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25.05.2012 | 10:03

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Autor Thema: Alienrasse mit abwechselnd schlafenden Gehirnhälften  (Gelesen 825 mal)
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n.a. DeKrit
Kamillos Erfindung
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...in einer hübschen Box in Thailand.

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DestruktiveKritik

« Antworten #25 am: 16.01.2012 | 18:53 »

 In den grendelkriegen/beowulfs erben von larry niven ist Parasit für die entwicklung des grendelgehirns verantwortlich und diex fremdem setzen ihren nachwuchs bewusst dem parasiten aus.

Die idee hier geht ja allerdings viel weiter.
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Der Besserspieler hält seinen eigenen Spielstil in jeder Situation für moralisch überlegen und lässt es andere spüren.

Was juckt's 'ne deutsche Eiche, wenn sich 'ne Sau an ihr reibt?

Die Musikliste - Mach mit!
Fading Suns mit Fate, eine Kampagnenmitschirft
Merlin Emrys
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Merlin Emrys

« Antworten #26 am: 17.01.2012 | 09:40 »

Wieso, wenn man zwangsläufig möchte, kann man ja dann einen "männlichen" Charakter mit "weiblichen" Symbionten spielen bzw. als NSC auftauchen lassen.
Der Symbiont müsste aber schon ziemlich viele Möglichkeiten haben, wenn er dann je nach Situation mal eben Eierstöcke oder Hoden generieren kann...

Klar, das Spiel mit so einer Rasse ist Geschmackssache. Aber was macht das schon, wenn es nur eine Möglichkeit unter vielen ist? Es muß ja auch nicht in jeder DSA-Runde einen Traviageweihten oder eine Ork-Frau geben. Aber in der richtigen Runde können die gerade das Sahnehäubchen darstellen.
Und wer sie spielt, wird (wenn alles gut geht ;-) ) sicher noch ganz viele Details entdecken, die sich durch die neue Situation ergeben. Geschlechterwechsel muß es gar nicht sein, es reicht, sich auszumalen, welche Möglichkeiten bestehen, sich mit sich selbst einig zu sein oder mit seinem Alter Ego im Klinch zu liegen. Von Slapstick bis epischem Konflikt ist da sicher ganz, ganz viel Spiel-Raum :-) .

Klingt zunächst interessant, wobei ich mich hier den ganzen Psychologen/Neurologen anschließen würde, daß man das nicht an "Hirnhälften" aufhängen sollte. Streng genommen, wer sagt denn überhaupt, daß ein Alien ein Hirn hat und mit selbigem denkt?
Niemand, aber man kann "Gehirn" auch gut als Chiffre für "wo individuelles Bewußtsein herkommt" verwenden. Das stimmt strenggenommen nichtmal für den Menschen; vielleicht wäre es völlig ausreichend, zwei verschiedene Nierenversionen zu haben, die jeweils die Darmflora mitsteuern, um einen "friedliebenden" und einen "agressiven" Charakter in dieselbe körperliche Hülle zu bekommen. Nur ist eben "Gehirn" der vertrautere Ausdruck dafür, und man hat weniger Arbeit, zu erklären, was man meint, wenn man ihn einfach nimmt.
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Chiungalla
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Chiungalla

« Antworten #27 am: 17.01.2012 | 10:08 »

Der Symbiont müsste aber schon ziemlich viele Möglichkeiten haben, wenn er dann je nach Situation mal eben Eierstöcke oder Hoden generieren kann...

Das war ja bisher nicht so sehr der Punkt, wie die männlichen oder weiblichen Verhaltensweisen. Ums Kinder kriegen ging es ja gar nicht.

Nach "eurer Version" müsste das Alien ja eh Zwitter sein von den Anlagen... und die Paarung zeitverzögert erfolgen, wenn alle Männchen Nachts zu Weibchen werden... oder es müsste eine Paarungszeit geben, wo das alles durcheinander gerät... typische Geschlechterverhaltensweisen wären da eher unplausibel.

Klar, das Spiel mit so einer Rasse ist Geschmackssache. Aber was macht das schon, wenn es nur eine Möglichkeit unter vielen ist?

Tags männlich, Nachts weiblich ist eine Möglichkeit.
Tags Wirt, Nachts Symbiont sind insgesamt 4.
4 > 1.
« Letzte Änderung: 17.01.2012 | 10:10 von Chiungalla » Gespeichert

Zitat von:  Albert Einstein
Seltsam ist unsere Situation hier auf Erden. Jeder von uns kommt zu einem kurzen Besuch, ohne zu wissen warum, und doch anscheinend manchmal um einen Zweck zu erfüllen.
Es gibt jedoch eines, dass wir mit Sicherheit wissen. Der Mensch ist hier um der anderen Menschen willen - vor allem für jene, von deren Lächeln und Wohlergehen unser eigenes Glück abhängt.
Merlin Emrys
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Merlin Emrys

« Antworten #28 am: 17.01.2012 | 10:52 »

Nach "eurer Version" müsste das Alien ja eh Zwitter sein von den Anlagen...
Ja. Und dann kann man der Phantasie freien Lauf lassen, wie man das mit der Paarung hinbekommt. Vielleicht ist die Persönlichkeit ja doch so stark, daß der Umschwung bei den eher täglichen morgens früher und abends später passiert als bei den eher nächtlichen, die abends früher dran sind und morgens später? Vielleicht muß ja auch jedes Paar seine eigene Lösung finden? Warum so stur bei einer Vorgabe verharren?

4 > 1.
Nein, Aussage nicht verstanden. Es ging nicht um die Möglichkeiten innerhalb der einen Wahl - die wäre wesentlich, wenn die ganze Runde nur solche Charaktere spielen sollte, aber das ist nur sinnvoll, wenn alle das auch wollen. Sondern darum, einen solchen Charakter zu spielen oder eben auch nicht, wenn man daneben auch ganz normale andere Außerirdische / Aliens / ... zur Wahl hat.
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Chiungalla
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Chiungalla

« Antworten #29 am: 17.01.2012 | 11:09 »

Nein, Aussage nicht verstanden. Es ging nicht um die Möglichkeiten innerhalb der einen Wahl - die wäre wesentlich, wenn die ganze Runde nur solche Charaktere spielen sollte, aber das ist nur sinnvoll, wenn alle das auch wollen. Sondern darum, einen solchen Charakter zu spielen oder eben auch nicht, wenn man daneben auch ganz normale andere Außerirdische / Aliens / ... zur Wahl hat.

Ich glaube Du hast meine Aussage nicht richtig verstanden. Deine Argumentation fußt darauf, dass zusätzliche Optionen positiv sind und nicht schaden. Meine Variante liefert 3 Optionen mehr. Mit meinem Konzept lässt sich alles spielerisch umsetzen, was sich mit Deinem Konzept umsetzen ließe. Und noch viel mehr. Und wie ich finde plausibler.

Wenn Dir Dein Konzept besser gefällt, dann ist das halt eine Geschmacksfrage, und über Geschmack lässt sich dann letztendlich nicht streiten. Ich würde solche Aliens wohl eh nach keinem der beiden Konzepte spielen wollen, und wir spielen ja auch nicht in einer Runde zusammen, daher lohnt es sich doch auch überhaupt gar nicht darüber zu streiten oder auch nur zu diskutieren. Ich denke letztendlich können wir beide gut mit der Meinung des jeweils anderen weiterleben, oder?
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Zitat von:  Albert Einstein
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Merlin Emrys
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Merlin Emrys

« Antworten #30 am: 17.01.2012 | 11:24 »

Deine Argumentation fußt darauf, dass zusätzliche Optionen positiv sind und nicht schaden. Meine Variante liefert 3 Optionen mehr.
Nein. Du hast für Deine Variante lediglich mehr aufgezählt. Ich kann gerne auch beliebige Aufzählungen eintippen, aber das erscheint mir schlichtweg sinnlos. Durch das verschiedene Grundkonzept erlaubt die Gehirnhälftenvariante plausiblere Versionen in vielen Bereichen (physiologische und kulturelle Anpassung z.B.). Die Symbiontenvariante ist in anderen Bereichen stark. Aber halt auch schon ausgelutscht. Die Gehirnhälftenvariante ist noch frischer und unverbrauchter. Schon allein das heißt, daß man noch mehr Neuland entdecken kann - mit oder ohne Abzählen.
« Letzte Änderung: 17.01.2012 | 11:26 von Merlin Emrys » Gespeichert
Eulenspiegel
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« Antworten #31 am: 17.01.2012 | 11:27 »

Also die ursprüngliche Idee mit "tags Jäger, nacht Gejagter" finde ich super. (Die Hydianer.)

Was ich auch super fände wäre, dass es einfach zwei unterschiedliche Persönlichkeiten sind, wobei keine der beiden Persönlichkeiten irgendwelche Präferenzen hat.

Aber dieses "tags männlich, nachts weiblich", finde ich dagegen sauschlecht. Da versucht man die Gender-Problematik krampfhaft auf eine Sache zu übertragen, die nichts mit Gender-Problematik zu tun hat.

Wenn man Zwitter-Wesen haben möchte oder Aliens, die ihr Geschlecht ändern, bitteschön. Ist sicherlich auch reizvoll zu spielen. Aber bitte nicht die Idee mit dem Zwitter-Alien und die Idee mit den "zwei-Persönlichkeiten-die-abwechselnd-schlafen"-Alien kombinieren.
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thestor
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« Antworten #32 am: 17.01.2012 | 12:01 »

Ich glaube ein Punkt der mir gefällt ist die Sache mit zwei Seelen (zwei "Verstände" klingt irgendwie doof) in einem Körper. Sicher das gibt es auch mit Parasiten oder Geistern, ABER in diesen Fällen ist das eine Wesen klar der Eindringling (und in der Regel praktischerweise auch böse), während in dem gegebenen Fall beide gleichermassen ein Recht auf den Körper haben und man eventuelle Probleme zwischen beiden nicht wie sonst einfach dadurch lösen kann, dass der Eindringling an seinen rechtmässigen Platz zurückgeschickt wird. Als harmloses Beispiel das Szenario von Eulenspiegel, die eine Partei will abnehmen, die andere Schokolade futtern, wir alle können uns wohl wesentlich üblere Differenzen ausdenken.
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Chiungalla
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Chiungalla

« Antworten #33 am: 17.01.2012 | 12:15 »

Sicher das gibt es auch mit Parasiten oder Geistern, ABER in diesen Fällen ist das eine Wesen klar der Eindringling (und in der Regel praktischerweise auch böse), während in dem gegebenen Fall beide gleichermassen ein Recht auf den Körper haben und man eventuelle Probleme zwischen beiden nicht wie sonst einfach dadurch lösen kann, dass der Eindringling an seinen rechtmässigen Platz zurückgeschickt wird.

Das kann man auch ganz anders umsetzen, wie z.B. bei den Trill aus StarTrek, wo der Symbiont einen höheren Stellenwert besitzt als der Wirt.
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Zitat von:  Albert Einstein
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« Antworten #34 am: 19.01.2012 | 14:37 »

Das kann man auch ganz anders umsetzen, wie z.B. bei den Trill aus StarTrek, wo der Symbiont einen höheren Stellenwert besitzt als der Wirt.
Der Symbiont ist immer noch ein Fremdkörper und ein fremder Geist der einem Wirt eingepflanzt wird. Ja, bei den Trill ist das eine große Ehre und so weiter, aber ich denke wir alle sind uns einig dass im Streitfall der Wirt Vorrang hat und sich der Symbiont notfalls ausziehen muss. Aber bei den zwei konkurrierenden Gehirnen, der Körper gehört beiden gleichermaßen, es war niemand zuerst da, es macht für mich schon einen Unterschied, dass man keinem von beiden sagen kann "Geh doch wieder hin wo du hergekommen bist". Wink
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Chiungalla
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Chiungalla

« Antworten #35 am: 19.01.2012 | 15:57 »

Spätestens wenn wie bei den Trill das Leben des Wirtes abhängig vom Symbionten ist, fällt diese Unterscheidung aber auch flach.
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Zitat von:  Albert Einstein
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yennico

« Antworten #36 am: 30.03.2012 | 17:31 »

In Talislanta gibt es so eine Rasse. Der Name ist mir aber gerade entfallen.
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Inselschrat im Exil

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« Antworten #37 am: 30.03.2012 | 18:46 »

Die Figur Atlan (siehe Perry Rhodan) besitzt einen Extrasinn, der rein logisch vorgeht. Es ist eine Weile her, dass ich PR gelesen habe, aber ich kann mich dunkel an interessante Dispute zwischen Atlans normalem Bewusstsein und dem Extrasinn erinnern, so nach dem Motto: "Bist Du wirklich, wirklich ganz sicher, dass das eine gute Idee ist?" und später dann "Der Ausgang war absehbar. Höre beim nächsten Mal auf mich.".

Das Interessante dabei ist, das der Extrasinn keine andere Persönlichkeit ist oder ein eigenes Bewusstsein hat, aber trotzdem im inneren Zwiegespräch sehr eigen reagiert. Ein wenig so, als ob eine Sache sehr stark rollenverteilt im Kopf durchgeht.
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Si no nos dejan soñar, no los dejaremos dormir ...
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