »
Michael hat per E-Mail zugesagt, also findet die Runde am Freitag statt.  :d
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Offline Gwynplaine

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Re: Die Häscher des Grafen (HârnMaster in Düsseldorf)
« Antwort #132 am: 4.01.2012 | 19:07 »
Frohes neues Jahr!

Wie schon im Dezember angekündigt bin ich dieses Wochenende weg und kann daher nicht dabei sein (so gerne ich mitspielen würde).
Macht keinen Unsinn ohne den Barbaren!  >;D

Offline Johannes

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Re: Die Häscher des Grafen (HârnMaster in Düsseldorf)
« Antwort #133 am: 5.01.2012 | 13:46 »
Unsinn kann doch gar nicht passieren, eben weil der Barbar nicht dabei ist. ;)

@LuftAtmer: Gute Besserung!

Offline pan narrans

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Re: Die Häscher des Grafen (HârnMaster in Düsseldorf)
« Antwort #134 am: 6.01.2012 | 18:53 »
Dann warten wir mit dem Unsinn, bis der Barbar wieder da ist.
And the Lord said unto John, come forth and ye shall receive eternal life. But John came fifth and won a toaster.

Offline Wyrδ

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Re: Die Häscher des Grafen (HârnMaster in Düsseldorf)
« Antwort #135 am: 7.01.2012 | 16:31 »
Folgend die Geschichte zum jüngsten Erfolg der Häscher:


Sygbert kommt die Idee, Nerelë aus dem Bordell zu befreien und sie beim Harfner Ondarn von Khorild in die Lehre zu geben, schließlich spielt sie ganz gut Harfe. Ondarn willigt ein, zumal das Mädchen laut Sygberts Beschreibung hübsch ist. Darüber hinaus haben die Helden keine weiteren Pläne, weshalb sie ihre Quartiere im Gasthaus aufsuchen.


2. Peonu 720 TR

Als die Helden am nächsten Tag aufstehen, treffen Thasin und ein Fuhrmann aus Charmic ein, die das Bier und den Ochsen abholen wollen. Kurz entschlossen wird das Bier auf den Karren verladen, vom Gutshof des nahe gelegenen Dorfes Woellen ein Ochse gekauft und der Fuhrmann mit den Waren in Caileanns Begleitung zurück nach Charmic geschickt. Thasin, Hakon und Sygbert bleiben in Gardiren, um den Mord aufzuklären. Da das Bordell zu so früher Stunde jedoch noch geschlossen hat, gehen sie erst einmal zur Burg, um Sir Halach von den bisherigen Ergebnissen zu berichten. Danach setzen sich Thasin und Sygbert in die Taverne des Gasthauses „Zum Krug“, um von dort aus das Bordell zu beobachten. Derweil sucht Hakon den Kräuterkundigen in Gardiren auf, um zu erfahren, welche Kräuter dem Wein zugemischt werden könnten. Der Matakea erfährt, dass es eine ganze Reihe von Liebestränken und Kräutern gibt, aus denen man solche herstellen kann. Letztlich ist eine Probe nötig, um festzustellen, worum es sich in diesem Fall handelt. Inzwischen sucht Anena von Rawyn den Inhaber des Gasthauses „Zum Krug“, Trivin von Jaseth, auf. Sygbert gelingt es, ihr Gespräch mit dem Wirt vom Hof aus zu belauschen. Offensichtlich hat Anena Verdacht geschöpft und versucht zu erfahren, wer über sie Nachforschungen anstellt, doch der Wirt wimmelt sie nur ab. Anena verlässt daraufhin das Gasthaus. Während Sygbert und Thasin ihre Beobachtung fortsetzen, kommt auch Hakon ins Gasthaus. Als das Bordell am Nachmittag öffnet, suchen die Helden Anena und Rane auf und versuchen sie mit dem Wissen über die Kräuter im Wein und der Heimlichtuerei unter Druck zu setzen, doch die beiden Frauen lassen sich nicht einschüchtern. Erst als die Helden klar machen, dass sie nicht ihre Feinde sind, sondern ihr Interesse der Aufklärung des Mordes gilt, werden die beiden Frauen gesprächiger. Auch sie sind an der Aufklärung des Mordes interessiert, versichern aber, dass sie längst zum Truchsess des Grafen oder zur Stadtwache gegangen wären, wenn sie einen Verdacht hätten. Selbst ihren Feinden in Gardiren, Lady Meliara Curo mit ihren „Töchtern Laranis“ und der Aramia des Halea Tempels, Forissa von Sarl, trauen sie solch eine drastische Vorgehensweise nicht zu. Die Helden stimmen ihnen in diesem Punkt zu. Also bleiben als einzige Spur die Gäste Apellas am letzten Tag. Anena berichtet, dass Apella drei Kunden hatte: ein Reisender, den sie zuvor im Gasthaus „Zum Krug“ aufgerissen hat und zwei Flussschiffer, die an dem Tag in Gardiren Station gemacht haben. Von dem Reisenden weiß man immerhin, dass er Elis hieß und am gleichen Abend noch in der Dunkelheit Gardiren Richtung Süden verlassen hat, was schon recht verdächtig ist. Von den Flussschiffern ist zu vermuten, dass zwei Hafenarbeiter, die dem Bordell als Vermittler dienen, mehr über sie wissen könnten. Bevor die Helden das Bordell verlassen, um weitere Nachforschungen über die drei Männer anzustellen, nimmt Sygbert noch Nerelë mit, die von seinem Vorschlag begeistert ist. Anena und Rane sind natürlich wenig darüber erfreut, willigen aber schließlich ein, bevor die Situation eskaliert. Sygbert reitet anschließend nach Süden, um die Spur des Reisenden zu verfolgen, während sich Hakon und Thasin im Gasthaus „Zum Krug“ nach ihm erkundigen. Dort erinnert sich der Wirt tatsächlich an den Mann, der aus Tonot kam. Hakons weitere Nachfragen bei Sir Halach ergeben, dass es sich um einen Gefolgsmann des Barons von Tonot namens Elis von Gerna handelt, der öfter als Botenreiter unterwegs ist. Als Sygbert in Teverl, dem nächsten Ort südlich von Gardiren eintrifft, erfährt er, dass Elis tatsächlich am besagten Tag dort war. Er hatte berichtet, dass er in eiliger Mission nach Tashal unterwegs war, sich aber in Gardiren sehr angenehm hat aufhalten lassen und nun bemüht war, die verlorene Zeit wieder gut zu machen. Zu dem Zeitpunkt, als er in Teverl eintraf, war er jedoch derart erschöpft, dass er fast vom Pferd fiel, also übernachtete er im Gutshof und ritt am nächsten Tag weiter. Aufgrund dieser Information fällt Elis als Täter aus. Derweil werden Hakon und Thasin in Gardiren Zeuge, wie eine Mannschaft Burgwachen unter Führung eines Ritters das Bordell stürmt und Anena, Rane, sämtliche Mädchen sowie die zwei Wachmänner verhaften und auf die Burg verschleppen, wo sie eingekerkert werden. Sir Halach ist darüber stinksauer und berichtet, dass Lady Meliara Curo durch ihren ältesten Sohn, Constable Meden Curo von den Ermittlungen erfahren und kurzerhand die Verhaftung befohlen hat. Mit dem Grafen abwesend, kann sich der Constable niemals den Wünschen seiner Mutter widersetzen. Es ist nun umso dringender notwendig, den Mörder zu finden, um die Frauen aus dem Kerker zu befreien. Thasin nutzt die Gelegenheit und durchsucht das verlassene, zum Teil verwüstete Bordell, dessen Tür seit dem Eindringen der Wachen aufgebrochen ist. Er durchsucht alle Zimmer, findet jedoch zunächst nichts, was die Helden wirklich weiter bringt. Das Bemerkenswerteste ist Ranes fensterloses und sehr dunkles Zimmer, in dessen Mitte ein großer Eisenkäfig steht und sich mehrere Peitschen finden lassen. Zudem findet er in Anenas Gemach eine verschlossene Truhe, sowie eine schwere Tür im Keller, die ebenfalls verschlossen ist. Jedoch hat Thasin kein Werkzeug, um die Schlösser zu knacken. Nachdem zuerst Hakon und später Sygbert ebenfalls im Bordell eintreffen, beschließt man, sich nach den beiden Flussschiffern umzuhören, die am Abend vor Apellas Tod ihre Kunden waren. Doch zuerst bringt man Nerelë in Sicherheit, indem sie zusammen mit dem Harfner nach Charmic geschickt wird. Die Spur der beiden Flussschiffer erweist sich jedoch ebenfalls bald als Sackgasse, als die Helden am Hafen erfahren, dass beide Männer am Vortag jeweils mit ihrem Boot flussabwärts gefahren und somit Gardiren verlassen haben. Damit kämen sie zwar als Mörder in Frage, dürften aber kaum auffindbar sein. Also kehren die Helden in das Bordell zurück, um sich den beiden Schlössern zu widmen, nachdem man sich vom Waffenschmied Garen von Matlim ein Brecheisen geliehen hat. Zuerst wird Anenas Truhe geöffnet, in der sich teures Parfüm, wertvoller Schmuck und eine Phiole „Haleas Brand“, ein Aphrodisiakum, befinden. Die Helden nehmen es an sich, um es später Sir Halach auszuhändigen. Danach brechen sie die Tür zum Keller auf. Dort entdecken sie in einem dunklen Raum drei tönerne Kästen, in denen Pilze gezüchtet werden. Hakon hat diese Pilze schon einmal gesehen und weiß, dass sie sowohl als Gift, als auch als stimulierendes Mittel verwendet werden können. Ihr Besitz steht unter Todesstrafe. In einem weiteren Raum finden die Helden den Beweis dafür, dass die getrockneten und klein gehackten Pilze als Zusatz in den Wein gemischt werden. Die Helden benachrichtigen Sir Halach, der sie bittet, stillschweigen darüber zu bewahren. Der Truchsess sammelt ein paar der Pilze ein, den Rest lässt er von seinen Männern vernichten. Er erklärt Sir Durains Männern, dass er die Besitzerinnen des Bordells damit konfrontieren wird. Spätestens dann werden sie mit der Wahrheit herausrücken. Doch sonst soll niemand davon erfahren. Da es für sie nichts weiter zu tun gibt, kehren die Helden in ihr Quartier im Gasthaus zurück.


3. Peonu 720 TR

Am nächsten Morgen suchen die Helden Sir Halach in der Burg auf. Er berichtet, dass Rane gestern Abend ein unerfreuliches Gespräch mit dem Kerkermeister Lassan hatte, bei dem sie jedoch noch recht glimpflich davon gekommen ist. Doch dies wird sich bald ändern. Zudem fürchtet er um den Frieden auf der Burg, da die Kerkerzellen genau unter dem Wachraum liegen und die Männer des Grafen wahrscheinlich nicht mehr lange der Versuchung widerstehen können, über die Mädchen herzufallen. Jedoch hat Sir Halach gestern die Gelegenheit genutzt und mit Anena über die Pilze gesprochen. Die Frau gestand, dass sie und Rane die Nutzung der Pilze arrangiert hatten, doch außer ihnen wussten nur die Wachen davon, jedoch nicht die Mädchen. Sie widerspricht der Verdächtigung, dass Apella dahinter gekommen sei und die Besitzerinnen des Bordells sie deshalb haben umbringen lassen. Letztlich werden wohl die weiteren Verhöre die Wahrheit ans Tageslicht bringen. Da es keine weitere Spur zu verfolgen gibt, schickt Sir Halach die Helden zurück nach Charmic, die jedoch mit dem Ausgang der Geschichte nicht zufrieden sind. Doch es bleibt ihnen nichts anderes übrig, als den Heimweg anzutreten. Jedoch bekommt Sygbert von dem Waffenschmied noch sein Kettenhemd und auch das Jordens mitgegeben. Zurück in Charmic finden die Helden das Dorf in Vorbereitung des Festes. Sir Durain hat eine erfolgreiche Jagd hinter sich und einen Hirsch erlegt. Nerelë und Ondarn sind sicher in Charmic eingetroffen. Während des gemeinsamen Mittagessens erzählen die Helden von den Ereignissen in Gardiren. Plötzlich kommt Pater Perras herein und fragt nach Balis von Jiml, dem Bettelmönch, den er seit dem Morgen nicht mehr gesehen hat. Den Helden kommt ein merkwürdiger Verdacht. Rein zeitlich hätte Balis vorgestern am frühen Morgen in Gardiren aufbrechen und am Nachmittag in Charmic eintreffen können. Zudem trägt er einen Strick als Leibgurt. Sie fragen Nerelë, ob die den Priester zuvor in Gardiren gesehen hat, doch die verneint. Ein solch hässlicher Mann wäre ihr sicher in Erinnerung geblieben. Jedoch erzählt sie, dass sie sich gestern hier in Charmic begegnet wären und dass er sie fürchterlich lüstern angegafft hätte. Doch noch merkwürdiger war seine Reaktion, als sie ihm von Apellas Schicksal berichtete, denn der Mönch hatte ihr einfach den Rücken gekehrt und sei davon gegangen. Die Helden machen sich auf die Suche nach Balis. Mehrere Dörfler haben ihn gesehen. Einer berichtet, der Mönch sei nach Süden gegangen, um im Wald an der Straße nach Zernhol nach Feuerholz zu suchen. Schließlich finden die Helden am Schrein der Peoni, der unweit der Straße steht, ein lebloses Mädchen aus dem Dorf im hohen Gras liegen. Ihr Hals weist die gleichen Male auf wie bei Apella und in ihrer Faust befindet sich ein kleiner Fetzen Stoff aus Balis’ Gewand. Jedoch atmet sie noch schwach. Sofort lassen die Helden das Mädchen zu Pater Perras bringen, während sie zu Pferde die Verfolgung aufnehmen. Schnell ist die Spur des Mönches auf der Straße nach Zernhol gefunden. Nach einiger Zeit biegt sie jedoch in den Wald hinein ab. Caileann ist sich sicher, dass die Spur ganz frisch ist. Die Männer folgen der Spur in den Wald, verlieren sie jedoch im Unterholz. Eine Weile suchen sie den Wald ab, entdecken aber nichts. Als sie zu der Stelle zurückkehren, wo sich die Spur verliert, hören sie ihre Pferde auf der Straße unruhig wiehern. Sofort stürmen sie dorthin, wo sie Balis dabei entdecken, wie er auf einem Pferd davon reiten will. Doch das Tier wirft ihn ab und es gelingt ihnen, den Mönch zu stellen. Dieser wehrt sich mit einem Knüppel, doch Sygbert schaltet ihn nach kurzem Kampf mit einem gezielten Schlag auf seinen hässlichen Schädel aus. Wieder bei Bewusstsein gesteht Balis den Mord an Apella. Der Mann hat eine lange Geschichte als Mörder, der Jahre lang unerkannt durch die Lande zog, bis er von Banditen überfallen, zusammengeschlagen und entstellt, jedoch von Priestern der Peoni gerettet und gesund gepflegt wird. Daraufhin schloss er sich dem Orden als Bettelmönch an. Vor zwei Jahren jedoch holte ihn sein altes Verlangen ein und er begann wieder zu morden, was er vor sich durch abstruse religiöse Motive zu entschuldigen versuchte. Nicht wissend, dass sein letztes Opfer überlebt hat, brüstet sich Balis stolz mit neun Morden im Sinne der Erlösung. Die Helden bringen Balis noch am gleichen Tag nach Gardiren, wo sie ihn einem erstaunten Sir Halach präsentieren. Balis wiederholt dort sein Geständnis, woraufhin er verhaftet wird. Anena, Rane, die Huren und die Rausschmeißer werden frei gelassen und dürfen in das Bordell zurückkehren, wo Hakon, Sygbert und Thasin sie besuchen. Anena und Rane sind ihnen letztlich doch dankbar für die Rettung, die Aufklärung des Mordes, ihre Verschwiegenheit in Bezug auf die Pilze und natürlich auch die Herausgabe der Habseligkeiten. Die beiden Frauen wissen nur zu gut, dass sowohl Sir Halach als auch die Helden sie wegen der Pilze hätten an den Galgen liefern können. Zukünftig werden sie ohne dieses Hilfsmittel auskommen müssen. Rane ist bereit, ihr Wissen als Apothekerin mit Hakon und Thasin zu teilen, natürlich nur, was legale Substanzen anbelangt. Anena bezahlt den Helden jeweils einhundert Silberstücke als Finderlohn für ihren Schmuck. Zudem sind Sir Durains Männer ab jetzt natürlich gern gesehene Gäste des Hauses. Von Sir Halach erhalten die Helden ein Pfund Silber als Belohnung für die Ergreifung des Mörders.


Erfahrung: je 1 Punkt auf Stealth und Awareness für jeden der Helden

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Offline Wyrδ

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Re: Die Häscher des Grafen (HârnMaster in Düsseldorf)
« Antwort #136 am: 7.01.2012 | 16:34 »
Der nächste Spieltermin ist der 20.01.2012. Ich hoffe, wir haben dann wieder alle Häscher zusammen.  ;) Es ist nämlich an der Zeit das Fest der Erneuerung zu feiern und sich endlich um die Besänftigung der beiden Geister zu kümmern. Ich freue mich schon darauf.  :)
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Offline Johannes

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Re: Die Häscher des Grafen (HârnMaster in Düsseldorf)
« Antwort #137 am: 7.01.2012 | 19:39 »
Danke für die Zusammenfassung! Ich bin gerne wieder dabei und freue mich auch schon drauf!

Offline LuftAtmer

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Re: Die Häscher des Grafen (HârnMaster in Düsseldorf)
« Antwort #138 am: 8.01.2012 | 00:48 »



Sowas von dabei!

LuftAtmer


Offline Wyrδ

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Re: Die Häscher des Grafen (HârnMaster in Düsseldorf)
« Antwort #139 am: 23.01.2012 | 21:18 »
Und weiter geht's im Kampagnen Journal:

4. Peonu 720 TR

In Charmic wird das Fest der Erneuerung gefeiert. Am Morgen bittet Pater Perras das ganze Dorf mit nüchternem Magen in die Kapelle, wo er eine Messe hält. Doch seine Predigt scheint kein Ende nehmen zu wollen, weshalb sich viele Besucher auf den Magen treten. Am Abend gibt es dann ein großes Fest mit Ochsenfleisch, Brot, dem dunklen Bier aus Gardiren und Musik vom Harfner Ondarn von Khorild. Sobald es dunkel ist, werden große Freudenfeuer angezündet. Erst am frühen Morgen wanken die letzten Dörfler ins Bett.


5. Peonu 720 TR

Am nächsten Morgen dauert es länger als sonst, bevor sich die Dörfler Charmics ans Tagewerk begeben. Manch einer hat einen dicken Kopf, unter anderem auch Caithleann. Gegen Mittag trifft Serolan Umbain Firith aus Erwurd zusammen mit zwei Begleitern in Charmic ein. Er hat Kunde aus Abriel bezüglich der Vertreibung der beiden Geister. Sir Durain soll seine Männer dorthin entsenden, damit sie eine Gruppe Priester von Abriel nach Charmic geleiten, die sich dann des Problems annehmen wird. Man soll sich beim Serolan Lorald Banadar melden. Sir Durain gibt seinen Männern fünf Pfund Silber als Spende für den Serolan von Abriel mit und bereits wenig später brechen die Helden bereits auf. Zunächst reiten sie nach Gardiren, wo noch ein wenig Ausrüstung besorgt wird. Schließlich übernachtete man – wie sollte es anders sein – im Gasthaus „Am Sorkin Weg“.


6. Peonu 720 TR

Früh am nächsten Tag geht es weiter in Richtung Westen. Die Gruppe überquert den Shem und reitet südlich an Yeged vorbei, bevor sie die Wildnis erreicht, welche die Straße durchquert und mehr als die Hälfte der Strecke ausmacht. Unterwegs überholen sie einen geschlossenen Wagen, der von vier Wachen eskortiert wird. Wie sich herausstellt, befindet sich darin Balis von Jiml, der wahnsinnige und gefährliche Bettelmönch, den die Helden erst wenige Tage zuvor dingfest gemacht haben. Die Wachen des Grafen Curo bringen ihn zum Sheriff nach Olokand. Als sie weiter reiten, findet sie Caithleann Spuren, welche die Straße kreuzen. Sie stammen eindeutig von Menschen, vermutlich Räubern, doch er kann niemanden entdecken, obwohl er den Spuren ein ganzes Stück in den Wald hinein folgt. Als der Transport mit dem Gefangenen aufschließt, warnen die Helden die Wachen, ziehen schließlich aber weiter. Kurz darauf setzt ein immer stärker werdender Regen ein und die Reiter werden ziemlich nass. Sie quälen sich bis zu dem winzigen Dorf Trobrin weiter, das fast am anderen Ende der Wildnis liegt. Dort übernachten sie in einer Scheune, nachdem sie dem Dorfschulzen für Unterkunft und Bier ein paar Pfennige gezahlt haben.


7. Peonu 720 TR

Als die Helden ihren Weg am nächsten Morgen fortsetzen, nieselt es nur noch leicht. Schon bald erreichen sie Bazin, die erste größere Siedlung. Wenig später überqueren sie den Kald und reiten durch Olokand weiter in südliche Richtung. Gegen Mittag treffen sie in Abriel ein, wo sie sich direkt zur Abtei begeben. Das Hauptgebäude ist ziemlich groß und beeindruckend, besonders das berühmte Fenster aus Buntglas, welches Larani als die zögernde Kriegerin darstellt. Wenig später stehen die Helden dem Serolan Lorald Banadar gegenüber, in dessen Begleitung sich eine Ordensritterin aus Melderyn namens Leriss Gwain befindet. Banadar stellt sie als Vertraute des Bischofs Ilor Hadan vor. Die Frau schenkt den Männern jedoch kaum Beachtung. Der Serolan erklärt, dass er eine Matakea namens Myndael von Barathy nach Charmic senden wird, damit sie sich um die Geister kümmert. Die alte Frau erlebt dieses Jahr ihren einhundertzweiten Sommer, ist bei erstaunlich guter Gesundheit und sehr erfahren im Umgang mit Geistern. Lerissa Gwain und eine weitere Matakea namens Kerthedë von Abar werden Myndael begleiten, jedoch dürfe die tägliche Reisezeit sechs Stunden nicht übersteigen. Sir Durains Männern wird klar, dass dies einen sehr langsamen Rückweg bedeutet, doch ihnen bleibt nichts übrig als einzuwilligen. Schließlich händigt Thasin dem Serolan noch Sir Durains Spende aus, die wohlwollend entgegen genommen wird. Doch anstatt umgehen die Reise nach Charmic vorzubereiten, bittet der Serolan Banadar die Helden noch um einen Gefallen. Einer der in Abriel ansässigen Ordensritter namens Corik Calayner hat einen merkwürdigen Brief von seiner Schwester Quinila erhalten, die kurz davor ist in Tashal ihre Ausbildung zur Heroldin abzuschließen. Darin fragt die junge Frau ihren Bruder nach dem Aussehen ihres vor fünf Jahren verstorbenen Vaters Oman Calayner, sowie nach der Augenfarbe ihres ältesten Bruders Lumin, der Oman Calayner als Herr von Gut Bifyrd beerbt hat. Sowohl Corik als auch Lorald Banadar, der ein guter Freund der Familie ist, sind über diese Fragen sehr verwundert, da Quinila sich an das Gesicht ihres Vaters, als auch die Augenfarbe ihres Bruders erinnern sollte. Während Corik zu seiner Schwester nach Tashal aufgebrochen ist, bittet der Serolan die Helden nun in Bifyrd nach dem Rechten zu sehen und ihm die Bestätigung zu verschaffen, dass Lumin Calayner braune Augen hat, so wie es der Serolan in Erinnerung hat. Darüber hinaus erzählt Banadar, dass Oman Calayner von seinem Lehnsherrn Graf Caldeth von Minarsas zwei Jahre hintereinander zum Waffendienst nach Olokand befohlen wurde, um dort unter Sheriff Maldan Harabor zu dienen. Während des zweitens Jahrs, 715 TR, geriet Oman Calayner mit dem Baron von Baseta, Eres Tereneth, aneinander. Der Grund dafür ist nicht überliefert, jedoch kam es zu einem Duell, bei dem Sir Calayner verletzt wurde. Die Wunde entzündete sich und Oman starb fünf Tage später, woraufhin Lumin Calayner Gut Bifyrd erbte. Die Helden willigen ein dem Serolan den Gefallen zu erfüllen. Unter dem Vorwand eines mysteriösen Briefs, den Thasin gefälscht hat, reiten sie ins nahe gelegene Bifyrd, das am Rande Kaldors unweit des Flusses Hemurin liegt. Als sie am späten Nachmittag dort eintreffen, ist jedoch nur Omans Witwe, Inlysë Calayner, zugegen. Sie empfängt die Männer freundlich und bittet sie auf ihren Sohn zu warten. Den Männern fällt auf, dass sie blaue Augen hat. Erst gegen Abend kehrt Lumin Calayner zusammen mit seinem Freund Saran Varela, dem Herrn des benachbarten Guts Feron, von derr Jagd heim. Es bestätigt sich, dass der junge Ritter braune Augen hat. Inlysë erzählt, dass es neben den Geschwistern Lumin, Corik und Quinila noch den Sohn Tolfyn, der zur Ausbildung als Knappe in Iversen weilt, und die jüngste Tochter Myrel gibt, die ebenfalls in Bifyrd lebt. Allerdings ist Myrel seit einigen Stunden außer Haus, was aber nicht ungewöhnlich zu sein scheint, denn Inlysë zeigt sich in keiner Weise davon beunruhigt. Sir Durains Männer erfahren jedoch, dass Myrel sehr merkwürdig und oft geistig abwesend ist. Angeblich irrt sie oft scheinbar ziellos umher und spricht zu sich selbst. Bei den Dörflern heißt es, sie sei möglicherweise besessen und angeblich will einer von ihnen schon gesehen haben, wie sich ein Stein von selbst bewegt hat, als das junge Mädchen an ihm vorüber ging. Nur die Peoni-Priesterin in Bifyrd, Ferissa von Abren, scheint sich mit Myrel zu verstehen. Als es draußen bereits seit Stunden dunkel ist, Myrel aber noch immer nicht zurückkehrt, wird Lumin doch unruhig und befielt sie zu suchen. Die Hilfe der Helden akzeptiert er gern. Während Saran Varela seine Männer aus Feron holt, erkundigen sich die anderen im Dorf, ob jemand Myrel gesehen hat. Schließlich erfährt man, dass das Mädchen vor einigen Stunden auf der Straße nach Westen in Richtung Hasebe gesehen wurde. Schnell werden Fackeln organisiert und man eilt zu Pferd über die Straße nach Westen.

Erfahrung:   1 Punkt auf Runic für Thasin
      1 Punkt auf Wetterkunde für Caithleann
      1 Punkt auf Reiten für Jorden
      1 Punkt auf Tanzen für Sygbert
      1 Punkt auf Rhetorik für Hakon


Am 03.02. gehen die Häscher ihrem Handwerk in freier Wildbahn nach.  ;D Dann geht's direkt zur Sache.
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Re: Die Häscher des Grafen (HârnMaster in Düsseldorf)
« Antwort #140 am: 24.01.2012 | 02:58 »
Ich bin hell begeistert von diesem Plot. Der ist irgendwie so authentisch - und das auch noch ohne ständiges Gekloppe.
Sehr cool.

Offline Wyrδ

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Re: Die Häscher des Grafen (HârnMaster in Düsseldorf)
« Antwort #141 am: 24.01.2012 | 07:35 »
Um ehrlich zu sein könnte es nach meinem Geschmack etwas mehr Kämpfe geben. Aber zum einen enden sie schnell tödlich (das Thema hatten wir ja bereits) und zum anderen habe ich als SL bisher keine guten Erfahrungen mit mutwillig in die Handlung "gequetschten" Kämpfen gemacht, die allein dem Selbstzweck dienen. Zumal es mir gefällt, wenn die Charaktere auch mal die Chance haben brenzlige Situationen ohne Gemetzel zu überstehen. Da ein Charakter an seinem Lenen hängt, ist das nur realistisch und genau das macht bisher wirklich zum Teil den Reiz der Kampagne aus. Aber manchmal müssen Kämpfe eben doch auch sein.  ;)
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Re: Die Häscher des Grafen (HârnMaster in Düsseldorf)
« Antwort #142 am: 24.01.2012 | 14:36 »
Klar, ein Kampf hier und da mag cool sein, aber den Reiz der Handlung machen hier andere Dinge aus.
Ich hab das Gefühl, dass überzeugend realistische und langfristige Beziehungen hier ziemlich zur autentischen Integration der Charaktere in die Welt beitragen.

Offline Wyrδ

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Re: Die Häscher des Grafen (HârnMaster in Düsseldorf)
« Antwort #143 am: 24.01.2012 | 19:25 »
Das ist das Ziel. Bietet gleichzeitig mehr Tiefgang und Motivation zur Interaktion mit den NSC. Zudem entstehen Möglichkeiten für Plots, da sich die Beziehungen eventuell auch in die ein oder andere Richtung ändern können.
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Re: Die Häscher des Grafen (HârnMaster in Düsseldorf)
« Antwort #144 am: 3.02.2012 | 09:52 »
Hallo Leute,

ich werde heute wohl nicht kommen können. Ich bin tierisch erkältet und fühle mich leider nicht so gut  :( .
Viele Grüße und viel Spaß heute.

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Re: Die Häscher des Grafen (HârnMaster in Düsseldorf)
« Antwort #145 am: 3.02.2012 | 09:55 »
Och menno. Gute Besserung!

Offline Wyrδ

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Re: Die Häscher des Grafen (HârnMaster in Düsseldorf)
« Antwort #146 am: 3.02.2012 | 14:16 »
Sehr schade, wo wir doch kurz vor dem Wildnisabenteuer stehen.   >:(
Gute Besserung!
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Offline Wyrδ

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Re: Die Häscher des Grafen (HârnMaster in Düsseldorf)
« Antwort #147 am: 5.02.2012 | 13:24 »
Hier das Update zur vergangenen - wie ich fand sehr coolen - Spielsitzung:


Die Gruppe reitet fast bis nach Hasebe, kann Myrel jedoch auf nirgends auf oder entlang der Straße sehen. Aufgrund der Dunkelheit ist es unmöglich nach Spuren zu suchen und so bricht man die Suche ergebnislos ab. Die Helden übernachten bei Lumin Calayner auf Gut Bifyrd.


8. Peonu 720 TR

Morgens werden die Helden vom geschäftigen Treiben der Dienerschaft geweckt. Nach dem Frühstück soll die Suche fortgesetzt werden, jedoch zeigt sich bald, dass es Lumin Calayner alles andere als eilig hat. Er scheint nicht gerade besorgt um seine Schwester, ebenso wenig wie seine Mutter Inlysë. Saran Valera kommt mit seinen Männern aus Feron, doch auch dann lässt sich Lumin noch Zeit. Schließlich treffen die beiden Waldhüter ein und berichten, dass sie am Ufer des Hemurin Spuren gefunden haben. Endlich bricht man auf. Die Spuren sind leicht zu deuten. Es muss sich um eine Gruppe von sechs bis acht Männern gehandelt haben, die feste Stiefel trugen. Zudem finden sich Myrels Fußabdrücke. Schleifspuren deuten auf ein Boot hin, das über den Fluss kam und dann ans Ufer gezerrt wurde. Offensichtlich sind die Männer mit ihrem Opfer über den Fluss zurückgekehrt. Lumin beschließt ebenfalls über den Fluss zu setzen und dort nach weiteren Spuren zu suchen. Jedoch bedeutet dies, dass man keine Pferde mitnehmen kann. Zudem wird eine Wache aus den beiden Waldhütern und zwei Yeomen an einer alten Turmruine zurückgelassen, die Ausschau halten sollen. Schließlich wird der Fluss in drei Booten überquert, wobei die starke Strömung die Gruppe nach Süden abtreibt. Am anderen Ufer entdeckt man bald ein zerstörtes Boot, das die Entführer Myrels zurückgelassen haben müssen. Zudem finden sich Fußspuren. Neben den Stiefeln gibt es noch Abdrücke von Klauenfüßen, die Caileann klar Braunorks zuordnen kann. Schenbar wurde Myrel von Gargun entführt. Die Verfolger, bestehend aus Lumin, Saran, der Peoni-Priesterin Forissa und den Helden, folgen den Spuren in die bewaldete Wildnis jenseits der Grenzen Kaldors. Die Richtung, in die die Spuren führen, lässt vermuten, dass die Orks aus Gifuso kamen und wieder dorthin unterwegs sind. Vermutlich haben sie zwölf Stunden Vorsprung. Aufgrund des starken Regens der Vortage ist der Boden sehr weich und so hat Caileann wenig Mühe den Spuren zu folgen. Jedoch halten die zwei Ritter die Gruppe auf, da sie immer wieder Pausen einlegen wollen. Unterwegs erzählt Forissa einiges über Myrels Eigenarten und das ihr Verhalten in letzter Zeit immer merkwürdiger wurde. Zudem berichtet sie, dass Lumin wenig Anteil am Geschick seiner Untertanen nimmt, solange das Gut Ertrag abwirft. Saran wird von den Dörflern kaum als Herr anerkannt, jedoch ranken sich Gerüchte um die geheimnisvollen Päckchen, die er öfter von außerhalb bekommt. Gegen Abend hat die Gruppe die Orks noch immer nicht eingeholt. Sie erreichen schließlich eine Stelle, wo der Fluss Efrel in den Hemurin fließt. Unweit davon müssen sie den Efrel durchqueren, wenn sie der Orkspur folgen wollen, doch da es bereits dunkel wird, finden sie keine Furt. So übernachten sie an dieser Stelle.


9. Peonu 720 TR

Früh am Morgen setzt die Gruppe die Verfolgung fort und bei Tageslicht haben sie auch bald die Furt entdeckt, welche auch die Orks genommen haben müssen. Im Lauf des Vormittags entdecken sie den Lagerplatz der Orks vom Vortag. Offensichtlich rasten die Gargun während des Tageslichts. Anhand der Spuren kann Caileann erkennen, dass es sich um neun Orks handeln muss. Den Helden wird klar, dass sie die Orks einholen müssen, bevor diese das Gebirge im Westen erreichen, da sie sonst zu nahe an Gifuso heran kommen, wo es vor Orks nur so wimmelt. Ungefähr eine Wacher später bleibt Caileann plötzlich stehen und schaut sich die Spuren genauer an. Er kann unzweifelhaft erkennen, dass Myrel ihren Entführern für eine ganze Weile entwischt sein muss und dass diese sie über mehrere Stunden gesucht haben. Scheinbar haben die Gargun das Mädchen aber letztlich wieder eingefangen und anschließend gefesselt und weiter auf dem Weg getragen. Es dauert bis zum Abend bevor die Verfolger einen weiteren Rastplatz entdecken. Die Orks sind tatsächlich noch da und bis auf einen, der aussieht, als sei er eine Art Schamane, schlafen alle Orks. Myrel ist an einen Baum gefesselt. Jedoch wird es bald dunkel und dann werden die Gargun wieder aufbrechen. Kurz entschlossen greifen die Verfolger das Lager an. Die überraschten Orks sind nach einem kurzen Kampf bald geschlagen und das Mädchen befreit. Sie ist unverletzt, steht aber unter Schock. Thasin befragt den sterbenden Schamanen Grugnosh, der ihm erzählt, dass er Myrel mit seiner Gabe aus der Entfernung entdeckt hat, da sie ebenfalls diese Gabe besitzt. Er wollte das Mädchen als kostbares Opfer zu seinem Anführer Torz nach Gifuso bringen. Bevor er stirbt, berichtet er noch, dass Torz nun auf dem Weg hierher sei. Die Gruppe erkennt, dass nun Eile geboten ist und sie schnell wieder zurück in Sicherheit gelangen müssen. Also bricht man rasch auf, um noch möglichst viel Strecke hinter sich zu bringen, solange man noch Tageslicht hat. Myrel wird von Sygbert getragen. Während einer kurzen Rast hat Jorden plötzlich einen Tagtraum. Er sieht sich als Ritter in einem Duell mit einem anderen Mann, wobei er verwundet wird. Aus der Wunde schlagen Flammen, die ihn schließlich verzehren. Dann erwacht er wieder. Hakom, Thasin und Sygbert bemerken, wie Myrel dabei Jorden anschaut, ihre Augen jedoch dabei nach hinten rollen und merkwürdig zucken. Nach wenigen Momenten ist jedoch alles vorüber. Schließlich setzt man den Weg fort bis man aufgrund der Dunkelheit gezwungen ist zu rasten. Während das Lager aufgebaut wird, hat Hakon ebenfalls einen Tagtraum. Er sieht sich einen Verwundeten heilen, ist jedoch nicht in der Lage den Wundbrand zu stoppen, so dass der Patient schließlich stirbt. Auch dieses Mal sind bei Myrel wieder die gleichen Symptome zu sehen. Sygbert verbindet dem Mädchen mit Forissas Einwilligung die Augen, in der Hoffnung, dass sie so keine Träume mehr schicken kann, doch es hilft nichts, denn in der Nacht haben sie alle Träume. Jorden sieht Lumin und Saran in einer Taverne sitzen und eine Karte von Feron betrachten. Lumin zeigt erst auf Saran, dann auf Feron; beide lachen verschwörerisch. Hakon sieht einen Mann in einen Raum schleichen, in dem ein prunkvolles Schwert liegt. Der Mann öffnet eine Phiole und gießt den Inhalt über das Schwert, das sich daraufhin in eine Schlange verwandelt. Thasin sieht Inlysë Calayner mit einem anderen Mann vertraulich beisammen sitzen. Es ist jedoch nicht ihr Ehemann Oman Calayner. Sygbert träumt davon, wie Lumin und Saran Myrel nach Bifyrd Manor verschleppen und dort in einem Schrank sperren, in dem bereits ihr Vater Oman sitzt.


10. Peonu 720 TR

Der Marsch wird am nächsten Tag fortgesetzt. Jedoch ist Myrel nun wieder bei Bewusstsein und muss nicht mehr getragen werden. Sie erzählt von Grugnosh, der sie opfern wollte, nachdem er ihr erst beigebracht hatte, ihre Gabe zu nutzen und über den Geist zu kommunizieren. Thasin belauscht unterwegs Myrel und Forissa, die sich leise unterhalten. Er hört, wie die Priesterin das Mädchen auf die Träume anspricht und diese antwortet, sie kämen nicht von ihr sondern von Oman. Die Helden erzählen sich gegenseitig von ihren Träumen, die sie sehr beunruhigen. Ihnen fällt ein, was sie vom Serolan von Abriel über Omans Calayners Tod erfahren haben. Thasin berichtet, von dem Mann, den er bei Inlysë sah und dass er braune Augen hatte, so wie Lumin. Hakon holt von Forissa die Bestätigung ein, dass sowohl Oman als auch alle andere Familienmitglieder blaue Augen haben. Nun ergibt auch Quinilas Brief an ihren Bruder einen Sinn. Allmählich wird den Helden klar, dass Lumin Calayner nicht Omans Sohn ist, sondern Inlysës unehelicher Bastard und dass er sich sein Erbe mittels Betrug erschlichen hat. Doch hier in der Wildnis wollen sie zunächst nichts unternehmen, obwohl Forissa fürchtet, dass sich Myrel in Gefahr befindet. Schließlich erreicht die Gruppe die Furt, die sie am Vortag überquert hat. Sie befürchten, dass dort ein Hinterhalt der Orks sein könnte, doch zunächst können sie den Eferl ungestört überqueren. Erst als Hakon, der als letzter geht, die Furt durchquert, entdeckt er einen Späher der Gargun. Dieser scheint jedoch ebenso überrascht wie die Menschen und verschwindet schnell wieder in der Deckung der Bäume.  Da sie zügig vorankommen, schöpft die Gruppe Hoffnung, das rettende Ufer des Hemurin noch beim letzten Tageslicht zu erreichen. Doch schon wenig später hören sie weitere Späher der Gargun hinter sich. Eilig marschieren sie weiter, doch die Orks holen immer mehr auf. Als es Abend wird, haben sie noch ungefähr zwei Meilen bis zum Fluss, doch die Orks haben sie fast eingeholt. Auf einer Kuppe stellen sich die Menschen zum Kampf. Eine Gruppe von fast einem Dutzend Orks erscheint zwischen den Bäumen, doch Hakon, Sygbert, Jorden und die zwei Ritter gehen überraschend in den Angriff über. Tatsächlich gelingt es ihnen die Orks abermals zu überrumpeln und nur zwei der Gargun kommen lebend davon. Für eine Weile hört die Gruppe nichts, doch auf ihrem weiteren Weg haben sie bald wieder Späher des Feindes im Nacken, die jetzt jedoch auf Abstand bleiben. Es ist bereits dunkel, als sie das Flussufer erreichen. Caileann, der voraus geeilt ist, hat zwei Fackeln entzündet und die Wache am anderen Flussufer bei der Turmruine alarmiert. Die setzt bereits mit Booten über, während der Rest der Gruppe zu Caileann aufschließt. Eine Gruppe Orks versucht den Fliehenden den Weg abzuschneiden, doch der Taelda sowie die Männer aus Bifyrd und Feron nehmen die Gargun mit ihren Bögen unter Beschuss. Letztlich können sie sich alle in die Boote retten und man überquert den Hemurin.

Erfahrung:    Sygbert: je 1 Punkt auf Spear, Condition und Weatherlore
      Hakon: je 1 Punkt auf Sword, Condition und Survival
      Jorden: je 1 Punkt auf Spear, Condition und Survival
      Thasin: je 1 Punkt auf Spear, Condition und Survival


Weiter geht es am 17.02. um 19:00 Uhr (!);) Dann müssen sich die Häscher entscheiden, wie sie Lumin Calayner und Saran Varela zur Rechenschaft ziehen wollen.
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Re: Die Häscher des Grafen (HârnMaster in Düsseldorf)
« Antwort #148 am: 6.02.2012 | 09:47 »
Oh mann, das hört sich mal wieder echt gut an. Beim nächsten Mal bin ich auch definitiv wieder dabei. Um wieviel Uhr fangen wir dann nochmal an?  ~;D

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Re: Die Häscher des Grafen (HârnMaster in Düsseldorf)
« Antwort #149 am: 6.02.2012 | 16:01 »
ungefähr 19:43 Uhr und 46 Sekunden  ~;D
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