Sagt wer? Ich sehe da keinen so großen Unterschied. Wenn ich Greys 1. Beitrag betrachte, so kommt mir das dort beschriebene "typisch drachische" Verhalten arg bekannt vor, wenn ich meinen Blick in die östliche reale Welt richte (Ehrbegriff / Schande über die Familie bringen etc.). Die Fremdartigkeit entstammt einer dem Westeuropäer fremdartig erscheinenden aber doch menschlichen Kultur (bzw. Kulturkreisen).
Kann gut sein. Der SL war damals ziemlich auf dem Shogun-Trip.

Allerdings sehe ich darin nicht unbedingt ein Argument dafür, den Drachen noch stärker an die uns vertraute westliche Denkweise anzugleichen. Reptilisches Gehirn, gewaltige Macht, einzelgängerische Lebensweise, das alles ist nicht unbedingt geeignet, ein vernunftbegabtes Wesen mit "menschlichen" Werten zu versehen. Er sollte m.M.n. eher noch fremdartiger rüberkommen als (für uns) ein Japaner.
Dieser Nutz-Vieh Gedanke ercsheint mir jedoch schlecht geeignet. Es würde bedeuten, dass ein Drache die Menschen letztendlich nur als Futter betrachtet. Dann frage ich mich aber, warum er sich mit seinem "Futter" verbünden sollte...
Nicht jedes Nutzvieh ist Futter. Schafe liefern Wolle. Kühe geben Milch. Und ein Hütehund, ein Ackergaul, eine Katze im Kornspeicher, das sind alles Nutztiere - insbesondere keine Schoßtiere -, die im Regelfall nicht geschlachtet werden.
Zur Frage, warum der Drache sich dann mit den Menschen "verbündet": damit sie das tun, was er als Drache nicht tun kann. Sich in enge Gänge begeben (OK, wenn er auch eine menschliche Gestalt hat, geht das natürlich), unter Menschen nach Informationen fragen, Orte betreten, die für Drachen magisch versiegelt sind...
Außerdem müssen wir unterscheiden, wie der Drache Menschen im Allgemeinen sieht und die SCs im Besonderen. Menschen im Allgemeinen = "Nutzvieh, potentielles Futter"; die SCs = "meine Lieblingstiere" wäre ein gangbarer Ansatz.