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Autor Thema: Savage Worlds - Small Talk  (Gelesen 97519 mal)
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Yehodan ben Dracon
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Yehodan ben Dracon

« Antworten #25 am: 4.06.2010 | 11:47 »

Also ich hätte auch gewartet, habe aber eine extrem geringe Frustrationstoleranzschwelle  Undecided
Ich habe auch kein Problem mit englischen Regelwerken, ich freue mich, an ihnen mein Englisch aufzupolieren.

Nur manche Hellfrost Begriffe/Dialekte wären auf Deutsch vielleicht schöner, weil das Deutsche m.E. vom Klang dem quasi-Skandinavischen näher ist, als Englisch

Beispiel: "Wie zum Geier spricht man Heawisards aus oder die Worte mit der Endung mathr?"
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« Antworten #26 am: 4.06.2010 | 11:56 »

Heawisards = High-Wizards
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Die Redaktion erwartet, dass im Forum sachlich und konstruktiv über Themen diskutiert wird
und die Benutzer freundlich und höflich miteinander umgehen!

Kopfgeldjäger? Diesen Abschaum brauchen wir hier nicht!
Zornhau
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Zornhau

« Antworten #27 am: 4.06.2010 | 12:33 »

WARUM gibt es keine Hellfrost Spielberichte?
Weil alles auf die deutsche Übersetzung wartet...
Nicht alles.

Es gibt da ein kleines Dorf an der Donau, wo die Einwohner seit Erscheinen des Hellfrost Players Handbook einfach Hellfrost in regelmäßigen Runden SPIELEN und es auch bei Con-Runden anbieten.

Warum es so wenig Spielberichte gibt?

Solche Spielberichte anzufertigen liegt halt nicht jedem, kostet Zeit, die man in andere Dinge/Beiträge stecken kann, und sie können ganz seltsame Wellen an Reaktionen auslösen, die man nicht unbedingt mögen muß.

Was Erfahrungen aus MEINEN Runden im Hellfrost-Setting anbetrifft, so habe ich in diversen Themen hier und in Dem Anderen Forum immer wieder davon etwas berichtet - nur eben jeweils zum aktuellen Thema bezogen, nicht als eigenständiger Spielbericht.

Hellfrost wird jedenfalls schon LANGE und durchaus mit Elan hierzulande gespielt.
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Yehodan ben Dracon
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Yehodan ben Dracon

« Antworten #28 am: 4.06.2010 | 13:55 »

Es gibt da ein kleines Dorf an der Donau, wo die Einwohner seit Erscheinen des Hellfrost Players Handbook einfach Hellfrost in regelmäßigen Runden SPIELEN und es auch bei Con-Runden anbieten.

Wenn es nicht so weit weg wäre, hättest Du PM  Undecided

Meine DSA Spieler bleiben an Aventurien kleben, wie Fliegen am Honig. Und ich weiß bereits jetzt, dass sie Zwarts "Wildem Aventurien" wegen der völlig ungewohnten Spielweise keine faire Chance geben würden.
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Zwart
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Zwart

« Antworten #29 am: 4.06.2010 | 13:59 »

Savage Worlds und meine Arbeit kommt auch mit unfairen Chancen klar! GRRR!  Grin
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Das wilde Aventurien
Durchgeblättert - der Rollenspielbuch-Videoblog von Zwart

Der Zustand des Krokodils ist ungeklärt, bis jemand versucht, es abzurichten. Dann verschwindet es in einem Stimmungswölkchen.
Timberwere
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Timberwere

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« Antworten #30 am: 7.06.2010 | 14:26 »

Gibt es eigentlich keine Hellfrost Spielberichte? Naja, ehrlich gesagt, habe ich schon gesucht, also lautet die Frage eher:

WARUM gibt es keine Hellfrost Spielberichte?

Hmmm... wenn ich mal Zeit hätte... Wir haben ja eine sehr nette kleine Hellfrost-Runde am Laufen; das wäre direkt mal eine Maßnahme. Aber ich komme ja nicht mal dazu, an meinem anderen Diary weiterzuschreiben... Na mal sehen, vielleicht finde ich ja doch ein wenig Muße demnächst.
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Yehodan ben Dracon
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Yehodan ben Dracon

« Antworten #31 am: 7.06.2010 | 18:44 »

Respekt für das andere Diary. Für meinen Geschmack dann aber wieder viel zu ausführlich.

Ich glaube, den meisten Spaß habe ich beim Lesen, wenn die Story durchblickt, man aber auch über das Spiel an dem Tag erfährt, also warum sich Spieler so und so entschieden haben, wo die Probleme lagen und was sie für Pläne haben. Insbesondere interessiert mich, wie andere Gruppen mit Setting und Regeln umgehen.

So wird es nicht nur ein netter Bericht zum Lesen, sondern die Information mag vielleicht auch Hilfestellung sein. Mich hat jedenfalls schon die Textfülle eingeschüchtert.
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Timberwere

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« Antworten #32 am: 8.06.2010 | 11:07 »

Keine Sorge, Yehodan, wenn ich für Hellfrost etwas schreibe, dann wir das viel eher ein klassischer Rundenbericht, wie man ihn so kennt.

Das WoW-Diary wurde/wird nur deswegen so lang, weil ich auf Bitte von Vermi sehr ausführlich wurde, und weil es - dem MMORPG geschuldet - einfach so viele Charaktere und Beziehungen gibt, die man alle mal erwähnt haben muss. Und, das will ich nicht verheimlichen, weil es mir Spaß macht, diesen Plot so ausführlich, fast in Romanform, zu beschreiben.

(Wobei, da gibt es noch eine andere WoW-Geschichte, die ist tatsächlich vollständig in Romanform, wörtliche Rede und alles; keinerlei Beschreibungen aus Spieler-Sicht. Aber die verfolgt auch nochmal einen anderen Zweck, nämlich das reine Privatvergügen. Smiley)

Anyway, du hast mich auf den Geschmack gebracht. Ich werd' mal sehen, ob ich unsere bisherigen Hellfrost-Runden zu einem (traditionelleren Smiley) Diary verwursten kann. Kann nicht versprechen, dass es morgen wird, aber ich tue mein bestes. Smiley
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Yehodan ben Dracon
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Yehodan ben Dracon

« Antworten #33 am: 8.06.2010 | 11:15 »

"Mission accomplished."  Cheesy
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Belchion
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« Antworten #34 am: 13.06.2010 | 15:59 »

Wo wir gerade bei Settings sind: Gibt es eigentlich auch Settings und PPKs für Savage Worlds, die nicht einfach nur deprimierend, niederschmetternd und hoffnungslos sind? Wo die SC also mehr erreichen können, als den Weltuntergang für 2 Wochen aufzuschieben? (OK, vielleicht etwas übertrieben, aber das war immer so ein bißchen das Gefühl, das ich bei den Settings hatte) Irgendwie sind das alles Weltuntergangssettings á la Deadlands.
Da kamen als einzige Alternativen bisher 50 Fathoms und Slipstream raus.

Mal was, was mich wirklich nervt: Die Prävalenz von Settings mit dem geheimen Bösen mit dem geheimen Plan. [...] Ich hätte gern mehr Settings in dem sich grundsätzlich vernünftige Leute aus nachvollziehbaren Gründen gegenseitig den Schädel einschlagen.
Pirates of the Spanish Main sollte sich dafür eigentlich anbieten - gut, man kann darüber streiten, wie vernünftig die Piraten sind, aber es ist halt die richtige Welt, wo man andere Leute aus Gier, Neid, Haß oder ähnlichen abmurkst. Für Kampagnen gibt es auch genug Futter, z.B. einen Krieg zwischen zwei der Nationen.
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Deep Space Traders - damit es nicht nur Piraten im Weltraum gibt.
Markus
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Markus

« Antworten #35 am: 13.06.2010 | 16:15 »

@ Belchion
Jain. Grundsätzlich stimme ich dir zu, PotSM passt dafür sehr gut. Allerdings sind _für meinen Geschmack_ eben gerade diese Hintergründe zu schlecht ausgearbeitet. Im Minimum bräuchte ich dafür (a) NSCs, Generäle und Politiker (b) Wirtschaftskraft und Truppenstärken und (c) eine grobe Ausarbeitung der Ziele und der jeweiligen strategischen Vorgehensweisen. Kann man sich auch selbst basteln, keine Frage.
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Zornhau
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Zornhau

« Antworten #36 am: 13.06.2010 | 16:24 »

Nachdem konstruktive Themen und weiterführende Fragestellungen im "Blubberthread" unter lauter Rotz und Häme der bekannten "Destruktoren" untergehen, würde ich gerne hier KONSTRUKTIVEN Smalltalk über SW anregen und führen wollen.

Dazu war dieser leider wenig genutzte Thread ja ursprünglich auch da.


Meine aktuelle Fragestellung entstammt dem "Destruktiv-Endlager-Thread":
Mal was, was mich wirklich nervt: Die Prävalenz von Settings mit dem geheimen Bösen mit dem geheimen Plan.
Weird War II, Deadlands, Slippstream, Rippers, Tour of Darkness, Sundered Skies, Necropolis, (Solomon Kane), (50 Fathoms), (Necessary Evil) immer und immer wieder "da ist das Böse und, oh, es gibt das was Wichtiges, was du noch nicht weißt"

Ich hätte gern mehr Settings in dem sich grundsätzlich vernünftige Leute aus nachvollziehbaren Gründen gegenseitig den Schädel einschlagen.
Zu den einzelnen Punkten mal im Detail etwas:

Weird Wars II  hat gerade diese Hintergrundgeschichte mit dem "geheimen Bösen" an sich NICHT. Es steckt nicht nur irgendwer bestimmtes hinter der Weirdness, sondern sie ist eine Entwicklung, die OHNE ZUTUN der Menschen allein aus den Brutalitäten des Krieges herrührt. (Damit ist WWII anders als WW D20, wo hinter ALLEM die Achsenmächte standen.) - Ähnlich bei ToD.

In Deadlands ist das Böse nicht wirklich geheim, aber es ist WIRKLICH. - Für ein Horror-Setting auch passend. - Wie auch bei Rippers, wo ja die SCs auch wissen, was abgeht, und keine nichtsahnenden Normalos sind.

Bei Necropolis ist das Böse nicht so sehr "geheim" als noch nicht vollends bekannt. Die Aliens, die Untoten, usw. - das ist alles an sich ein "mindergeheimer" Gegner. Was hingegen geheim ist, das sind die vielen "Leichen im Keller", die ein jeder einzelne Orden hat, und die Stoff für Abenteuer darstellen.

Mir scheint, Dir paßt es nicht, daß es in Savage-Settings oft etwas zu ENTDECKEN, AUFZUDECKEN, zu ERKUNDEN gibt. - Nun, das ist eben eine Geschmacksrichtung, die viele Spieler offensichtlich MÖGEN. Man macht sich das Setting im Spiel mehr und mehr zu eigen, man erfährt via seiner Charaktere mehr und mehr Details und Zusammenhänge über das Setting.

Und das ist in den veröffentlichten Settings so, aber auch in den meisten Conversion und Eigenerstellungen von Settings der Fall.

Was wäre denn ein Setting, "in dem sich grundsätzlich vernünftige Leute aus nachvollziehbaren Gründen gegenseitig den Schädel einschlagen."?

Weird Wars II ist zum WESENTLICHEN einfach der 2. Weltkrieg. Hier kann man darüber Zweifel haben, ob es sich um "grundsätzlich vernünftige Leute" und "nachvollziehbare Gründe" handelt, aber der Hauptteil dessen, was man da spielt, weist KEINE "Weirdness" auf. - Wie auch bei Tour of Darkness.

Und die Leute, die sich bei einer Fantasy-Kampagne, wie z.B. 50F, gegenseitig ans Leder gehen, tun dies ja AUCH aus ähnlich nachvollziehbaren Gründen, aus denen es historisch Piraterie, Inquisition, Eroberungskriege, Handelskriege gab. - Das Übernatürliche kommt nur HINZU.

Es gibt eher WENIGE SW-Settings, die absichtsvoll überkandidelt oder übernatürlich BEGRÜNDET sind. Low Life (Sword&Sorcery in post-post-post-apokalyptischers Welt, wo man Ungeziefer, Cremeschnitten und Aliens spielt), Sundered Skies (sprituelle Endzeit in einer Welt in der Hölle), Slipstream (extrem kitschig-klischee-hafte Pulp-Sci-Fi im Flash-Gordon-Stil). - Hier werden wirklich nicht alle Entscheidungen "aus nachvollziehbaren Gründen" getroffen.

Aber bei DL:R oder Necropolis sieht das anders aus. - Hier ist die Nachvollziehbarkeit der Entscheidungen der NSCs im Hintergrund des Settings gegeben. - Aber es ist, wie ja auch bei historischen Settings, wenn man nur "Scum of the Earth"-Charaktere spielt: man bekommt die Entscheidungen der Politiker und Generäle eben nur am "Nehmerende" mit. Und da unterscheidet sich Necropolis NICHT von Sharpe's Rifles.

Mal was, was mich wirklich nervt: Die Prävalenz von Settings mit dem geheimen Bösen mit dem geheimen Plan.
...
Ich hätte gern mehr Settings in dem sich grundsätzlich vernünftige Leute aus nachvollziehbaren Gründen gegenseitig den Schädel einschlagen.
Noch ein Punkt. - Die EXISTENZ des BÖSEN in einer Spielwelt erleichtert es den Spielern die GUTEN zu geben.

In Settings, wo es KEINE vorgegebene Gut-Böse-Polarität hat, sind moralische Fragestellungen für Spieler ausgesprochen belastend. Und nicht viele wollen sich zu ihrer UNTERHALTUNG mit solchen wirklich schweren Fragen befassen. - Daher, insbesondere bei den US-Settings, die meist klare Darstellung von Gegnern als ZWEIFELSFREI BÖSE. Das macht alles leichter zu verdauen.

Mein Weird West ist z.B. nicht ganz so stark polarisiert. Hier gehen die Entscheidungen, welche die Spieler treffen müssen, auch mal jemandem an die Nieren, weil es manchmal einfach KEINE GUTE, sondern nur unterschiedlich schlechte Handlungsmöglichkeiten gibt. - Bei Necropolis ist das sogar noch eine ganze Größenordnung härter, weil hier mit einer moralischen Überlegenheitsposition der Kirche erst einmal umgegangen werden muß.

Es ist eben eine Frage, wie bitter, wie ernst, wie deprimierend die Erlebnisse der Charaktere sein dürfen, daß die Spieler noch ihre Unterhaltung daraus ziehen können.

Offizielle Settings sind zum GELD VERDIENEN dar, und haben somit eine möglichst BREITE Akzeptanz zu erzielen. Daher eben das "Geheime Böse", weil es sowohl im Kino, als auch in TV-Serien, und in Romanen allseits beliebt und verbreitet ist.

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Markus
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Markus

« Antworten #37 am: 13.06.2010 | 16:52 »

Kurz gefasst:
- Ja, war ein sehr grober Pinsel mit dem ich da gemalt habe, unstrittig.
- Entdecken. Ja, ist nicht so meins. Allerdings kann man auch Verschwörungen und geheime Pläne normaler oder ruchloser und brutaler Parteien "entdecken".
- Geld verdienen. Sehr guter Punkt, absolut einleuchtend. Mir persönlich wäre halt was anderes lieber, aber ich schau auch The Wire und nicht 24.

@ Topic
Da du Necropolis ansprichst und das gut zu meinem Lieblingsbeispiel The Walking Dead passt. Letzteres ist ein ZombiApi-Comic, in dem es aber nicht um die Zombies geht, sondern um die Überlebenden, wie das ja eigentlich auch bei den Romero-Klassikern der Fall ist. Necropolis hat mir da im Vergleich (obwohl ich es auch sehr, sehr attraktiv finde) zu viel, zu schweres: Der Krieg gegen das Böse ist unausweichlich. Ein SC kann letzten Endes aufhören zu kämpfen, weil er nicht mehr kann, aber nicht wirklich, weil er zu der Überzeugung gekommen ist, dass die Gegner eigentlich ganz nette Kerle sind. Da hängen eine ganze Menge Dinge dran, die mich bspw. an einem Kriegs-Setting reizen, die Necropolis aber nicht bietet: Mitleid mit dem Feind, Weihnachten in den Schützengräben auf beiden Seiten, der Respekt vor dem Gegner, der nicht nur auf seiner militärischen Leistungsfähigkeit, sondern auf seinen Werten beruht (bspw. die Rede des deutschen Generals am Ende von Band of Brothers, nachdem die Folge vorher Dachau befreit wurde. Da läuft es mir gleichzeitig eiskalt den Rücken runter während ich denke "Fuck yeah!", ganz großes Kino IMO.) usw.

Bei Deadlands ist es ähnlich. Der Hintergrund ist sehr plausibel, aber sobald man die Sache mit den Reckoners und den Deadlands mal durchschaut hat ist IMO der Kampf dagegen alternativlos. Das kann dann ein _guter SL_ immer noch sehr, sehr dreckig und grau gestalten, keine Frage. Aber dafür bekommt er - für meinen Geschmack -  zu wenig Hilfe.

Zum Schluß, als persönliche Reflektion: "erleichtert es den Spielern die GUTEN zu geben" trifft ins Schwarze. Ich scheiß auf "die Guten", die sollen hingehen wo der Pfeffer wächst und zu viele SW-Settings drängen mich nach meinem Eindruck mehr oder minder automatisch in diese Rolle.
Regelnäher formuliert: "Heroic" und "loyal" sollten so richtig fiese Nachteile wie "Arrogant" und "Blutdrünstig" sein. Vom Setting her, ohne dass ich dazu die Zauber-SL brauche, die Stroh in Gold verwandeln kann.
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Kynos
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« Antworten #38 am: 13.06.2010 | 16:58 »

Man kann auch ein Arschloch (Blutrünstig, Rachsüchtig, Arrogant, Fies, etc.) sein (lies: spielen) und trotzdem für "das Gute" (obwohl ich so abstrakte Konzepte nicht unbedingt mag) arbeiten. In manchen Settings (z.B. Neccesary Evil) ist das ja sogar voll normal.
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Zornhau
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Zornhau

« Antworten #39 am: 13.06.2010 | 17:19 »

Da du Necropolis ansprichst und das gut zu meinem Lieblingsbeispiel The Walking Dead passt. Letzteres ist ein ZombiApi-Comic, in dem es aber nicht um die Zombies geht, sondern um die Überlebenden, wie das ja eigentlich auch bei den Romero-Klassikern der Fall ist.
Eigentlich geht es bei Necropolis sowas von NICHT um die Zombies, daß es schon durchaus passend ist hier KEIN "Zombie-Survival"-Setting sehen zu wollen, sondern ein Sci-Fi-Weird-WARS-Setting. - Es geht um Krieg, um unterschiedliche Vorstellungen vom Leben, um den Menschen, der selbst angesichts seiner Auslöschung nicht in der Lage ist mit anderen zu kooperieren. Um WERTE.

Und genau das macht Necropolis aus: Es sind die MENSCHEN, die die Hauptrolle spielen. Mit allen ihren Gefühlen und Befindlichkeiten.

Necropolis hat mir da im Vergleich (obwohl ich es auch sehr, sehr attraktiv finde) zu viel, zu schweres: Der Krieg gegen das Böse ist unausweichlich. Ein SC kann letzten Endes aufhören zu kämpfen, weil er nicht mehr kann, aber nicht wirklich, weil er zu der Überzeugung gekommen ist, dass die Gegner eigentlich ganz nette Kerle sind. Da hängen eine ganze Menge Dinge dran, die mich bspw. an einem Kriegs-Setting reizen, die Necropolis aber nicht bietet: Mitleid mit dem Feind, Weihnachten in den Schützengräben auf beiden Seiten, der Respekt vor dem Gegner, der nicht nur auf seiner militärischen Leistungsfähigkeit, sondern auf seinen Werten beruht (bspw. die Rede des deutschen Generals am Ende von Band of Brothers, nachdem die Folge vorher Dachau befreit wurde. Da läuft es mir gleichzeitig eiskalt den Rücken runter während ich denke "Fuck yeah!", ganz großes Kino IMO.) usw.
Du vergißt, daß die Rephaim, die Untoten nur EINE der Konfliktparteien darstellen. - Und zwar die einzige, die bei gesundem Verstand wirklich niemand aktiv unterstützen würde (was nicht bedeutet, daß sie nicht menschliche Unterstützer haben, die mit dem Versprechen der Unsterblichkeit als Vampir oder anderer Untoter gelockt werden).

Es gibt aber noch ZWEI WEITERE Parteien im Kriegszustand auf Salus.

Die Konzern-Union hat die besseren Waffen, die skrupellosesten Söldner, die besten Offiziere, nur ist sie nicht so bevölkerungsreich wie die Kirchenlande, so daß hier ein Kalter Krieg wie zu "besten Ostblock-Zeiten" stattfindet, der lokal auch immer mal wieder heiß wird. - Manche Konzerne haben inzwischen Massenvernichtungswaffen zur Verfügung, was einiges im Gleichgewicht der Kräfte ändern wird.

Der BÜRGERKRIEG! - Die einzelnen Orden sind sich gegenseitig nicht grün - bis zu Feuergefechten untereinander! Die Orden haben auch Macht- und Wirtschaftsinteressen, die sie vehement vertreten. - Dann gibt es die päpstlichen Vertrauten, die Orden zur "Inneren Sicherheit", die eine Mischung aus Gestapo, Stasi, Securitate und der Inquisition darstellen. Und es gibt "Freigeister", die die kirchliche Allmacht in Frage stellen. Und es gibt KULTE und SEKTEN zuhauf, die wie Al Qaida-Zellen operieren und TERROR verbreiten. - Hier steht Bruder gegen Bruder.

Necropolis auf "Soldaten gegen Zombies" zu reduzieren bedeutet, ca. zwei Drittel des Settingmaterials zu ignorieren.

Und: ALLE diese drei Konflikte sind "unausweichlich" - die Rephaim werden mächtiger, erobern immer größere Landstriche, die Konzern-Union wird immer mächtiger, erobert immer größere Landstriche, die inneren Unruhen werden immer schwerer einzudämmen, ganze Landstriche gehen der Kirche verloren. - Und oft genug kommen alle drei über den SCs GLEICHZEITIG zum Tragen!
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Auribiel

« Antworten #40 am: 13.06.2010 | 17:19 »

Na um es mal aus der Blubberrunde hier rüberzuretten:

Ich war mir bislang garnicht bewusst, dass SW sowohl Savage World, als auch Star Wars heißen kann - was schlichtweg dran liegt, dass ich Star Wars nur schaue und nicht spiele und daher nicht abkürze. Interessant fand ich daher doch, mit welcher Abkürzung man Savage World sonst noch darstellen könnte.

Der Vorschlag SaWo für eine Abkürzung für Savage World hört sich aber für mich nach französischem Skandal-Präsidenten an (SaWozy... fragt nicht, manchmal stellt mein Hirn einfach komische Verknüpfungen her...).

Ein ernst gemeinter Vorschlag hier wäre ein F!F!F!, zwar nicht die Anfangsbuchstaben des Spielsystems, aber sie sind bekannt und damit bringt man perfekt auf den Punkt, worum es geht.


So, ich hoffe mal, dass der Eintrag nicht eigentlich in die Blubberrunde gehört hätte.  Embarrassed
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Zitat von: Simon
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« Antworten #41 am: 13.06.2010 | 20:22 »

Auribiel, SW geht schon, da "man"(bzw. viele), wenn sie Star Wars meinen, "SW W6" oder "SW WEG" oder "SW Saga Ed." sagen.
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ErikErikson: Ich weiss immer noch nicht, wie ich meinen Speer am besten einführe.
kirilow (IRC): Ich denke mir aber, dass Du gerne ein Misanthrop wärst.
oliof (IRC): Zornhau: Ich muss gleich speien.
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Auribiel

« Antworten #42 am: 13.06.2010 | 20:25 »

Dann danke ich für die Rückmeldung und werd das dann auch kontern, falls wer SW mit StarWars gleich setzt.  thumbsup
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Zitat von: Simon
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« Antworten #43 am: 13.06.2010 | 20:26 »

Also für mich ergibt sich normalerweise aus dem Kontext des Thread oder Posting, was mit SW gemeint ist. Da seh ich momentan wenig Handlungsbedarf bezüglich der Findung einer anderen Abkürzung.
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Vash the stampede
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Vash the stampede

« Antworten #44 am: 18.06.2010 | 10:18 »

Ich habe eine Frage zu The Savage Foes of Solomon Kane:
Was darf ich mir denn unter "This book contains over twenty new adversaries" vorstellen? Und in wie fern rechtfertigt das einen Preis von ca. 30 €?
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Bubba

« Antworten #45 am: 18.06.2010 | 10:21 »

Ich habe jetzt nur 1x Solomon Kane gespielt und den Film gesehen und weiss, das die Gegner bei Solomon Kane immer was Spezielles sind... relativ stark, aber mit Schwächen, und es sindm zumeist unique Gegner, also werden die wohl größer ausgeführt sein, wohl mit entsprechendem Abenteuer drumrum... Wäre jetzt mein Tip. Aber die Solomon Kane Sachen waren auch so immer relativ teuer.
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JohnBoy

« Antworten #46 am: 18.06.2010 | 10:22 »

Ich habe jetzt nur 1x Solomon Kane gespielt und den Film gesehen und weiss, das die Gegner bei Solomon Kane immer was Spezielles sind... relativ stark, aber mit Schwächen, und es sindm zumeist unique Gegner, also werden die wohl größer ausgeführt sein, wohl mit entsprechendem Abenteuer drumrum... Wäre jetzt mein Tip. Aber die Solomon Kane Sachen waren auch so immer relativ teuer.
Dieser "neue" Film? Der ist schon draussen?!? Oder welchen Film meinst du?

Gruß
Johnboy
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Vash the stampede

« Antworten #47 am: 18.06.2010 | 10:24 »

Sorry fürs Off Topic, aber...

... und den Film gesehen ...

Ist der für dieses Jahr angekündigte Kane-Film schon draußen? Oder gibt es noch einen Film?

PS: Schließe mich JohnBoy an. devilish
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Markus
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Markus

« Antworten #48 am: 18.06.2010 | 10:49 »

"Solomon Kane's world premiere was on 16 September 2009 at the Toronto Film Festival"
http://en.wikipedia.org/wiki/Solomon_Kane_%28film%29
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Abd al Rahman
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Abd al Rahman

« Antworten #49 am: 18.06.2010 | 10:50 »

Will ich auch sehen. Coole Bücher, nur irgendwie reizt mich das Thema als Rollenspielsetting überhaupt nicht.
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