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24.05.2012 | 06:56

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Autor Thema: ARS vs. Erzählonkel? So ein Quatsch!  (Gelesen 5132 mal)
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Joerg.D
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Juhanito

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« Antworten #75 am: 12.06.2009 | 17:06 »

Zitat
ARS propagiert Ergebnisoffenheit und Ursache-Wirkung-Kausalitäten auf Basis einer World Engine. Storytelling, so wie ich das verstehe, propagiert, die SCs in den Mittelpunkt des Spiels zu rücken, sie ihre eigene Geschichte erleben zu lassen.

Wieso soll das zweite dem ersten widersprechen? Alles dreht sich um die Charaktere, doch die Welt dreht sich auch ohne sie weiter. Wer die Diarys zu meinen kampagnen liest wird sehen, das sich die Kampagnen um die Charaktere drehen, sie den absoluten Mittelpunkt bilden. Dennoch gibt es eine Welt um die Spieler herrum und die wird halt emuliert, statt vermeintlichen Storryaspekten zu weichen.

So bleibt Onkel Plausi gewahrt und die Spieler finden sich leichter mit Ereignissen ab. Nicht weil es besser für die Kampagne ist, sondern weil es logisch ist. Einer der größten Fehler den man machen kann ist es, die Logik der besseren Geschichte zu opfern, weil das auf lange Zeit einen Rattenschwanz an Problemen mit sich zieht, der immer länger wird. Viele gute Spieler verlieren die Lust an ihrem Charakter, weil sie Logikbrüche zugunsten der Story oder des Gruppenfriedens hinnehmen und ihrem Charakter damit das Fundament entzogen wird.
« Letzte Änderung: 12.06.2009 | 17:07 von Joerg.D » Gespeichert
Crimson King
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« Antworten #76 am: 12.06.2009 | 17:30 »

Wieso soll das zweite dem ersten widersprechen?

Wo habe ich behauptet, dass es das tut?
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Schwarmdummheit: Idiotischerweise haben wir ein System geschaffen, das die Rationalität des Einzelnen mit tödlicher Präzision zur Grundlage eines kollektiven Irrsinns macht, der uns Entscheidungen treffen lässt, die innerhalb des Systems als „klug“, ja sogar „vernünftig“ erscheinen, obwohl sie in Wahrheit von atemberaubender Dummheit sind.

Der Deutsche hält nämlich Parteien, die versuchen, das umzusetzen, was er selber für richtig hält, für linke Spinner.
Joerg.D
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Juhanito

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« Antworten #77 am: 12.06.2009 | 17:40 »

Die beiden Sachen stellen ja angeblich so krasse Gegensätze dar. Also muss man die Sachen deutlich voneinander abgrenzen können.

In dem Abschnitt von dir den ich zitiert habe, sehe ich die Aussage wie du die Sachen interpretierst und ich kann eine deutliche Abgrenzung sehen. Also habe ich gefolgert, das du diese von dir aufgeführten Unterschiede als Widerspruch siehst.

Ich sehe jedoch zwischen deinen Definitionen keinen wirklichen Widerspruch der beiden Sachen und habe das auch dann begründet, warum ich das so sehe. Aber vielleicht verstehe ich dich auch nur falsch.
« Letzte Änderung: 12.06.2009 | 17:44 von Joerg.D » Gespeichert
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« Antworten #78 am: 12.06.2009 | 20:48 »

Die beiden Sachen stellen ja angeblich so krasse Gegensätze dar. Also muss man die Sachen deutlich voneinander abgrenzen können.

Im Topic steht nicht Storytelling, sondern Erzählonkelspiel. Und ich würde schon sagen, dass das ziemlich unvereinbar mit ARS ist.

In dem Abschnitt von dir den ich zitiert habe, sehe ich die Aussage wie du die Sachen interpretierst und ich kann eine deutliche Abgrenzung sehen. Also habe ich gefolgert, das du diese von dir aufgeführten Unterschiede als Widerspruch siehst.

Insofern liegt da kein Widerspruch vor.
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Schwarmdummheit: Idiotischerweise haben wir ein System geschaffen, das die Rationalität des Einzelnen mit tödlicher Präzision zur Grundlage eines kollektiven Irrsinns macht, der uns Entscheidungen treffen lässt, die innerhalb des Systems als „klug“, ja sogar „vernünftig“ erscheinen, obwohl sie in Wahrheit von atemberaubender Dummheit sind.

Der Deutsche hält nämlich Parteien, die versuchen, das umzusetzen, was er selber für richtig hält, für linke Spinner.
Kinshasa Beatboy
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« Antworten #79 am: 15.06.2009 | 13:35 »

Steter Tropfen höhlt den Stein:
Ich habe uebrigens keine Ahnung, ob ich jemals WIRKLICH eine Mischform aus Erzaehlerei und ARS gespielt habe. Ich weiss, in frueheren Posts habe ich sowas mal behauptet, aber im Nachhinein glaube ich eher, dass wir zwischen beiden Formen hin- und herschalten. Gilt fuer jede Gruppe, an die ich mich erinnere.
Bingo.
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n.a. DeKrit
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...in einer hübschen Box in Thailand.

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« Antworten #80 am: 15.06.2009 | 13:57 »

@Hin-und Herschalten
das hängt jetzt davon ab, ab welcher Frequenz man von Mischung und ab vor welcher man von Segmenten spricht....
Sobald ich würfeln lasse bin ich kein Erzählonkel mehr, also schalte ich für die 30Sekunden um? das ist doch lächerlich.
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Der Besserspieler hält seinen eigenen Spielstil in jeder Situation für moralisch überlegen und lässt es andere spüren.

Was juckt's 'ne deutsche Eiche, wenn sich 'ne Sau an ihr reibt?

Die Musikliste - Mach mit!
Fading Suns mit Fate, eine Kampagnenmitschirft
Kinshasa Beatboy
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« Antworten #81 am: 15.06.2009 | 14:00 »

@Hin-und Herschalten
das hängt jetzt davon ab, ab welcher Frequenz man von Mischung und ab vor welcher man von Segmenten spricht....
Sobald ich würfeln lasse bin ich kein Erzählonkel mehr, also schalte ich für die 30Sekunden um? das ist doch lächerlich.

Jaja, das stimmt natürlich. Sinnvoll wäre wohl mindestens Homogenität in "Szenen", "Encountern" oder welche Einheiten in den jeweiligen Spielen auch immer vorgesehen sein mögen.
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Samael
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Samael

« Antworten #82 am: 15.06.2009 | 14:07 »

Komm Jung, nu meld dich schon wieder an.  Smiley
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oliof
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METAPLOT IV ANTWORTET NICHT!

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oliof

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« Antworten #83 am: 15.06.2009 | 18:56 »

Beatboy: Du kannst es auch Instance of Play nennen, dann sind wir fast wieder bei GNS nach Edwards.
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Kinshasa Beatboy
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« Antworten #84 am: 15.06.2009 | 19:15 »

Beatboy: Du kannst es auch Instance of Play nennen, dann sind wir fast wieder bei GNS nach Edwards.

Na klar. Niemand hat behauptet, hier würde das Rad neu erfunden. Ich kann nichts verwerfliches daran finden, ein paar funktionale Bröckchen existierender Gedanken in ein aktualisiertes Modell aufzunehmen. Insofern erscheint mir der Hinweis wenig zielführend.

Spannend wäre, wenn Du oder ein anderer Internetrollosaurier erläutern würde, wie und entlang welcher Argumente sich die Diskussion um die Vereinbarkeit der Typen entwickelte. Da wurden bestimmt ein paar fruchtbare Gedanken für Florians Ansatz abfallen.
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