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9.09.2010 | 18:04

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Autor Thema: Wie entstehen eure Charaktere?  (Gelesen 1466 mal)
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slyver
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slyver

« Antworten #25 am: 8.02.2009 | 21:38 »

hm, würde sagen "Mixedside-Out"
erstmal bring ich Infos über das Setting+System auf, inklusive grober Plan worum es in der Runde gehen soll, dann hab ich meist schon so paar Aufhänger, was ich mir da vorstellen könnte, dann noch bissie mit den Mitspielern abstimmen, dann das Konzept in Werte kleiden. Wobei ich da normal schon in Schritt 1 abchecke, wie gut das System mich da mit Werten unterstützt. Kein direktes MinMaxing aber eine coole Idee die mich im System verkrüppeln würde wird nicht verwendet, also irgendwo dazwischen.
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Jedem das Seine
Caralywhynn
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Caralywhynn

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« Antworten #26 am: 8.02.2009 | 21:51 »

Dann habe ich meistens den Charakter mit seinen Wesenszügen im Kopf und daraus erstelle ich mir dann das Grundgerüst über die Regeln und die Hintergrundwelt. Reihenfolge ist dabei unterschiedlich.

Eigentlich ganz einfach  Grin

 thumbsup
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... HÄ? ... wie jetzt?

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Samweis
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« Antworten #27 am: 4.03.2009 | 10:38 »

Bei mir ist es auch ein Mix. Wenn ich spiele erkundige ich mich auch erstmal ob schon irgend einer von den anderen Spielern einen Plan hat was er spielen möchte und was bei dem zu erwartenden AB noch in der Gruppe fehlen könnte.  Tongue
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Holydark

« Antworten #28 am: 4.03.2009 | 10:50 »

Bei mir geht das so ähnlich.

Erstmal die Spielidee des Chara etwas Hintergrund.
eventl. angepasst an die Gruppe & dann die Fertigkeiten wie zauber generiert. magier bin ich eigentlich immer.
Männlich Weiblich je nach dem was ich grade spielen will.

Und wenn was net möglich wäre nach Regeln mal nachfragen ob man das was anpassen kann.

Spielidee
Hintergrund (kurz)
Gruppenabsprache / Werte generieren
Hintergrund (voll)
spielen

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Der Waldfürst gibt, der Waldfürst nimmt.
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Dealgathair

« Antworten #29 am: 4.03.2009 | 14:35 »

Methode 3[a]: Zusammen Puzzlen
[...]
Ich würfel den den Life Path und lasse mich inspirieren.

Das kommt schon ganz nahe ran an

Methode 3b: Assoziative Charaktererschaffung
Verschiedene Eckdaten werden erwürfelt. Das betrifft sowohl Hintergrundspezifisches wie "Wo kommt der Charakter her?", "Wie ist er aufgewachsen?", "Besondere Kennzeichen?", "Sternzeichen?" als auch die Spielwerte "Welchen Beruf übt der Charakter aus?, "Wie stark/reich/angesehen/weise ist er?", "Ausrüstung?". Erfahrungsgemäß ergeben sich immer Punkte, die sich auf den ersten Blick nicht zusammengehen wollen, die langweilig sind, mit denen ich nix anfangen kann, und dergleichen.
Beispiel: Hans Adelhoff wurde also in der Großstadt Molochheim als 5.Kind eines hohen Beamten geboren. Obwohl er sich durch eine hohe Intelligenz auszeichnet ist er heute Bauer und zwar ein weiser und arroganter zugleich.
Hier lasse ich meine Gedanken spielen und suche die "missing links". Nach und nach entsteht durch das Finden der Verbindungen ein vollwertiger Charakter.


Was hier in diesem Thema total fehlt, ist WER den Charakter macht.
Es scheint fast so als wäre hier ein Romanautor, der Charaktere bauen will, und kein Teilnehmer einer Rollenspielrunde.
Das hängt einzig und allein davon ab, was in erster Linie der Spielleiter und dann die Runde will.
  • Vertritt der SL die Auffassung "Jedes Charakterkonzept muss spielbar sein!" und ist bereit seine Abenteuer entsprechend anzupassen (- wie auch immer das aussehen mag)?
  • Werden die Charaktere ausgewürfelt?
  • Sollen die Charaktere sich schon kennen?
  • Hat der SL in Bezug auf die SC-Erschaffung vorsondiert?

Je nachdem mit welchen Antworten man auf obige Fragen reagiert, erstellt der Spieler seinen Charakter allein, können Mitspieler Tipps geben, haben die anderen Spieler Mitspracherechte.
Inwieweit - oder ob - ein SL in den Prozess der Charaktererschaffung eingreift liegt ganz in seinem Ermessen.


... ich sehe aber nicht, an welcher Stelle die Frage nach dem "WER?" die Arten des "Wie?" beeinflusst.

« Letzte Änderung: 5.03.2009 | 09:04 von Great Dahlia » Gespeichert

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« Antworten #30 am: 4.03.2009 | 14:44 »

Das ist echt grundverschieden.

-Inspiration durch einen realen oder Film Charakter
-Die Lust mal dies oder das auszuleben
-Was grad gebraucht wird
-Interesse an den Fähigkeiten des Typs
-Der Versuch sich selbst charakterlich darzustellen

Das sin einige Beispiele dafür, wie es mir dabei geht. Mein Hauptcharakter, die ich auch für mehrere Systeme benutze ist eine menschliche Diebin. Sie war auch gleichzeitig mein allererster Charakter. Sie ist grundnaiv, gut und bringt sich immerwieder unabsichtlich in Schwierigkeiten. Entstanden, weil ich ne frau spielen wollte, aber jetzt nicht mehr wegzudenken bei mir. Orks und Zwerge sind auch immer hoch im Kurs, da ich diese Rassen einfach mag. Dann haben wir noch einen sehr romantischen asiatischen Krieger, der mich einfach gereizt hat, da es mal was anderes ist.
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« Antworten #31 am: 4.03.2009 | 14:51 »

Manchmal fängt ein charkonzept mit einem Konflikt an, den ich spannend finde. Dann gibt es eine Reihe von Situationen, die der Char auf bestimmte Weisen lösen soll und schon stehen die Werte einigermaßen fest und auch das Aussehen(Szenen).
Danach ergänze ich den Rest des Lebens und versuche möglichst ein Klischee anzuspielen und zu brechen.
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« Antworten #32 am: 5.03.2009 | 08:07 »

... ich sehe aber nicht, an welcher Stelle die Frage nach dem "WER?" die Arten des "Wie?" beeinflusst.

Das käme wohl ganz darauf an, was hinter dem Fragewort für ein Prädikat folgt. Lies noch einmal den Thementitel.
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« Antworten #33 am: 5.03.2009 | 09:05 »

... mit oder ohne Untertitel?
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« Antworten #34 am: 5.03.2009 | 09:11 »

Ich denke das kann man nicht so allgemein sagen. Sicher ausschlaggebend sind erst einmal das Setting und die Möglichkeiten dort. Ich habe meist ein Bild des Charakters vor Augen, nach dem ich dann meine Charaktere bastle. Das kann dann durchaus Ideen aus Büchern, Filmen, Comics oder eigenen Ideen kommen. Aber wirklich festlegen, wie ein Charakter zustande kommt, kann ich nicht. Da spielen meist mehrere Einflüsse und Entscheidungen mit rein!
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« Antworten #35 am: 5.03.2009 | 16:07 »

D&D: Klasse festlegen, Attribute auswuerfeln (bzw. Punkte verteilen in D&D4), grob ueberlegen, was der sonst koennen soll, Skillpunkte und Feats entsprechend verteilen, Rest kommt im Spiel.

DSA (laaange her, war irgendso 'ne komische Mischung aus DSA1, DSA3 und Hausregeln): Klasse ueberlegt, Attribute gewuerfelt und verteilt (mir hat der Meister erlaubt, die Wuerfelwerte beliebig auf die Attribute zu verteilen, die anderen mussten sie der Reihen nach nehmen, wie sie kamen; stellte sich als ziemlicher Bloedsinn heraus, die Chars taugten nix), grob ueberlegt, was fuer ein Temperament und was fuer Vorlieben er hat, Zauber- und Talentpunkte entsprechend verteilt, Rest kam im Spiel.

EarthDawn: Klasse Disziplin ueberlegt, Rasse ueberlegt (diese Reihenfolge kann in ED durchaus wichtig sein!), Attribute gekauft, Zauberliste durchforstet (was die Talente angeht, hat man eh keine wirkliche Wahl, wenn man einen Zauberer spielt, und das tue ich immer) und geguckt, was mir gefallen hat, mir dann ueberlegt, zu was fuer einer Sorte Kerl das passt, losgelegt.

Midgard (noch laenger her, kann mich nur noch schwach erinnern): Attribute gewuerfelt, geguckt, was passt, das gespielt (hatte damals keine Ahnung von Tuten und Blasen, habe daher Chars gespielt, die mal so gar nicht zu mir passten).

Was ich irgendwann mal machen will (kann ich gerade mangels Gruppe nicht Sad): WIRKLICH von einem Hintergrund aus mir einen ganz bestimmten Char zusammenbasteln (auch EarthDawn). Keine Ahnung, ob das, was ich mir vorstelle, mit den Regeln vereinbar ist - zum "offiziellen" Hintergrund passt es jedenfalls nur mit etwas Gequietsch. Und genau deswegen gefaellt es mir.
« Letzte Änderung: 5.03.2009 | 16:11 von sindar » Gespeichert

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« Antworten #36 am: 16.03.2009 | 23:03 »

Wie erstelle ich einen Charakter? Mal überlegen...moment ich überlege noch... ich sollte noch einige Dinge hier einstellen, bei dieser Boardfarbe schmiltzt mir gleich die Pupille...ach ja Charaktererstellung. Kommt auf das System an. Bei Regelsystemen á la D&D, DSA usw. verwende ich Methode 4: Maximales Powergaming.

Bei allen anderen Regelsystemen (jedenfalls die die mir gefallen) erstelle ich einen Char der halbwegs in die Welt passt. Ein Duke Nukem im Star Wars Universum hätte zwar den ultimativen Coolnessfaktor aber dauernd Androiden mit dem Spruch "It sucks to be you"  umzuballern ist nicht wirklich prickelnd Grin

Übrigens: Ja ich bin es... ES LEBT!!! jester

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